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Emotionale Events: Die beste aller Erfahrungen

Veranstaltungen sind zu einem wichtigen Marketinginstrument geworden – und oft liegt die Planung und Durchführung in Assistenzhänden. Doch nur wenn die Veranstaltung mitten ins Herz trifft, wirkt sie auch langfristig nachhaltig. Wir verraten die Tricks für eine gelungene User Experience.

User Experience bei Veranstaltungen

Wir verraten Ihnen die Tricks für eine gelungene User Experience bei Veranstaltungen.

Eines der beeindruckendsten Firmen-Events ist die alljährliche Dreamforce – die Hausmesse des CRM- und Business-Intelligence-Anbieters Salesforce aus San Francisco. Ihren Charme zieht die Messe aus einer guten Mischung aus Workshops, Netzwerken und Entertainment. So ist unter anderem den ganzen Tag irgendwo auf dem Veranstaltungsgelände Musik zu hören und es gibt auch immer ein Benefizkonzert mit Größen wie der Punkrockband Green Day. Daneben lädt Gründer Marc Benioff auch gern mal Gäste wie Michelle Obama als Redner ein.

So wie Salesforce laden viele Unternehmen einmal im Jahr ihre Kunden und potenziellen Neukunden ein, um neue Produkte oder die neuen Unternehmensziele vorzustellen, die Kundenbindungen zu festigen und mit den Kunden Themen zu diskutieren, die sie bewegen. Firmen-Events sind ergo ein wunderbares Marketing-Instrument, das jedoch in den letzten Jahren fast schon inflationär genutzt wird.

Wer aus der Masse an Veranstaltungen herausragen will, muss sich also etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Zudem haben Individualisierung, Technisierung unserer Gesellschaft sowie Social Media die Erwartungshaltung an Tagungen und Veranstaltungen verändert. „Persönliche Begegnungen und emotionale Erfahrungen konkurrieren immer mehr mit den digitalen Medien. Die Folge: Neben Interaktion, Netzwerkbildung und Wissensvermittlung rückt die User Experience, also das Nutzungserlebnis, immer mehr in den Vordergrund. Nur Veranstaltungen, die emotionalisieren, wirken nachhaltig und bleiben in Erinnerung“, betont Matthias Schultze, Geschäftsführer des GCB (German Convention Bureau). Diese User Experience zu schaffen, ist eine entscheidende Herausforderung bei der Veranstaltung von Events.

So machen Sie Ihr Event hochemotional!
  1. Achten Sie auf ein gutes Storytelling! Bauen Sie einen Spannungsbogen auf – mit einer mitreißenden Begrüßung am Anfang, guten Rednern in der Mitte, die die Spannung langsam steigern, und einem Knaller am Ende. Das kann z. B. eine Award-Verleihung, ein Überraschungsgast oder ein besonderes Abschlussereignis wie ein Feuerwerk oder ein exklusives Dinner sein.
  2. Versetzen Sie sich in die Teilnehmer hinein. Was bewegt sie? Was werden sie fühlen während des Events? Steuern Sie diese Emotionen!
  3. Überlegen Sie sich angenehme Überraschungen.
  4. Achten Sie darauf, dass Ihr Team im Hintergrund gute Laune versprüht. Das überträgt sich auch auf die Gäste und sorgt für gute Stimmung.
  5. Bieten Sie Ihren Kunden eine Event-App an. Triggern Sie dort Diskussionen. Stellen Sie Fragen. Etablieren Sie eine Community.

Kreativität und Diskussionen fördern

Wenn Sie einmal alle Veranstaltungen, die Sie in letzter Zeit besucht haben, im Geiste durchgehen – welche sind Ihnen im Gedächtnis geblieben? Welche Events haben im Sinne einer nachhaltigen User Experience ihre Spuren hinterlassen? In der Regel sind es die Veranstaltungen, die in Ihnen etwas rühren, die Sie zu etwas ermuntern. Und das sind nicht die Events, bei denen ein Mensch auf dem Podium steht und redet und redet. Es sind die Veranstaltungen, in denen Kreativität und Diskussionen gefördert werden.

Das gilt übrigens auch für digitale Events. Die Technik ist heute soweit, dass interaktive Chats möglich sind. Besonderes Augenmerk gilt dabei auch der „Generation Y“, die zwischen 1980 bis 2000 geboren wurde. „Die jungen Menschen wollen auf einer Tagung ihr Wissen erweitern und ausbauen, es gemeinsam mit anderen analysieren und diskutieren sowie das Gelernte aktiv anwenden. Interaktion und Austausch rücken in den Fokus – ergänzt durch praktische Anwendung und die Vermittlung eines Erlebniswerts.“ So steht es in der Studie „Future Meeting Space“ des Fraunhofer Instituts und des GCB.

Bei jungen Kunden kommen daher große Bildschirme an, an denen Teilnehmer Inhalte abrufen, gemeinsam schreiben oder malen und anschließend das Ganze per E-Mail versenden können. Eine andere Option seien Videostationen, an denen Teilnehmer sich gegenseitig interviewen oder ihre Beobachtungen und Kommentare sowie Wünsche für die Zukunft äußern, erklärt Prof. Dr. Christine Kohlert, Head of Workplace Strategy bei RBSGROUP, Part of Drees & Sommer.

Den gesamten Artikel lesen Sie in working@office 08 | 2018 - Spezial-Ausgabe "Event-Management". Hier geht es zum Gratis-Test ...

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