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Geschenkt!

NACHHALTIGE GIVE-AWAYS Gerade in digitalen Zeiten sind kreative und hochwertige Werbeartikel ein wichtiges Kundenbindungsinstrument. Wer dabei auf Qualität setzt, schafft Vertrauen und stärkt das eigene Image. Expertentipps für Ihr Event-Marketing.

Dankebox

Kein Produkt von der Stange: Das hochwertige All-in-one-Produkt Dankebox wird in einer Werkstatt für Menschen mit Handicap hergestellt und nach Kundenwunsch individualisiert.

Klassische Werbung ist out? Das gilt nicht generell. Während die klassischen Medienformate wie Print, Radio oder TV gegenüber digitalen Werbeformen an Reichweite verlieren, ist der haptische Werbeartikel weiterhin beliebt. Auf Messen und Veranstaltungen sind Give-aways eine nachhaltige Werbemöglichkeit. Sie werden aber auch in Kampagnen eingebunden, als Prämien und für die Mitarbeitermotivation eingesetzt und sind zu besonderen Anlässen, Firmenjubiläen und natürlich in der Weihnachtszeit praktische Werbeträger.

Die aktuelle Wirksamkeitsstudie des Gesamtverbands der deutschen Werbeartikelwirtschaft (GWW) bescheinigt Werbeartikeln minimale Streuverluste, eine langfristige Werbewirkung, eine hohe Verbreitung und eine höhere Reichweite als den klassischen Medien. Wenn allerdings billig produzierte Promotionartikel verschenkt werden, die nicht halten, was sie versprechen, kann das den gegenteiligen Effekt haben: Die schlechte Qualität fällt womöglich auf das werbende Unternehmen selbst zurück.

Markenprodukte vom Feinsten

Frank Jansen ist seit vielen Jahren in der Werbeartikelbranche aktiv, früher als Süßwarenproduzent und heute als selbstständiger Handelsvertreter. Sein Anliegen ist es, gerade auf die qualitativ hochwertigen Produkte deutscher Hersteller aufmerksam zu machen. „Mit 60 000 Arbeitsplätzen, 4 000 Unternehmen und 3,6 Milliarden Euro Umsatz ist es in Deutschland keine kleine Branche“, unterstreicht Jansen. „Der Werbeartikel ist die nachhaltigste Werbeform, die beim Kunden im Gedächtnis haften bleibt, und sie ist auch von der Kosten-Nutzen-Rechnung her die effizienteste. Das hat die GWW-Studie von 2018 gezeigt.“

Neun von zehn Teilnehmenden der Umfrage erklärten, dass sie Werbeartikel mindestens einmal täglich nutzen. 70 Prozent der Befragten erinnern sich dabei an Werbebotschaft und Namen des Unternehmens und fast 80 Prozent empfehlen es weiter. „Umso wichtiger ist es“, so Jansen, „bei den Produkten auf die Qualität zu achten und genau darauf zu schauen, wo man einkauft. Den eigenen Namen auf ein schlechtes Produkt zu prägen, ist Anti-Werbung und bleibt negativ in Erinnerung.“

Ramschprodukte bescherten der Branche einen schlechten Ruf und damit auch den werbenden Unternehmen. Gerade bei technischen Produkten, Lebensmitteln oder Kinderspielzeug kann das sogar gefährlich werden. Die Herkunftsbezeichnung „Made in Germany“ gelte als Gütesiegel und Verkaufsargument, heißt es in der Branche. Der schleswig-holsteinische Süßwarenhersteller Niederegger zeigt, dass gerade die individualisierbaren Produkte eine lange Tradition haben. „Der Werbeartikel definiert sich darüber, dass das Produkt für den jeweiligen Kunden angepasst wird. Das macht Niederegger seit 200 Jahren“, sagt Jansen, der für das Unternehmen die Gebiete Westdeutschland, Benelux und Frankreich betreut.

Es habe immer schon Sonderanfertigungen der berühmten Marzipantorten gegeben, die mit Logoprägung bis heute bei den Kunden sehr beliebt sind. Seit ca. zwölf Jahren wird das Werbeartikelgeschäft bei Niederegger strukturiert angegangen. Bestseller sind die klassischen Marzipanbrote mit Logobanderole in verschiedenen Variationen, Größen und Verpackungen. Außerdem können individuelle Marzipanreliefs mit allen erdenklichen Motiven schon in sehr geringen Stückzahlen produziert werden. Für einen Landmaschinenhersteller wurde zum Beispiel ein Relief mit dem Bild eines Mähdreschers hergestellt. Ein Markenname kann ebenfalls den Werbeartikel aufwerten, weiß Frank Jansen: „Teilweise werden Produkte komplett individualisiert, sodass der Hersteller kaum erkennbar ist. Außerdem gibt es sehr viele No-Name-Artikel. Unsere Kunden wollen jedoch, dass der Name Niederegger auftaucht.“

