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An alle Personaler, Formulierung im Zwischenzeugnis!

tine28

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17.10.2005
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[color=red]....Achtung etwas länger, dafür umso wichtiger für mich!

Hallöchen,

Vorgeschichte:
Bis im Dez. 08 hatte ich eine super Management-Assistentinnen-Stelle. Da der VG (Vorgesetzte) meines Chefs im Jan. 09 in Rente ging und dessen Nachfolger an einen anderen Standort versetzt wurde, entschied der jetzt Rentner noch schnell, dass mein Chef räumlich in sein Büro umziehen soll, damit seine Sekretärin im Vorzimmer einen weiterhin gesicherten Arbeitsplatz hat, nämlich dann eben "Meinen" und ich wiederum soll eine andere Aufgabe bekommen.

Da mein Chef, mit dem ich seit 5 Jahren sehr gut zusammenarbeite (was auch meine sehr gute Leistungsbeurteilung wiederspiegelt) jedoch kein Rückrat hatte, nahm er diese für mich „Lebensveränderte“ Entscheidung einfach so hin, mit den Worten: „Hach Fr. XY, was soll ich gegen die Entscheidung meines VG`s unternehmen ?".

..und das höre ich von einem Manager, welcher 70 Mitarbeiter unter sich hat. „Kopfschüttel“

Es kam natürlich noch schlimmer, diese andere Sekki ist mit unserem Betriebsratsvorsitzenden liiert und somit hatte ich auch hier natürlich keinerlei Unterstützung, selbst die anderen Betriebsratsmitglieder haben sich trotz meiner Bitten aus allem herausgehalten.

Seit der Zeit arbeite ich nun in einer anderen Abteilung, die eben mal schnell eine neue Stelle als Sachbearbeitering geschaffen haben. Diese neue Stelle ist nach Era natürlich auch neu bewertet und ich bin zudem eine Era-Stufe heruntergesetzt worden, weil ich ja nicht mehr die Verantwortung habe, wie vorher. Die andere Sekki verdient weiterhin das Geld, was sie vorher hatte und wurde nicht auf zumindest mein vorheriges Gehalt herabgestuft. Nein, sie bleibt unantastbar!

Eine riesen Sauerei das Ganze und ich brauche natürlich dringendst ein Zwischenzeugnis.

Zur eigentlichen Frage:
Ich möchte mir natürlich ein Zwischenzeugnis anfordern, jedoch weiss ich jetzt schon was unsere Perso reinschreiben wird: „Aus organisatorischen Gründen wurde Fr.XY in eine andere Abteilung versetzt“ ! ...und das möchte ich so auf gar keinen Fall, weil sich das ja irgendwie anhört, als hätte ich es selbst verursacht und das stimmt ja nicht. Ich bin ja durch die unfaire Entscheidung eines höheren VG`s, in diese neue Abteilung versetzt worden ohne Selbstverschulden...von oben einfach runtergepurzelt.

Schreibt man im Zeugnis dann:“ ...aus innerbetrieblichen Umstrukturierungsmaßnahmen, wurde Fr. XY versetzt ? oder wie kann man das richtig formulieren, so dass ich mich auch beruhigt woanders bewerben kann.
Ich möchte mir natürlich jetzt selbst ein gutes Zeugnis schreiben, weil mir mein jetzt Ex-Chef zumindest das schuldig ist.

Mit welchem positiven Satz im Zeugnis kann ich meine unverschuldete Versetzung denn nun beschreiben?
Es wäre super lieb, wenn ich hier von Euch Hilfe bekommen könnte.
Herzlichen Dank schonmal vorab
Tine
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speedy1984

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Hallo Tine,

ja, ich würde auch was von interner Umstrukturierung erwähnen. Da du damals aber Management-Assistenz warst, bekommst du ja auch darüber dein Zwischenzeugnis. Ich würde an deiner Stelle versuchen zu vermeiden, dass nun deine neue Stelle erwähnt wird, sondern nur beschreiben, dass du aufgrund der Umstrukturierung nun in einer anderen Abteilung sitzt - muss ja ein neuer Vorgesetzter nicht wissen, dass du nun weniger Verantwortung und weniger Gehalt bekommst! Wünsch dir auf jeden Fall ganz doll viel Erfolg! *Daumendrück*

Grüßle,
Speedy

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tine28

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Danke Speedy,

klaro schreib ich nicht von Gehaltskürzungen oder ähnliches. Da ich auch gerade am Ausarbeiten des Zeugnisses bin, stellen sich mir auch noch weitere Fragen, wie

- schreibe ich nun in der Gegenwart o. Vergangenheit ?

Frau XY war bei uns als Sekki der Konstruktionsleitung eingesetzt.
Ihr Aufgabengebiet umfasste [/b]folgende Tätigkeiten:

[i]Aber: Sie [b]ist gewissenhaft und erledigt ihre Aufgaben stets einwandfrei ?
[/i]

Da habe ich ja jetzt ein "Misch-Masch" an Zeiten im Zeugnis, klingt auch doof !

Was haltet ihr eigentlich von diesem Schluss-Satz:
Dieses Zwischenzeugnis wird auf Wunsch von Frau xy wegen eines Wechsels in eine andere Abteilung aufgrund von innerbetrieblichen Umstrukturierungsmaßnahmen erstellt. Wir danken Frau xy für die bisher geleistete Arbeit und hoffen auch weiterhin auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit

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speedy1984

Mitglied seit
14.01.2009
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Hallo Tine,

ich würde alles in der Gegenwart schreiben, also "ist..." - ich gehe mal davon aus, dass du das Zeugnis ja auf den letzten Tag in der alten Abteilung zurück datieren wirst und da wäre das nur logisch und du umgehst genau den Misch-Masch.

Den letzten Abschnitt würde ich etwas umstellen:
"Aufgrund von innerbetrieblichen Umstrukturierungsmaßnahmen wird Frau xy zukünftig in einer anderen Abteilung in unserem Hause tätig sein. Aus diesem Grund erstellen wir auf Ihren Wunsch gerne das Zwischenzeugnis und danken ihr für die bisher geleistete Arbeit. Auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit hoffen und bauen wir." - oder so ähnlich

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