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Chefs - die Drückeberger

minolta

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03.11.2005
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Ich habe mich etwas gewundert, als ich die Anfrage wegen eines Textes ?neuer Firmenname? las. Ich habe versucht zu helfen, was kaum möglich ist, wenn man die ?atmosphärischen? Hintergründe nicht kennt.
Hier sind doch die Chefs gefragt, die darin involviert sind, das Ganze veranlasst haben und viele der Partner aus persönlichen Kontakten kennen.
Wie kann man das einer Sekretärin anlasten??
Hier drücken sich die Herren mit den klangvollen Positionen und den hohen Gehältern.
Als Sekki sollte man hier um ein konkretes Diktat bitten und sich das nicht aufbürden lassen.
Was meint Ihr??

Minolta

minolta

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Teti

Mitglied seit
27.01.2003
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Ich finde die Vorgehensweise vollkommen in Ordnung, sonst wären wir hier als pure "Schreibkraft" angestellt. Wenn er alle wichtigen Fakten zuliefert kriegt doch jede von uns eine entsprechende Information zustande und bei stilistischen Rafinessen hilft das Forum doch immer weiter.

Unsrem [i]neuen [/i:7a94856924]Hauptbuchhalter hab ich sein Band zurückgegeben auf dem er diktiert hatte:

[i]Sehr geehrte Damen und Herren,

als Anlage erhalten Sie die Kontovollmacht.

MfG[/i:7a94856924]

Ich habe ihn höflich drauf hingewiesen, daß ich das erstens anders schreiben werde und ich zweitens sehr wohl in der Lage bin, sowas ohne sein geschätztes Diktat in eigner Regie zu Blatte zu bringen. So kann er seine wertvolle Arbeitszeit wichtigeren Dingen widmen

LG aus Berlin

Teti [img:2dcb6edb59]http://i7.photobucket.com/albums/y275/campanula/peacecat.gif[/img:2dcb6edb59]

[size=9:2dcb6edb59][color=blue:2dcb6edb59]Wenn man den Kopf in den Sand steckt, bleibt doch der Hintern zu sehen.
(japanisches Sprichwort)[/color:2dcb6edb59][/size:2dcb6edb59]

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Teti

Mitglied seit
27.01.2003
Beiträge: 1728
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also minolta, ich glaub Du schießt etwas über's Ziel hinaus.
Ich hab auch schon in Unternehmen gearbeitet die den Firmennamen und auch Strukturen geändert haben. Das hat man dem Kunden und den Partnern kurz mitgeteilt im Sinne von: "Für Sie bleibt alles beim Alten. Wir haben umstrukturiert um konkurrenzfähiger/marktoffener zu sein und Ihnen somit noch mehr Möglichkeiten zu eröffnen ..."

Als Sekretärin erfahre ich doch, warum solche Veränderungen von Statten gehen und wenn mich die GF bittet den Entwurf eines entsprechenden Informationsschreibens vorzubereiten hat das doch nichts mit Verwantwortung abwälzen oder falschen Ehrgeiz zu tun. Und was Dir als Geschäftspartner an Informationen zusteht entscheidet doch immer noch der Briefeschreiber. Nicht hinter jedem Schreiben, daß Veränderungen ankündigt steht gleich eine drohende Insolvenz .

LG aus Berlin

Teti [img:2dcb6edb59]http://i7.photobucket.com/albums/y275/campanula/peacecat.gif[/img:2dcb6edb59]

[size=9:2dcb6edb59][color=blue:2dcb6edb59]Wenn man den Kopf in den Sand steckt, bleibt doch der Hintern zu sehen.
(japanisches Sprichwort)[/color:2dcb6edb59][/size:2dcb6edb59]

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lolle

Mitglied seit
15.04.2004
Beiträge: 223
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Also ich denke schon, das eine Sekretärin das auch ohne konkretes Diktat ihres Chefs hinbekommen sollte.

Und wenn Igelfrauchen hier um Hilfe bittet, finde ich das durchaus ok und legitim. Besser auf alle Fälle, als wenn sie gleich zu ihrem Chef gegangen wäre und eine 100%tige Vorgabe "gewünscht" hätte

Dafür gibts das Forum ja u.a.

Lolle
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Es gibt keine Grenzen. Nicht für den Gedanken, nicht für die Gefühle. Die Angst setzt die Grenzen.

