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@Personaler großer Firmen - Zeugnisformulierung

Dank an alle für die Bestätigung, dass Cheffe und ich nicht so falsch liegen.

Wir haben jetzt umformuliert, mal sehen was der P-Bereich draus macht.

Würde mich aber nicht wundern, wenn`s dann auch wieder nicht passt.
--
Liebe Grüße

Katzenfrau

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Desperado

Mitglied seit
10.01.2004
Beiträge: 317
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Die "stets-zur-vollsten"-Formulierung stammt sogar von einem Arbeitsgericht (LAG Hamm).

Wenn das Eurer PA nicht genehm erscheint, dann sollen sie "stets zur größten" Zufriedneheit schreiben oder eine völlig andere Alternative wie "stets in jeder Hinsicht und in allerbester Weise".

"Stets zur vollen" Zufriedenheit läßt jeden Personaler schlußfolgern, daß hier die Beurteilungsskala des LAG Hamm angewendet wurde, womit die Bewertung dann tatsächlich "nur" gut ist. Damit tritt dann das ein, was Ihr befürchtet.

Viele Grüße

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Das ist bei uns so die Frage wer Chef ist, Chef oder Personalabteilung. In manchen Dingen eben die Personalabteilung. Tut nix aber entscheidet viel (P-Abteilung)
--
Liebe Grüße

Katzenfrau

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Hummel2

Mitglied seit
21.06.2017
Beiträge: 1295
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Hallo Katzenfrau,

grundsätzlich stimmt es schon: voller als voll geht eigentlich nicht. Dennoch erkennen Arbeitsgerichte die Formulierung "zur vollsten Zufriedenheit" an, weil sie sich - wenn auch de facto eigentlich falsch - für die Zeugnissprache eingebürgert hat.

Wer "vollsten" auf keinen Fall schreiben möchte, kann es durch "zu unserer uneingeschränkten Zufriedenheit" ersetzen.

Hummel

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Habakuk

Mitglied seit
22.09.2003
Beiträge: 42
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stets zur vollsten - dann ist es eine glatte eins!

ich glaube das wichtigste Wörtchen ist dieses ominöse "stets" das darf aber auch ersetzt werden durch adäquate Wörter wie z.B. immer oder jederzeit.
Allerdings gebe ich zu bedenken, dass Zeugnisse die vom Inhalt her "eins" wären, beim Leser auch den Eindruck des "weglobens" hervorrufen können.

Gruß

PS: Wer ist bei euch eigentlich der Chef? Wenn mein Cheffe darauf besteht, sind Kohlen für mich selbstverständlich weiß.... wenn es ihn glücklich macht....

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Tausche a und n bei Signatur

Katzenfrau

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Hallo

Liege im Moment mit unserer Personalabteilung etwas verquer wegen einer Zeugnisformulierung für einen Mitarbeiter. Es sollte eine 1ser-Formulierung sein.

Cheffe wollte "stets zur vollsten Zufriedenheit", P-Aabteilung sagt: "Das Wort vollster gibt es nicht, mehr als voll geht nicht, wir haben vereinbart, das wir nur `stets zur vollen Zufriedenheit` schreiben"

Laut meinen Kenntnisssen und auch Internetrecherchen haben ergeben, dass es "zur vollsten Zufriedenheit" doch noch gibt. Für mich ist das andere nur eine 2.

Wie haltet Ihr das, bzw. wer hat Recht?

Katzenfrau
- Noch ohne Sigantur-

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Anja_01

Mitglied seit
09.04.2005
Beiträge: 115
Hilfreich: 0

Hallo Doris,
interessante Seiten! Das Problem ist bei Abweichung vom "Standard" dass dieses falsch ausgelegt werden könnte. Andererseits weiss ich nicht wie sich das bei alten Zeugnissen verhält. Ich würde auf jedem Fall auf die "Standard-Form" bestehen. Das heißt:
- Angabe zur Person
- Angabe zur Tätigkeit (Fachkompetenz)
- Angabe zur Ausführung der Tätigkeit (Methodenkompetenz)
- Angabe zum Verhalten (Sozialkompetenz)
- die Abschlussfloskeln
in alle Abweichungen wird der nächste Personaler gerne was reininterpretieren.

Zur Frage:
vollsten = 1
vollen = 2
wie bereits gesagt
--
Grüße

Anja

Es grüßt euch

Anja

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DorisD

Mitglied seit
10.09.2002
Beiträge: 166
Hilfreich: 0

Wie wärs mal mir zeitgemäßer Formulierungen?

http://www.consultants.de/consult/p446.phtml
...Arbeitszeugnisse haben längst ihre Aussagekraft eingebüßt. Die Zufriedenheitsfloskeln (... hat zu unserer vollsten Zufriedenheit gearbeitet) sind nichtssagend, weil sie keine Aussagen über die tatsächliche Leistung, die Stärken und die Arbeitsergebnisse enthalten.

Hier gibtd Anregungrn zur Formulierung
http://www.personalentwicklungsberatung.de/Informationen/Arbeitszeugnisse_erstellen/arbeitszeugnisse_erstellen.html

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jenny14101976

Mitglied seit
10.03.2005
Beiträge: 1686
Hilfreich: 0

" ...stets zur vollsten Zufriedenheit" ist eine glatte 1 - egal ob es das Wort gibt oder nicht. So ist die Zeugnissprache nun mal - und euere Personalabteilung sollte das eigentlich wissen. Wenn nicht wäre meines Erachtens dringend ein Kurs für die Persos fällig, da die es ja gerade wissen müssten!!!
--
Immer schön locker bleiben

"Mit jeder neu gelernten Sprache erwirbst du eine neue Seele." Aus Tschechien

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