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Mitarbeiterproblem

bluemchen17036

Mitglied seit
27.01.2006
Beiträge: 11
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Hallo Catsitter,
netter Vorschlag, anzuregen Sie früher in Rente zu schicken. Ich hatte ihr mal den netten Hinweis gegeben, sich auf eine "anspruchsvollere" Tätigkeit in der Verwaltung zu bewerben, habe wirklich gedacht ich tue ihr einen gefallen, da hat sie paar Wochen nicht mit mir geredet. Als ich sie dann angesprochen habe, was das soll, kriegte ich zu hören, man wolle sie loswerden - AUA -
Für wertvolle Tipps und Hilfestellungen kann man sie auch nicht einspannen, weil sie ja nun wirklich die wenigste Ahnung von allen hat. Ich denke mal, die Kollegin ist sehr von sich überzeugt - fühlt sich zu höherem berufen und sieht gar nicht, wie unbebeliebt sie sich überall gemacht hat und wie unkompetent sie eigentlich ist. Sie würde schnell an ihre Grenzen stoßen, wenn man von ihr anspruchsvoller Aufgaben erwarten würde, was ja durch die Vertretung, die sie ableisten musste, auch zum Vorschein kam.

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bluemchen17036

Mitglied seit
27.01.2006
Beiträge: 11
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Hallo Lea,
dein Angebot nehme ich gerne an und denke mal, dass dieser Literaturhinweis auch für andere Kolleginnen in der gleichen Situation nützlich sein kann.
DANKE!!!

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Maus22

Mitglied seit
17.05.2004
Beiträge: 69
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Aus eigener Erfahrung:
Pure Zeitverschwendung.
Leider
Liebe Grüße und gute Nerven
Marion

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bluemchen17036

Mitglied seit
27.01.2006
Beiträge: 11
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Hallo Andrea,
es ist schon richtig, dass die Kollegin ein Motivationsproblem hat, das sehe ich auch so. Nur leider geht ihr Problem in die falsche Richtung, sie jammert dem "alten" hinterher anstatt nach vorne zu schauen. Eine Weiterbildung kommt für sie nicht infrage, darauf hatte ich schon mal gedrungen, weil für sie 15 Uhr Feierabend ist und Weiterbildungen über die Arbeitszeit hinaus gehen - also dort ist keine Initiative ihrerseits zu erwarten und zwingen kann ich sie nicht (leider). Mit Kritik kann sie nicht umgehen, wenn ich sie auf Fehler hinweise, denn ... vorher war alles anders und besser... und keiner hat sich über ihre Arbeit beklagt, wie denn auch, wo sich doch keiner getraut hat. Die komplette Eigenverantwortung kann ich ihr nicht zurückgeben, da wir zu wenige sind haben wir eben das zentrale SEK gegründet. Sie hat auch zwei eigene Abteilungen selbstständig zu betreuen. Das Problem ist nur, jetzt wo jemand Einblick in ihre Arbeit erhält, dass diese mangelhaft ist und keiner sich traut etwas zu sagen, weil dann gar kein Arbeiten mehr mit ihr möglich ist und wir aber auf ihre Arbeitskraft angewiesen sind. Ein Hinweisen auf ihre Fehler in einem Gespräch würde sie prompt als persönliche Beleidigung ansehen - ... denn schließlich hat sie ja schon 40 Jahre Erfahrung! (Nur was für welche, traurig so durchgekommen zu sein)

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Brummbeere

Mitglied seit
29.09.2004
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Und warum kann man die Aufgaben nicht neu verteilen und ihr nur die Sachen übertragen, die sie bewältigen kann? Also ihr quasi die Dinge auf's Auge drücken, die einfach aber zeitraubend sind? Jemanden mit 58 Jahren noch umrziehen zu wollen ist wohl definitiv nicht möglich.

Viele Grüße von Brummbeere!

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Lea302

Mitglied seit
21.06.2017
Beiträge: 550
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Hallo,

das kenne ich nur zu gut aus meinem letzten Job.

Wie jedes Kritikgespräch beginne mit den positiven Dinge. Bedanke Dich für Ihre Arbeit und den raschen Einsatz und sage ihr dann jedoch auch, dass Du hinsichtlich der Vertretung Feedback der Unternehmensleitung eingefordert und erhalten hast. Folgende Verbesserungsmöglichkeiten:

Thema:
- Prioriäten: xxy zu tun
- Delegation an Azubis: zu den und den Themen nicht möglich
...

Du musst es ja nicht als Kritik formulieren sondern vielmehr als Dankgespräch mit Verbesserungsvorschlägen

So jemand kann Dir echt viel Zeit nehmen und die Motivation im ganzen Team schädigen. Fachlich kannst Du mit ihr nicht diskutieren, da sie alles persönlich nehmen wird und sie ja schließlich massig Jahre voraus hat...

Ich habe hier auch so eine nette Kollegin, älter und bereits Ewigkeiten im Unternehmen. Ich hatte mich einmal erdreistet ihr einen Tipp zu geben, als ich gesehen habe, wie sehr sie sich abmüht und der Dank: sie war beleidigt und meinte, ich müsse mich nicht in Dinge einmischen, die mich nichts angingen

Kennst Du das Buch "Vom Kollegen zum Vorgesetzten" das finde ich wirklich gut. Wenn Du möchtest, schaue ich zu Hause mal nach der ISBN-Nr. Darin werden auch Themen wie "schwierige Mitarbeiter" behandelt.

