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Gewerkschaft - ich hau sie alle in die Tonne!!!!

lene

Mitglied seit
10.09.2002
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Laut §20 Abs. 2 BetrVG darf "die Wahl nicht durchdie Zufügung oder Androhung von Nachteilen oder durch Gewährung oder Versprechen von Vorteilen beeinflußt werden."

Das heißt, was dein Chef gemacht hat war strafbar und es sollte eine einstweilige Verfügung durch den Wahlvorstand vor dem zuständigen Arbeitsgericht erwirkt werden - fragt sich nur, ob der sich so mit dem Chef anlegen möchte.
Es steht übrigens Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe auf die Behinderung der Betriebsratswahl.

Außerdem kann auch die Gewerkschaft eine Strafanzeige erstatten - was wohl sinnvoller wäre, als wenn es der Wahlvorstand macht.

Von daher wäre es natürlich schon sinnvoll sich über den Gewerkschaftsfuzzi zu beschweren - wo weiß ich selber nicht genau - damit Strafanzeige gestellt wird.

Dein Chef hat sie wohl nicht mehr alle...

Gruß
Lene - unmotivierte Betriebsrätin und unmotivierte Wahlvorständin

Slow down everyone
You're moving too fast
- Jack Johnson

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Foxy

Mitglied seit
12.07.2002
Beiträge: 1308
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das sehe ich genauso fin.

wenn mich die gewerkschaft so dermaßen blöde vera......., würde ich sofort die mitgliedschaft kündigen!

Gruss Foxy
*Bitte duzen Sie mich nicht*

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lene

Mitglied seit
10.09.2002
Beiträge: 37
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Ich als Betriebsrätin bin noch nicht mal in der Gewerkschaft :twisted:

Gruß
Lene

Slow down everyone
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- Jack Johnson

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Teti

Mitglied seit
27.01.2003
Beiträge: 1728
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[quote:e9a8428483="Foxy"]das sehe ich genauso fin.

wenn mich die gewerkschaft so dermaßen blöde vera......., würde ich sofort die mitgliedschaft kündigen![/quote:e9a8428483]
Elke - Was Foxy schreibt ist nicht von der Hand zu weisen, denn Du bezahlst den Typen mit Deinem Beitrag schließlich

LG aus Berlin

Teti [img:2dcb6edb59]http://i7.photobucket.com/albums/y275/campanula/peacecat.gif[/img:2dcb6edb59]

[size=9:2dcb6edb59][color=blue:2dcb6edb59]Wenn man den Kopf in den Sand steckt, bleibt doch der Hintern zu sehen.
(japanisches Sprichwort)[/color:2dcb6edb59][/size:2dcb6edb59]

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Finola

Mitglied seit
21.06.2002
Beiträge: 677
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ich denke, das ist auch die einzige konsequenz

denn klagen bringt wohl gar nichts, wenn es nicht ein wohlgesonnener alternativen-arbeitsrichter ist

[size=9:b382f306bb]Liebe Grüße
Finola von der Ostsee, hömma Mensch!
(selten ohne Brustbeutel)[/size:b382f306bb]

[img:b382f306bb]http://www.cosgan.de/images/smilie/konfus/g040.gif[/img:b382f306bb] [size=9:b382f306bb]... von Ville-Wallungen gebeutelt[/size:b382f306bb]

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Elke0815

Mitglied seit
11.12.2004
Beiträge: 25
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Guten Abend!

BOAAAHHHH, ich [b]PLATZ[/b:571e5d6959] gleich!!!!

Stell sich das mal einer vor: da bestellt der CHEF den Betriebsrat ins Haus, hält zwei Stunden Gespräch mit ihm in Begleitung von den beiden Geschäftsführern, beruft eine Vollversammlung ein und erklärt der versammelten Mannschaft, dass einzelne aufgestellte Betriebsratsmitglieder (namentlich genannt!!!!) besser nicht gewählt werden sollten, denn sonst gäbe es für die restlichen Angestellten böse Konsequenzen.

