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Lücke im Lebenslauf

Pommern

Mitglied seit
27.09.2005
Beiträge: 819
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Ich würde kurz und knapp schreiben: Pflege einer Angehörigen.

Ob sie nun schwer oder weniger schwer krank war oder es sonstige Anmerkungen gibt, das alles würde ich ggf. mündlich erklären, aber nicht in den Lebenslauf schreiben, denn der sollte wertungsneutral sein.

Es gibt übrigens Länder, dort können Mitarbeiter des Öffentlichen Dienstes für die Pflege von schwer kranken Angehörigen bis zu 6 Monaten frei machen, und erhalten noch eine geringe Gehaltszahlung in dieser Zeit. Quasi wie bei uns der Erziehungsurlaub. Schön, nicht wahr?

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sting

Mitglied seit
02.08.2001
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Familienphase

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Mila_2005

Mitglied seit
25.05.2005
Beiträge: 110
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Wenn jeder eine so gute Erklärung für eine Lücke im Lebenslauf hätte....

Pflege von Familienangehörigen nach einem schweren Unfall, ist eine gute Erklärung. Zumal es ja auch kein Dauerzustand ist, sondern eine Extremsituation.

Außerdem glaube ich, dass eine kurze Lücke im Lebenslauf heutzutage nicht mehr so schlimm ist, da aufgrund der wirtschaftlichen Lage nicht mehr jeder einen nahtlos glatten Lebenslauf nachweisen kann.

Vivir con miedo es vivir a medias.

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Das war sicher keine leichte Entscheidung für Dich, aber die richtige.
Ich würde es im Lebenslauf ebenfalls erwähnen ohne irgendetwas zu erfinden, sondern so wie es war als Pflegezeit eines Angehörigen

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kamikazekati

Mitglied seit
06.11.2006
Beiträge: 83
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ich finde es auch überhaupt nicht schlimm - ich schließe mich icelady und gute_seele an. Du kannst das im Lebenslauf ruhig schreiben.

lg

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Melinda-Li

Mitglied seit
29.06.2006
Beiträge: 68
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Hallo SKlasse,

ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Du bist in eine Ausnahmesituation geraten, die du ja nicht geplant hast und du musstest reagieren. An deiner Stelle wäre ich sogar so mutig, diesen Zeitraum in deinen LL zu schreiben, so etwas wie "Pflege der Angehörige nach schwerem Unfall". So glaubt der AG nicht, dass du dir einen lauen Lenz gemacht hast und du belegst gleichzeitig, dass es eine einmalige Sache war und er somit nicht befürchten muss, dass du plötzlich wieder ausfällst.

Grüße, Melinda

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icelady

Mitglied seit
11.08.2005
Beiträge: 368
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also ich finde es nicht so problematisch, wenn man wegen der pflege eines familienmitglieds einen vertrag kündigt.

Meiner meinung nach, kannst du da ruhig die wahrheit sagen.

Wer nur das tut, was er kann
wird immer bleiben, was er ist

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Wieso denn Vorwürfe? Ich finde es toll, dass Du Deiner Mutter in dieser Zeit so unter die Arme gegriffen und sie unterstütz/betreut hast!

Ich schließe mich icelady an - das kannst Du ruhig so begründen.

Diese "Lücke" im Lebenslauf sollte kein Problem darstellen.

Drück Dir Dir Daumen, dass Du bald eine passende Stelle findest!

LG Gute_Seele

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sklasse

Mitglied seit
01.02.2005
Beiträge: 7
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Liebe Sekretärinnen Gemeinde,

ich habe da ein kleines Problem.

Also:

Im August 2005 habe ich nach der Erziehungsphase wieder angefangen zu arbeiten. Ich bekam einen 2-Jahres Vertrag.

Im Januar 2005 wurde dann meine Mutter schwer krank. Sie hatte einen Oberschenkelhalsbruch und dann danach noch 2 OPs wegen Wirbelbrüchen. Als sie nach Krankenhaus und Reha wieder zu Hause war, war es ihr schier unmöglich den Haushalt zu versorgen. Da ich ja halbtags berufstätig war und noch 2 Kinder zu versorgen hatte, wollte ich natürlich meine Mutter nicht im Stich lassen. Zudem brachte mich diese 3-fach Belastung an meine Grenzen.

Ich versuchte meine Arbeitszeit zu reduzieren, worauf sich der AG (öff. Dienst) aber nicht einließ. Somit habe ich mich entschlossen, zu kündigen und meiner Mutter unter die Arme zu greifen. Das ist nun ein 3/4 Jahr her und meine Mutter hat sich wieder super erholt und ich denke, dass ich wieder einen Teilzeitjob annehmen kann. Somit habe ich selbst einen 2-jahres Arbeitsvertrag nach 1 Jahr gekündigt.

Nun weiß ich aber nicht, wie ich das Ganze in meinen Lebenlauf verpacken soll und ich wie die Kündigung rechtfertigen kann.

Wer weiß Rat?

Vielen Dank
Sandy

P.S. Ich brauche hier keine Vorwürfe warum und weshalb ich das gemacht habe, es gab keine andere Lösung. Meine Eltern haben mir vor 10 Jahren, als ich nach meinem 1. Erziehungurlaub wieder berufstätig war, so unter die Arme gegriffen, dass ich einen Vollzeitjob machen konnte. Deshalb war es für mich keine Frage, dass ich nun für meine Eltern, bzw. für meine Mutter ebenfalls da bin um Ihr ie nach Ihren schweren Krankheiten zu helfen.

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