Liebe Grüße,
Lea

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bluemchen17036

Mitglied seit
27.01.2006
Beiträge: 11
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Hallo liebe Kolleginnen,
ich habe seit Wochen ein Problem, was mich nachts schon nicht mehr schlafen lässt. Wir - das sind vier Sekretärinnen - sind vor zwei Jahren zu einem zentralen Sekretariat aus den verschiedensten Abteilungen zusammengewürfelt wurden und mir wurde - als Assi der Betriebsleitung - der Aufbau und die Leitung dieses Sekretariates übertragen. Am Anfang herrschte eine große Unzufriedenheit und starke Abneigung aller Kolleginnen an ihrem neuen Arbeitsplatz. Inzwischen hat sich das Klima gebessert und eine gute Zusammenarbeit hat sich eingestellt. Nur leider gibt es eine Kollegin, die die Stimmung ganz schön drückt. Sie ist 58 Jahre und konnte früher nach ihrem Belieben schalten und walten, keiner hat ihr auf die Finger geschaut und jeder ihrer Mitarbeiter und Vorgesetzten hat auf ihre Empfindlichkeit/Sensibilität Rücksicht genommen. Sie hat sich von Anfang an beklagt und jammert fast täglich rum, wie tief sie gesunken ist und wie niveaulos ihre jetztige Tätigkeit ist. Durch Urlaubsvertretungen bin ich darauf gestoßen, dass die Kollegin nicht die einfachsten Kenntnisse in Word, geschweige denn in Excel besitzt. Hier hat sie schon zweimal ein Datenbank durch Unkenntnis zum Erliegen gebracht. Auf Hinweise meinerseits reagierte sie immer mit einem roten Kopf und war eingeschnappt und empört, was das Arbeitsklime unerträglich, auch für die anderen Mitarbeiterinnen machte. Nun hat die Kollegin - durch Arbeitsausfall meinerseits - mich in bestimmten Arbeitsbereichen vertreten müssen, und ich musste feststellen, dass sie die Arbeit nicht mit der nötigen Priorität behandelt, oberflächlich abarbeitet oder sie sogar an einen Azubi weiterreicht, was einigen Unmut bei der Betriebsleitung hervorbrachte. Nun stehe ich vor der Aufgabe, diesen Zustand irgendwie zu ändern. Nur leider wird ein Gespräch mit ihr mehr Schaden als Nutzen bringen, was wir uns aber nicht leisten können, da wir jede Arbeitskraft brauchen und für "Zickenalarm" auch keine Zeit haben. Ich bin nun ziemlich ratlos wie ich mit dem Problem umgehen soll - vielleicht hat jemand ein paar zündende Ideen.
Vielen Dank!

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Nacht

Mitglied seit
24.04.2006
Beiträge: 1054
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ich sag nur
who moved my cheese

Ich hab die Nacht gesehen, ich bleibe hier.

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andrea1

Mitglied seit
21.02.2006
Beiträge: 168
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Das Problem ist nicht ganz einfach zu lösen...

Auf jeden Fall solltest du mit ihr mal sprechen. Ganz klar - die Aufgaben, die von dir bzw. von der Betriebsleitung kommen, haben Vorrang und sind nicht an eine azubine zu delegieren! Weiterhin wird von der BL ein bestimmter Umgangston gewünscht.
Hat die Kollegin eigene Aufgabengebiete oder ist sie so eine Art Springerin? Dann hat sie evtl. ein Motivationsproblem.
Wenn sie fachlich nicht gut ausgebildet ist, braucht sie Weiterbildung. Am besten, sie dabei einbeziehen und herausfinden, wo die größten Mankos sind. Damit sie die Zeit in der Weiterbildung nicht einfach nur absitzt, soll sie hinterher darüber berichten und die Kenntnisse auch praktisch anwenden müssen. (Das sollte sie vorher wissen).

Ansonsten fällt mir hierzu nichts ein, weil ich die Situation vor Ort nicht kenne.

LG A

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Catsitter2

Mitglied seit
21.06.2017
Beiträge: 460
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Ganz ehrlich: Sie ist 58 Jahre alt und versucht noch, bis zur Rente, also höchstens 6 Jahre, durchzuhalten.

Ich denke, mit der Perspektive ist bei ihr nichts mehr zu löten. Ich würde eher zusehen, daß sie mich in der Arbeit nicht behindert, einplanen wird schwierig. Die Fortbildungskosten und Mühe wären es mir damit auch nicht mehr wret.

Aber vielleicht könnt ihr sie dazu einspannen, den "jüngeren" Kollegen wertvolle Tipps und Hilfestellung zu geben und sie auf diese Art und Weise mit etwas Arbeit zu Eurer Erleichterung einzudecken. Durch jede gut gemeinte, in ihren Augen eher böse, wenn auch sicherlich gerechte Kritik hingegen werdet Ihr nur in Eurer Arbeit boykottiert.

Vielleicht regt Ihr an, daß sie selbst einen Gefallen tut und früher in Rente geht?

Es grüßt die Catsitter

[color=green:0f17e63000]Ich bin eine Beamtenkatze - ich schleiche mich zur Arbeit, lege meine Pfoten auf den Tisch und warte auf die Mäuse! [/color:0f17e63000]

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