Ich könnte PLATZEN!!!! Und der werte Herr Gewerkschaftssekretär nickt nur beifällig mit dem Kopf.

Auf die Frage von den Angestellten hin, ob das nicht klare Wahlbeeinflussung wäre, nickte er weiterhin heftig und meinte, er könne sich dafür ja mal entschudligen.

Ich bin dermaßen SAUER, dass ich am Liebsten Beschwerde einreichen würde.

Leider weiß ich nicht, wo. Wer ist normalerweise der Vorgesetzte eines Gewerkschaftssekretärs??

Ich dachte immer, der muss die Arbeitnehmer, bzw. den Betriebsrat vertreten und sich nicht gegen ihn stellen.

Und dafür zahlen wir HOHE BEITRÄGE.

Wer kennt sich aus und kann mir weiter helfen????

Elke

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Fossil

Mitglied seit
31.07.2005
Beiträge: 537
Hilfreich: 0

:shock: :shock: :shock:

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Elke0815

Mitglied seit
11.12.2004
Beiträge: 25
Hilfreich: 0

Danke erstmal an ALLE für Eure Worte!

Entweder ich hab ÜBERHAUPT keine Ahnung oder zwei von Euch triefen vor Überheblichkeit. *Schulterzuck* - da kriege ich echt Gänsehautentzündung! Du könntest mir ja auch mal mit konstruktiven Beiträgen weiter helfen, anstatt hier so'n Salat abzulassen.

So, das musste aber mal sein!

Meine Wut richtete sich in meinem Posting gegen diesen A. von G'sekretär, der irgendwie die Fronten gewechselt hat - und ich wüsste gerne, wie ich ihn und seinen Vorgesetzen auf den Pott setzen kann. Es muss wirklich nicht gleich eine Klage sein. Nur ein Denkzettel!

Noch eine unwissende Frage: muss der Betriebsrat oder einzelne Betriebsratsmitglieder denn gar nicht der Gewerkschaft beitreten?? Ich dachte immer, das hängt zusammen.??.

Und: Austreten ist wirklich eine Möglichkeit, aber welche Alternativen gibt es denn???

Danke nochmal an Euch -

Elke

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Antigone

Mitglied seit
28.03.2002
Beiträge: 940
Hilfreich: 0

[quote:4d8f1e562b="Elke0815"]
Entweder ich hab ÜBERHAUPT keine Ahnung oder zwei von Euch triefen vor Überheblichkeit. *Schulterzuck* - da kriege ich echt Gänsehautentzündung! Du könntest mir ja auch mal mit konstruktiven Beiträgen weiter helfen, anstatt hier so'n Salat abzulassen.
[/quote:4d8f1e562b]

Könntest Du mal konkretisieren, wen genau Du meinst?

*Take my advice - I don't need it!*

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Tamaralein

Mitglied seit
12.02.2006
Beiträge: 139
Hilfreich: 0

nein man muss nicht zwangsläufig mitgliede einer gewerkschaft sein um in den betriebsrat zu gehen.

geil finde ich eine firma einer bekannten. die gl-sekki ist frauenbeauftragte und mitglied im betriebsrat! finde das mehr als dämlich. das ist so wenn ein vegetarier schnell mal ein paar kühe schlachtet.

ich war 4 Jahre Bezirks JAV und mannomann da ich nicht die farbe der IG Metall politisch vertrete musste ich nach 2 jahren austreten. klar die besserungen was eine gewerkschaft durchringt wie 36 h woche, mehr gehalt, gleichstellung der frau.... die nimmt jeder gerne. am besten sollte die gewerkschaftsgegner auch nicht die pralinen erhalten. klar finde ich die wege und stammtischparolen der gewerkschaften nicht sonderlich toll und finde es mehr als primitiv aber sind wir doch alle ehrlich. die haben nicht nur schlechtes gemacht.

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