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Ausbildungszeugnis geändert - bitte um Beurteilung

Charlotte P.

Mitglied seit
26.06.2006
Beiträge: 10
Hilfreich: 0

Hallo, Desperado,

als Azubi habe ich mir guten Zeugnis ganz sicher verdient, daran habe ich und meine Kolleginnen keinen Zweifel.

Mein Zeugnis wurde von der neuen Ehefrau meines Chefs und Ausbilders geschrieben. Die Frau kommt nur selten ins Büro und kümmert sich viel mehr um eigenen Nachwuchs, als um Personal.

Während der gesamten Ausbildung, wenn man die überhaupt Ausbildung nennen kann, wurde gar kein Feedback über meine Leistungen gegeben.
Bis zum Schluss wusste Chef gar nicht, wann ich Berufschulunterricht habe und was ich dort lerne.

Mit dem geänderten Zeugnis möchte ich nur einen Job bekommen und meine Familie unterstützen und nicht dauerhaft arbeitslos bleiben.

Ich hoffe, du verstehst mich jetzt.

Liebe Grüße

Charlotte

Nichts ist unmöglich.

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Charlotte P.

Mitglied seit
26.06.2006
Beiträge: 10
Hilfreich: 0

Hallo,
ich habe einen schlechten Ausbildungszeugnis bekommen - es ist mit 3 zu benoten. Ich finde aber, dass ich eine 2 sicherlich verdient habe.
Deswegen habe ich einige Abschnitte geändert.

Könnt ihr bitte das durchlesen und eure Meinung dazu sagen!

Frau XX ... hat vom ... bis ... den Beruf zur Kauffrau für Bürokommunikation in unserem Unternehmen mit gutem Erfolg erlernt.

Beschreibung des Unternehmens...

Während der 21-monatigen ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation erlernte Frau XX alle gängigen Bürotätigkeiten, wie z.B. Bearbeitung der ein- und ausgehenden Post, Beschaffen von Büromaterial, Erledigung des anfallenden Schriftverkehrs, Anfertigung von Besprechungs- und Telefongesprächsnotizen, Abwicklung der schriftlichen Korrespondenz mit Lieferanten, Behörden und Redaktionen, Einholen, Erstellen und Aufbereiten von Informationen und Daten. Darüber hinaus wurde sie in den Bereichen Buchhaltung, Marktforschung sowie Öffentlichkeitsarbeit eingesetzt und mit den wesentlichen Aufgaben dieser Bereiche vertraut gemacht, z.B. Zeitschriftenanalyse Veröffentlichungen, Archivierung, Internet- und Telefonrecherche, v.a. für die Länder Russland, Ukraine und Polen, Übersetzungen von Präsentationen und Artikeln ins Russische, Rechnungs- und MAhnwesen:
- Rechnungsbearbeitung
- Überwachung von Zahlungs- und Lieferterminen
- Einleitung von Mahnverfahren
- Kontrolle der Eingangsrechungen
- Erstellen von Ausgangsrechnungen.

Frau XX hat von Anfang an ihre Berufsausbildung mit starkem Engagement und großem Interesse betrieben. XX hat sich mit gutem Erfolg alle Fertigkeiten und Kenntnisse einer Kauffrau für Bürokommunikation angeeignet. Am Berufschulunterricht hat sie mit großem Interesse teilgenommen und bildete sich darüber hinaus in externent Seminaren zum Thema "Telefonieren" und "Personalarbeit" fort.

Frau XX erledigte die ihr übertragende Aufgaben stets sorgfältig, gewisenhaft, rasch und erfüllte somit unsere Erwartungen in jeder Hinsicht.

XX war wegen ihres freundlichen Wesens bei Vorgesetzten, Ausbildern, Mitarbeitern und Mitauszubildenden stets anerkannt und beliebt.

Da wir über Bedarf ausgebildet haben, können wir in diesem Jahr unsere Auszubildenden nicht in ein Arbeitsverhältnis übernehmen.

Wir danken Frau XX für die angenehme Zusammenarbeit und wünschenihr für ihre berufliche Zukunft und den weiteren Lebensweg weiterhin Erfolg und alles Gute.

Vielen Dank für eure Hilfe!!

Liebe Grüße

Charlotte

Nichts ist unmöglich.

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Desperado

Mitglied seit
10.01.2004
Beiträge: 317
Hilfreich: 0

Ich bin zwar der Rufer in der Wüste, aber gern an dieser Stelle noch einmal:

Die Leistungsbewertung im Zeugnis nimmt der Arbeit[b]geber[/b:28d4de1c90] vor. Niemand sonst. Ein Zeugnis ist kein Vertrag, mit dem beide Parteien einverstanden sein müssen. Und wir sind auch nicht bei "Wünsch Dir was", wo man sich seine Bewertung aussuchen darf.

Ich höre schon in den nächsten Postings: "Geh doch zum Anwalt"...

Hast Du schon mal mit Deinem Arbeitgeber, d. h. am besten mit dem Ausbilder, gesprochen, wie er zu dieser Beurteilung kommt? Viele Fragen beantworten sich dann meist von ganz alleine.

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