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Frust im neuen Job

Ulliaw

Mitglied seit
19.04.2005
Beiträge: 79
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Hallo Tarma,

ich habe jetzt nicht alle Antworten gelesen, also kann sein dass ich etwas wiederhole, dann sorry.

Nach nur 2 Wochen kann man noch nicht alle Aufgaben routinemäßig abarbeiten. Und mit 3 Jahren Berufserfahrung bist du doch auch noch ein Küken (ich darf das sagen, bin immerhin über 15 Jahre dabei).

Eine Einarbeitung durch den Chef ist etwas anderes als durch eine Kollegin, weil er einfach eine andere Perspektive hat.

Mein Tipp:
Täglich morgens eine Art Ablaufplan erstellen, welche Arbeiten in welcher Reihenfolge erledigt werden sollten, hierzu evtl. nochmal den Chef befragen. Kannst ihm ja erklären, um weitere Fehler und Versäumnisse zu vermeiden, solltet ihr morgens kurz 5 Min. über die wichtigsten Sachen sprechen. Wenn dann was Eiliges dazwischenkommt (und es kommt immer etwas dazwischen) klären, was Vorrang hat.

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Kim_Elin

Mitglied seit
20.04.2005
Beiträge: 4
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Hallo Tarma,
die Kolleginnen hier haben schon alles gesagt. Trotzdem will ich sagen, dass ich diese Situation sehr gut nachempfinden kann. Du hast keine Grund, Dich unter Druck zu setzen, Du bist nicht "SuperFrau", der nie etwas passiert, Fehler macht jeder und das ist nur menschlich. Bei meinem letzten Job kam ich als Vertretung von einer Zeitarbeitsfirma in eine Bank mit sehr hohen Anforderungen. Die Kollegin, die dies Sekretariat bis dahin geführt hatte, wechselte innerhalb der Bank auf eine andere Stelle. Als ich kam, wurde dies Abteilung gerade als ein neuer Bereich aufgebaut, und ich mußte das gesammte Sekretariat neu organisieren und aufbauen. Meine Vorgängerin war schlichtweg eine Chaotin, ein einziger Vorgang war in drei verschiedenen Ordnern abgeheftet, und der Chef wunderte sich oft, dass ich verschiedene Dinge länger suchen mußte. Sie wollte auch nach einiger Zeit auf diese Stelle wieder zurück, was der Chef allerdings abgelehnt hat.
Sei Deiner Stärken bewußt, setzt Dich bloß nicht unter Druck, dann passieren grad Fehler.
In drei Monaten bist Du "fit wie Turnschuh"::--))

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seemaedchen

Mitglied seit
14.05.2004
Beiträge: 54
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Ich glaub, solche Probleme hat fast jeder am Anfang in seinem Job.

Du musst erst einmal Routine finden. Vielleicht setzt du dich mal mit deinem Chef zusammen und fragst ihn nach der Priorität der Arbeit. Wenn du sagst, du bist manchmal zu langsam. Dann schau einfach, dass du das, was Cheffe wichtig findet, zu erst machst.

Fehler beim Eingeben passieren. Kontrollier alles noch einmal, bevor du es endgültig absendest.

Ich kenn das. Meine Vorgängerin wurde mit sofortiger Wirkung freigestellt und ich hatte auf einmal ein fremdes Sekretariat vor mir und war Berufsanfängerin. Hab mir also alles selber zusammenbasteln müssen, wie hier was abläuft. Das dauert seine Zeit.

Lass dich nicht unter Druck setzen. Gut tut auch, wenn man am Tag n Stündchen für sich hat, um sich in Ruhe mit Dingen auseinander zu setzen. Ich bin immer ne Stunde früher als Cheffe gekommen und konnte mir überlegen, was ansteht, was ich weiss, wo ich nachhaken muss, wen ich ausser Cheffe noch fragen kann etc.pp.

Das wird. Halt die Ohren steif und versuch nicht sofort perfekt zu sein. Das kann keiner.

seemaedchen
--
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suomalainen-tyttoe

Mitglied seit
07.03.2003
Beiträge: 101
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Tarma, ich schliesse mich den anderen an, die ersten paar Wochen orientiert man sich doch nur an einer neuen Stelle. Dass Dir Anfängerfehler passieren, kann gar nicht ausbleiben, aber solange Du daraus lernst, es abstellst, profitierst Du auch davon und niemand wird von Dir erwarten, dass Du im Zeitraffer alle Insiderinfos und Vorgänge kennen kannst. Dieses Wissen baust Du Dir Stück für Stück auf, Du wirst sehen und die einzelnen Stücke werden zu einem immer logischeren Bild.

Was ich nicht ganz verstanden habe, wie kann denn Deine Vorgängerin gegen Dich intrigieren, wenn sie gar nicht mehr in der Firma ist? Hat sie noch Seilschaften, die ihr die Rückkehr ebnen wollen? Warum will sie denn auf einmal wieder zurück, wenn sie doch (offenbar freiwillig) gekündigt hat?

