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früher gehen..... wie fragen? (etwas lang)

Teti

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27.01.2003
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Ich finde nicht, daß das eine "Selbstverständlichkeit" ist und würde das zwar nicht am Telefon, aber auf alle Fälle in einem Gespräch "grundsätzlich" und bald mit der Chefin klären.
Das sind arbeitsvertragliche Dinge, die die Kollegin nichts angehen und wenn das in Deinem AV nicht geregelt ist, mußt Du das nicht einfach so übernehmen nur weil die Kollegin das so sagt. Du solltest am Montag aber selbstverständlich bereits um 7:00 Uhr da sein

LG aus Berlin

Teti [img:2dcb6edb59]http://i7.photobucket.com/albums/y275/campanula/peacecat.gif[/img:2dcb6edb59]

[size=9:2dcb6edb59][color=blue:2dcb6edb59]Wenn man den Kopf in den Sand steckt, bleibt doch der Hintern zu sehen.
(japanisches Sprichwort)[/color:2dcb6edb59][/size:2dcb6edb59]

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Rotköpfchen

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Naja, in der ersten Woche ist es etwas blöd.

Trotzdem würde ich die Chefin fragen, ob Du dann auch die 2 Stunden eher gehen darfst.

Falls man Dich unbedingt von 16-18 Uhr braucht, ist es ja einzusehen, aber aus lieberlanger Weile würde ich auch nicht bleiben wollen.

Wenn man es erst einreißen lässt, wird es nämlich sehr schnell zur Selbstverständlichkeit.

Muss hier auch öfters ne Stunde eher anfangen, aber wenn ich unbedingt gebraucht werde oder meine Arbeit nicht geschafft habe, mache ich auch Überstunden.

Nichts ist auf Erden so schwer zu halten wie der Mund.

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csi_119

Mitglied seit
20.01.2006
Beiträge: 47
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[quote:ac25745c52="Mila_2005"]Wie wird denn bei euch die Arbeitszeit erfasst? Stempelt ihr? Habt ihr Gleitzeit?
Verfallen lassen solltest du die 2 Stunden jedenfalls nicht. Ist ja kein Pappenstiel.

Du kannst ja vielleicht am Montag im Laufe des Tages mit deiner Chefin sprechen und sagen, dass du, weil du schon zwei Stunden früher da warst, gern etwas früher gehen würdest. Von 7:00 h bis 18:00 h sind ja immerhin auch 11 Arbeitsstunden.
Ansonsten, wenn die Zeit auf ein Stundenkonto läuft, kannst du die Zeit ja auch später mal ausgleichen.[/quote:ac25745c52]

ne, wir stempeln nicht und die Std. werden auch nicht aufgeschrieben. Wie gesagt, ich habe überhaupt kein Problem 2 Std. früher zu kommen, aber ich habe dann auch Angst, dass es nachher zu Selbstverständlichkeit wird und dass will ich nicht.

Ich möchte mich nicht mehr ausnutzen lassen. Wäre ich schon etwas länger hier und meine Probezeit um wäre, dann hätte ich überhaupt kein Problem damit, der Chefin zu sagen, dass ich etwas früher gehen möchte, aber nach einer Woche... ich will nicht, dass sie denkt, ich bin faul und nicht einsatzbereit.... Was ich natürlich nicht bin.

Ich möchte einfach nicht, dass sie von vorne rein ein falsches Bild von mir haben, deswegen weiß ich nicht, wie ich ihr auf eine freundliche Art zu verstehen geben kann, dass es für mich kein Problem ist und ich gerne bereit bin auch länger zu bleiben, nur nicht, dass es zur Gewohnheit wird.

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Noir Désir

Mitglied seit
27.02.2006
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Haaaaaalllllooooo? 11 Stunden?

Also, entschuldigung! Aber bei so etwas schnellt mein Puls auf 220, ich sag nur "Arbeitszeitgesetz"!!! Und da bitteschön der § 3 (glaube ich, der müßte es sein...) :?

Im Übrigen schreibt die IHK Ffm auf ihrer Homepage folgendes zu diesem Thema:

"Das Arbeitszeitgesetz lässt innerhalb gewisser Grenzen Ausnahmen von dem oben aufgestellten Grundsatz zu. Der Arbeitgeber ist jedoch verpflichtet - abhängig von der Häufigkeit der Einsätze - zu prüfen, ob nicht durch andere Maßnahmen derartige Überschreitungen der täglichen Arbeitszeit zu vermeiden sind. Dies kann z. B. dadurch geschehen, dass die regelmäßige Arbeitszeit der betroffenen Mitarbeiter an den Tagen, an denen Rufbereitschaftsdienst geleistet wird, verkürzt wird. Um es aber nochmals zu verdeutlichen: Grundsätzlich beträgt die tägliche Arbeitszeit eines Mitarbeiters in Deutschland, jedenfalls durchschnittlich, 8 Stunden. Überschreitungen stellen in der Regel einen Verstoß (Bußgeldfolge) gegen das Arbeitszeitgesetz dar."

