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Arbeitszeugnis - wie weit würdet Ihr gehen?

bramble

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27.02.2006
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[quote:60ead73faf="LimitedEdition"]"Das Problem" bekommt nun Englischunterricht für EUR 180/Unterrichtsstunde. [/quote:60ead73faf]

Das kann ja wohl nicht wahr sein :shock: :shock: :shock: Unglaublich, was sich manche AN's rausnehmen. Da kann ich verstehen, dass der Rest gefrustet und mistrauisch ist/wird.

Bin ich froh, dass ich momentan normale KollegInnen habe.

Liebe Gruesse
Bramble [img:c4b134337d]http://www.move2nz.com/member/forum/images/emotions/hehe.gif[/img:c4b134337d]

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LimitedEdition

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08.02.2006
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In welcher Branche bist du?

Unser Problemfall bemüht sich übrigens nicht sonderlich. Man muss ihr alles viiiieeeele Male erklären. Das Resultat: Das hat mir noch nie einer erklärt. Ich arbeite in einer amerikanischen Kanzlei. Englisch ist absolut Pflicht und bei jedem eine Grundbedingungen. "Das Problem" bekommt nun Englischunterricht für EUR 180/Unterrichtsstunde. Seit Monaten! Bringt aber scheinbar nix. Uns wäre wirklich lieber, sie würde gelbe Urlaubsscheine abliefern und zu Hause bleiben

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Sekki2006

Mitglied seit
02.01.2006
Beiträge: 328
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Bin mal gespannt auf Eure Meinungen...

Meine Vorgängerin war hier wohl eine absolute Schl****.
Zwar eine gute Ausbildung und sicher nicht dumm, aber abgebrüht bis zum Letzten.
GF, Kollegen und Kunden waren froh, von ihrer Schwangerschaft zu erfahren... :twisted:
Da sie sich nun bis zum Ablauf der MuSchufrist einen anderen Job suchen will, GF sie aber auf keinen Fall zurück haben möchte, hat sie auf ihren Wunsch ein Zeugnis bekommen mit einer zähneknirschenden "3".
Prompt ist sie damit zum Anwalt.
Jetzt gibt´s ja zwei Möglichkeiten: a) allem zustimmen, damit man seine Ruhe hat oder b) auf die Wahrheitspficht verweisen und das notfalls vor Gericht durchziehen (was das wieder kostet!), wo man als AG vermutlich doch wieder den Kürzeren zieht.
Mein Cheffe ist wirklich der gutmütigste Mensch der Welt, aber er meint, in diesem Falle ist die Gute mit einer Drei mehr als gut bedient und will ihr auf keinen Fall mehr Zugeständnisse machen (zwei kleine Formulierungen haben wir schon rausgenommen - was Fehlzeiten verschlüsselt angeht, z.B.).

Wie würdet Ihr handeln?
Gibt´s da evtl. praktische Erfahrungen?

*sehrgespanntbin*

Prosecco IST eine Lösung!

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Sekki2006

Mitglied seit
02.01.2006
Beiträge: 328
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Ich wußte gar nicht, dass es so teure Unterrichtsstunden gibt! :shock:
Warum macht die Firma das? Hat das familiäre oder sexuelle Gründe? Sorry, aber was Anderes fällt mir dazu echt nicht ein! :?
Obwohl, mein Cheffchen ist auch so ein Gutmütiger: die Nuss vor mir bekam einen Firmenwagen, obwohl sie nicht im Außendienst war und auch bequem mit der Bahn hätte fahren können.

Und da soll noch mal einer sagen, Frauen würden unlogisch handeln... GFs sind ja genauso....
Bin, wie heißt das so schön, bei einem Finanzdienstleister.

Prosecco IST eine Lösung!

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Foxy

Mitglied seit
12.07.2002
Beiträge: 1308
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ich kenn das auch :twisted: :twisted:

da wird ne kollegin geduldet, die vorgesetzte und kollegen dermaßen keifend angeht, dass keiner mehr mit ihr arbeiten will. der perso-chef TRAUT sich nicht,s ie rauszuwerfen und die dame macht sich einen extrem lauen lenz!

ich stelle immer wieder fest: ich bin zu wenig dreist!

Gruss Foxy
*Bitte duzen Sie mich nicht*

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Sekki2006

Mitglied seit
02.01.2006
Beiträge: 328
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Nee, lass mal Foxy, bleib´, wie Du bist!
Früher oder später gibt´s immer, wirklich immer, die Quittung für so was! Da glaube ich ganz fest dran *malschnelldierosabrilleaufsetz*!

In diesem Fall halt durch ein schlechtes Zeugnis...
Kann auch gar nicht verstehen, wie man so dreist sein kann und den Chef anruft mit den Worten: "Also mit DEM Zeugnis kann ich mich ja nun wirklich nicht bewerben...!"

Prosecco IST eine Lösung!

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Teti

Mitglied seit
27.01.2003
Beiträge: 1728
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Sowas kenn ich leider auch - frech kommt weiter und solche gibt es in jedem Unternehmen.

Zum Zeugnis: Ihr solltet zähneknirschend ein "möglichst wohlwollendes" Zeugnis ausstellen. Man trifft sich immer zweimal im Leben und viele Chefs kennen sich untereinander mehr oder weniger gut.

Noch was, egal was in der Vergangenheit alles vorgefallen sein mag, der Richter wird trotzdem zugunsten des AN entscheiden, wenn der AG dieses Fehlverhalten nicht wenigstens ermahnt oder abgemahnt hat und anscheinend hat er das nicht oder?

LG aus Berlin

Teti [img:2dcb6edb59]http://i7.photobucket.com/albums/y275/campanula/peacecat.gif[/img:2dcb6edb59]

[size=9:2dcb6edb59][color=blue:2dcb6edb59]Wenn man den Kopf in den Sand steckt, bleibt doch der Hintern zu sehen.
(japanisches Sprichwort)[/color:2dcb6edb59][/size:2dcb6edb59]

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bramble

Mitglied seit
27.02.2006
Beiträge: 2075
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Ich wuerde erst mal "antesten" wie weit der Anwalt bereit ist, einen Kompromiss zu schliessen.

Im allgemeinen wird vor Gericht eher fuer die Angestellten entschieden, wie ungerecht das aus Sichtweise der Firma auch aussehen mag.

Wenn Ihr euch also viel Geld, Zeit und Nerven sparen wollt, dann lasst euch vom Anwalt ein Gegenzeugnisentwurf erstellen, und prueft SEHR WOHLWOLLEND, ob ihr dem nicht vielleicht zustimmen koennt.

Es ist zwar manchmal aergerlich, aber ihr seid doch froh, die Dame los zu sein.

Liebe Gruesse
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bramble

Mitglied seit
27.02.2006
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Ach, noch was vergessen:

Manchmal, besonders bei hoeheren Positionen, wird nochmals vor Einstellung telefonisch nach einer persoenlichen Beurteilung gefragt. So "unter der Hand" sozusagen.

Dann koenntet ihr natuerlich sagen "wir wuerden es vorziehen, ueber Frau X keine weiteren Angaben machen zu muessen". Das spricht Baende!

Liebe Gruesse
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Sekki2006

Mitglied seit
02.01.2006
Beiträge: 328
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Shit, nee, hat er nicht!!!
Aber es gibt Zeugen für unangemessenes Verhalten...
Das Zeugnis IST wohlwollend, durch und durch.
Gestrichen zu ihren Gunsten wurde ja bereits die Umschreibung der Fehlzeiten und die mangelnde Kooperation zwischen ihr und den Kollgen.
Und das soll nun reichen.

Prosecco IST eine Lösung!

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