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Komischer Chef

philomenia

Mitglied seit
11.02.2004
Beiträge: 737
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1. würde ich erstmal keinerlei Missstimmung zwischen dir und der Sekretärin hervorrufen, sondern meine Einarbeitung im Fokus behalten. Versuche, durch gezielte Fragen so viele Infos wie möglich zu bekommen, damit dir das nicht passiert mit dem mangelnden Informationsfluss.

2. Da der Chef dir schon ein bisschen als "linke Bazille" angekündigt wurde, um so mehr.

Gegen echte Intrigen ist sowieso kein Kraut gewachsen, ich hoffe sehr, dass dir das Verhalten des Chefs nicht zum Verhängnis wird.

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kristella

Mitglied seit
24.08.2005
Beiträge: 103
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Hallöchen,

brauche mal eure Meinung.

Bin erst seit ganz kurzer Zeit wieder dabei und soll eine Kollegin als Chefsekretärin "ersetzen", die gerade ein Kind bekommen hat und nur halbtags weitermachen will. Wir verstehen uns ganz gut und sie arbeitet mich prima ein, obwohl ich mir vorstellen kann, das es nicht leicht ist, seine Aufgaben, die man in Vollzeit erledigt hat, an eine andere abzugeben. Sie soll aber weiter arbeiten, wir haben die gleichen Aufgaben, erst wird halt etwas mehr, weil noch ein Chef dazu kommt und diverse Aufgaben an uns bzw. mich übergehen.

Der Chef hat mich aber nun angesprochen, dass ich jetzt aber doch "der Boss" im Doppelsekretariat sein soll, ich soll aufpasssen, das mir die Kollegin nicht aus "Frust" etwas verschweigt oder alles weiter an sich reißt. Ich bin völlig verunsichert, denn ich werde ja noch eingearbeitet und kann gar nicht den großen Maxe machen, selbst wenn ich das wollte, was aber nicht der Fall ist. Ich dachte, wir können schön friedlich zusammenarbeiten, aber für mich klingt es, als wäre er sauer, das seine "rechte Hand" ihn im Stich lässt und er will sie raushaben... Das wäre aber schlimm, denn ich will keine linke Bazille als Chef...Wie schätzt ihr die Situation ein und wie würdet ihr euch in dem Fall verhalten?

Eigentlich finde ich ihn ganz nett, aber schon jetzt hat die halbe Firma mich gewarnt, er könnte sehr laut und auch ungerecht werden...

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Sea

Mitglied seit
13.08.2004
Beiträge: 2324
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solange nichts vorgefallen ist, würde ich neutral dem Chef und der neuen Aufgabe gegenüber stehen.

Wähle Deine Einstellung! Das Glück beruht oft nur auf dem Entschluß, glücklich zu sein! Ich bin Sterngucker

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Y1

Mitglied seit
28.02.2002
Beiträge: 685
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Hallo Kristella,

mmh, schwierig. So beim Lesen kam auch mir als erstes der Gedanke, dass der Chef sich "verraten" fühlt von <seiner> Sekr.
Ich denke, dass der Alltag sowieso dafür spricht, dass Du eher die Fäden in der Hand hältst. Da Deine Kollegin nur noch halbtags da sein wird, bekommt sie nicht alles 100%-ig mit. Vielleicht hat sie auch den Anspruch gar nicht. So wie Du von eurer Einarbeitung erzählst, hat sie kein Problem damit, Aufgabe und Verantwortung abzugeben. Wenn sie es also locker sieht bzw. professionell, dann werdet ihr keine Probleme haben. Die Bemerkung vom Chef, Du seiest künftig der Boss im Doppelsekr. ist aus meiner Sicht typisch männlich. Du bist ganztags da, sie halbtags. Das heißt noch lange nicht, dass sie nur die Ablage macht und Du machst ausschließlich anspruchsvolle Dinge...
Lass´ es auf Dich zukommen und verbuche die Bemerkung vom Chef zunächst unter verletzter Eitel- bzw. Männlichkeit: er wird wie gesagt von seiner Sekr. "verlassen / im Stich gelassen" - Du verstehst
LG
Y1

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Y1

Mitglied seit
28.02.2002
Beiträge: 685
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Hallo Kristella,

mmh, schwierig. So beim Lesen kam auch mir als erstes der Gedanke, dass der Chef sich "verraten" fühlt von <seiner> Sekr.
Ich denke, dass der Alltag sowieso dafür spricht, dass Du eher die Fäden in der Hand hältst. Da Deine Kollegin nur noch halbtags da sein wird, bekommt sie nicht alles 100%-ig mit. Vielleicht hat sie auch den Anspruch gar nicht. So wie Du von eurer Einarbeitung erzählst, hat sie kein Problem damit, Aufgabe und Verantwortung abzugeben. Wenn sie es also locker sieht bzw. professionell, dann werdet ihr keine Probleme haben. Die Bemerkung vom Chef, Du seiest künftig der Boss im Doppelsekr. ist aus meiner Sicht typisch männlich. Du bist ganztags da, sie halbtags. Das heißt noch lange nicht, dass sie nur die Ablage macht und Du machst ausschließlich anspruchsvolle Dinge...
Lass´ es auf Dich zukommen und verbuche die Bemerkung vom Chef zunächst unter verletzter Eitel- bzw. Männlichkeit: er wird wie gesagt von seiner Sekr. "verlassen / im Stich gelassen" - Du verstehst
LG
Y1

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Igelfrauchen

Mitglied seit
19.12.2005
Beiträge: 237
Hilfreich: 0

Nicht schön, das der Chef so über seine MA spricht.
Insofern, sei vorsichtig und neutral und mache Deine Arbeit gut. Solange du nicht den Eindruck hast, die Kollegin spielt nicht mit offenen karten, ist doch okay.

Eines kannst du immer geben: ein gutes Wort;
und wenn du das nicht findest; einen freundlichen Blick.

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melli2

Mitglied seit
20.01.2006
Beiträge: 525
Hilfreich: 0

Auch wenn ich mich jetzt unbeliebt mache, aber manchmal denke ich, ihr interpretiert ziemlich viel in manche Sachen rein.

*Man muss nicht groß sein, um groß zu sein..*

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Tarja

Mitglied seit
07.05.2003
Beiträge: 161
Hilfreich: 0

Also, ich habe jetzt Eure Beiträge nur überflogen (hab vielleicht nicht richtig gelesen), denn ich wundere mich etwas. Ich finde das total normal, wenn in einem Sekretariat eine Halbtags- und eine Ganztagskraft sitzt, dass da die Ganztagskraft "Chefin" wird. Das hat meiner Meinung nach auch gar nichts mit einem "linken Bazillus-Chef" zu tun, sondern liegt in der Natur der Dinge.

Allerdings würde ich Dir nicht empfehlen, das jetzt einzufordern, das ergibt sich meiner Meinung nach mit der Zeit von ganz alleine, weil die Ganztagskraft informationsmäßig normalerweise im Vorteil ist. Lass es locker angehen, arbeite Dich ein; ihr seid EIN TEAM und müsst miteinander und nicht gegeneinander arbeiten.

Gruß Tarja

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