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Krankmeldung ab 1. Tag - Schreiben

Brezel

Mitglied seit
12.12.2003
Beiträge: 654
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[quote:4c6d4e3fbb="Chrisline"]
Chef will, daß wir einen Mitarbeiter, der grundsätzlich bei jeder Schulung krank ist schreiben, daß wir von ihm in Zukunft immer ab dem 1. Krankheitstag eine Krankmeldung bekommen und nicht erst ab dem 3.
[/quote:4c6d4e3fbb]

Also, ich mag mich irren, aber meiner Meinung nach ist das nicht möglich: a) hätte es arbeitsvertraglich vereinbart sein müssen und b) meine ich nicht, daß man sich einen Mitarbeiter herausgreifen kann und dem eine andere Nachweispflicht aufladen kann, als den anderen Mitarbeitern.

Just my 2 cents,
Brezel

Lunovis mane mortuumst.
Sol ruber atque ips' albumst.
Lunovis.

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Foxy

Mitglied seit
12.07.2002
Beiträge: 1308
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meines wissens geht das nicht.

es gäbe aber andere mittel, den mann zur rechenschaft zu ziehen.

Gruss Foxy
*Bitte duzen Sie mich nicht*

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Sayuhri

Mitglied seit
08.04.2004
Beiträge: 452
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Ist ja spannend - hier (Behörde) wird das durchaus in Einzelfällen gemacht und einem MA auferlegt, ab dem ersten Krankheitstag eine Krankmeldung zu bringen.

Wie das allerdings formuliert ist, weiß ich nicht, aber ich vermute, daß es eher antiquiert ist

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Chrisline

Mitglied seit
27.06.2003
Beiträge: 2103
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Hallo,

Chef will, daß wir einen Mitarbeiter, der grundsätzlich bei jeder Schulung krank ist schreiben, daß wir von ihm in Zukunft immer ab dem 1. Krankheitstag eine Krankmeldung bekommen und nicht erst ab dem 3.

Nur leider fällt mir keine gute Formulierung ein. Zumal er gestern die erste Schulung einer ganzen Reihe "geschwänzt" hat und ich ihm in diesem Brief gleich mitteilen soll, daß er dann nächste Woche da sein soll.

Fällt Euch was ein ? Wie darf ich sowas überhaupt schreiben ?

LG
Chrisline

LG
Chrisline

Es gibt keinen Weg zum Glücklichsein, glücklich sein ist der Weg.

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Welche Möglichkeiten hat der Arbeitgeber, wenn er an der Krankschreibung zweifelt?
Jeder Arbeitgeber kann, wenn Zweifel an der Arbeitsunfähigkeit des Arbeitnehmers bestehen, verlangen, dass die Krankenkasse eine gutachtliche Stellungnahme des sog. Medizinischen Dienstes zur Überprüfung der Arbeitsunfähigkeit einholt. Durch ein Gutachten des Medizinischen Dienstes kann der Beweiswert des Attestes erschüttert werden. Zweifel bestehen dann, wenn Versicherte auffällig häufig, auffällig häufig nur für kurze Dauer arbeitsunfähig sind oder der Beginn der Arbeitsunfähigkeit häufig auf einen Arbeitstag nach Beginn oder am Ende einer Woche fällt oder die Arbeitsunfähigkeit von einem Arzt festgestellt worden ist, der durch die Häufigkeit der von ihm ausgestellten Atteste aufgefallen ist. Die Praxis zeigt allerdings, dass diese Überprüfung nur in den seltensten Fällen tatsächlich zu einer Neubewertung der Diagnose des ersten Arztes führt, so dass die Wirkungen dieses Instrumentes eher psychologischer Art sind.

Mal abgesehen davon, würde ich dem Mitarbeiter eine Ergänzung zum Arbeitsvertrag schreiben, die eben aussagt, dass er Krankmeldungen ab dem ersten Tag abzugeben hat.

Ebenso würde ich schriftlich darauf hinweisen, dass er für Schulungen, die er ohne vorherige Stornierungszeit nicht antritt, anteilig Kosten zu übernehmen sind.

UND DANN?! erstmal weitersehen.

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