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Du rückgängig machen

Stellaluna

Mitglied seit
07.04.2006
Beiträge: 33
Hilfreich: 0

Ein Du rückgängig machen, da bin ich mal über die Vorschläge unserer Spezialisten hier sehr gespannt.

Meine Meinung dazu:
Ich wäre als Betroffene Ehefrau wahrscheinlich auch "angekratzt", doch wieso rückgängig machen?
Wenn man davon ausgeht, dass die Tatsache des Vertrauensbruchs ja dadurch nicht rückgängig gemacht werden kann. Das ist passiert.
Man kann ja auch kein böse Beschuldigungen oder Streitereien aus dem Gedächtnis und der Gefühlswelt streichen.

Da er nun mal das Du angeboten oder angenommen hat, heißt das ja, dass ein gewisses Vertrauensverhältnis exisitiert.
Was man tun kann ist meiner Meinung nach, mit der "Neuen" bei Gelegenheit die damalige Geschichte ansprechen und nochmals deutlich machen, dass ihr Verhalten da nicht ganz präsentativ war und seine Frau das ganze sehr verletzt hat, bzw. es bis heute nicht vergessen konnte.
Man bedenkte, dass es der Mann ja auch nicht unbedingt leicht hat, denn er ist der Mittelsmann, der es möglicherweise überhaupt nicht so trgisch sieht wie seine Frau und womöglich auch noch von beiden Seiten die "Gehässigkeiten" zu spüren kriegt.
Vielleicht sollte er die Mittlerrolle noch offensiver angehen und sich mit den zweien nach dem vier Augen Gespräch mal zusammensetzen um zu zeigen, dass die "Neue" doch eigentlich ganz nett ist. Vorausgesetzt die "Neue" zeigt bei dem Gespräch, dass ihr Ihr Verhalten auch leid tut. Vielleicht liegt es Ihr ja auch schwer auf der Seele und traut sich nicht das Gespräch zu suchen...

Grüße,
Stellaluna

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Marie1102

Mitglied seit
20.02.2002
Beiträge: 6
Hilfreich: 0

Hallo, ich bin zu einem Problem befragt worden, habe auch nicht die Patentlösung und Ihr konntet mir hier auch zu Berufszeiten immer gute Tipps geben:

Ein befreundetes Ehepaar hat sich vor knapp fünf Jahren bei der Arbeit kennen- und lieben gelernt, mittlerweile sind sie auch verheiratet. Sie musste seinerzeit allerdings ihren Platz als Vorstandssekki räumen, weil es nicht geduldet wurde. Sie hat das auch gerne gemacht, eine andere stellte sich vor und hat mit allen Mitteln versucht, gleichzeitig mit ihrem Partner in die Firma zu kommen und hat sich meiner Bekannten sehr mies gegenüber verhalten. Die Stelle hat sie daraufhin nicht bekommen, aber eine andere im Unternehmen. Unser Bekannter ist im Unternehmen verblieben.

Es gab früher durch die "Neue" viele Reibereien und verständlicherweise war meine Bekannte sehr traurig darüber. Das Thema wurde natürlich auch ausgiebig unter dem Paar besprochen, auf Bitten meiner Bekannten hatte er ihr versprochen, dass er sich niemals mit der "Neuen" duzen wird.

Nun aber nach fünf Jahren sei es dann doch so "passiert" und meine Bekannte ist total am Boden zerstört, weil sie es als Vertrauensbruch ansieht und nicht verstehen kann, wieso er sich so hat gehen lassen können, wo er immer für sie da ist. Kurzum es hat fürchterlichen Krach zuhause gegeben und er war sofort bereit, das "Du" rückgängig zu machen. Die ganze Sache tut ihm sehr leid und hat das Ausmaß bzw. die Kränkung in keinster Weise eingeschätzt.

Nun stellt sich die Frage, wie er es am besten anstellen kann. Mir ist so etwas in meiner damaligen Laufbahn auch nicht vorgekommen, bin aber dennoch sicher, dass es geht. Nur, wie stellt man es am geschicktesten an. Mittlerweile geht das "Du" schon etwa ein halbes Jahr.

Danke und Gruß Marie

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Brezel

Mitglied seit
12.12.2003
Beiträge: 654
Hilfreich: 0

iMHO gibt hier es keinen ehrenhaften Weg aus dem "Du" zurück ins "Sie". Eher sollte sich die Bekannte darüber Gedanken machen, daß sie eine Haltung, die sich für sich selbst entscheiden hat, dauerhaft jemand anderem aufdrängen will ? ich halte das für reichlich überbordend.

Gruß
Brezel

Lunovis mane mortuumst.
Sol ruber atque ips' albumst.
Lunovis.

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Lea302

Mitglied seit
21.06.2017
Beiträge: 550
Hilfreich: 0

Ich sehe das Problem überhaupt nicht. Weshalb ist es denn so schlimm, dass sie sich duzen? Sie sind doch deshalb nicht befreundet oder gehen abends ein Bier zusammen trinken.

Manchmal sind die Gepflogenheiten in einem Unternehmen halt eben so, dass man sich duzt.

Auch wenn die Situation von damals weder schön noch fair Deiner Bekannten gegenüber verlaufen ist, bedeutet dies doch nicht, dass sich die Frau in den 5 Jahren nun nicht auch "weiter"entwickelt haben könnte.

So lange mein Partner keine inningen Freundschaftsbande zu ihr bzw. der Familie aufbauen würde, wäre mir das ziemlich egal.

Was er machen könnte, ist die Dame einfach wieder siezen. Ggf. wird sie ihn jedoch darauf ansprechen.

Vielleicht möchte Deine Bekannte nochmals darüber nachdenken, was ihr an dem Duzen so stark misfällt!

Liebe Grüße,
Lea

Liebe Grüße,
Lea

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