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Personalberatungsfirma

Ich hab mich mal über ein Terminal bei einer Personalvermittlung angemeldet, sollte in den nächsten Tagen Post bekommen - diese ist bis heute noch nicht da - könnte jetzt so ca. 10 Jahre her sein !
Schließe mich hier den anderen an - für mich reine Verar...
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LG aus DD!

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Hazett

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17.05.2005
Beiträge: 1164
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@Gracia

Hallo,

sorry, wenn ich, bisher nur Mitleser hier so blöd frage: Du schreibst

> Bei mir war das so. Das ALG war abgelaufen. Mein damaliger Antrag
> auf AL-Hilfe wurde abgelehnt. Warum? Ich bin zwar nicht
> verheiratet, lebe jedoch mit dem Vater meines Kindes in
> eheähnlicher Gemeinschaft.

Ist es in Familien nicht normal, dass man füreinander sorgt und - wenns eng wird - eben auch aufkommt?

Wäre dem nicht so, würde niemand mehr heiraten und alle Mütter könnten ALG beziehen - wäre das richtig?

Ich weiss, das war hier nicht das Thema - ist mir aber so aufgestossen...

Grüße
Hazett

Herzlichst, Hazett

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blondchen

Mitglied seit
17.07.2001
Beiträge: 856
Hilfreich: 0

) Ich steh seit 5 Jahren in so einer Kartei. Ich sehe es mittlerweile als Joke an, die alle halbe Jahre mal anzurufen. Da es kostenlos ist, bin ich mal gespannt, wann ich mal 1 Angebot bekomme. Bis jetzt hab ich noch keines. Aber ich bin ja auch total überqualifiziert
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Liebe Grüße
blondchen

Für Hummel ab jetzt ohne Bild

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gracia

Mitglied seit
02.05.2005
Beiträge: 30
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@ Toni

Hallo Toni, es freut mich, dass ich Dir ein wenig helfen konnte. Allerdings werden die Preise nicht nur regional, sondern auch von Firma zu Firma unterschiedlich sein (Wettbewerb). Einfach überall Angebote einholen, prüfen und abwägen, was Du möchtest. Wenn Dir ein Vertrag vorliegt, der soweit stimmig ist, jedoch ein bis zwei Klauseln enthält, welche Dir nicht gefallen, kannst Du verhandeln, diese, anhand einer Zusatzvereinbarung (immer schriftlich), zu streichen. Wird es akzeptiert, ist es i. O., wird es nicht akzeptiert, sagst Du ?danke und Tschüss?. Denk immer daran, Du bist der Kunde und bestimmst, wo es lang geht!

Zu Deinem 2. Absatz

Wie es immer so ist im Leben, vor Unterschrift unbedingt Vertragsbedingungen lesen! Auf keinen Fall unter Druck (wie Du es ja bereits erlebt und richtig gemacht hast) unterschreiben. Wer drängelt ist unseriös und will nur Deine Unterschrift!

Nun kenne ich nicht die Vertragsbedingungen des Vertrages Deiner Bekannten, jedoch sagt mir mein Bauchgefühl: Wenn ich durch Eigeninitiative einen Job gefunden habe, was will der Vermittler dann mit meinem Arbeitsvertrag? Der hat doch damit gar nichts zu tun! Wenn Deine Bekannte einen Vermittlungsgutschein beim Vermittler abgegeben hat, könnte der natürlich gegenüber dem AA so tun, als hätte er ihr die Stelle vermittelt. Wenn dem so ist, wäre das aber Betrug! Es sei denn, es steht im Vermittlungsvertrag so was wie: ?Auch durch Eigeninitiative erworbene Jobs gelten als durch uns (Vermittler XY) vermittelt. Das wäre die Krönung und völlig unseriös! Doch einmal solch einen Vertrag unterschrieben, kommt man nicht mehr dagegen an, man hat ja diese Klausel mit seiner Unterschrift akzeptiert. Prüft also noch mal genau die Vertragsbedingungen, im Zweifelsfall beim AA nachfragen.

Zitat aus Vertrag adiuvamus

?Unser Honorar: Bei erfolgreicher Vermittlung (Abschluss eines Arbeitsvertrages) unabhängig von der Anzahl der angebotenen Stellen bezahlt: Herr/Frau XY eine Vermittlungsgebühr von: 430,00 ? inkl. MwSt. Zahlungsfälligkeit tritt ein bei Abschluss des Arbeitsvertrages.?

