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Deutsche Bank

Niceman2

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21.06.2017
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Es gab dazu mal einen sehr guten Artikel im Spiegel. "Die Deutschland-AG", nämlich dieses Riesnegeflecht von gegenseitigen Abhängigkeiten. Da sitzt z.B. im Aufsichtsrat von Untehmen A der Banker von der Bank B. Es geht darum einen 200 Mio-Kredit auf den Weg für das Unternehmen A auf den Weg zu bringen. Der Banker wiederum macht sich im Vorstand der Bank dafür stark. Das Ding geht in die Hose. Nun ja, als Aufsichtsrat müsste der Banker ja Maßnahmen in dem Unternehmen A (z.B. einen oder mehrer Vorstände feuern). Macht er aber nicht weil er selber mit im Boot sitzt, er hat sich ja stark gemacht für die Kreditvergabe. Also wird der eine oder andere Vorstand einfach in den Aufsichtsrat berufen. Und gleichzeitig werden Hunderte von Menschen entlassen weil man einen Ertragseinbruch hatte. Genauso ist es bei der Hypo-Vereinsbank letzztes Jahr geschehen. Die Kleinaktionäre haben getobt und die Vertreter von Münchner Rück, Allianz und Dresdner Bank haben den Herrn Schmidt einfach in den Aufsichtsrat "abberufen".
So funktioniert unser System. Es ist schlichtweg pervers.

LG

Niceman :bounce:
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katharina2005

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Donna hat es auf den genauen Punkt gebracht. Wir können nur zuschauen und diese Unverschämtheiten hinnehmen. Diese exorbitanten Gehälter sind mehr als ungerecht gegenüber allen "normalen" Arbeitnehmern, das steht außer Frage.

Ich möchte nicht wissen, wie überhaupt bei der Vergabe von Vorstands- und Aufsichtsratspositionen betrogen und gemunkelt wird und wie dort über Gehälter verhandelt wird bzw. entschieden wird.
--
Schönen Gruß
Katharina

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katharina2005

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Niceman, das ist exakt ein Beispiel dafür, was ich meinte.
--
Schönen Gruß
Katharina

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katharina2005

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14.01.2005
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Nonems Frage bringt der Diskussion einen ganz anderen Aspekt :=)
Natürlich bekommen Vorstände (tschuldigung Chef) ihre Gehälter pfundweise in den Rachen gestopft. Besonders Vorstände wie Ackermann. Man erinnere sich an Ron Sommer, der mit einer riesen Abfindung nach Hause gehen durfte, nachdem er wie viele Privatanleger um ihr Geld gebracht hat.
--
Schönen Gruß
Katharina

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Arschloch

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Von den Arbeitslosen wird Eigenverantwortung verlangt, völlig klar. Wer will nicht selber Geld für seinen Lebensunterhalt verdienen?

Aber wo bleibt die Verantwortung der Arbeitgeber in diesem Lande, den Arbeitnehmern, oder solche die gerne wieder Arbeitnehmer werden wollen, gegenüber?

Es gibt 5 Mio. Arbeitskräftepotential in Deutschland, die auf dem Markt nicht unterkommen. Glaubt eigentlich wirklich irgendjemand, dass diese 5 Mio. Menschen nicht arbeiten wollen???

Ich könnte echt kotzen, wenn ich diese Dummschwätzer in den Medien sehe.

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anonym 30.05.

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nur 11.000 Euronen? war wohl ein Tippfehler???
Dann bin ich ja locker der Bank-Chef
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Greeneye16

Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum!

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Baldfrei

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...wenn ich es richtig verstanden, war von einer Gewinnsteigerung um 85 % die Rede. Und so ist das ja seit Jahren bei den großen "Deutschen" Firmen (die ja in Wahrheit oft gar keine deutschen Firmen mehr sind)- Rekordgewinne Jahr um Jahr. Aber die Mitarbeiter sehen davon nichts, im Gegenteil, ihnen wird noch eifrig weggenommen, wofür jahrzehntelang "gekämpft" wurde.

Ich frage mich nur - wo bleibt denn das ganze Geld???? Es wird nicht investiert, weder in die Firmen noch in das "Humankapital".Wie es hießt, will die DB in Billiglohnländern Arbeitsplätze schaffen - wenn wir so weiter machen, sind wir auch bald eins. Und dann gibt`s wieder Arbeitsplätze.

Ich versteh das alles nicht - vielleicht bin ich aber auch schon zu alt dafür...(Hauptsache, ich kapier das hier mit Forum noch...)

Grüßli
Baldfrei
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Je kleiner der Geist, desto größer die Einbildung (Aesop, 600 v. Chr.)

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Lucy_van_Pelt

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Hat eigentlich irgendjemand sein Konto bei der Deutschen Bank? Ich weiß, es bringt nicht viel, aber aus Solidarität mit den dort arbeitenden Menschen sollte man ein freundliches Schreiben an die GL richten und die Kündigung der Vertragsbedingungen wegen der nicht nachvollziehbaren Situation androhen. Würden alle als Angestellte tätige Bankkunden derart ihren Unmut darlegen, könnte was bewegt werden. Nicht nur bei der DB, auch in ähnlichen anderen Situationen.

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Lucy van Pelt

Lucy_van_Pelt

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It's better to be hated for who you are than be loved for who you're not.

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Arschloch

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14.01.2005
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Mehr Gewinn,
weniger Jobs
Deutsche Bank streicht über 3000 weitere Stellen
Trotz guter Geschäfte und einem deutlichen Gewinnsprung hat die Deutsche Bank angekündigt, nochmals mehr als 3000 Stellen zu streichen. Weltweit sollten 6400 Arbeitsplätze wegfallen, sagte Bankchef Josef Ackermann am Donnerstag in Frankfurt am Main bei der Vorlage der Jahresbilanz. Gleichzeitig sollen 1200 Jobs in Niedriglohnländern geschaffen werden.

Ackermann verdient 11.000-? im Jahr.

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katharina2005

Mitglied seit
14.01.2005
Beiträge: 109
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Antigone, wie wahr. Aber BWLer gibts wirklich auch wie Sand am Meer, gut 98 % davon taugen einfach gar nichts und/oder haben nicht einmal das Studium richtig abgeschlossen. Mit diesem Kandidaten habe ich täglich zu tun. Sie bewerben sich hier als Trainees oder Assistenten vom Vorstand. Einige habe ich auch schon erlebt und "erziehen" dürfen.

Antigone, was machst du eigentlich? Hast du eine Personalagentur oder Ähnliches? Wo?
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Schönen Gruß
Katharina

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