er mit ihr und sie mit ihm

esbe

Mitglied seit
08.11.2006
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Hallo,

kennt sich jemand mit dem Arbeitsrecht hinsichtlich \"abhängiger\" Personen aus? Fall: Germanistik- Professor mit 49 Jahren verliebt sich in die bei ihm studierende 28 Jahre jüngere Studentin, die auch noch bei ihm als Hilfskraft im Lehrstuhl arbeitet. Ich weiß, es gibt nichts, was es nicht gibt, aber wie sieht das rechtlich aus? Spielt der \"junge\" Mann nicht nur mit der Studentin sondern auch mit seinem Job?

Bin mal auf Eure Meinung gespannt.

Immer noch Sonnengrüße

esbe

Alle Menschen sind klug - die einen vorher, die anderen nachher.

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asadu

Mitglied seit
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Hallo esbe,

und dieser Status setzt ab Volljährigkeit aus. Es ist wohl demnach eher eine moralische Frage, ob dies in Ordnung ist oder nicht, bzw. gibt es Einflüsse auf das Umfeld, wird diese Person bevorzugt behandelt und es wirkt sich nachteilig auf andere aus, etc.

Eine Stellungnahme habe ich hier gefunden:

http://www.frag-einen-anwalt.de/Schutzbefohlen-oder-nicht-__f55189.html

in einem artverwandten Artikel wird dies aber schon wieder anders beantwortet.

Bin mal gespannt, was andere wissen/gefunden haben.

Gruß
Anja

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Schaf

Mitglied seit
28.05.2008
Beiträge: 349
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Hallo Esbe,

mit dem Job spielt er Professor meiner Ansicht nach nicht.
Man kann es gut oder verwerflich finden.

Aber nicht nur der Professor hat Vorteile, woher wissen wir ob die Studentin nicht auch aus Berechnung was mit ihm hat?
Oder vielleicht ist auch wirklich Liebe?
Für mich auch schwer vorstellbar, aber sowas solls geben .

Viele Grüße
Schaf

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Melsi

Mitglied seit
08.11.2006
Beiträge: 1225
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Hallo Esbe,

ich schließe mich schon mal asadu und Schaf an.

Die beiden (Prof und Studi) sind alt genug, um selbst zu wissen, was sie da tun oder nicht tun.

Abhängig bzw. eine \\\"Schutzbefohlene\\\" ist diese Studentin mit Sicherheit nicht, da sie volljährig und (hoffentlich) im Besitz ihrer vollen geistigen Fähigkeiten ist, wovon ich ausgehe.

Kritisch wird es sicherlich dann, wenn der Prof. seiner Herzensdame bessere Noten verpasst, als sie eigentlich verdient hätte. Dann aber wiederum kann es so geregelt werden, dass ein anderer Prof. die Klausuren bewertet und benotet - um schlichtweg Befangenheit auszuschließen.

Ansonsten kann doch jeder machen was er will!

Wo fängt denn Abhängigkeit an und wo hört sie auf? Ich bin auch mit meinem Chef liiert, bin also in gewisser Weise von ihm abhängig (weil halt Angestellte). Aber ich wußte vorher, auf was ich mich einlasse und hatte somit die Wahl. Bei uns ist der Altersunterschied bei sechs Jahren. Aber auch dieser hohe Altersunterschied, wie bei dem Prof und der Studi, spielt keine Rolle.

Anders ist es bei Lehrern und Schülern, wenn letztere minderjährig sind. Da sehe ich die Sache völlig anders! Das ist aber ein anderes Thema.

Alles also frei nach dem Motto: Leben und leben lassen

LG, Melsi

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