Begrüßung - wie ist es richtig ?

Pauline

Mitglied seit
07.10.2008
Beiträge: 51
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Hallo die Damen !

Ich habe folgendes Problem(chen): mein Chef hat nächste Woche einen Termin mit einem Anwalt Herrn Dr. XY. Ich kenne den Herrn flüchtig, d.h. ich kenne seine Frau privat (Freundin meiner besten Freundin).
Ihn selbst habe ich vor ein paar Jahren flüchtig ‚kennengelernt’ und natürlich geduzt. Nun weiss ich nicht, wie ich ihn nächste Woche empfangen und ansprechen soll .

Würdet ihr bei der förmlichen Anrede bleiben für den Fall, dass er mich nicht mehr kennt und abwarten, wie er reagiert ? Ein plumpes ‚Hallo grüss Dich’ finde ich irgendwie nicht richtig.

Danke für Eure Hilfe – stehe da irgendwie ‚auf dem Schlauch’

Gruss

Pauline

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EGE76

Mitglied seit
08.05.2007
Beiträge: 374
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Hallo Pauline,

ganz kurz mein Rat (hektik):
Ich würde das SIE wählen. Wenn das Treffen schon einige Jahre her ist und auch nur flüchtig war, scheint mir das eher angemessen. Wenn er dann sagt \"Wir waren doch auch schon beim Du, wenn ich mich recht erinnere\" oder ähnliches, dann kannst Du immer noch umsatteln.

Und wech

Viele Grüße
EGE76

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Melsi

Mitglied seit
08.11.2006
Beiträge: 1225
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Hallo Pauline,

ich schließe mich EGE76 an.

Es kann ja gut sein, dass der Herr Dich gar nicht mehr erkennt, wenn ein paar Jahre seit Eurem Kennenlernen vergangen sind. Da ist ein \"plumpes DU\" nicht wirklich angemessen

LG, Melsi

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Suse

Mitglied seit
08.11.2006
Beiträge: 4585
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Wie Du selber sagst, es ist schon ein paar Jahre her mit ihm. Und im Job sehe ich das mit dem Du immer noch mal anders, es gilt ja auch die Form zu wahren. Du könnte sich flappsig und unpassend darstellen in dem Moment.
EGE`s Tipp ist gut, überlass es ihm.

Suse

Behandele andere so, wie Du selber behandelt werden möchtest!

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Kirsten

Mitglied seit
08.11.2006
Beiträge: 1631
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Hallo Pauline,

ich kann verstehen, dass du unsicher bist - würde mir wohl nicht anders gehen.

Aber außer dem Duzen oder Siezen gibt es natürlich auch noch die Vermeidungsstrategie. Zwar ist es nicht 100%ig korrekt, wenn du euren Gast nicht beim Namen nennst, allerdings wird dir wohl auch niemand dafür den Kopf abreißen. Dann kannst du immer noch schauen, wie er reagiert und deine Anrede anpassen.

Sollte dir diese Variante nicht zusagen, würde auch ich zum \"Sie\" raten. Bier ist Bier und Schnaps ist Schnaps = Beruf ist Beruf und privat ist privat. Es sei denn, der Typ kommt von sich aus aus dem Quark und schlägt dir auf die Schulter. ;-D

Gruß
Kirsten

Derjenige, der sagt: 'Es geht nicht', sollte den nicht stören, ders gerade tut.

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Lena-Marie

Mitglied seit
13.10.2009
Beiträge: 3
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Hallo,
ich würde an Deiner stelle abwarten wie er Dich begrüßt. Du wirst sicher schnell merken, ob er Dich noch kennt oder nicht. Die direkte Anrede vermeiden, wäre in diesem Fall sicher auch nicht verkehrt.

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