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Ärztin will Assistentin werden

Viele Ärzte lassen sich ja inzwischen auch nach der ISO 9000 zertifizieren. Vielleicht wäre eine Zusatzausbildung in diese Richtung (Auditor) etwas für Dich?

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Mignon

Mitglied seit
13.10.2006
Beiträge: 341
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[quote:64e4e7f83d="stern28"] Was ich denke, was mir Spaß machen könnte, wäre ein Assistentenjob eben evtl. auch vor medizinisch/wissenschaftlichem Hintergrund . [/quote:64e4e7f83d]

Wie kommst Du darauf bzw. was stellst Du Dir darunter vor?

Gruß
Mignon

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Mürze

Mitglied seit
04.04.2006
Beiträge: 53
Hilfreich: 0

Medizinische Informatik / Healthcare beschäftigt Ärzte,
z.B. in Berlin die GSD
http://www.gsd.de/gsd/idcplg?IdcService=SS_GET_PAGE&nodeId=171

Pharma wurde schon genannt.

oder wissenschaftlich weitermachen:

Medizinische Ethik

Medizin und Geschichte

Unendliche Möglichkeiten. Jetzt muss Du wissen, was Dich interessiert.

mürze

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Pommern

Mitglied seit
27.09.2005
Beiträge: 819
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Wie bei crazymum war mein Gedanke auch spontan: Qualitätsmanagement im medizinischen Bereich. Ich glaube, dass QM Zukunft hat und bald auch ganz kleine Unternehmen und Praxen zertifiziert sein werden oder zumindest einem Qualitätsmanagement unterliegen werden.

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cloppsae

Mitglied seit
18.05.2006
Beiträge: 42
Hilfreich: 0

Hallo Stern,

bin nicht Ärztin, aber Assi der GF im KH. Wäre für eine Medizinerin nichts, da man seine Kenntnisse "verschenken" würde, und das wäre schade.

Aber die moderne KH-Organisation benötigt dringend Leute vom Fach, z. B.

- Qualitätsmanagement
- DRG-Beauftragte

Es ist in beiden Fällen eine verantwortungsvolle Arbeit, bei der man seine medizinischen Kenntnisse voll einbringen kann. In der Regel sehr gut bezahlt. Und man verliert den Kontakt zur Medizin nicht ganz...

Ohne Erfahrung ist eine Zusatzschulung notwendig, hierzu gibt's im Internet genug Infos.

Wäre das was?
Gruß
cloppsae

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stern28

Mitglied seit
19.02.2007
Beiträge: 4
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Hallo!
Ich möchte mich beruflich umorientieren, da ich mit meinem jetzigen Beruf nicht glücklich werde . Habe in Regelstudienzeit Medizin studiert und jetzt bald 2 Jahre als Ärztin gearbeitet. Daß mir das nicht liegt, wurde mir im Grunde schon während des Studiums klar, aber ich wollte die Sache zuende bringen und auch mit Berufserfahrung komplett machen. Eine alternative ärztliche Tätigkeit kann ich mir auch nicht vorstellen, in der Forschung etc. Was ich denke, was mir Spaß machen könnte, wäre ein Assistentenjob eben evtl. auch vor medizinisch/wissenschaftlichem Hintergrund . Ich wäre total dankbar, wenn jemand mit ähnlicher Erfahrung, der diesen Weg gegangen ist, mir etwas davon erzählen könnte. Ich bin natürlich dabei, mich überall vor allem im Internet über Möglichkeiten zu informieren, aber persönliche Erfahrungen würden mir echt weiterhelfen. Aus meinem Umfeld bläst mir da erstmal Unverständnis entgegen, so nach dem Motto "wozu hast du dann Medizin studiert?" oder "da bist du doch total überqualifiziert". Wie seht ihr das??

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philomenia

Mitglied seit
11.02.2004
Beiträge: 737
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Du hast eine PN.

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amiwe

Mitglied seit
29.01.2004
Beiträge: 138
Hilfreich: 0

hallo stern

erstmal glückwunsch zum bestandenen studium und zum mut der selbsterkenntnis, dass dir das ganze nicht liegt. viele bleiben dann trotzdem starr in ihrem leben stecken und wundern sich, warum sie unglücklich sind.

deine vorkenntnisse können sicher ein vorteil sein, wenn du dich im ärztlich-wissenschaftlichen umfeld bewegst, allerdings könnte ich mir auch gut vorstellen, dass es dir steine in den weg legt.
welcher arzt holt sich schon gerne eine kraft ins haus, die einerseits die fähigkeiten für die assistenz mitbringt, dann aber auch fachlich mit ihm auf einem level sitzt

nicht falsch verstehen, aber ich habe schon öfter probleme mit chefs gehabt, die sich in ihrer kompetenz angegriffen fühlten, wenn du als assistentin auch ein bischen was im kopf hast und ich denke, viele kolleginnen können ein lied davon singen. für dich wird das ganze wohl noch ein wenig schwieriger.

du solltest dir im moment vor allem im klaren sein, wie du dir die grundlagen für die assistenz aneignen willst, ob fernstudium, als quereinsteiger ohne direkte ausbildung oder halt nochmal in ausbildung gehen.
ich könnte mir vorstellen, dass du gute chancen bei pharmakonzernen oder anderen unternehmen hast, die sich im medizinischen bereich (forschung, entwicklung) bewegen. dort sind hintergrundkenntnisse sicher gefragt.

schau doch einfach mal bei den "großen" auf die HP, oft sind ja dort stellenausschreibungen. da kannst du dich schonmal informieren, welche anforderungen gestellt werden.

ich drück dir alle verfügbaren daumen, du wirst deinen weg machen

p.s. ich bin selber studienabbrecher, hab damals nicht viel zukunft für meine richtung gesehen, hab aber auch nie bereut, noch einmal mit einer normalen ausbildung anzufangen. die erfahrung hat mir persönlich im weiteren werdegang eher geholfen

Wenn Frauen wüssten, was Sekretärinnen von ihren Chefs denken, hätten sie eine Sorge weniger.

Danny Kaye - US-Schauspieler und Oscarpreisträger

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Hallo, ich weiß ja nicht, wo Du lebst (habe zumindest nicht darauf geachtet, ob etwas angegeben ist), aber sofern ein Landtag oder gar Bundestag (Berlin) in der Nähe ist, bewirb Dich doch als Persönliche Mitarbeiterin/Referentin bei einer der Parteien (vielleicht hast Du ja auch persönliche Nähe zu einer Partei) im gesundheitspolitischen Bereich.

z.B. als persönliche Angestellte des gesundheitspolitischen Sprechers der Bibeltreuen Christen

Oder als Orga-Kraft bei einer anderen wohltätigen Organisation (Ärzte ohne Grenzen)...

Liebe Grüße und viel Erfolg,

ready

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rosa Pony

Mitglied seit
23.03.2006
Beiträge: 324
Hilfreich: 0

Hallo,

wie wäre denn der PR-Bereich für dich? Es gibt einige PR-Agenturen, die sich auf "Gesundheitskommunikation" spezialisiert haben. Die machen dann die Pressearbeit für Pharmaunternehmen. Da könntest Du dein Know-how einbringen. Ansonsten gibt es auch Consultingunternehmen, die Mitarbeiter aus unterschiedlichsten Studienrichtungen haben, eben um die verschiedensten Unternehmenszweige zu beraten.

Ich wünsche Dir viel Glück!

Viele Grüße
rosa Pony

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