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Geschäftsführer ist weg.....was passiert mit mir?

Winni

Mitglied seit
25.01.2005
Beiträge: 45
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Vielen Dank für Eure Anregungen und Tipps,

ich arbeite nun für 4 - 6 Personen die aus dem Unternehmen ausgeschieden sind. Mein Chef hält sich bei allem raus, gibt mir aber andersherum zu verstehen, dass ich "nur" für ihn arbeiten muss.

Die KollegenInnen möchten sich von mir junden "Dame" (37) nichts sagen lassen und gehen schon zum Chef.

Ich bin körperlich schon sehr angeschlagen und habe bis jetzt in den letzten 9 Monaten 8 Kilo abgenommen. So geht es nicht weiter.

Wenn ich nicht so ein verbohrter Perfektionist wäre.

Gruß
winni

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"Ich aber nicht so viel, dass er es den Mitarbeitern mitteilt."

... der sich aber davor drückt. So habe ich es gelesen

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Winni

Mitglied seit
25.01.2005
Beiträge: 45
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Vielen Dank für Eure Anregungen und Tipps,

ich arbeite nun für 4 - 6 Personen die aus dem Unternehmen ausgeschieden sind. Mein Chef hält sich bei allem raus, gibt mir aber andersherum zu verstehen, dass ich "nur" für ihn arbeiten muss.

Die KollegenInnen möchten sich von mir junden "Dame" (37) nichts sagen lassen und gehen schon zum Chef.

Ich bin körperlich schon sehr angeschlagen und habe bis jetzt in den letzten 9 Monaten 8 Kilo abgenommen. So geht es nicht weiter.

Wenn ich nicht so ein verbohrter Perfektionist wäre.

Gruß
winni

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Ich würde den Kollegen einfach sagen daß ich ab sofort ganz klare Anweisungen bzgl. meiner Tätigkeit habe und deshalb gewisse Aufgaben nicht mehr übernehmen kann. Und sollte jemand damit ein Problem haben, würde ich sie direkt an den Chef verweisen...

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Tortuga

Mitglied seit
30.09.2002
Beiträge: 177
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Das ist ja eine blöder Situation, in der Du da steckst. Nicht nur, dass Dein Chef so von eben auf gleich weg ist, jetzt hängst Du auch noch zwischen den Feuern.

Eigentlich wäre es natürlich die Aufgabe des verbleibenden Chefs, die Veränderungen zu kommunizieren. Aber wenn er es nicht tut, obwohl Du ihn darum gebeten hast, musst Du das selbst in die Hand nehmen.

Hat er denn wenigstens gesagt, wer die Sachen nun machen soll, die Du ja wohl nicht mehr machen sollst. Ist da irgendjemand, der diese Dinge übernehmen könnte. Oder sollen die MA jetzt diese Dinge jeder selbst machen?

Wie wäre es, wenn Du eine freundliche Mail an alle Kollegen (mit cc an Chef) schreibst und die neue Situation klärst - so nach dem Motto:

Durch den Weggang von Herrn XXX bin ich ab sofort nur noch für Herrn YYY zuständig. Alle anderen Aufgaben, die ich zeitweilig wahrgenommen habe, kann ich aufgrund der neuen Situation nicht mehr machen. Also möge sich bitte jeder selbst um die Erledigung dieser Aufgaben kümmern...

So, oder so ähnlich. Und wenn dann trotzdem jemand kommt, um Dir die Sachen hinzulegen, oder einfach hinlegt, dann schicke sie mit einem entsprechenden Kommentar zurück.

Lass Dich nicht aufreiben! Wenn die Leute das nicht akzeptieren wollen, sollen sie sich doch direkt an Herrn YYY wenden.

Liebe Grüße
Tortuga

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Naja, wenn die Mitarbeiter ihn direkt darauf ansprechen, wird er sich nicht mehr davor drücken können.
Außerdem... wenn ich sage, ich habe direkte Anweisung vom Chef, daß ich keine zusätzlichen Aufgaben übernehmen darf... ich glaube nicht daß dann jemand zum Chef gehen und sich noch beschweren würde...

