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Arzneimittelzuzahlung bei teuren Medikamenten 10% Eigenantei

dooly

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03.02.2004
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Machen wir uns doch noch nicht verrückt.
Das ist eine Idee der Pharmaindustrie. Ich glaub nie, das dies durchkommt. Die Pharma ist doch keine Partei.
Also, abwarten.

LG
dooly

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"aber dass die Impfung an sich - also das Spritze setzen, was vielleicht gerade mal 2 Minuten dauert - auch noch mal Geld kostet, "

Da verdient ein Arzt wohl zu wenig? Bei meinem Hausarzt ist das kostenfrei

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sekkilein

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Beiträge: 40
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@clarissa: Kostenlos? Echt?.... na klasse.... vielleicht sollte ich mal bei nem anderen Arzt anfragen... so toll ist mein Hausarzt eh nicht, aber es gibt sonst keinen in unserem Ort

Ich bräuchte mal irgendwie ne Seite wo man nachlesen kann was überhaupt von den Ärzten bezahlt wird und was nicht... kann ja wohl nicht angehen dass ich bei Arzt A 21 Euro zahlen muss und Arzt B macht es umsonst? Krankenkasse sagt mir ja auch, dass ich das selbst zahlen müsse...
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Hazett

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Bitte vergesst bei all der Aufregung nicht, dass, egal wieviel % die Zuzahlung ausmacht, bei 2% des Bruttogehalts Schluss ist. Bei chronisch kranken (dazu müsste Diabetes doch gehören, oder? ) ist bereits bei 1% Ende. Natürlich ist es schwer, das ganze Geld am Anfang des Jahres aufzubringen, aber dann ist es für den Rest des Jahres vorbei.

Ich denke, den größten Teil des Problems generieren wir doch selbst. In keinem anderen Land werden so viel sinnlose Medikamente verordnet und - das ist das Bemerkenswerte - vom Patienten verlangt. In Deutschland werden so viele Vitaminpräparate verkauft, man könnte meinen, wir wären alle Mangelernährt.

Herzlichst
Hazett

Herzlichst, Hazett

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sekkilein

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07.07.2004
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Sekkilein hat sich letzte Woche auch wieder aufgeregt beim Arzt... Sekkilein will in Urlaub fahren und braucht dafür ein paar Impfungen z.B. Hep. A, Hep. B ...
Sekkilein weiß, dass die Medikamente dafür selbst bezahlt werden müssen, aber dass die Impfung an sich - also das Spritze setzen, was vielleicht gerade mal 2 Minuten dauert - auch noch mal Geld kostet, war ihr neu.... 21 Euro zum setzen einer Spritze... macht bei 6 Impfungen zusätzliche 126 Euro... da würd ich mich doch am liebsten selbst spritzen.... *grummel*

... aber krank werden kann halt noch teurer werden
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Celsius

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@Marla

Genau um diesen Fall geht es "Diabetes". Die Zuzahlungen sind immens. Ich jabe eine Freundin die leidet an Typ 1, schon seit ihrer Kindheit. Oft ist es so, dass ich aushelfe bei der Zuzahlung.

Aber bei den sachn die sie braucht, Insulin zum Beispiel kostet an die 250 ?, dass sind dann alleine für das Insulin schon 25 ? Zuzahlung. Dann hat sie aber noch nicht die sonstigen Sachn die sie noch braucht. Wie soll das nur alles werden.

Ob das wirklich durchkommt?

Die können die Leute doch nicht elendig krepieren lassen, nur weil diese sich die Zuzahlungen nicht leisten können.
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Celsius

Mitglied seit
02.07.2003
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Hat jemand dazu etwas mitbekommen?

Ich habe es gestern irgendwo in den Nachrichten gehört, das jemand aus der Pharmabranche das gefordert hat, das Leute die sehr teure Medikamente benötigen nicht mehr 1% sondern 10% zuzahlen sollen.

Das ist doch wahnsinn.

Falls jemand nähere Infos dazu hat, gerne an mich.
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marla

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03.08.2004
Beiträge: 57
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Krepieren würde ich nicht sagen, eher dahinsiechen.
Das diesirgendwann einmal kommen wird, steht außer Frage. Nur das diejenigen ihr bestimmtes Medikament erhalten, die es auch bezahlen können. Ist es nicht jetzt schon zum Teil Realität. Der andere Teil wird eben eine andere Arznei bekommen, deren Wirksamkeit dauert aber länger. Inwieweit dass bei einigen chronisch Kranken zutrifft, kann man spekulieren. Wie weit es beim Gesundheitssystem ist, sieht man doch am besten bei den Hauterkrankungen oder Schwangerschaft. Was früherer über Rezept ging, geht heute zum größten Teil nicht mehr. Selbst bei Diabetes bestellt meine Mutter ihre Hilfsmittel über eine Arzneimittelfirma direkt, damit ihr Arzt sein Budget nicht so schnell verbraucht.
Ich habe erst seit fünf Jahren eine Sonnenallergie. Sie bricht nicht jedes Jahr aus. Seit letzten Jahr darf ich mir meine Tabletten hierzu schon selber kaufen, wenn es zu krass wird mit dem allergischen Juckreiz und die Salbe weniger hilft. Bis jetzt hat die Salbe immer noch geholfen.

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marla

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03.08.2004
Beiträge: 57
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Das habe ich gestern auch im Radio gehört. Dachte sofort an meine Mutter. Sie ist Diabetikerin. Wenn das Wahr wird, da wird sie sich 2006 super freuen. Mittlerweile dürfte sie bei Ihrer Zuzahlungsbefreiung angelangt sein. Zum Glück. Erzählte sie mir nicht, dass sie ihre Hilfsmittel über eine Firma bestellt (Direktverkauf) bestellt hat. Der Tipp kam vom Arzt, damit er nicht gleich seinen Etat beizeiten voll hat. Bloss beim Insulin ist es noch nicht machbar. Das muss über die Apothekte laufen. Wer weiß wie lange noch.

Nochmal wegen der 10 % Zuzahlung. Wer soll sich das bei Problemen in der Schwangerschaft leisten. Was meine Freundin in ihrer Schwangerschaft alles an Medikamente/Vitame besorgen musste. Das beste daran ist, dass wir beide damals in unserer Schwangerschaft in den Jahren 1996/1995 für die meisten Leistungen nicht bezahlen brauchten. Heute kommen noch neue Test (um eventuelle Krankheiten bei den Ungebornen so früh erkennen zu können) dazu, die die werdenden Mütter um den Verstand bringen können. Sie war jedesmal fertig, wenn zum/vom Arzt ging/kam. Im Endeffekt besorgte sie sich Ihre Vitamine in der Drogerie viel billiger, wenn die Angaben fast identisch waren.

Im Klartext: Die meisten werden sich früher oder später sich nicht alles leisten können und auf lebenswichtige Medikamente verzichten.

Escher auf dem MDR letzte Woche gesehen? Da kam ein Fall, dass ein Kleinkind sich verbrannt hatte und eine spezielle angefertigte Salbe für die Brandwunden hilfreich war und diese in diesem Jahr ihr nicht mehr bezahlt wurde, da diese Creme nicht in ihre Liste steht. Die Kassen sind da erst mal angehalten "Nein" zu sagen. Nur mit Widerspruch und Fürwortern von Ärzten kann man diese Arzneien erhalten. Escher hat ihr geholfen und ihre Kasse übernimmt die Kosten. Sie hatte Glück im Unglück. Ihr Kind liegt in einer Uni-Klinik.

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