Unter diesen Umständen ist also -wenn Du bereits um 7h im Büro sein wirst, spätestens um 17.00 Uhr "Schicht im Schacht"!

Liebe Grüße
NoirDez

Walk unafraid!

"Beziehungen schaden nur denjenigen, die keine haben." *Co

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Noir Désir

Mitglied seit
27.02.2006
Beiträge: 31
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[b]Überschreitungen[/b:56471cb0fa] (über 10 Stunden) [b]stellen in der Regel einen Verstoß (Bußgeldfolge) gegen das Arbeitszeitgesetz dar." [/b:56471cb0fa]

Das war eigentlich der Abschnitt, den ich Dir nahelegen wollte.

So, jetzt muß ich wieder was schaffen.
ciao!

Walk unafraid!

"Beziehungen schaden nur denjenigen, die keine haben." *Co

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Habakuk

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22.09.2003
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@ Noir Désir
du schriebst
>einen Verstoß (Bußgeldfolge)<
und wo meldet man diesen Verstoß? Ich habe nicht schlecht Lust, so einen zu melden. Meine Tochter sitzt ganz alleine in einem Laden von 9.00 bis 20.00 Uhr, wenn Sie zur Toilette gehen möchte muss sie im Nachbarladen fragen, ob mal jemand ein Auge auf die Kasse hält - Mittagspause Fehlanzeige und vor dem Öffnen muss sie noch den Laden putzen, was an sich kein Problem ist, aber dafür muss sie nochmal etwa eine halbe Stunde früher anfangen oder länger bleiben.

Gruß

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Nemiistda

Mitglied seit
05.01.2006
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Nach 1 Woche würde ich da nicht fragen, sondern das stillschweigend hinnehmen, aber natürlich die Chefin darüber informieren, dass ich 2 Stunden früher komme.

Wenn das öfter vorkommt, dann kannst du ja ein Gespräch führen wegen des Zeitausgleichs.

Ich habe früher ca. 40 - 50 Stunden im Monat Überstunden gemacht, ohne Zeitausgleich. Das war natürlich total dämlich von mir, wird aber irgendwann zur Selbstverständlichkeit. Da kommt man dann nicht mehr raus. Jetzt habe ich eine andere Stelle im Unternehmen, dadurch geht es mir besser.

LG Nemi

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Patti

Mitglied seit
30.07.2003
Beiträge: 186
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Ich würde erwähnen, dass ich extra wegen der Techniker schon 2 Stunden vor Arbeitsbeginn da war.

Aber mit dem Abbummeln der Übersunden würde ich noch etwas warten. Vielleicht brauchst Du sie in absehbarer Zeit mal wegen eines Arztbesuchs oder so, oder Du nimmst sie Dir, wenn wenig zu tun ist.

LG
Patti

Niemand ist den Frauen gegenüber aggressiver oder herablassender als ein Mann, der sich seiner Männlichkeit nicht ganz sicher ist. - Simone de Beauvoir

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Brezel

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12.12.2003
Beiträge: 654
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[quote:200e5bb831="csi_119"]
Sie meinte aber darauf hin, dass wenn man früher anfängt nicht gleich heißt, dass man früher gehen kann, die müssen schließlich auch mal länger bleiben.[/quote:200e5bb831]

"Länger bleiben" ergibt sich ja oft meist kurzfristig. Wenn es aber planbar ist, daß jemand zwei Stunden früher kommt, ist es genauso planbar, daß er irgendwann zwei Stunden früher geht. (Ich glaub, ich hätte überhaupt nicht gefragt, sondern wäre am entsprechenden Tag um 16:00 Uhr aufgestanden).

Gruß
Brezel

Lunovis mane mortuumst.
Sol ruber atque ips' albumst.
Lunovis.

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loewl

Mitglied seit
19.04.2005
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Mir geht es nicht anders. Hier arbeiten alle mehr als 10 Stunden am Tag.

Wir fangen um 8:00 Uhr an und der Feierabend ist bei den meisten so gegen 21:00 Uhr oder noch später. Eine Kollegin hat im Arbeitsvertrag sogar die Arbeitszeiten von 8:00 Uhr bis 19:00 Uhr geregelt und eine 45-Stunden-Woche haben so einige hier.

Wenn da mal einem nach Feierabend auf dem Heimweg etwas passiert und die Berufsgenossenschaft nachfragt, von wann bis wann man den gearbeitet hat?? Dann ist aber "Hängen im Schacht", oder?

Lustig ist das ganze nicht, man hat überhaupt kein Privatleben mehr. Wenn man nach Hause kommt, dann kann man sich nur noch schlafen legen, damit man den nächsten Tag übersteht.

Dann ist ab und zu auch noch Wochenendarbeit angesagt und die Stunden bekommt man auch nicht "gutgeschrieben", so dass man diese ausgleichen kann. Mitnichten.

Wenn man aber mal später kommt, wegen Stau oder Unfall, dann kann man das ja am gleichen Tag nachholen (ist doch kein Problem, oder?). Wenn ich das höre, dann platzt mir fast die Hutschnur. :twisted: :twisted:

LG
Loewl

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