Tagen in Arenen: Diese Vorteile bieten Ihnen Location-Giganten
Die BayArena in Leverkusen führt seit August wieder Veranstaltungen durch.

Tagen in Arenen: Diese Vorteile bieten Ihnen Location-Giganten

In diesem Jahr sind Großveranstaltungen wohl keine Option mehr. Doch viele Event-Manager gehen bereits in die Planung für das nächste Jahr. Mit flexiblen Hygiene-Konzepten können Stadien und Arenen bei Corporate Events ihren Größenvorteil ausspielen.

Draußen schaut man auf eine Wiese mit Apfelbäumchen, aus der eine mit Edelstahlgeflecht verkleidete Dachplattenkonstruktion etwa einen Meter als flache Scheibe herausragt: Das Velodrom am Prenzlauer Berg ist fast vollständig in einem aufgeschütteten Landschaftssockel versenkt und nimmt sich dadurch im Stadtbild zurück. Allerdings nur optisch, denn das Velodrom überspannt nicht nur die größte freitragende Stahldachkonstruktion in Europa, es ist mit einem Durchmesser von 142 Metern auch gleichzeitig eine der größten Veranstaltungshallen Berlins und zugleich eine Radrennbahn mit einer Länge von 250 Metern.

Viel Raum also für Corporate Events, besonders in Zeiten, in denen 1,5 Meter Abstandhalten als neue Etikette gilt. Vielfach wurden die Event-Konzepte den aktuellen Erfordernissen angepasst. Die BayArena beispielsweise führt seit August wieder Veranstaltungen durch: „Wir haben uns umfangreiche Gedanken gemacht, wie wir Tagungen und Besprechungen für alle Beteiligten sicher durchführen können“, sagt Celinia Valenzuela, Tagungen & Events BayArena+ in Leverkusen.

Zum Konzept gehören zum Beispiel ein separater Eingang mit gesonderter Wegeführung, Temperatur- Messung aller Gäste am Check-in, zusätzliche Desinfektionsspender an neuralgischen Punkten, eine Mund-Nase-Schutz-Pflicht im Gebäude (nicht am Platz), in der Mittagspause eine extra Zwischenreinigung und die Tische „natürlich auf Abstand gestellt“. Auch bei den großen Event-Locations verändern Abstandsregeln die maximalen Kapazitäten. Selbst eine BayArena bekommt in einem normalen Konferenzraum nur noch zwölf Personen unter, sie kann aber Konferenzräume miteinander für bis zu 24 Personen verbinden. „Und in unseren größeren Lounges bekommen wir 34 bzw. 90 Personen unter“, so Valenzuela, das gilt für die noch recht straffen Corona-Auflagen Anfang September. In uneingeschränkten Zeiten passt in die Räume mit dem sportlichen Flair ein Vielfaches an Gästen.

TROTZDEM SPANNENDE EVENTS MÖGLICH

Der Vorteil der Location-Giganten: Wenn Stadien und Arenen ihre Kapazitäten drastisch reduzieren, lassen sich in den geräumigen Dimensionen trotzdem noch spannende Business-Treffen arrangieren, sofern es die regionale Pandemie-Lage erlaubt. So bietet das Berliner Velodrom in uneingeschränkten Zeiten bei einem Business Event bis zu 6300 Personen Platz bei Reihenbestuhlung. Corona-bedingt werden die Raumkapazitäten je nach Vorgabe neu kalkuliert, im August lag die behördliche Grenze dort für Events bei maximal 750 Personen, im Oktober bei 1000 Personen, jeweils inklusive Personal im Gebäude.

Das ist sicherlich eher als Daumengröße zu verstehen. Denn eine Planung hängt bekanntlich stark von der Art des Events ab und davon, welche Auflagen jeweils aktuell zu befolgen sind. Deshalb wird nicht nur im Velodrom inzwischen für jeden Business-Event ein individuelles Nutzungskonzept erstellt, das Kapazitäten, Bestuhlung und Catering immer im Zusammenhang mit Hygienevorschriften & Co. dimensioniert.

STREIFZUG DURCH DIE STADIENWELT

Die meisten Stadien und Arenen haben als Event-Location-Anbieter ihre Hausaufgaben in puncto Corona-Auflagen offenbar gemacht und könnten ihre Konzepte wohl auch relativ flexibel an die variablen Umstände anpassen. Wer im Event-Management jetzt einen Business-Event für das kommende Jahr plant, kann also in den Arenen schon auf Alternativ-Konzepte blicken. Deshalb lohnt sich ein kurzer Streifzug durch die Stadienwelt mit ihrem speziellen Reiz als Event-Location, zu der oft auch das Logen-Feeling mit Sicht aufs Fußballfeld gehört.

Weithin bekannt ist die Allianz Arena, deren Luftkissen-Außenhülle dank 380.000 LEDs bei Heimspielen des FC Bayern München in den Vereinsfarben leuchtet. Die Lichtpunkte lassen sich in Echtzeit ansteuern, was unzählige Varianten an Farbverläufen zulässt. Hier darf bei Corporate Events sogar der Innenraum genutzt werden. Das gilt zwar nicht für das Spielfeld, aber für den Rasenrand inklusive Katakomben und Trainerbänke, für den Presseclub und die Tribüne.

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