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Burnout

Freestylerin

Mitglied seit
08.07.2005
Beiträge: 51
Hilfreich: 0

Hi Ihrs,
war lange nicht da. Hat sich ganz schön was verändert hier...

Jetzt mal eine sehr ernste Frage an Euch alle:

Hat jemand Erfahrungswerte mit dem Burnout-Syndrom? Das Thema beschäftigt mich aus gegebenem Anlass ziemlich stark. Über Eure Erfahrungsberichte würde ich mich sehr freuen.

Grüße,
freestylerin

Yeah yeah jippy jippy yeah!

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Zicke

Mitglied seit
11.08.2002
Beiträge: 1132
Hilfreich: 0

Freestylerin,

ich denke, der Begriff wird sehr inflationaer benutzt. Weitere Infos findest du z.B. hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Burnout-Syndrom

Ich habe fuer mich festgestellt, dass ich erschoepft bin in Zeiten, wo nichts geht, wo ich das Gefuehl habe komplett fremdbestimmt zu sein. Beispiele hierfuer waeren nicht die Wohnung zu bekommen, die ich haben wollte, im Job nicht die Verantwortung zu haben, die ich mir vorstellte, von links und rechts gesagt zu bekommen dass ich zu alt bin nochmals den Job zu wechseln etc.

In solchen Zeiten des Frusts ist es ganz wichtig, dich auf das Wichtige zu besinnen und zu tun, was dir gut tut. Und natuerlich die Aenderungen in Angriff zu nehmen, die du dir wuenscht.

viel Glueck!

Gruss aus London
Zicke

~ Change is the spice of life ~

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blaisedog

Mitglied seit
10.02.2005
Beiträge: 62
Hilfreich: 0

Hallo Freestylerin,
ich habe das seit ca. 3 Jahren. Bis November 07 war ich 9 Monate in Therapie. vor gut einem Jahr gab es bei mir den Zasammenbruch mit Suizidgedanken. Daraufhin bin ich endlich zum Arzt und anschließend in Therapie. Ob es etwas gebracht hat kann ich nicht sagen. Aber sicher hätte ich die Therapie verlängern müssen.
ES ist einfach so, dass ich zu viel in mich hineingefressen habe und dann irgendwann kann man einfach nicht mehr. Ich bin kaum noch belastbar und am liebsten allein. Nun bin ich seit 23 Jahren verheiratet und habe einen 19-jährigen Sohn und einen Hund. Und das bringt mich immer wieder dazu mich zusammen zu reißen und irgendwie weiter zu machen. Aber es ist schon so wie voerher beschrieben. Man muss abwägen, und einfach mal machen woran man Freude hat und woran man keine Freude hat lassen. Auch mal nein sagen und z. B. keine Pflichtübungen wie Pflichtbesuche und desweiteren. Mir ist egal was Leute sagen die damit nicht umgehen können. Beispiel: Wenn ich total K.O. auf der Couch liege und mich entspannen möchte um runter zu kommen und das Telefon klingelt, dann lasse ich das Telefon klingeln und gehe nicht ran weil ich ein Recht auf ungestörtheit habe. Wer das nicht versteht der kann mich mal...
Ich muss nicht immer funktionieren wie eine Maschine weil ich keine Maschine bin. Was soll ich noch dazu sagen? Es ist ein schweres Thema. Heilung nur wenn viel Zeit dazu da ist und man die Dinge umsetzt die ich gerade beschrieben habe. Das kann ja bei jeden individuell anders sein. ICh würde es einfach als überforderung und zu viel Druck ausdrücken. Helfen kann man in erster Linie nur sich selber und hoffen dass das Umfeld und die lieben drumherum Verständnis und Geduld haben. Solltest du noch Fragen haben - bitte gerne!
LG blaisedog

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Wer für alles offen ist kann nicht ganz dicht sein.

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