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Formulierung im Anschreiben "bin unterfordert"

Lea302

Mitglied seit
21.06.2017
Beiträge: 550
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Hallo,

ich brüte gerade über meiner Bewerbung. Lebenslauf ist bereits fertig und nun grübele ich beim Anschreiben noch darüber, wie ich es rein schreibe, dass ich derzeit unterfordert bin bzw. mich langweile.

"Da ich in meiner derzeitigen Tätigkeit leider keine Entwicklungsmöglichkeiten sehe", suche ich nach...

Die Vorzüge des Unternehmens habe ich bereits weiter oben aufgeführt. Dennoch bleibt offen, weshalb ich aus ungekündigter Position heraus, mich anderweitig orientieren möchte.

Danke für Eure Hilfe.

Gruß,
Lea

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vroni62

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26.04.2006
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Hallo Lena,

ich würde das mit der Unterforderung nicht unbedingt reinschreiben. Egal wie Du das ausdrückst, es kommt negativ an. So zumindest meine Erfahrung! Auch im VG nicht erwähnen. Ich denke man kann ruhig reinschreiben, dass man auf der Suche nach einer neuen Herausforderung ist bei der man seine selbständige Arbeitsweise besser einbringen kann.

Lieben Gruß + viel Erfolg!
Vroni

Lass dich nicht gehen, geh selbst!
Magda Bentrup

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Lea302

Mitglied seit
21.06.2017
Beiträge: 550
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Hallo Vroni,

danke für Dein Feedback. Meinst Du denn nicht, dass ein potentieller neuer Arbeitgeber, sich fragt, weshalb man wechseln möchte und die Frage offen bleibt?

Gruß,
Lea

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feinundklein

Mitglied seit
16.11.2007
Beiträge: 3
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Hallo Lea 30,

also ich hatte erst vor kurzem wieder ein Vorstellungsgespräch und ich habe auch diesmal wieder gemerkt (wenn du dein Vorstellungsgespräch direkt bei deinem zukünftigen Chef hast) ehrlich währt am längsten. Also ruhig sagen, dass du dich langfristig in deinem jetzigen Unternehmen nicht mehr ausgefüllt siehst und auf Grund des Stellenprofils der neuen Firma sicher bist, dass du deine bisherigen Kenntnisse und Erfahrungen gut einbringen kannst. Lieber ehrlich sein, denn vor allem bei einer engen Zusammenarbeit ist es wichtig.

Natürlich fragt sich der neue AG warum du bei der alten Firma aufhören willst.

Viel Erfolg

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Evil_Princess

Mitglied seit
20.12.2005
Beiträge: 93
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Hallo Lea,

lass es sein. Nein, nicht die Bewerbung, aber die Grübelei über eine möglichst elegante 'ich bin unterfordert'-Formulierung. Die Tatsache, daß Du Dich 'aus [u]ungekündigter[/u] Stellung heraus (evtl. mit der Bitte um vertrauliche Behandlung der Bewerbung)' bewirbst, sagt dem Personaller schon eine ganze Menge... Für Erklärungen ist Zeit genug, wenn Du zum Vorstellungsgespräch eingeladen wirst.

Im Klartext: im Bewerbungsschreiben verlierst Du nicht eine Silbe über Deine miese Situation im Unternehmen - Du suchst neue Perspektiven in einem Unternehmen, in dem Du Deine exotischen Sprach-/EDV-/wasauchimmer-Kenntnisse einsetzen und ausbauen kannst (sollte natürlich passen: eine japanische Firma braucht keine Polnisch-Dolmetscherin). Punktum.

Grundsätzlich stimme ich auch dem Tip von kleinundfein zu, aaaaaber: das kann auch nach hinten losgehen, wenn man den Falschversteher erwischt... Ich sagte meinem jetzigen Chef schon im ersten Gespräch klipp und klar, daß mein letzter Job für mich keine intellektuelle Herausforderung war. Die Firma hat lange überlegt, ob sie mir überhaupt irgendeine intellektuelle Herausforderung bieten kann (sie kann!) - daran wären unsere Verhandlungen fast gescheitert.

Wie gesagt: halt Dich bedeckt, weniger ist manchmal mehr und vor dem Vorstellungsgespräch würde ich eh nicht viel sagen.

Ach ja: mach Dir über die Plausibilität Gedanken. Wenn Du als GF-Assi plötzlich Schreibkraft bist, bist Du natürlich unterfordert - anders herum wird es schwieriger...

Grüße
Renee

It's better to reign in Hell than to serve in Heaven...

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Lea302

Mitglied seit
21.06.2017
Beiträge: 550
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Danke an Euch für Eure Sichtweise und Hilfe.

Die Bewerbung steht bereits. Jetzt heißt es dann nur noch Daumen drücken und schauen.

Gruß,
Lea

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