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Angemessene Reaktion oder .... wie würdet ihr reagieren?

Stella

Mitglied seit
12.07.2001
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Wenn es die Regelung gibt, warum soll man sie nicht nutzen?

Hm, schwierige Sache jetzt... keine Ahnung, was ich machen würde im Moment :?

Grüßle
Stella

<--- * (vorübergehend umgezogen)

"Remember, Ginger Rogers did everything Fred Astaire did. But she did it backwards and in high heels." (Faith Whittlesey)

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Omak

Mitglied seit
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Ich möchte Dir nicht auf den Schlips treten, aber aus Deinen Worten hört man heraus, dass Du im Betriebsrat tätig bist. Du weißt, was Dir zusteht und irgendwo hast Du sicherlich auch Recht, doch das Leben sieht - weiß Gott - anders aus! Als ich Deine Zeilen gelesen habe, dachte ich so - 'Ja, Mädchen, so SOLLTE es sein.'

Vor ewigen Zeiten gab es das bei uns auch einmal, aber das ist schon so lange her, dass ich mich gar nicht mehr genau daran erinnern kann. Jetzt wird die Arbeit übernommen und fertig - egal, wie kaputt der Mitarbeiter durch die Mehrarbeit ist... und an dieser Steller müsste nun wieder der Betriebsrat einschreiten...

Wie Du schreibst, hast Du ja bereits "alles angeleiert", also mache jetzt keinen Rückzieher und ziehe die Sache bis zum Ende durch. Was hast Du von der menschlichen Seite erwartet? Es gibt bei uns selten ein Wort des Dankes, die Selbstverständlichkeit hat Einzug gehalten - trotz Betriebsrat!

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Manuela Katharina

Mitglied seit
30.08.2005
Beiträge: 54
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heißt es in diesem Paragraphen.

Zur Erläuterung:
Ich habe meinen Sekki-Job gemacht und den Job der höhergruppierten Büroleiterin. Mehr als zwei Wochen davon sogar völlig alleine, inmitten einer Handwerkerschar, denn zu aller Freude sind wir hier in einer Großbaustelle.

Die letzten 10 Wochen waren hammerhart. Habe geschuftet wie ein Tier.
Unsere Personalabteilung hat mich auf den Paragraphen aufmerksam gemacht.

Und mal ehrlich: Wenn ich die Arbeit für zwei mache und es in den Statuen klar geregelt ist finanziell - was ist daran so unverschämt.

Herzlichst grüßt Manuela aus der Pfalz

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Alarich

Mitglied seit
01.05.2003
Beiträge: 427
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Und warum musstest du das dann anleiern und nicht die Personalabteilung ?
Vielleicht ist der VS nur angepisst, weil seiner Meinung nach nicht der richtige "Weg" gegangen worden ist ?

Auf jeden Fall isser sauer, da kannst du jetzt nichts mehr dran ändern. Ich würde jetzt dranbleiben und gucken, dass ich die Kohle kriege.

Sehe das auch so: wenn es die Regelung gibt, sollen sie die gefälligst auch einhalten ! Ich wünschte, bei uns gäbs sowas auch *seufz*

Gruß
Alarich

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Manuela Katharina

Mitglied seit
30.08.2005
Beiträge: 54
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Ich habe in den vergangenen 10 Wochen die Arbeit meiner Kollegin übertragen bekommen. Sie war krank.

Zustehen würde mir nun ein Differenzentgelt in Höhe meiner Vergütung zur nächsten Vergütungsstufe. Bekannt wurde mir das vor einer Woche durch Zufall

Blauäugig wurde das von mir auch so beim Vorstand beantragt (hier geht nichts automatisch!).

Ergebnis: Dicke Luft - der Vorsitzende fühlt sich überrumpelt, getäuscht ....

Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie menschlich enttäuscht ich über diese Reaktion bin.
Fazit: Er will diesen Antrag so nicht gelten lassen. Wenn überhaupt, möchte er eine kleine Leistungszulage zahlen wollen.
Erwähnen muss ich noch, dass wir keine Firma im eigentlichen Sinne sind, es geht nicht um die Eigenmittel des Vorsitzenden!!!

