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labilen Mitarbeiter abmahnen

Dennis

Mitglied seit
26.06.2003
Beiträge: 1232
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Warum wird er denn nicht entlassen?

LG Thomy....hier kommt der Genuß

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blaue*lagune

Mitglied seit
30.08.2005
Beiträge: 673
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Ich glaube, das mit dem Entlassen ist gar nicht so einfach. Bevor der Arbeitgeber eine Kündigung aussprechen darf, muss es mindestens zu einer Abmahnung gekommen sein. Ich meine sogar, dass es drei Abmahnungen waren (aber immer bezüglich der gleichen Problematik), möchte mich jetzt aber nicht festlegen.

Du bist Herr deiner Worte, doch einmal gesprochen, beherrschen sie Dich.

[img:59a5764521]http://www.cosgan.de/images/smilie/haushalt/g015.gif[/img:59a5764521]

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Chrisline

Mitglied seit
27.06.2003
Beiträge: 2103
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Hallo nochmal,

entlassen ist ganz schwierig. Da muß man ihm schon einiges nachweisen können. Zudem ist er schon viele Jahre hier, da wird man eher die Rente (3 Jahre) abwarten als ihn zu kündigen.
Meine Kollegin hat mir aber vorhin noch 2 Sachen erzählt, die mich jetzt doch dazu veranlassen, die Abmahnung fertig zu machen. Chef soll sie ihm dann persönlich übergeben.

Damit öffne ich meinen nächsten Thread, ich hab nämlich noch nie eine Abmahnung geschrieben.

LG
Chrisline

LG
Chrisline

Es gibt keinen Weg zum Glücklichsein, glücklich sein ist der Weg.

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Gerbera1980

Mitglied seit
02.02.2006
Beiträge: 13
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Hallo,

so oder so ähnlich schreiben wir unsere immer:

Sehr geehrter Herr xxx,

durch Ihr bestehendes Arbeitsverhältnis mit der Firma xxx sind Sie bestimmte Rechte und Pflichten eingegangen. Ihr im Folgenden geschildertes Verhalten veranlasst uns, Sie auf die ordnungsgemäße Erfüllung Ihrer arbeitsvertraglichen Verpflichtungen hin-zuweisen.

***FALL***

Durch dieses unsachgemäße Verhalten haben Sie Ihre arbeitsvertraglichen Verpflichtungen verletzt. Wir fordern Sie hiermit ausdrücklich auf, das oben geschilderte Verhalten zukünftig zu un-terlassen, Ihre Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis ordnungsgemäß zu erfüllen und den Anweisungen Ihrer Vorgesetzten Folge zu leisten.

Wir werden in Zukunft ein vergleichbares Verhalten nicht mehr dulden. Im Wiederholungsfall oder bei ähnlichen Vergehen werden wir die Kündigung gegen Sie einleiten.

Eine Durchschrift dieser Abmahnung legen wir in Ihrer Personalakte ab.

Mit freundlichen Grüßen

xxx Diese Abmahnung habe ich erhalten
am _____________________

__________________________

Schöne Grüße
Gerbera

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Chrisline

Mitglied seit
27.06.2003
Beiträge: 2103
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Danke Gerbera,

das speicher ich mir gleich ab.

LG
Chrisline

LG
Chrisline

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Süße2

Mitglied seit
21.06.2017
Beiträge: 249
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Versetzt ihn auf eine Stelle, wo er nichts "anrichten" kann.

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Diorling

Mitglied seit
24.07.2006
Beiträge: 37
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Find ich ja lieb von dir, dass du so besorgt um den Kollegen bist... Dennoch: Er schadet doch dem Unternehmen wenn ich das richtig verstanden habe. Da nützt auch keine Abmahnung.

Ich würde hier ein Gespräch führen (kannst ja eine Führungskraft dazu holen).

Sprich mit ihm über die Situation, dass es so nicht weitergehen kann (Folgen für ihn und für das Unternehmen) und frage ihn doch mal was seiner Meinung nach die richtige Lösung wäre. Arbeitet zusammen eine Lösung aus.

Wenn auch das nichts bringt, solltest ihr euch wohl oder übel von dem Mitarbeiter trennen.

Klingt vielleicht ein bisschen streng, aber:

In einem Unternehmen sitzen alle in einem Boot - wenn er dem Unternehmen schadet, ist auch über kurz oder lang, dein Arbeitsplatz gefährdet.

LG

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zioba

Mitglied seit
03.01.2006
Beiträge: 206
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[quote="Süße"]Versetzt ihn auf eine Stelle, wo er nichts "anrichten" kann.[/quote]

würde ich bei entsprechender Größe des Unternehmens auch versuchen...
oder viell. auch eine Art Altersteilzeitmodell...

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Chrisline

Mitglied seit
27.06.2003
Beiträge: 2103
Hilfreich: 0

Hallo,

wir haben einen Außendienstmitarbeiter der ziemlich viel Mist baut und auch nicht wirklich soviel Geschäft bringt, daß sich seine Weiterbeschäftigung lohnt.

Unzählige Gespräche - von unterstützend über motivierend bis zu druckvoll haben alle nicht gefruchtet und auch diverse Schulungen usw. waren ergebnislos, so, daß man irgendwann eine Maßnahme ergriffen hat, die das Geschäft in diesem Bereich verbessern soll. Läuft auch erfolgreich an, nur der Mitarbeiter fühlt sich dadurch in die Ecke gedrängt. Er fühlt sich gemobbt, er sagt er habe Magengeschwüre und einmal hat er seinem Vorgesetzen erzählt, daß er sich auf dem Rückweg von einer Schulung umbringen wollte (die Schulung wurde kurzfristig wegen anderer Gründe abgesagt).
Jetzt hat er mal wieder richtigen Bockmist gebaut durch den wir - nicht zum ersten Mal - Kunden verlieren werden und mein Chef will ihm eine Abmahnung schicken. Ich sag, "was bringt's?" - Chef sagt "nix, von mir aus brauchst Du auch keine Abmahnung schreiben sondern halt was ähnliches aber für die Personalakte muß es geeignet sein".

So, was mach ich jetzt ? Ich kenne die Möglichkeit eines Personalgesprächs mit Protokoll für die Personalakte und als nächste Stufe die Abmahnung. Personalgespräch darf ich nicht führen - bin ja keine Führungskraft. Abmahnung will ich persönlich nicht weil ich Angst habe um das Schicksal des Kollegen. Was meint Ihr, was man da tun könnte ?

LG
Chrisline

LG
Chrisline

Es gibt keinen Weg zum Glücklichsein, glücklich sein ist der Weg.

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