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Mitarbeiter frisiert Reisekostenabrechnung

Antigone

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28.03.2002
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Ich verstehe eins nicht:

Der Kollege bietet offenbar durch mangelhafte Leistung ausreichend Angriffsfläche für eine Ermahnung, eine Abmahnung, daraus bei wiederholtem Fehlverhalten resultierend eine Kündigung.

Wieso wird nicht dieser völlig korrekte Weg beschritten, statt jetzt auf solche Minimalverfehlungen zu setzen?

*Take my advice - I don't need it!*

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Iltu

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21.09.2001
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Wie ich schon sagte: Cheffe hat keine Zeit, sich drum zu kümmern. Ärgert sich zwar immer wieder, hat aber keine Zeit, gegen ihn vorzugehen. Will immer wieder Abmahnungen schreiben. Wenn ich ihm was vorlege, dann meint er wieder nein, weil er ja keine Zeit hat nach einem neuen Mitarbeiter zu suchen. TEUFELSKREIS.
Soll er sehen, was er macht.

Trotzdem nochmal Danke für eure Anmerkungen.

Gruß iltu

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Iltu

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21.09.2001
Beiträge: 35
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Hm. Kollege ist Servicetechniker im Außendienst. Wenn er im Büro ist, ist es eine Ausnahme.

Reisekostenabrechnungen macht er hier seit fast drei Jahren und dieser Fall ist nicht der Einzige. Im gleichen Monat hat er das nochmal so aufgeschrieben: halben Tag im Büro aber ganzen Tag Abwesenheit aufgeschrieben.

Cheffe hat selbst gesagt, dass eine halbe Stunde zum Aufrunden nicht so schlimm ist. Aber dann gleich mehrere Stunden mehr aufschreiben? So was ist doch nur dreist, oder?

Wir sind hier nur drei Leute, daher haben wir keine Reisekostenrichtlinie. Aber vor zwei Jahren habe ich schon mitbekommen, dass er aufrundet. Damals waren es noch halbe Stunden (meine ich jedenfalls) und ich habe ihm gesagt, er solle bloß vorsichtig sein. Er weiß also genau, dass er das nicht tun sollte, auch ohne Reisekostenrichtlinie.

Gruß iltu

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Tortuga

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30.09.2002
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Bei ist soetwas ein Dienstgang innerhalb der normalen Arbeitszeit. Dafür gibt es gar keine Reisekostenabrechnung. Da es sich nicht um einen ganzen Tag handelt, kann er hierfür auch keine Tagespauschale geltend machen. Es werden lediglich Kosten erstattet (z.B. Parkgebühren, ggf. km-Geld) und die Stunden nachgebucht.

Gibt es bei Euch eine Reisekostenrichtlinie. Hierin sollte festgelegt sein, wie der MA sich zu verhalten hat, also wie Dienstreisen bzw. Dienstgänge abgerechnet werden. Wenn solche Dinge nämlich vorher nicht eindeutig und für den MA nachlesbar festgelegt sind, ist es meines Erachtens schwer eine fristlose Kündigung durchzusetzen.

ABer eine Klärung in einem Gespräch mit dem Chef, ggf. eine Abmahnung, sind sicher drin.

Gruß
Tortuga

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Katel

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09.10.2004
Beiträge: 174
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[quote:d9440e210e="Super Nanny"]Ich würde ihn erst mal verwarnen, im Extremfall eine Abmahnung. Wenn ihr ihn loswerden wollt, braucht ihr schon mehr als 6 EUR als Grund... Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich von dieser Anfrage halten soll.[/quote:d9440e210e]

Betrug ist Betrug. Theoretisch kannst du schon gekündigt werden, wenn du einen Bleistift mitnimmst....
Denn wo sollte man da die Grenze ziehen???

Ich würde dem Kollegen [b]einmal[/b:d9440e210e] darauf ansprechen, kann ja "Ausversehen" passiert sein...

Auch die längste Reise, beginnt mit einem kleinen Schritt (aus China)

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FrauLausbub

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24.05.2005
Beiträge: 200
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[quote:d51827c3c7="Iltu"]Hallo an alle.
Abfahrt 7:30 Uhr und Heimkehr 16:30 Uhr.
Gruß iltu[/quote:d51827c3c7]

Hat er vielleicht zum ersten Mal eine Reisekostenabrechnung bzw. Dienstreise gemacht? Dachte er vielleicht, er muss die Zeiten aufschreiben, wo er - morgens von zu hause los - und - abends, wann er wieder zu hause ist?

Die Zeit im Büro hat er zur Vorbereitung der Dienstreise (Unterlagen sortieren, Vortrag schreiben) genutzt?

LG
FrauLausbub

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Iltu

Mitglied seit
21.09.2001
Beiträge: 35
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Frage an AB1410:

Was? Ich sitze 4 h am Computer, fahre 3,5 h in der Gegend rum und besuche einen Kunden und kann dafür den ganzen Tag bei der Reisekostenabrechnung geltend machen???

Kannst du mir sagen, wo genau das nachzulesen ist? Ich lasse mich durchaus, wenn auch ungläubig, davon überzeugen.

An die Anderen:

Tja. Cheffe hat es mitbekommen, als seine Frau die Reisekostenabrechnung geprüft hat und es ihr aufgefallen ist. Aber vielleicht hat er nicht realisiert, dass dies ein Grund für eine fristlose Kündigung ist. Ich werde es ihm mal erzählen.

Übrigens nimmt sich Cheffe den Kollegen häufiger mal zur Brust, wenn mal was nicht so läuft wie es soll. Kollege sagt dann immer "ja, ja" und man hat das Gefühl, es geht in ein Ohr rein und beim anderen raus. Irgendwie verdient er es nicht anders. Er meint immer, alles auf seine Art machen zu können, obwohl der Cheffe es anders will. Und das sehr oft!

Auf jeden Fall Danke für eure Meinungen.

Gruß iltu

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Sumsel

Mitglied seit
02.08.2006
Beiträge: 253
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Iltu, wie oft ist Dein Kollege im Büro? Sind das regelmäßig mind. 20% seiner vertraglichen Arbeitszeit oder durchschnittlich 1 Arbeitstag pro Woche?

Die Voraussetzung für eine Dienstreise ist nämlich "ein Ortswechsel einschließlich der Hin-und Rückfahrt aus Anlass einer vorübergehenden Auswärtstätigkeit. Eine Auswärtstätigkeit liegt vor, wenn der AN außerhalb seiner Wohnung und seiner regelmäßigen Arbeitsstätte beruflich tätig wird." (zitiert aus der Lohnsteuerrichtlinie R 37 Abs. 3)

Wenn er also keine regelmäßige Arbeitsstätte hat, sind die Verpflegungsmehraufwendungen m.E. für die gesamte Tagesarbeitszeit anzusetzen.

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