Nun grüble ich hin und her: Einerseits will ich nun das Geld nicht mehr. Am liebsten würde ich den Antrag zerreißen.
Andererseits steht es mir rechtlich zu. Mit Paragraph und allem drum herum.

Das ich jetzt vor meinem Urlaub keine Arbeitsmotivation mehr habe, brauche ich wohl nicht gesondert zu erwähnen.

Betriebsrat einschalten ist nicht notwendig - ich gehöre selbst dazu.
Die rechtliche Seite ist das eine - die menschliche Seite das andere.

Was er wohl gesagt hätte, wenn ich auch die noch zusätzlich geleisteten 50 Mehrarbeitsstunden hätte ausbezahlt haben wollen???

Was würdet ihr tun?

Herzlichst grüßt Manuela aus der Pfalz

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Hallo,

diese Regelung gibt es hier auch. Ab der 3. Woche bekommt man für Vertretung einer höher bezahlten Kraft die Differenz, was ich gut finde, auch wenn manche das ablehnen...

Ausgefüllt wird der Antrag vom AN, unterschrieben vom Vorgesetzten und geht dann zur Abzeichnung an den Vorstand.

Es wird nur Theater gemacht, um einzuschüchtern. Durchziehen und gut ist, besonders als BR, der muss mit gutem Beispiel vorangehen (bin auch BR). Und die Überstunden ebenfalls, einreichen oder abfeiern.

Auch in schlechten Zeiten (für die AN) müssen wir uns nicht als Bittsteller sehen und bestehende Regelungen einhalten. Wenn die erst merken, dass alles selbstverständlich ist, dann wird es nur noch schlimmer.

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Milena

Mitglied seit
04.03.2002
Beiträge: 171
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Weil du Krankheitsvertretung gemacht hast, sollst du mehr Geld kriegen? Das hab ich ja noch nie gehört. Gilt das gleiche dann bei Urlaub der Kollegin?

Viele Grüße
Milena

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Zunächst:
Ich hätte erstmal gar keinen Antrag gestellt. Eine Vertretung zu machen oder gar Aufgaben zu übernehmen, die nicht "mir" sind, ist m.E. eine Sache die für mich normal ist und ich erwarte hierfür keine extra Bezahlung und würde das auch NIE einfordern. Die Überstunden, ob ausbezahlen oder abfeiern, das hätte ich in einem Gespräch geklärt.

Ich erwarte von einer Mitarbeiterin in einer gewissen Position, dass sie soetwas selbstverständlich übernimmt - ohne Forderung.

Ich kann mir gut vorstellen wie der Vorsitzende das sieht, rechtlich hin oder her.

Suche das persönliche Gespräch mit ihm, erkläre ihm Deinen Standpunkt und sucht eine für beide Seiten akzeptable Lösung.

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blaue*lagune

Mitglied seit
30.08.2005
Beiträge: 673
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Sorry, aber ich muss Dada voll zustimmen. Mehr Geld für die Vertretung einer Kollegin erscheint mir doch recht merkwürdig.

Du bist Herr deiner Worte, doch einmal gesprochen, beherrschen sie Dich.

[img:59a5764521]http://www.cosgan.de/images/smilie/haushalt/g015.gif[/img:59a5764521]

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addie

Mitglied seit
04.02.2004
Beiträge: 106
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Es gibt Firmen, in denen ist das geregelt. Urluab oder Krankheit über 6 Wochen und man macht hier Vertretung, wobei die Vertretung höherwertig sein muss, bekommt man die Diff. hierzu ausgezahlt. Heißt wenn ich 7 Wo Vertretung mache, bekomme ich für 1 Wo die Diff auf das höhere Entgelt bezahlt.
Und wenn es diese Regelung gibt, worum in Gottes Namen soll ich die dann nicht nutzen?
GRUß ADDIE

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