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Problem: Alkohol in der Firma

Nacht

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also ich war mit ihr essen, aber in dem laden war es so voll, dass ich das thema unmöglich hätte anschneiden können
als wir dann wieder ins büro gegangen sind, habe ich ihr gesagt, dass ich noch mal kurz im cafe unten mit ihr sprechen möchte
wir sind also raus und haben draussen auf den fahrstuhl gewartet
da fragte sie, ob was besonderes oder ernstes wäre
ich hab dann gesagt, nun ja, es ist ernst, darum wollte ich das nicht in einem vollen restaurant mit dir besprechen
ich sage dir das jetzt als freundin und nicht als vorgesetzte
mir ist es in letzter zeit aufgefallen, dass du morgens eine fahne hast und gestern haben mich zwei leute darauf angesprochen
da schaute sie schon mit grossen augen
ich hab dann gesagt, vielleicht ist es dir nicht bewusst, aber eigentlich müsstest du es wissen, dass die firma ein sehr strenges alkoholverbot hat
sie meinte dann, nee nee das weiss ich ja
ich hab dann gesagt, dass es auch dazugehört, dass man mittags nicht trinkt und das mit fahne ins büro kommt. das geht einfach nicht.
sie hat das auch eingesehen und war wohl eher verwundert, dass man es noch riechen kann
sagte, dass sie schon sonntags abends immer mit freundin noch spät zusammen sitzt und dann was trinkt
ich hab ihr jetzt zwei optionen gegeben:
1 sie trinkt sonntagabends nichts mehr
2 sie arbeitet montagvormittags nicht mehr
so wie es ist, geht es nicht mehr

ich denke, ich habe es sehr deutlich gemacht, dass das so nicht ok ist und sie das ändern muss

Ich hab die Nacht gesehen, ich bleibe hier.

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Nacht

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24.04.2006
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Was mache ich denn wenn sie anfängt zu heulen und sagt: Ja, ich hab ein Alkoholproblem.
Und was mache ich, wenn sie irgendwelche Ausreden erfindet von wegen Medikamenten, die nach Alkohol riechen, etc.

Ich hab die Nacht gesehen, ich bleibe hier.

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Hummel2

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Vielleicht sagst Du einfach, wie es ist:

"Du, Herr XXX hat mich angesprochen, ob es sein kann, daß Du ein Alkoholproblem hast. Und ich bin mir nicht sicher, was ich ihm bei seiner nächsten Nachfrage antworten soll, weil ich glaube, bereits ein paar Mal Alkohol gerochen zu haben."

Dann merkst Du ja, wie sie reagiert. Das letzte, was Alkoholiker gebrauchen können, ist falsche Rücksicht.

Hummel

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Nacht

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So direkt?
Mir ist schon ganz schlecht...

Ich hab die Nacht gesehen, ich bleibe hier.

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philomenia

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Ich würde mich auch mies fühlen, wenn ich das Gespräch als Freundin beginne und es dann als meldepflichtige Arbeitskollegin beende.

Sorry, kann dir auch nicht raten. Bricht sie in Tränen aus, natürlich Hilfe anbieten, Verweis an die Anonymen.
Fragt sich nur, was du dem Arbeitgeber erzählst, denn sie sind sicher neugierig, was bei dem Gespräch rausgekommen ist.

Ich würd mich da überfordert fühlen.

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Teerose

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[quote:0618d39830="Schmatz"]Was mache ich denn wenn sie anfängt zu heulen und sagt: Ja, ich hab ein Alkoholproblem....[/quote:0618d39830]

DAS wird garantiert nicht passieren.
Eher wird sie beleidigt und eingeschnappt reagieren.

Und um ehrlich zu sein: Du willst es ja auch gar nicht wissen, die Frage ist rein rethorisch. Du willst, dass es abgestellt wird!

Daher würde ich auch gar nicht fragen, sondern feststellen:

Hör mal, mir - und nicht nur mir - ist aufgefallen, dass du in letzter Zeit des öfteren nach Alkohol riechst. Dir ist doch bewußt, dass hier striktes Alkoholverbot herrscht und dir bei Verstoß die fristlose Kündigung droht?
Der Chef ist berechtigt, dich bei begründetem Verdacht pusten zu lassen.
Bitte sorge also dafür, dass das künftig nicht mehr vorkommt, und damit meine ich nicht, dass du Kaugummi oder Pfefferminz nehmen sollst, verstehst du? Wenn du Probleme hast, dann bitte rede mit mir, ich höre dir gerne zu und versuche auch, zu helfen. Aber DAS ist keine Lösung, ok?

So oder ähnlich. Rechtfertigen bzw. in irgendeiner Form Stellung nehmen wird sie dann von alleine.
Und: zeige keine Schwäche. Zeige nicht, dass es dir unangenehm ist, das zur Sprache zu bringen!

[img:47bae127bc]http://www.cosgan.de/images/smilie/froehlich/k055.gif[/img:47bae127bc]
Man ist stets gerne zu Diensten.

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Nacht

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Also, ich werde klarstellen, dass ich jetzt als Freundin mit ihr rede und nicht als Vorgesetzte.
Das es allerdings dazu kommen wird, dann aber von meinem Chef, wenn sie weiterhin mit Fahne ins Büro kommt.

Ich hab die Nacht gesehen, ich bleibe hier.

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Nacht

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Das ist ein guter Tipp, Teerose. Danke!

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Nacht

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Es sind natürlich alles gute Tipps, bevor ich hier die anderen 'Kolleginnen' vergesse.

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Nacht

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Hallo,

ich habe ein Problem:

In unserer Firma herrscht striktes Alkoholverbot. MA, die Alkohol mit ins Büro bringen oder während der Arbeitszeit oder in der Mittagspause Alkohol trinken, können fristlos gekündigt werden.

Jetzt haben wir seit Nov 06 eine neue MA, die mittlerweile einige Male mit Fahne ins Büro gekommen ist. Ich kenne sie von einer früheren Firma und treffe sie auch privat alle zwei, drei Monate mal. Jetzt fragt mich mein Chef, ob sie ein Alkoholproblem hat und was da los ist!

Scheiss Situation!

Ich gehe heute Mittag mit ihr essen und wollte es als 'Freundin' ansprechen. Nach dem Motto: Hier, was ist denn mit Dir los? Ich hab jetzt schon einige Male eine Fahne bei Dir gerochen.

Wie würdet ihr das machen?
Bitte nicht sagen, komplett raushalten. Als Freundin könnte ich das, müsste dann aber vom Jobtechnischen ein Abmahnungsgespräch mit ihr führen, da sie auch an mich berichtet. Nach Absprache und vielen langen Gesprächen mit Chef, haben wir uns jetzt erstmal auf diesen Weg geeinigt.

Ich fühl mich so mies....

Ich bin für jeden Ratschlag dankbar!

Schmatz

Ich hab die Nacht gesehen, ich bleibe hier.

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