EINE NEUE GENERATION WERBEMITTEL

Laut dem Promotional Product Service Institute (PSI) sind vor allem Produkte aus dem Elektronik- und Multimedia-Segment beliebt, außerdem Taschen und Reiseartikel, Bekleidung und Textilien, Lifestyle-Artikel und Accessoires sowie Papeterieprodukte. „Das Angebot ist einfach riesengroß. Deshalb finde ich Messen für Industrie- und Handelskunden sinnvoll“, sagt Frank Jansen. Beispiele dafür sind die Haptica in Bonn und auch die career@office-Veranstaltungen.

Der Werbemittelmarkt läuft in Deutschland größtenteils über ein zweistufiges Handelssystem, d. h. die Bestellung wird über Dienstleister und Agenturen mit einem Herstellerportfolio abgewickelt. Jansen empfiehlt daher, sich an einen vertrauensvollen Werbemittelberater oder eine Agentur zu wenden, die die Artikel passend zum Kommunikationskonzept des Unternehmens auswählt.

Ein Beispiel dafür, dass die Branche auch für junge Unternehmen attraktiv ist und immer wieder neue Ideen kreiert werden, liefert das Düsseldorfer Startup Dankebox. Branchen- Insider attestierten dem Startup, eine neue Generation Werbemittel entwickelt zu haben. Das hochwertige All-in-one-Produkt Dankebox wird nachhaltig in einer Düsseldorfer Werkstatt für Menschen mit Handicap hergestellt und nach Kundenwunsch individualisiert. Jede Dankebox enthält Genussprodukte von Familienunternehmen und Manufakturen. Wer könnte bei so einem edel anmutenden Werbegeschenk den Absender vergessen? 

Klassisch oder besonders originell?

Auf Qualität statt auf Quantität zu setzen, empfiehlt auch Maja Michaelis. „Die Optik ist nicht zu unterschätzen und muss den Geschmack der Zielgruppe treffen. Was man nicht schön findet, nutzt man nicht gern“, sagt die selbstständige Strategieberaterin für Marketing & Social Media aus Berlin. Natürlich müsse ein Wiedererkennungseffekt entstehen, dennoch sei ein dezenter Hinweis auf das Unternehmen oft charmanter. „Werbegeschenke, die gleich als solche zu erkennen sind, verlieren an Wirkung, wenn sie niemand gern nutzt oder mit sich führt und zeigt“, sagt die Marketingstrategin.

Ideal sei es, wenn das Give-away den Kunden durch seinen Alltag begleitet: Wer seine Zielgruppe gut kennt, kann mit einem gezielt ausgewählten Give-away ins Privatleben eintauchen, „mit nach Hause gehen“ und so ständig präsent sein. Zubehör zum eigentlichen Produkt kann eine Lösung sein. Zu einem Hersteller von Molkereiprodukten passen zum Beispiel Frühstücksbrettchen mit kleinem Logo-Aufdruck oder Müslischalen.

Bei der Auswahl der Werbeartikel ist nicht unbedingt die kreativste Lösung die beste, es komme auch hier auf die Zielgruppe an, betont Michaelis. Brauchen die Kunden immer wieder neue Kugelschreiber im Bezug auf das Unternehmen, kann es trotzdem sinnvoll sein, den millionsten Stift in Umlauf zu bringen. „Er muss dann aber besonders gut in der Hand liegen, richtig toll schreiben und vielleicht ein Highlight haben, das zum Unternehmen passt“, so Michaelis. „Je nach Budget und Zielgruppe kann es auch Sinn machen, die neuesten Trends der Werbeartikelbranche zu verfolgen und immer wieder die coolsten Give-aways zu bestellen.“

Lesen Sie außerdem: So finden Sie das richtige Werbemittel

Der Artikel stammt aus working@office 05.2019. Hier geht es zum Gratis-Test.

Wichtige Infos im Netz
  • Im Onlinemagazin Werbeartikel Nachrichten finden Sie aktuelle Trends und Informationen, auch zu Unternehmen und Startups auf dem Werbeartikelmarkt. www.werbeartikel-verlag.de
  • Auf der Webseite des Netzwerks Deutsche Werbeartikel Hersteller (DWH) können Sie neben qualitativ hochwertigen Produzenten auch Werbemittelberater in Ihrer Region recherchieren. www.deutsche-werbeartikel.de
  • Bei der career@office-Messe (5. September 2019, Köln) ist das DWH-Netzwerk mit einem Stand vertreten und Sie können sich dort direkt beraten lassen. www.careeratoffice.de
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