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Nochmal zum meinem Probearbeiten ...Idee

josi2

Mitglied seit
21.06.2017
Beiträge: 63
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Prinzipiell kann ich deinen Ärger natürlich auch verstehen. Ich vermute allerdings, dass sich auch dieses Unternehmen AGG-konform verhalten will. Ich sitze selber in der Pesonalabteilung und unsere Absageschreiben bestehen nur noch aus einem Satz (neben Eingangssatz und Abschlusssatz). So zu verfahren, wird von allen Verbänden empfohlen. Auch dürfen wir keinem Bewerber mehr einen Grund nennen, warum er abgelehnt wurde, es sei denn, es fehlte tatsächlich etwas Ausschlaggebenes, was in der Anzeige gefordert wurde.

Ich persönlich finde es auch total furchtbar, so zu verfahren, aber es gilt hier: wer zuviel schreibt/spricht kann am Ende vielleicht zahlen.

Gruß Josi

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Hazett

Mitglied seit
17.05.2005
Beiträge: 1164
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[quote="eve*"] Aber vielleicht wollen die auch nur testen, wie du mit solchen Situationen umgehst? quote]
Das erscheint mir persönlich doch sehr an den Haaren herbeigezogen!

[quote:26bd1f5f17="eve*"] Ruf am Montag dort an und frag höflich aber bestimmt nach dem Warum.[/quote:26bd1f5f17]

Dem schließe ich mich allerdings an - und - ganz ehrlich, mein Befremden über das Verhalten würde ich durchaus kundtun. Bewerber sind kein "Menschenvieh" mit dem man alles machen kann.

Herzlichst, Hazett

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philomenia

Mitglied seit
11.02.2004
Beiträge: 737
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Hak die Geschichte ohne Brief ab und wenn es dich interessiert, frage nach den Gründen, ob die Absage in deiner Arbeitsweise / in deiner Person gelegen hat.

Philo

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Tanzmaus1967

Mitglied seit
30.01.2007
Beiträge: 21
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Sorry dass ich euch mit meinem Probearbeiten nerve.
Ich danke euch für eure aufmunternden Beiträge.

Mir kommt da ne´Idee - vielleicht denkt ihr, ich bin doof. ops:
Ich würde am liebsten einen Brief an die Firma schreiben, und meinen Unmut und meine Enttäuschung über das Bewerbungsverfahren kundtun.
Man kann doch die Bewerber nicht nach dem 2. Gespräch fest zum Proebarbeiten einladen und dann nach 3 Tagen einfach so - ohne Angaben von Gründen - absagen. Und diese Firma will andere Unternehmen beraten. Na toll - ich hab so eine Wut.

Wie denkt ihr drüber, einen Brief zu schreiben - oder ist das total daneben. Liegt bestimmt an meiner momentanen Verfassung und wie die so mit den Bewerbern umgehen - ohne Skrupel und Gewissen.
Ich glaube immer noch an das Gute im Menschen. Schön blöd.

Eure Katrin

Behandle andere genauso, wie du selbst behandelt werden willst.

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Mausi2601

Mitglied seit
23.10.2006
Beiträge: 193
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Hallo Tanzmaus,

ich kann Deine Wut gut verstehen, jedoch würde ich keinen Unmutsbrief schreiben da Du die Hintergründe, welche zu dieser Entscheidung geführt haben nicht kennst. Halte Dir eine Tür offen.

Persönlich würde ich vielleicht freundlich nachfragen, was der Grund für diese Entscheidung war und ggf. mein Bedauern ausdrücken, dass sie sich gegen Dich entschieden haben.

Es könnte ja auch sein, dass noch jemand in der engeren Auswahl war und schon zur Probearbeit da war und den Job bekommen hat. Vielleicht war er oder sie ja die erste Wahl und es kann immer noch passieren, dass die Firma noch mal auf Dich zukommt. (Wahre Begebenheit).

Dies ist jedoch meine ganz persönliche Meinung. Bin mal gespannt wie die Anderen das sehen.