Ich denke, in diesem Text wird eindeutig beschrieben, wann der Betrag fällig wird. Selbst wenn die einem was anbieten und man das Angebot ablehnt, kostet es nichts. Alles klar?
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LG Gracia

Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche und plötzlich schaffst du das Unmögliche. (Franz von Assisi)

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Eyleen

Mitglied seit
04.04.2005
Beiträge: 1152
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Also ich habe mit PERSONALVERMITTLERN gute Erfahrungen gemacht. Die guten melden sich regelmässig, auch wenn sie mir nichts anbieten können, einfach mal aus Gründen des Kundenkontaktes. Und ich bin ihr Kunde.

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Tony2

Mitglied seit
21.06.2017
Beiträge: 9
Hilfreich: 0

Hallo Gracia,

vielen Dank für Deinen ausführlichen Beitrag. Du hast mir mit Deinen Ausführungen sehr geholfen, da ich bis jetzt nicht wußte, was ein Vermittler an Geld bekommt, wenn er mich in Lohn und Brot bringt.

Wie sieht die Sache aus, wenn Du einen Vertrag mit einer Vermittlungsagentur abgeschlossen hast, aber durch Eigeninitiative den Job bekommen hast. Bekommt der Vermittler trotzdem das Geld? Eine Bekannte von mir hat durch Eigeninitiative Arbeit bekommen und sollte dem Vermittler ihren neuen Arbeitsvertrag zusenden. Habe mich natürlich gefragt, ob er diese "Vermittlung" für sich selber abrechnet.

Tony

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gracia

Mitglied seit
02.05.2005
Beiträge: 30
Hilfreich: 0

@ Toni
@ Lilafee

nachfolgend weitere Infos für Euch.

Der Vermittlungsgutschein vom Arbeitsamt hat jetzt generell einen Wert von sage und schreibe 2000,00 ?.

Wer diesen jedoch nicht bekommt, weil er keine Leistungen vom AA bezieht, der hat die absolute A....-Karte gezogen! Nicht nur des Geldes wegen, sondern auch, weil man vom AA gar nichts mehr bekommt (keine Stellenangebote, keine Schulungen, ja man braucht sich nicht mal mehr persönlich melden, telefonisch reicht).

Bei mir war das so. Das ALG war abgelaufen. Mein damaliger Antrag auf AL-Hilfe wurde abgelehnt. Warum? Ich bin zwar nicht verheiratet, lebe jedoch mit dem Vater meines Kindes in eheähnlicher Gemeinschaft. Deswegen wurde das Einkommen meines Partners bei Prüfung meines Antrages mit einbezogen. Auch die vielen Überstunden, welche mein Partner abgeleistet hatte, wurden dabei voll angerechnet! Dadurch sind wir geringfügig über den Mindestsatz gekommen, welchen man als ALHi-Empfänger haben darf. Aufgrund dessen wurde mein Antrag abgelehnt. Das bedeutete für mich: Ich habe nicht einen Cent vom AA bekommen - im Gegenteil - ich musste auch noch meine Krankenkassenbeiträge selber finanzieren (bzw. musste das jetzt mein Partner von seinem Einkommen bezahlen). Ihr könnt Euch sicherlich vorstellen, was das für ein Gefühl ist, wenn man seit seinem 18. Lebensjahr auf eigenen Füßen stand und nun von seinem Partner abhängig ist. Es ist fürchterlich. Aber das nur mal nebenbei, damit ihr wisst, was passiert, wenn ?

Zu den Personalvermittlungsfirmen in Berlin (Vermittlung auf Privatbasis - meine Erfahrung)

J.Schwarze, A.Eastside Private Arbeitsvermittlung, Hellersdorfer Promenade 21, 12627 Berlin hat mir auf meine Anfrage folgendes geschrieben:

"Eine Vermittlung auf Privatbasis würde Sie bei uns 300,00 ? kosten. 50,00 ? Bearbeitungsgebühr, die zum Anfang gezahlt werden müssten und 250,00 ? wenn Sie einen Arbeitsvertrag unterzeichnet haben. Sollten Sie Interesse haben, können Sie gerne einen Termin mit uns vereinbaren." Das ist eindeutig unseriös! Die wollen Geld haben,
b e v o r sie überhaupt was getan haben! So nicht!

Bei adiuvamus consult e. k., Ostendstraße 25, 12459 Berlin kostet das Ganze 430,00 ?. Der Betrag wird fällig bei Abschluss eines Arbeitsvertrages. Das ist seriös. Ob man das Geld ausgeben möchte, bleibt jedem selbst überlassen. Wenn man keine Alternativen hat, wird einem wohl nichts anderes übrig bleiben. Armes Deutschland, soweit sind wir schon, dass wir für einen Arbeitsplatz bezahlen!