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Tarma

Mitglied seit
03.04.2005
Beiträge: 110
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Hallo zusammen

Vielen lieben Dank nochmal Mir gehts jetzt wirklich besser, ihr habt recht, ich mache mir selbst viel zu viel Druck und daraus resultieren diese Fehler.
Ich werde versuchen eure Ratschläge zu befolgen und hoffe das Beste

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Maumi

Mitglied seit
13.01.2005
Beiträge: 151
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Hallo Tarma,

Deine Fehler hören sich sehr nach Flüchtigkeitsfehler an, weil Du dich zus ehr unter Druck setzt. Zeitmäßig. Mein Arbeitsstart war ähnlich. Ich sollte nur eine Urlaubsvertretung machen, ich war auch bei der Zeitarbeit. Meine erste ARbeitsanweisung war: Organisieren Sie das Sekretariat neu. Die Sekretärin wurde zwischenzeitlich entlassen. Dann ein Gespräch mit meinen Chef und nach 3 Monaten hatte ich den festen Job. Flüchtigkeitsfehler sind eigentlich so das Schlimmste was es gibt. Also bitte ruhiger werden, Zeit lassen und jede Arbeit nochmals kontrollieren. So lange bis alles sitzt. Chefs haben Verständnis dafür, wenn mal etwas länger dauert, weil man ja neu sit, aber seltens Verständnis für "schlampige, fehlerhafte Arbeit". Aber das wird schon. Nur Mut!
--
LG
Maumi

Ich kann alles erreichen was ich will!

LG
Maumi

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Die Kolleginnen haben schon alles gesagt. Du setzt dich zu sehr unter Druck, dein Chef will dich aber und wenn du dir bei einigen Vorgängen nicht sicher bist, frag`. Du weißt doch: blöde Fragen gibt es nicht!
--
LG
TanteBiggi

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Eyleen

Mitglied seit
04.04.2005
Beiträge: 1152
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Na, ja, vielleicht nicht jede Woche, aber doch regelmäßig. Aber man muss es auch selber gut finden. Ich habe halt gute Erfahrungen damit gemacht.
Aber da muss er auch mal intensiv drüber nachdenken, was ihn vielleicht stört und Wichtiges von Unwichtigem trennen. Im Alltag ist man nur genervt und unterscheidet das nicht so bewußt. Ich bin mir sicher, bei konkreten Nachdenken ist er viel zufriedener mit Dir, als Du jetzt vielleicht selbst denkst.
Klingt das jetzt unlogisch?
Außerdem will ich Dir nix einreden, was Du selbst nicht gut findest .

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Tarma

Mitglied seit
03.04.2005
Beiträge: 110
Hilfreich: 0

Jede Woche zu ihm rennen und ihn fragen ob er mit meiner Arbeit zufrieden ist ?! Das halte ich persönlich für eine schlechte Idee, da wären er und ich nach einiger Zeit wohl ziemlich genervt.
Er sieht ja das ich was tue und mittlerweile denke ich auch, dass es einfach nur Zeit braucht und wenn er mich wirklich entlassen sollte, selbst schuld. Außerdem bin ich schon auf gewisse Weise unentbehrlich, ich bin die Einzige die versteht wie die Telefonanlage funktioniert
--
Liebe ist das Einzige wofür es sich zu sterben lohnt

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Eyleen

Mitglied seit
04.04.2005
Beiträge: 1152
Hilfreich: 0

Tarma,

Männer sind zugegebenerweise auf "dem Ohr" etwas taub. Aber glaubst Du nicht auch, dass Dein Chef das Verhalten Deiner Vorgängerin richtig bewerten kann? Du solltest ihn da nicht unterschätzen. Lass die Dame doch einfach weiter anrufen, arbeite weiter an Deiner Kompetenz und mach Dich unentbehrlich. Wetten das diese Anrufe ihm tierisch auf den Wecker gehen? Sei doch froh, wenn sie pampig zu Dir ist - da sind die Fronten geklärt. Wäre es Dir lieber, wenn sie schweinefreundlich wäre und hinter Deinen Rücken hinter Dich hetzt? So weißt Du wenigstens, woran Du bist.

Zeig was Du kannst! Und bedanke Dich bei Gelegenheit bei den Kollegen, die Dich unterstützen. Ein Tip: gehe einmal in der Woche zu Deinem Chef und lass Dir ein Feed-Back geben, ob er mit Dir zufrieden ist, bzw. was ihn stört. Macht einen super Eindruck, und Du bist nicht auf Mutmaßungen angewiesen, was ihn stört und was er schon "abgehakt" hat.
Und er hat Gelegenheit, im Zweifelsfall auch mal Dampf abzulassen.

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