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Assi-GF mit Studium

TanteNana

Mitglied seit
16.08.2005
Beiträge: 158
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Hallo Leute,
ich war lang nicht da,
vielleicht könnt ihr mir trotzdem helfen!

habe ich bei der ERA Einstufung ein Anrecht auf eine Zusatzstufe, weil ich studiert habe, aber als Assi in einem Job arbeite, zu dem ich das Studium eigtl. nciht benötige?

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Sommerlaune2

Mitglied seit
21.06.2017
Beiträge: 813
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http://www.era-expert.de/infobox/era-eingruppierung.html

habe mich gerade mal dort umgeschaut und verstehe, dass die Eingruppierung nach 2 Methoden (Analytik oder Summarik) erfolgt wobei A. feiner unterscheidet als S.

Bei A. wird erwähnt:
.... "Dazu gehören z.B. die zur Aufgabenlösung benötigten Arbeits- und Fachkenntnisse"...
(ich verstehe, dass man ein Studium hierzu zählen kann)

bei B.:
..."wobei notwendige Unterweisungs-, Anlern- oder Ausbildungszeit im Vordergrund steht. Daneben spielen Berufserfahrung und z.B. auch der Grad an Selbständigkeit eine Rolle"...
(ich verstehe auch hier, dass ein Studium verkürzend auf die benötigte Anlernzeit wirken kann)

Meines Erachtens nach müsstest Du in jedem Fall höher eingestuft werden, auch wenn das Studium nicht für die Stelle benötigt wird, weil Deine Qualifikation höher ist. Lass mich das Ergebnis mal wissen, interessiert mich auch.

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TanteNana

Mitglied seit
16.08.2005
Beiträge: 158
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bin in sachsen als Bereichs-sekki angestellt und mit einer E7 eingestuft.

gibt es eine rechtliche grundlage, nach der ich eine höhere Einstufung fordern kann?
*bitte*
fühle mich absolut degradiert,
als ob ich nur kaffee kochen würde!

(stellenbeschreibung wollte keiner haben)

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Hazett

Mitglied seit
17.05.2005
Beiträge: 1164
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TanteNana,

der Geist von ERA geht dahin, dass für die gleiche Tätigkeit das gleiche Gehalt bezahlt wird. Das heisst, für alle Bereichs-Sekkis im Unternehmen das gleiche Grundgehalt, ebenso für alle GF-Assis etc. Gerade die Tatsache, dass in den mageren Zeiten Qualifikationen für Stellen eingekauft wurden, die dort nicht gebraucht werden, birgt ein gewaltiges Konfliktpotential.

Im Sekretariats- und Assistenzbereich ist es extrem schwierig. Wir sind hier 3 GF-Assis, deren Tätigkeiten keinerleich Überschneidungen haben. Das Leistungsniveau einer Sekretärin/Assistentin ist ja ohnehin abhängig vom direkten Vorgesetzten - und wenn dieser nicht zugibt wieviele Entscheidungen er delegiert (und welcher Vorgesetzte gibt das schon zu), fällt die Einstufung niedrig aus. Weiterhin ist es ein erklärtes Ziel von ERA, die kaufmännischen Bereiche nach unten zu korrigieren. Ein T3/4 landet in EG10, ein K3/4 in EG8. Ich finde, das sagt schon alles - und das sind nur die offiziellen Vergleichswerte, das Unternehmen hat Spielraum.

Einen Rat habe ich leider nicht, ich habe für mich selbst beschlossen abzuwarten was rauskommt (ich bin K4/4 - ob das EG10 oder 11 wird erfahre ich mit der Weihnachtspost), und dann, wenn nötig, die Konsequenzen zu ziehen. Allerdings - das Problem ist doch oft, dass man die "alten" Einstufungskriterien halt nicht kennt - und diese sind oft nicht weniger beleidigend.

Herzlichst
Hazett

Herzlichst, Hazett

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TanteNana

Mitglied seit
16.08.2005
Beiträge: 158
Hilfreich: 0

Liebe Hazett,
Du sprichst mir aus der Seele.
Ich fühle mich durch die "schlechte Einstufung" getroffen. Ich bin mir sicher, meine gleichgestuften Kolleginnen haben ein geringeres Aufgabengebiet und werden gleich entlohnt.
Ich fühle mich und meine Arbeit nicht ernst genommen.
Meine Schlussfolgerung aus den letzten Tagen - entweder ich resigniere und finde mich damit ab, oder ich suche mir einen neuen Job.
Ich neige momentan zu 2.
Herzliche Grüße
TN

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