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Hummel2

Mitglied seit
21.06.2017
Beiträge: 1295
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Hi, ich würde den Kollegen sagen, daß die Uhren nach dem Weggang von Herrn xxx auf Weisung von Herrn yyy ab sofort anders ticken. Dir sind, auch wenn Du es bedauerst, die Hände gebunden. Wenn sie meinen, daß sie mit der neuen Situation nicht klar kommen, rätst Du ihnen ganz nett, sich unmittelbar an Herrn yyy zu wenden, der in allen Deinen Dich betreffenden Arbeitsangelegenheiten ab sofort die Entscheidungskompetenz und Verfügungsberechtigung hat.

Und erst wenn das nicht fruchtet, würde ich auf einen Gang schärfer schalten und ggf. den Chef selbst in diese Gespräche einbinden; das ggf. bei einem kurzen Meeting klären.

Gruß Hummel

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Zicke

Mitglied seit
11.08.2002
Beiträge: 1132
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da muss dein Chef ran - er muss das ganz hochoffiziell verkünden.

Wenn er es dir überlaesst, dann muss es doch auf deine Kollegen so wirken, als ob du dir die angenehmen/interessanten Tätigkeiten aussuchst und alles andere liegen laesst = du bist arrogant etc.

Des Betriebsklimas wegen muss dein Chef das klarstellen.
--
Es gruesst
Z i c k e
*****
Sport ist dazu da, dass man gesünder stirbt, und nicht dazu, dass man länger lebt.
(Ludwig Prokop)

Gruss aus London
Zicke

~ Change is the spice of life ~

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Winni

Mitglied seit
25.01.2005
Beiträge: 45
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Hallo,

wir haben 2 Geschäftsführer, mein Chef (Geschäftsführer) ist von heute auf morgen einfach gegangen. Ich, als Chefsekretärin, sehe jetzt ziemlich alt aus. Und Intriegen werden auch schon über mich losgelassen. Den zweiten Geschäftsführer muss ich vertreten, weil seine Sekretärin 3 Wochen in Urlaub ist. Er möchte - weil die Umsätze
sehr sehr schlecht sind - dass ich nur für ihn arbeite. Die Mitarbeiter wollen aber nicht verstehen, dass ich nicht ihre Verwaltungsaufgaben weiterhin machen soll.

Diese Aufgaben betreffen sowieso nicht mich, aber weil wir diese Aufgaben sonst - wo mehr Zeit war - hilfsbereit manchmal übernommen haben, denkt jeder ich bin jetzt wo der Chef weg ist, für alles verantwortlich. Der noch verbliebene Chef möchte, dass ich nur für ihn arbeite und keine Nebentätigkeiten mehr mache. Ich aber nicht so viel, dass er es den Mitarbeitern mitteilt.

Wie soll ich es den Kollegen beibringen, dass sie endlich kapieren, dass ich nur noch meine Aufgaben als Chefsekretärin übernehme?

Könnt Ihr mir einen Tipp geben.

Dankeschön
Winni

Wie soll ich mich verhalten? Die ganze Arbeit bleibt bei mir liegen. die MA verstehen nicht, dass

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Antje1

Mitglied seit
23.10.2003
Beiträge: 218
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@Winnie,

tue doch einfach die Aufgaben, die getan werden müssen. Wenn der 2. Chef verlangt, dass du nur für ihn arbeitest, dann tue die Aufgaben für ihn. Alles fallen lassen, erst die Aufgaben für ihn.

Das, was du sonst noch für andere tust, muss dann eben 24 Stunden Zeit haben oder auch kürzer/länger. Aber erst der Chef. Und wenn die Mitarbeiter meckern, lass sie meckern, auch sie haben ihre Unsicherheiten, wenn der Chef einfach weg ist, jetzt ist nämlich Eigeninitiative gefragt, wovor sich auch viele Mitarbeiter drücken.

Es regelt alles die Zeit.

LG

--
Antje

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