LG Mausi

[size=9:cd98a3ca27]Es gibt nichts Gutes außer: man tut es. Erich Kästner)[/size:cd98a3ca27]

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Walpurga

Mitglied seit
12.02.2002
Beiträge: 893
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Ich sehe es ähnlich wie Mausi: es ist klar, dass du sehr enttäuscht und sogar wütend bist. Schreib den Brief, bau den Frust ab, und dann zerreiß oder verbrenne ihn. Schick ihn aber keinesfalls ab.
Was Mausi gesagt hat, dass du konstruktiv nachfragen sollst, finde ich sehr gut. So kannst du dir selbst nochmal Pluspunkte verschaffen. Und wer weiß: vielleicht kommen sie tatsächlich noch einmal auf dich zu. Bei allem bedenke immer: Man sieht sich immer zweimal im Leben. Stell dir vor, du schreibst einen Frust-Brief, und einer der Entscheider ist später in einem anderen Unternehmen für die Einstellungen zuständig und liest deine Bewerbung?

Viele Grüße
Walpurga

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Silke_Be

Mitglied seit
04.04.2005
Beiträge: 116
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Ich kann Dich sehr gut verstehen - und finde einen Brief mit genau dieser "Beschwerde" sinnvoll und konstruktiv.

Da ich selbst in einer Untern.ber. arbeite (allerdings keine große!), weiß ich, dass genau solche Vorwürfe einen wunden Punkt treffen.

Du hast nämlich Recht; gerade UB sollten mit Mitarbeitern besonders sorgfältig umgehen; ob es die eigenen, die des Klienten oder die der Zukunft sind.

Ich finde, mit genau diesem Vorwurf - und bitte sei nicht zimperlich! - triffst Du den Punkt, und wenn die das nicht als Chance sehen, diesen Fehler nie wieder zu machen, dann weiß ich auch nicht...
Das kann ja echt wohl nicht wahr sein! Wenn die wenigstens eine geschickte Notlüge auf Deinen AB gesprochen hätten! Wie sollst Du Dir denn vorkommen??

Mich ärgert das gerade dermaßen, dass ich fast schon hektische Flecken bekomme.

Also: Meine Empfehlung ist, einen gepfefferten Brief zu schreiben und auch nach dem Grund des Fehlverhaltens zu fragen.

Schande für diese Branche!!

Allen ist das Denken erlaubt. Vielen bleibt es erspart....

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eve*

Mitglied seit
12.07.2005
Beiträge: 305
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Tanzmaus, denk nochmal drüber nach. Schreib diesen Brief nicht. Weißt du, die coachen viele viele Firmen in Chemnitz und Umland. Walpurga hat es ja schon gesagt, man sieht sich immer zweimal im Leben.
Wir beide wissen zwar, dass da was schief läuft bei dieser Stellenausschreibung. Aber vielleicht wollen die auch nur testen, wie du mit solchen Situationen umgehst? Ruf am Montag dort an und frag höflich aber bestimmt nach dem Warum.
Wenn es dir hilft, dann schreib den Brief an uns hier und lass alles raus.

LG Eve

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Tanzmaus1967

Mitglied seit
30.01.2007
Beiträge: 21
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Ich danke für die aufmunternden Worte von euch.
Ich bin immer noch hin und her gerissen wegen diesem Brief.
Es stimmt sicherlich - man sieht sich immer zweimal im Leben - ist auch mein Motto. Aber haben die denn einen Freibrief - als Unternehmen - so mit Bewerbern umzugehen. Mein Fall ist sicherlich nicht der einzige in dieser Firma. Einen Denkzettel verpasst zu bekommen, das brauchen die.
Aber wiedererum kann es ja sein, dass man sich auf mich besinnt ....
ob ich da nun doch arbeiten würde .... sicherlich nicht.

Ich werde euch berichten,
Eure Tanzmaus

Behandle andere genauso, wie du selbst behandelt werden willst.

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