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Leidiges Thema: Gehaltsvorstellung?

Amelie1

Mitglied seit
09.02.2005
Beiträge: 39
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Hallo,

bin am Bewerbungen schreiben. Wie verpacke ich das Thema Gehaltsvorstellung im Anschreiben. Angaben pro Monat oder jährlich? Gibt es eine bestimmte Schreibweise ( xxxx,xx ?/per anno o. jährlich? Nimmt man für Büro 12 Monatsgehälter o. mit Urlaubs- u. Weihnachtsgeld?

In der Anzeige steht: Bitte richten Sie Ihre schriftliche Bewerbung mit (wie üblich) sowie Angabe der Gehaltsvorstellung und Eintrittstermin an: Firma Muster

Grüße Amelie1

Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren!

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Mausi2601

Mitglied seit
23.10.2006
Beiträge: 193
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Persönlich würde ich es in etwas so formulieren: Mein derzeitiges Gehalt beträgt ? ... / Jahr. Hier dann Deinen Gehaltswunsch inkl. Weihnachts- u. Urlaubsgeld angeben.

LG Mausi

[size=9:cd98a3ca27]Es gibt nichts Gutes außer: man tut es. Erich Kästner)[/size:cd98a3ca27]

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dorotha

Mitglied seit
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Ich würde das Bruttojahresgehalt reinschreiben. Und zwar deine Höchstvorstellung bzw. ein bisschen drüber. Und dann auf Verhandlungsbereitschaft kurz hinweisen. Das gibt der Fa. die Möglichkeit, einen Spielraum auszuschöpfen - was besser ist, als stur auf einem bestimmten Gehalt zu bestehen. Es sollte allerdings Kompromissbereitschaft von beiden Seiten da sein - sonst lohnt es nicht.
Wie immer, auch hier spielt ein bisschen Psychologie eine Rolle.
Viel Glück.

Immer auf der Suche nach der Antwort auf die allumfassende Frage: Wo ist mein Kugelschreiber?

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Sehe das wie Doro.

Aber du solltest auf keinen Fall reinschreiben was du jetzt verdienst. Das fällt negativ auf bei einigen AG.

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Samaria

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29.05.2007
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Ich würde in Bewerbungen grundsätzlich kein Gehalt in Zahlen angeben. Man kann auch Gefahr laufen, sich damit ganz schnell rauszukanten. Entweder liegt man zu hoch oder verkauft sich unter Wert und schon ist man raus aus dem Rennen. Kommt auch auf das Unternehmen an, was die zahlen wollen bzw. ja auch können. Ein kleines oder mittleres Unternehmen kann man nicht mit einer Riesenfirma vergleichen.

Ich habs bisher immer allgemein in dem Satz verpackt, dass ich über meine Gehaltsvorstellungen in einem persönlichen Gespräch gern drüber sprechen möchte. Und beim Thema Gehalt hab ich immer das Brutto-Jahresgehalt inkl. Urlaubs- und Weihnachtsgeld angegeben.

lg
Samaria

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dorotha

Mitglied seit
13.11.2006
Beiträge: 1571
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Samaria, grundsätzlich stimme ich dir zu. Wenn allerdings in der Anzeige ausdrücklich gewünscht wird, das Gehalt anzugeben, würde ich es schon tun. Sonst kann es nämlich sein, dass du rausfliegst, weil sie dich nicht einordnen können.
Alternativ kann man natürlich vorab anrufen und fragen, ob die Angabe zwingend ist.

Immer auf der Suche nach der Antwort auf die allumfassende Frage: Wo ist mein Kugelschreiber?

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Hazett

Mitglied seit
17.05.2005
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Es kann einem grundsätzlich alles passieren:

Der Gehaltswunsch liegt zu hoch => man wird nicht eingeladen
Der Gehaltswunsch liegt zu niedrig => man wird nicht eingeladen
Kein Gehaltswunsch angegeben => man wird nicht eingeladen

Letztendlich ist es ein Glücksspiel. Grundsätzlich gilt allerdings, wenn man etwas angibt, dann ist es das Jahresbrutto.

Die andere Frage ist natürlich, wie Verhandlungsbereit man überhaupt ist. Ich würde ein VG auch für Zeitverschwendung halten, wenn ich dort nur 2/3 meines Wunschgehalts bekommen könnte.

Herzlichst, Hazett

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aken82

Mitglied seit
12.06.2006
Beiträge: 81
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Also ich denke das ja jeder weiß was er verdienen möchte!? Das man nicht total überhöhte Forderungen haben kann ist ja klar, aber jeder muss doch auch eine Vorstellung davon haben was er mindestens verdienen möchte, wenn er sich verändern will, oder? Aus dieser Sichtweise kann es doch nicht so schwer sein.

Selbst wenn du dann für eine Firma total überteuert bist mit deiner Angabe und du "rausfliegst", so macht das doch letztendlich nichts. Schließlich hättest du ja auch bestimmt nicht dort angefangen zu arbeiten wenn das Gehalt unter dem liegt was du dir vorstellst.

Überleg dir was du jetzt verdienst und dann denke nach, was es schon mindestens mehr sein muss wenn du einen neuen Job anfängst. Wenn du natürlich z. Zt. arbeitslos bist, oder dies deine erste Stelle ist, dann sieht es schon wieder anders aus.

Reinschreiben würde ich auf alle Fälle etwas, denn man will doch nicht erst sich freinehmen um vielleicht zu einem Gespräch zu fahren, Zeit und Geld investieren, und dann ein Gehaltvorstellung von deinem Gegenüber zu bekommen, die total unter dem liegt, was du dir vorstellst, oder? Dann wäre ja alles umsonst. Und so denken die Unternehmen halt auch und verlangen diese Angabe. Das ist m. E. nach eine vernünftige Sache um zu schauen wer (gehaltlich) zu einem passt und wer nicht.

LG Aken82

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Samaria

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29.05.2007
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@dorotha
ich schreibe nur aus meiner eigenen Erfahrung. Ich war seit letztes Jahr August aktiv am bewerben und hatte jede Menge Vorstellungsgespräche gehabt. Ich hab bewußt auf die Angabe von Gehaltswünschen in einer schriftlichen Bewerbung verzichtet.

Noch eine Variante wär: Mein Wunschgehalt liegt im Breich von 37.000 bis 39.000 Euro. (aber darauf achten, dass die Spanne nicht zu groß ist und der Gehaltswunsch nicht zu utopisch).

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Hazett

Mitglied seit
17.05.2005
Beiträge: 1164
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@aken82

Es ist immer die Frage warum man sich bewirbt. Will man sich verbessern? Keine Frage, dann gehört der Gehaltswunsch zu den Auswahlkriterien und man gibt an was man sich eben wünscht.

Sucht man aber aus der (drohenden) Arbeitslosigkeit heraus, bewirbt man sich auch in Branchen, deren Gehaltslevel man nicht kennt. Und schon ist man unsicher.

Herzlichst, Hazett

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