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Bourn out

Romy70

Mitglied seit
03.05.2006
Beiträge: 40
Hilfreich: 0

Liebe Formusmitglieder,
kennt sich jemand mit diesem Thema aus? Unsere Kollegin ist seit Januar wegen Depression und Bourn out krank geschrieben, ihre Wiedereingliederung ist schon zwei mal gescheitert. Wir wissen nicht, wie wir mit ihr umgehen sollen, denn sie hat eine völlig gestörte Wahrnehmung und verdreht die Tatsachen. Wird man denn jemals wieder voll einsatzfähig????

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zwergfine

Mitglied seit
16.10.2007
Beiträge: 1340
Hilfreich: 0

Hallo Romy,

also wir haben auch einen Kollegin die daran erkrankt war. Bei dieser haben aber Kur und Therapien sehr gut angeschlagen und nach einer Einarbeitung über das Hamburger Modell arbeitet sie heute wieder wie vor Ihrer Erkankung.

Ich bin mit ihr völlig normal umgegangen und wir haben auch über ihre Probleme gesprochen, das war für uns beide besser und ich konnte sie etwas verstehen, warum bestimmte Reaktionen so sind wie sie sie wahrgenommen hat.

Viele Grüße zwergfine

Die meisten Künste erfordern langes Studium. Aber die nützlichste von allen Künsten, die Kunst, Menschen eine Freude zu machen, setzt nichts voraus als den Wunsch. Philip Chesterfield

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Zicke

Mitglied seit
11.08.2002
Beiträge: 1132
Hilfreich: 0

Romy,

es heisst "Burn out" = ausgebrannt. Ich glaube, das beschreibt den Zustand auch sehr gut. Wenn deine Kollegin eine Wiedereingliederungsmassnahme macht, dann muss es doch intern einen Ansprechpartner geben - z.B. Betriebsarzt. Die Person sollte sich dann mit deiner Kollegin ueber Schwierigkeiten unterhalten.

Es ist nicht deine Aufgabe, ihr bei der Wiedereingliederung besonders zu helfen, es sei denn, du hast Zusatzausbildungen gemacht oder hast eine betriebliche Position inne, die das erfordert...

Wohlgemerkt, ich sage nicht, dass du keine Ruecksicht nehmen sollst/kannst - aber du musst keine Loesungen fuer ihre Probleme finden.

Gruss aus London
Zicke

~ Change is the spice of life ~

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Romy70

Mitglied seit
03.05.2006
Beiträge: 40
Hilfreich: 0

Hallo zwergfine,
kannst du mir über das Hamburger Modell mehr berichten?
Danke für eure Antworten.

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zwergfine

Mitglied seit
16.10.2007
Beiträge: 1340
Hilfreich: 0

Hallo,

ich weiß nur das bei Wiedereingliederung angefangen wird mit zum Beispiel 2 Std. pro Tag für 2 Woche oder so und dann wird dies allmählich gesteigert, bis der jenige wieder voll einsetzbar ist. Ich glaube genauere Informationen bekommt man über die Krankenkasse. Versuchs mal da.

Hoffe ich konnte dir etwas helfen. Bis dann.

Viele Grüße zwergfine

Die meisten Künste erfordern langes Studium. Aber die nützlichste von allen Künsten, die Kunst, Menschen eine Freude zu machen, setzt nichts voraus als den Wunsch. Philip Chesterfield

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