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Aufhebungsvertrag oder Probezeitkündigung

Tarma

Mitglied seit
03.04.2005
Beiträge: 110
Hilfreich: 0

Ich scheine wirklich immer einen Fehlgriff mit meinen Stellen zu haben. Erst meinen cholerischen Chef und jetzt schon wieder dasselbe. Nur habe ich mich diesmal sehr wohl gefühlt bei der Arbeit und heute bei meinem Mitarbeitergespräch wurde mir gesagt, dass ich nach der Probezeit nicht übernommen werde. "Fachliche Inkompetenz" wurde mir vorgeworfen (sicher nachdem ich nur positives Feedback von meinen Vorgesetzten hatte). Es ging mal wieder von einem Chef und seiner Abteilung aus, die schon meine Vorgängerin rausgemobbt haben und es bei mir auch geschafft haben. Sicher Fehler sind vorgekommen, aber wenn ich alleine für sechs Führungskräfte zuständig bin + Abteilung mag man es mir verzeihen.
Seis drum ich wollte sowieso kündigen jetzt sind sie mir zuvorgekommen (eben aus Überlastung).
Jetzt wurde mir angeboten entweder die reguläre Probezeitkündigung oder einen Aufhebungsvertrag.
Was macht sich besser im Lebenslauf ?! Seufz bin grade ziemlich durch den Wind

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dottie_matrix

Mitglied seit
19.09.2003
Beiträge: 654
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tarma, das tut mir sehr leid, fühl dich mal gedrückt.

bitte lass dich kündigen. wenn du einen aufhebungsvertrag unterschreibst, bekommst du kein geld vom arbeitsamt. lass dich kündigen, such dir was neues. viel glück!

LG Steffi

[size=10:b15b266005]Das Leben ist ein Nehmen und Kriegen.[/size:b15b266005]

[img:b15b266005]http://www.mysmilie.de/midi-smileys/liebe/1/0014.gif[/img:b15b266005]

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Maus22

Mitglied seit
17.05.2004
Beiträge: 69
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so ein Mist...

Mir ist es auch schon mal so gegangen, wobei ich lieber von mir aus gekündigt habe. Dann steht im Zeugnis, dass Du das Unternehmen auf eigenen Wunsch verläßt. Ich finde das macht sich besser.

Ich wünsche Dir, dass Du ganz schnell was besseres findest.

Liebe Grüße
Marion

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Lea302

Mitglied seit
21.06.2017
Beiträge: 550
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Du Ärmste, aber vielleicht ist es tatsächlich gut so rasch wie möglich aus dem Laden zu entkommen. Lass sie doch weiter nach der eierlegenden Wollmilchsau (oder wie heißt das???) zu suchen.

Hast Du bereits etwas anderes in Aussicht oder wirst Du Dich arbeitslos melden? Falls Du erst einmal arbeitslos sein wirst, rate ich Dir ebenfalls ganz, ganz dringend davon ab, einen Aufhebungsvertrag zu unterzeichnen oder selbst zu kündigen.

Wähle die Probezeitkündigung. Die Kündigungsfrist ist m.E. 14 Tage und dann sprech das Thema Resturlaub bzw. bezahlte Freistellung gleich an. Falls sie Dir schräg kommen sollten bzgl. Zeugnis, würde ich auf alle Fälle einen kleinen jedoch indirekten Hinweis auf RA einfließen lassen.

Übrigens - sofern ich mich richtig erinnere - muss der AG Dich nun bereits für Vorstellungsgespräche und Termine beim Arbeitsamt freistellen, sobald er Dir die Kündigung ausgesprochen hat. (Am besten fragst Du diesbzgl. mal unverbindlich beim RA bzw. AA an).

Für Deinen nächsten Job wünsche ich Dir mehr Erfolg - dennoch, den perfekten wird's leider nicht geben.

Viele liebe Grüße,
Lea

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Alleinzuhaus1

Mitglied seit
05.08.2005
Beiträge: 303
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Sei gedrückt, aber nachdem was Du schreibst, was dort so abgeht und wie es auch Deiner Vorgängerin ergangen ist, brauchst Du der Firma nicht nachzuweinen. Da hast Du wahrscheinlich von Anfang an keine Chance gehabt.

Ich würde auf alle Fälle die Probezeitkündigung wählen, weil alles andere Probleme mit der AA gibt. Außerdem entspricht das ja auch der Tatsache. Die Firma bietet Dir wahrscheinlich nur die Wahl an, damit die AA nicht darauf kommt, dass in der Firma etwas nicht stimmt. Wenn es Deiner Vorgängerin schon so ergangen ist, sind die ja bei der AA schon aufgefallen und zweimal hintereinander ...

In späteren Vorstellungsgesprächen kann man ja auch eine Probezeitkündigung erklären, indem man ganz einfach die Geschichte erzählt, wie sie war. Ich glaube, dass vernünftige Chefs sich dann von einer solchen Kündigung nicht beeindrucken lassen. Wenn doch, ist es halt nicht die richtige Firma für Dich. Musst Du wirklich so sehen, da Leistungsbeurteilungen immer subjektiv sind und die Tätigkeiten und Vorstellungen der Chefs in jeder Firma anders definiert werden.

Kopf hoch.

LG
Alleinzuhaus

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