Bei S&W Personaldienstleistungen, Charlottenstraße 17, 10117 Berlin
Hier soll die Vermittlung für Suchende gar nichts kosten (auch nicht auf Privatbasis). Da aber heutzutage nichts umsonst ist, wird wohl der AG für die Vermittlung bezahlen. Ob die seriös sind, kann ich nicht sagen. Habe von denen nichts mehr gehört (Verdacht auf Personalsammler).

Ich hoffe, meine Ausführungen konnten Euch weiterhelfen. Trotzdem bleibe ich dabei, wenn es zunächst nichts kostet, dran bleiben und bewerben. Man hat ja nichts zu verlieren, man kann nur gewinnen.

--
LG Gracia

Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche und plötzlich schaffst du das Unmögliche. (Franz von Assisi)

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dottie_matrix

Mitglied seit
19.09.2003
Beiträge: 654
Hilfreich: 0

also ich kann dir von erfahrungen mit zeitarbeitsfirmen und personalvermittlungen berichten. ich hatte immer das gefühl, dass die möglichst viele leute im pool haben möchten, um ihren ruf, ihre größe zu verbessern. ich hatte z.b. im oktober 2003 ein vg bei einer personalvermittlung. man sagte mir zu, dass ich spätestens im januar vermittelt werden könnte. ich hatte dann einige male angerufen, nie gab es etwas. im april fand ich woanders einen job, bin umgezogen etc. im februar dieses jahres (!) bekam ich einen anruf von denen, ob ich denn noch frei wäre. fast 1,5 jahre später. hat mir also nichts gebracht - bin aber der meinung, du solltest dich trotzdem bewerben, vielleicht sind ja nicht alle so. viel glück!
--
LG Dottie Matrix

LG Steffi

[size=10:b15b266005]Das Leben ist ein Nehmen und Kriegen.[/size:b15b266005]

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Tony2

Mitglied seit
21.06.2017
Beiträge: 9
Hilfreich: 0

Hallo Lilafee,

kann mich nur der Meinung von Gracia anschließen, daß Du es auf jeden Fall versuchen solltest. Hatte nämlich vor ca. 3 Wochen ein Vorstellungsgespräch bei together-group. Würde Dir aber wirklich nur bestimmte Zeitarbeitsfirmen empfehlen.

Hier nun meine Erfahrungen mit einer Personalvermittlungsfirma anderer Art vor ca. 4 Wochen:
Die Anzeige klang sehr vielversprechend, also habe ich sonntags gleich die Bewerbung geschrieben und abgeschickt. Am Dienstag erhielt ich einen Anruf und am Donnerstag hatte ich das Vorstellungsgespräch. Während des Gespräches gab mir der Personalberater einen Vermittlungsvertrag zum unterschreiben, damit er mich gezielter vermitteln kann. Erst als ich fragte, ob ich nicht dazu einen Vermittlungsgutschein benötige - welchen ich nicht habe, da ich ja noch in Arbeit stehe - wurde mir erklärt, daß ich die Vermittlung ja auch aus eigener Tasche bezahlen könnte. Bat um etwas Bedenkzeit und bin gegangen. Habe erst gar nicht gefragt, was mich das kosten würde.

Tony

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gracia

Mitglied seit
02.05.2005
Beiträge: 30
Hilfreich: 0

Hallo Lilafee, Deinen Eindruck kann ich nur bestätigen. Hatte mich auch mal auf eine ganz spezielle Ausschreibung per e-mail beworben und bekam umgehend eine automatisch generierte Antwortmail. Dort stand sinngemäß drin: Vielen Dank für die Zusendung Ihrer Unterlagen, wir werden uns bemühen, Ihnen ein entsprechendes Angebot zu unterbreiten bla bla bla. Kein Wort zu dem ausgeschriebenen Angebot, auf das ich mich beworben hatte. Danach habe ich nichts mehr von denen gehört. Es ist, denke auch ich, eine reine "Personalsammelaktion", damit sie ihre Datenbank erweitern können, aus der sie dann aus dem Vollen schöpfen. Sinn macht es trotzdem, sich dort zu bewerben. Man weiß nie, vielleicht klappt es ja doch auf diesem Wege. In Berlin bestes Beispiel für aggressive Werbung: "together-group". Die stehen jedes Wochenende mit etlichen Stellenangeboten in verschiedenen Zeitungen drin. So viele Jobs, wie die anbieten, gibt es zurzeit gar nicht. Alles Gute bei Deiner Suche.
--
LG Gracia

Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche und plötzlich schaffst du das Unmögliche. (Franz von Assisi)

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