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Öffnen der Eingangspost

Tamaralein

Mitglied seit
12.02.2006
Beiträge: 139
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wie Du es gemacht hast ist es ja eigentlich von der Lehrzeit aus der Berufsschule richtig. Aber jedes Unternehmen macht das anders.

In meiner letzten Firma wurde die Post nur vom Geschäftsführungssekretariat geöffnet. Total kompliziert. Einige Abteilungen wollten die Post komplett geschlossen, andere Abteilungen geöffnet, wiederum einzelne Mitarbeiter geöffnet, andere geschlossen, die nächsten gestempelt, andere nicht..... anfangs war das total schwer.

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Wollina

Mitglied seit
16.03.2006
Beiträge: 45
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Hallo,

zunächst möchte ich mich vorstellen, ich bin Wolli. Neu, unverbraucht und leider auch ein wenig unbedarft. Und natürlich möchte ich hier nun erst einmal alle grüßen.

Ich habe ein kleines Problem, wobei Ihr mir sicher helfen könnt. Bisher habe ich das Öffnen der Post so gehandhabt, dass ich, wenn der Firmenname, dann ein Ansprechpartner auf dem Umschlag steht, die Post öffnen konnte (so wurde mir das in meiner alten Firma gesagt).

Nun wurde ich darüber informiert, dass ich dies falsch mache, dass auch diese Briefe nicht geöffnet werden dürfen. Bisher kenne ich das so nicht und wollte einfach wissen, wie hier die offiziellen Richtlinien sind.

Ich danke für Eure Hilfe.

Biba

Wollina

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lolle

Mitglied seit
15.04.2004
Beiträge: 223
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Hallo Wolli,

erst mal herzlich willkommen und viel Spaß bei und mit uns!

Ich kenne genau die gleiche Regelung hinsichtlich der Eingangspost, wie Du.

Hilft aber alles nix, wenn es in Deinem (neuen?) Betrieb anders gehandhabt wird. Also in Zukunft eben nur noch Briefe ohne die Namensangabe von Mitarbeitern öffnen

Hast Du denn eine umfangreiche Einarbeitung bekommen?

Wenn nicht, würde ich einfach mal eine Liste anfertigen, mit all den Dingen, zu denen zu Fragen hast.

Lolle
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Es gibt keine Grenzen. Nicht für den Gedanken, nicht für die Gefühle. Die Angst setzt die Grenzen.

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Das solltest Du mit Deinem Chef besprechen, wie es in der Firma gehandhabt wird. Was nützen Dir offizielle Regeln, wenn der Chef sagt, er möcht es anders?

Ich öffne keine Briefe, wo der Mitarbeiter-/Chefname an 1. Stelle steht und dann der Firmenname kommt. Ebenfalls bleiben Briefe mit "persönlich" und "vertraulich" geschlossen. Das wurde so abgesprochen.

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Beast

Mitglied seit
04.02.2006
Beiträge: 104
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Du hast schon recht:

Die offizielle Regelung besagt, dass wenn zuerst Firmenname dann Anprechpartner genannt sind, der Brief geöffnet werden darf.

Zu Finden zum Beispiel unter http://www.din5008.de/p0400130.htm

Aber wenn es in deiner neuen Firma anders gehandhabt wird, machst du es natürlich anders. Bei uns wird bis auf wenige Ausnahmen (etwa wenn der Empfänger im Urlaub ist) auch alles ungeöffnet weitergeleitet.

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Urmele

Mitglied seit
28.02.2006
Beiträge: 174
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Bei uns gibt es auch eine interne Regelung für das Öffnen der Post, danach müssen wir uns richten.

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Wollina

Mitglied seit
16.03.2006
Beiträge: 45
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Hallo Ihr Lieben,

so viele Antworten, ich danke. Nun muss ich zumindest nicth an meinem Verstand zweifeln.

Sicher werde ich mich nach der neuen Regelung richten, nur diese Regelung wurde bisher nicht offenbart und ich habe nach den Richtlinien gearbeitet, die ich kenne.

Ich fragte deshalb, weil man meinte, das wäre ja klar, das man dies nicht tun würde und da habt Ihr mir ja nun die Antworten gegeben, die ich für mein Ego benötigte. Danke.

Wollina

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blaisedog

Mitglied seit
10.02.2005
Beiträge: 62
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So, nu tu ich mal meinen Senf dazu.

Ich bin bei uns am Empfang u. a. für die Eingangs u. Ausgangspost zuständig.

Da es dabei so viel wirrwarr und unklarheit aber auch veralterte Regeln gibt, und selten ein Absender weiß, wie er es vertraulich versenden soll, öffne ich alles außer persönlich/vertraulich mit Namen. So einfach ist das.

Mein Chef hätte gar keine Zeit die Post vorzusortieren. Der hat wirklich wichtigeres zu tun.

Außerdem hat der, der die Post bearbeitet die Schweigepflicht zu wahren! Denn es kommt natürlich selten mal vor, dass man etwas öffnet, was wirklich vertraulich war aber als solches nicht zu erkennen war. So zum Beispiel Pfändungsbescheide über Mitarbeiter die nur mit dem Firmennamen versehen sind. Punkt.

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Wer für alles offen ist kann nicht ganz dicht sein.

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Lea302

Mitglied seit
21.06.2017
Beiträge: 550
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Vor einiger Zeit gab es vom VNR nachstehende Infos:

"Alle Briefe, auf denen "persönlich" oder "vertraulich" steht, dürfen nur von der adressierten Person geöffnet werden. Weiterhin gelten, so zeigen die Beispiele von Assistenz & Sekretariat Inside (http://www.komma-net.de/asi/test.asp) folgende Regeln:

- VNR-Verlag, Theodor-Heuß-Straße 2-4, 53177 Bonn: darf geöffnet werden.

- NVR-Verlag, Frau Johanna Müller, Theodor-Heuß-Straße 2-4, 53177 Bonn: darf geöffnet werden.

- Frau Johanna Müller, VNR-Verlag, Theodor-Heuß-Straße 2-4, 53177 Bonn: darf nicht geöffnet werden.

Achtung: Diese Regeln sind gängige Praxis in Firmen, aber sie sind keine Gesetzesvorschriften. Wenn Sie sich rechtlich absichern wollen, setzen Sie unbedingt ein "persönlich" oder "vertraulich" hinzu!

Weitere News zu diesem Themenbereich unter
http://www.briefberater.de
Informationen zu "Der Brief-Berater" unter
http://www.komma-net.de/bb/test.asp "

Vielleicht hilft Dir das weiter!

Liebe Grüße,
Lea

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melli2

Mitglied seit
20.01.2006
Beiträge: 525
Hilfreich: 0

Bei uns wird sogar Post geöffnet, wenn erst der Name und dann die Firma steht, nur nicht wenn persönlich oder vertraulich dabei steht. Wird auch in Sekki-Handbüchern so empfohlen

*Man muss nicht groß sein, um groß zu sein..*

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