Was tun in Krisenzeiten?
„Die Krisensituation hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, sich nicht nur mit dem Hier und Jetzt zu beschäftigen, sondern den Fokus auch nach vorne zu lenken." – Diana Wittig von EY Schweiz.

Was tun in Krisenzeiten?

Diana Wittig arbeitet bei EY Schweiz als Team Lead Centralised Service Team Meeting & Events und Centralised Service Team Travel.

 working@office traf die Expertin für Planung von Meetings und Events zu einem virtuellen Gespräch in Zürich. Hier ihre fünf Best-Practice-Tipps:

1. UMDENKEN

EY veranstaltet über das Jahr hinweg viele verschiedene Arten von Veranstaltungen, von kleinen, internen Events bis zu großen Townhall-Meetings mit bis zu 500 Mitarbeitern. Technisch gesehen waren wir auch vor COVID-19 schon sehr gut aufgestellt. Wir haben Tools, um Audio- und Videocasts abzuhalten. Wir wissen, wie man einen Blog erstellt und arbeiten mit verschieden Applikationen wie Mentimeter, Zoom oder Event-Apps. Nur wirklich genutzt haben wir diese Tools in geringem Maße. Das müssen wir jetzt ändern. Ich bin überzeugt davon, dass digitale Events auch darüber hinaus an Bedeutung gewinnen werden.

2. NEUE FORMATE

Wir arbeiten seit Jahren mit Skype, nicht nur intern, sondern auch extern, zum Beispiel in der Kundenkommunikation. Jetzt haben wir zusätzlich die Installation von Microsoft Teams vorangetrieben. Weil wir während der Corona-Krise viel im Homeoffice arbeiten, ist dieses Tool sehr hilfreich. Mit meinen Teammitgliedern führe ich mehrmals die Woche Videocalls durch. So fühlen wir uns trotz der Entfernung mehr verbunden, als würden wir nur telefonieren.

Ein weiteres Tool, das wir für virtuelle Meetings und Contentsharing nutzen können, ist Zoom. Auch OneNote kann ich sehr empfehlen, da es den Meeting-Teilnehmern ermöglicht, gleichzeitig an einem Dokument zu arbeiten. Viele kennen und nutzen mittlerweile Mentimeter oder andere Live-Umfrage-Tools wie TedMe oder VOXR, um Präsentationen interaktiver zu gestalten. Aber es gibt noch viel mehr Möglichkeiten, auch visuell einen Wow-Effekt zu schaffen. Beispielsweise finde ich Graphic Recordings während der Veranstaltung sehr ansprechend. Man kann es für physische und auch für virtuelle Events nutzen.

3. AM PULS DER ZEIT

Die Krisensituation hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, sich nicht nur mit dem Hier und Jetzt zu beschäftigen, sondern den Fokus auch nach vorne zu lenken. Was gibt es Neues auf dem Markt? In welche Richtung bewegen sich die einzelnen Branchen? Wie können wir künstliche Intelligenz für uns gewinnbringend nutzen? Nehmen wir die Audio- und Webcast-Organisation. Wir wussten, das ist eine Möglichkeit, um Events abzuhalten, haben uns aber nicht sehr tiefgreifend damit beschäftigt, bis wir dazu gezwungen waren. 

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