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Igelfrauchen

Mitglied seit
19.12.2005
Beiträge: 237
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Hi,

mir ging es in erster Linie um Vergleichsmöglichkeiten, jeder schreibt in einem anderen Stil und den von meinem Cheffe finde ich zu hölzern..ich krieg schon alleine etwas zustande, so ist es nicht...aber hier hat man noch mehr Tips...

Ich bin froh für alles, was ich "mehr" machen kann und lasse meine Scheuklappen im Keller...

Eines kannst du immer geben: ein gutes Wort;
und wenn du das nicht findest; einen freundlichen Blick.

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minolta

Mitglied seit
03.11.2005
Beiträge: 123
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Hier geht es doch um etwas anderes als falschen Ehrgeiz.
So gravierende Veränderungen haben doch Gründe. Die will ich als Geschäftspartner erfahren. Vielleicht sind diese ja durchaus positiv ? Geschäftserweiterung ? neue Produkte, die eine Änderung des Firmennamens initiieren. Als Lieferant würde ich aufgrund dieses Textes (bla, bla bla) erst einmal Vorkasse verlangen. Es geht doch darum, Vertrauen zu erhalten und Vertrauen schaffen. Da sollte sich die Geschäftsführung den Kopf zerbrechen
und der Sekretärin die nötigen Vorgaben liefern. Ich finde es auch unmöglich, eine so wichtige Info lapidar per Email zu versenden.

Minolta

minolta

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minolta

Mitglied seit
03.11.2005
Beiträge: 123
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Hallo Teti,

du hast den Kern getroffen; es gibt Gründe für die Veränderung und wenn ich diese darlege, kann ich jeden falschen Gedanken ausschließen.
Ich hatte den (möglicherweise falschen Eindruck), dass hier ein wichtiges Thema zu lasch behandelt und so nebenbei der Sekretärin überlassen wird.
Ich habe da so meine Erfahrungen. Bei mancher Konstellation ? Chef/Sekretärin ? würde ich die Positionen umbesetzen.
Nichts gegen unsere hart arbeitenden, tollen Manager im Allgemeinen. Nicht umsonst sind wir Exportnation Nr. 1.

minolta

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Igelfrauchen

Mitglied seit
19.12.2005
Beiträge: 237
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Ich verstehe das nun auch nicht, aber nochmal zum Mitschreiben:

Wir haben einen ganz langen ausführlichen Brief für Vorstände etc., den hat mein Chef entworfen und ER sowie die weiteren GF entscheiden, WER so einen langen Brief bekommt...
Es gibt jedoch auch Kunden, denen müssen wir nur eine kleinere Info geben, das wir nun einen neuen Namen haben, und dann noch Liefewranten, denen wollen wir eine noch kürzere Version mitteilen....mehr nicht, fertig, basta...dazu sollte ICH mir Gedanken machen....dazu gibt es auch formelle Vorschriften und Inhalte, auf die man achten muß...hier wollte ich mir ZUSÄTZLICHE Ratschläge holen....
Und man kann durchaus heute sehr viel per Mail erledigen! Schau nur mal in den Sekretärinnen Manager, da sind alle üblichen Standards, die man jeweils beachten sollte, enthalten....Schneller, rationaler, günstiger, effektiver......in schönen Text verpackt ist das vielen Kunden und Geschäftspartnern viel lieber als die gute alte Post...
Aber bei Vorständen wird shcon noch auf Brief geachtet bei gewissen Dingen und daran soll man ruhig auch festhalten...machen wir ja auch...

Eines kannst du immer geben: ein gutes Wort;
und wenn du das nicht findest; einen freundlichen Blick.

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Igelfrauchen

Mitglied seit
19.12.2005
Beiträge: 237
Hilfreich: 0

Ach, jetzt haben sich die Beiträge überschnitten, Minolta, weiß nun, was Du meinst!

Trifft auf meinen Beitrag, den Du aber ja auch nur als Beispiel herangezogen hast, nicht zu.

Viele Grüße

Eines kannst du immer geben: ein gutes Wort;
und wenn du das nicht findest; einen freundlichen Blick.

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lolle

Mitglied seit
15.04.2004
Beiträge: 223
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Welche Infomationen mit einem solchen Schreiben bekannt gegeben werden entscheidet doch aber immer noch die Geschäftsleitung, oder?

Und hier ging es wohl ausschließlich um die Information an sich.

Und was das mit falschem Ehrgeiz zu tun hat, verstehe ich im Moment *aufderLeitungsteht* nicht.

Und was ist an einer Email lapidar?

Lolle
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