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MA eine Nebentätigkeit verbieten

Chrisline

Mitglied seit
27.06.2003
Beiträge: 2103
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Brezel,
ich weiß ja sogar, daß er finanzielle Probleme hat. Nur verstehen kann es keiner. Ich hab's weiter oben schon geschrieben, er zahlt keine Miete, fährt ein kleines, sparsames Auto und bekommt noch dazu mehr Gehalt als andere für die gleiche Arbeit.
Den Grund, warum er soviel nebenher arbeitet denke ich, muß man aber woanders suchen: er ist ein Wichtigtuer, einer, der überall seinen Senf dazugeben muß und sowieso alles besser kann. Und das kommt halt nunmal bei den Mitmenschen nicht so gut an. Und deshalb glaub ich, arbeitet er nebenher, um Aufmerksamkeit zu bekommen, um wichtig zu sein.
Naja, da muß man mal recherchieren. Chef hat sowieso ein Gespräch mit ihm, der wird das schon rausfinden (wenn's schon der direkte Vorgesetzte nicht kann).

Vielen Dank an Euch alle

Chrisline

LG
Chrisline

Es gibt keinen Weg zum Glücklichsein, glücklich sein ist der Weg.

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Chrissi1984

Mitglied seit
10.08.2005
Beiträge: 112
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also soweit ich weiss, ist es rechtens, wenn der arbeitgeber einen nebenjob verbietet.Weil man den ja in der zeit ausübt, in der man net in der "RICHTIGEN" arbeit ist und in dieser zeit sich eigentlich erholen sollte um für den job fit zu sein. ist jetzt etwas flapsig formuliert aber soweit ich weiss ist das eine mögliche begründung...

Ultra posse nemo tenetur

Oder kurz: Possum sed nolo

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Chrisline

Mitglied seit
27.06.2003
Beiträge: 2103
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Hallo,

kann man einem Mitarbeiter einen Nebenjob verbieten ?

Hintergrund:
Wir haben einen MA der nebenbei noch diverse Tätigkeiten macht. Diese sind im handwerklichen Bereich und verlangen anscheinend körperlich einiges. Es ist nicht so, daß er täglich und regelmäßig was macht aber dennoch so, daß man ihm die Belastung ankennt. Er sieht auch ständig fertig (fahle Haut, brutale Augenränder) aus. Eine Krankheit ist ziemlich ausgeschlossen da bei Einstellung ein ärztlicher Bericht angefordert wurde.
Wir überlegen jetzt, ob seine schlechte Arbeit und sein ausbleibender Verkaufserfolg daher kommen, daß er einfach keine Energie mehr für seinen eigentlichen Job hat.

Können wir ihm diesen Nebenjob verbieten ?

LG
Chrisline

LG
Chrisline

Es gibt keinen Weg zum Glücklichsein, glücklich sein ist der Weg.

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dottie_matrix

Mitglied seit
19.09.2003
Beiträge: 654
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ich glaube, das kommt auf den arbeitsvertrag an. bei mir steht z.b. drin, dass ich eine nebentätigkeit mit der firma absprechen muss und nur so lange ausführen darf, wie mein hauptjob nicht beeinträchtigt wird. sollte euer MA solch eine klausel im vertrag haben, denke ich, ihr dürft ihm den nebenjob verbieten.

LG Steffi

[size=10:b15b266005]Das Leben ist ein Nehmen und Kriegen.[/size:b15b266005]

[img:b15b266005]http://www.mysmilie.de/midi-smileys/liebe/1/0014.gif[/img:b15b266005]

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Chrisline

Mitglied seit
27.06.2003
Beiträge: 2103
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Amarige, der Grund würde mich auch interessieren. Er hat einen befristeten Vertrag und arbeitet so schlecht, daß eine Verlängerung momentan keinesfalls angedacht ist. Von unserer Bezahlung her ist er super eingestuft, verdient sogar mehr als die anderen Kollegen, die das gleiche machen, er muß keine Miete zahlen da er im Elternhaus wohnt und hat sonst keine Verpflichtungen (nur 1 Leasingauto).
Ich glaube eher, er macht das aus Gutmütigkeit weil die anderen Jobs immer bei Firmen von Freunden von ihm sind.

LG
Chrisline

LG
Chrisline

Es gibt keinen Weg zum Glücklichsein, glücklich sein ist der Weg.

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Pommern

Mitglied seit
27.09.2005
Beiträge: 819
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Grundsätzlich kann man einem Arbeitnehmer einen Zweitjob nicht verbieten. Es gibt aber einige Bedingungen:

- die Arbeitsleistung beim Erst-Arbeitgeber darf nicht beeinträchtigt sein (das kann natürlich der Fall sein, wenn er nicht zu ausreichend Schlaf kommt)

- die Tätigkeit und der Zweit-AG dürfen nicht in Konkurrenz zum Erst-Arbeitgeber stehen.

- die Nebentätigkeit muss bei Erst-AG angemeldet werden.

Pommern

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Desperado

Mitglied seit
10.01.2004
Beiträge: 317
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Pommern hat recht. Das Recht auf die Ausübung eines Nebenjobs ist durch das Grundgesetz gedeckt ("freie Entfaltung der Persönlichkeit". Daher hat jeder Mensch grundsätzlich das Recht darauf. Es kann ihm nur unter den Umständen, die Pommern exemplarisch aufgeführt hat, versagt werden.

In Eurem Falle sieht es konkret so aus, daß Ihr ihm den Nebenjob NICHT VERBIETEN könnt. Allerdings seid Ihr auch nicht gezwungen, die von Dir geschilderten Symptome tatenlos hinzunehmen. Wenn sich die Folgen seines Nebenjobs tatsächlich so drastisch in Schlecht- oder Minderleistungen ausdrücken, wie Du sie beschreibst, könnt Ihr ihn ABMAHNEN und ggf. später kündigen.

Viele Grüße

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Nukke

Mitglied seit
01.04.2005
Beiträge: 128
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Verbieten kann man es auf jeden Fall, wenn es eine Tätigkeit in der gleichen Branche ist. (z. B. Außendienstmitarbeiter für 2 verschiedene Firmen)

====
Viele Grüße
NUKKE

(Die größten Clowns sind oft die ernsthaftesten Menschen, weil sie das Leben ernst, aber sich selber nicht so wichtig nehmen)

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Brezel

Mitglied seit
12.12.2003
Beiträge: 654
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Hi,

als fürsorglicher Arbeitgeber würde vielleicht auch mal "Ursachenforschung" betreiben, warum der Mitarbeiter noch zusätzlich nebenher arbeitet. Als ich noch klein war, mußte mein Vater teilweise nebenher arbeiten, einfach, weil sein Gehalt hinten und vorne nicht gereicht hat. Bevor ich da jemanden noch zusätzlich ins Unglück stürzen würde, indem ich kündige - vielleicht ist dem Mann ja mit einem Arbeitgeberdarlehen geholfen?

Gruß
Brezel

Lunovis mane mortuumst.
Sol ruber atque ips' albumst.
Lunovis.

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amarige

Mitglied seit
21.08.2001
Beiträge: 68
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Vielleicht gibt es ja auc einen Grund, weshalb er so viel arbeitet?!

Ich denke hier, dass man in einem Gespräch einiges erfahre und klären kann, bevor man direkt "verbietet".

Liebe Grüßle
Amarige

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