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Kündigung rechtens?

bramble

Mitglied seit
27.02.2006
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Freistellung bedeutet aber doch, dass die Firma sich entschlossen hat, ihn nicht mehr am Arbeitsplatz haben zu wollen. Demnach darf der AN zu Hause bleiben, ihm wird aber die restliche Zeit voll bezahlt. Plus Urlaub, sollte da noch was ausstehen.

:?:

Wenn der AN gekuendigt haette, saehe das anders aus.

Liebe Gruesse
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zioba

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[quote:fd3810fd3f="bramble"].....

Was ich nicht verstehe ist, warum sich der MA krank gemeldet hat. Er war doch sowieso freigestellt, braucht nicht mehr zur Arbeit kommen, wird aber bezahlt.[/quote:fd3810fd3f]

Damit er evtl. seinen Urlaubsanspruch ausbezahlt bekommt?

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bramble

Mitglied seit
27.02.2006
Beiträge: 2075
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Er hat die Kuendigung ja schon muendlich bekommen; sie wurde dann nur noch schriftlich bestaetigt.

Was ich nicht verstehe ist, warum sich der MA krank gemeldet hat. Er war doch sowieso freigestellt, braucht nicht mehr zur Arbeit kommen, wird aber bezahlt.

Liebe Gruesse
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Liebling

Mitglied seit
29.01.2007
Beiträge: 1215
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Für die Wirksamkeit ist doch als einseitige empfangsbedürftige Willenserklärung der Zugang entscheidend. In den Briefkasten einwerfen feddich aus, Mickey-Maus. Außerdem, wenn mündlich laut Arbeitsvertrag möglich ist...wo ist das Problem...???
Eine Krankheit gibt doch keinen "Sonderkündigungsschutz"...

"Hart zu sich selbst-brutal zu anderen"

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Tina400

Mitglied seit
18.10.2006
Beiträge: 7
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Hallo Mädels!

Ich benötige heute dringend eure Hilfe. Folgender Sachverhalt:

Ein Mitarbeiter hat letzten Donnerstag mündlich seine Kündigung bekommen und wurde mit sofortiger Wirkung freigestellt. Gestern hat er sich für die ganze Woche krankgemeldet. Die schriftliche Kündigung soll ihm morgen übergeben werden mit einer 2-wöchigen Kündigungsfrist zum 14.03.07. Nun meine Frage: Ist die Kündigung gültig wenn er "krank" ist. Ich meine mich zu erinnern das man Mitarbeitern während sie krank sind nicht kündigen darf.

Vielen Dank für eure Hilfe!

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Tina400

Mitglied seit
18.10.2006
Beiträge: 7
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Viiiiiiiiiieeeeelen Dank für eure vielen und schnellen Antworten!

Casike: Ja, er ist noch in der Probezeit. Die geht laut Vertrag bis zum 28.02.2007. Ich finds ehrlich gesagt nicht ganz fair ihn so kurz vorher zu Kündigen. Aber mich fragt ja keiner

Murky: Ich denke nicht das er sich nur wegen des Resturlaubs krankschreiben lassen hat. Er meinte zu mir als er ging, wenn er sich krankschreiben läßt darf ihm nicht gekündigt werden. Aber das ist ja so nicht richtig. Ich denke der geht trotzdem vors AG. Bei der Kündigung war der Niederlassungsleiter und der Geschäftsführer anwesend.

Ich danke euch allen vielmals für eure Hilfe! Auf euch ist halt verlaß

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CASIKE

Mitglied seit
07.08.2003
Beiträge: 176
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Sag mal befindet der sich noch in der Probezeit oder warum nur eine Kündigungsfrist von 2 Wochen?

Minimun bei Arbeitsverhältnissen ist doch vier Wochen :?:

Die CASIKE grüßt ganz lieb!

Lach mit der Sonne kräftig drein, lacht sie nicht, so lach allein!

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CASIKE

Mitglied seit
07.08.2003
Beiträge: 176
Hilfreich: 0

Selbst wenn er die Kündigung mündlich schon erhalten hat, ist diese so nicht wirksam, denn laut BGB § 623 bedarf es bei der Kündigung von Arbeitsverhältnissen zu deren Wirksamkeit der Schriftform.

Die CASIKE grüßt ganz lieb!

Lach mit der Sonne kräftig drein, lacht sie nicht, so lach allein!

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In unseren verträgen steht drin, dass unter anrechnung des urlaubes freígestellt werden kann. D.h. wenn der kollege noch fünf tage urlaub hat und wir ihn bis ende der kündigungsfrist frei stellt, zahlen wir fünf tage drauf, der rest ist urlaub.

da ein urlaub nicht genommen werden kann wenn man krank ist, hat der kollege sich krankschreiben lassen, damit er seinen vollen resturlaub ausgezahlt bekommt. lohnfortzahlung im krankheitsfall gibts sowieso.

ist ne gradwanderung mit einer schriftlichen kündigung. Aussage gegen ausage und so.

gibt es zeugen für die Kündigung? Wenn ja, würde ich im kündigungsschreiben auf jedenfall festhalten, wann, wo, wie, mit wem er die mündliche mitteilung erhalten hat und das dies nur die schriftliche ausftertignung ist.

das arbeitsgericht entscheidet heut zu tage meistens für den AN

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also wenn der GF anwesend war, frag ich mich, warum die Kündigung nicht schriftlich vorbereitet wurde, ist ja kein hexenwerk zumal es in der Probezeit war.

Wenn der kollege jetzt vors AG geht ist der GF selbst schuld.

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