Das schreibe ich mir mal eben auf!
Aufs Papier und raus aus dem Kopf. Doch die Übersicht bleibt dabei auf der Strecke. Klare Strukturen, Tastenkürzel und kluge Arbeitstechniken sind probate Gegenmittel.

Das schreibe ich mir mal eben auf!

In der modernen Arbeitswelt wird trotz Apps, Clouddiensten und digitalen Tools nicht alles neu erfunden. Etwa die Notwendigkeit, sich Notizen zu machen. Egal, ob Sie analog oder digital notieren, es sollte leicht von der Hand gehen und übersichtlich sein. Wir zeigen, wie das gelingen kann.

Dinge, die man sich merken möchte, kann man auf Papier notieren oder am PC heruntertippen. Erfassen Sie Inhalte in einer Worddatei, in OneNote, als Excelliste oder in den Eingabefeldern der Outlook-Aufgaben und -Termine. Großen Aufwand braucht es nicht, Rechtschreibung und Gestaltung sind zweitrangig. Aufschreiben ist schon die halbe Miete: Aufs Papier und raus aus dem Kopf. Doch auf die Schnelle bleibt die Übersicht dabei leicht auf der Strecke, und so ist manche Notiz nach kurzer Zeit nicht mehr nachvollziehbar und deshalb leider unbrauchbar. Das geht auch anders. Klare Strukturen, Tastenkürzel und kluge Arbeitstechniken sind probate Gegenmittel.

Nie mehr Chaos in Mitschriften

Notizen mit mehr Nutzen und Überblick, das verspricht die Cornell-Methode. Sie kommt in Schule oder Uni zum Einsatz, doch im Büro ist sie ebenso tauglich. Die Methode funktioniert sowohl für Handschriftliches als auch für Vermerke am PC. Notizen werden strukturiert erfasst und übersichtlich aufbereitet. Das Herzstück der Methode ist die geschickte Aufteilung des Papiers in vier unterschiedlich große Bereiche.

Am oberen Blattrand gibt es eine großzügige Kopfzeile über die ganze Papierbreite hinweg. Dort tragen Sie den Titel beziehungsweise das Thema und das Datum ein. Darunter wird das Blatt in zwei Spalten unterteilt. Die linke ist etwas schmaler als die rechte, die Breite sollte ca. 3 bis 4,5 Zentimeter betragen. Hier notieren Sie Kernfragen oder Schlüsselworte. Rechts folgen Vermerke, Gedanken oder Ideen, Lösungen, Skizzen und anderes. Arbeiten Sie dabei mit Symbolen, Pfeilen oder Verbindungslinien. In einem eventuell folgenden, zweiten Durchgang können Sie wichtige Textteile hervorheben, etwa farbig markieren oder unterstreichen. Der vierte Bereich am unteren Rand ist eine Fußzeile. Sie läuft über die gesamte Blattbreite und bietet Raum für eine Zusammenfassung der Vermerke.

Notizhefte mit dieser Aufteilung gibt es in verschiedenen Größen (DIN-A4 bzw. DIN-A5) zu kaufen. Wer die Methode am PC einsetzen möchte oder eine eigene Druckvorlage braucht, legt sich eine Worddatei an. Die Aufteilung erreichen Sie mithilfe einer Tabelle. Alternativ erstellen Sie eine Vorlage in OneNote. Sie können diese dann als eigene Seitenvorlage sichern und immer wieder verwenden.

Passen Sie die Notizstruktur Ihren Erfordernissen an. So bringen Sie im Kopfbereich bei Bedarf eine Seitenzahl oder den Besprechungsort unter. Ergänzungen und weitere Punkte, die erst später erläutert werden, nehmen Sie in die linke Schlüsselwort-Spalte auf. In der Fußzeile fassen Sie Ergebnisse zusammen. Auch To-dos dürfen Sie hier eintragen. Vorteil: Sie sehen sofort, was noch zu tun ist, ohne lang die Notizen zu durchkämmen.

Tipp: Wenn Sie mit einem Notizblock arbeiten, beschreiben Sie nur die Vorderseite. So haben Sie auf der Rückseite immer noch eine „eiserne Reserve“ für Ergänzungen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in working@office.