Arbeiten in der Cloud
Ob im Büro oder unterwegs: Cloud-Speicher wie Dropbox, GoogleDrive oder die Apple iCloud setzen sich zunehmend durch. - © VK Studio/AdobeStock

Arbeiten in der Cloud

Dateien in der Datenwolke zu erstellen, abzulegen und zu verwalten ist zeitgemäß und praktisch. Bei Microsoft heißt der Clouddienst OneDrive: Was er bietet und wie man optimal damit arbeitet.

Daten in einer Cloud abzulegen, bereitet vielen Menschen Kopfzerbrechen. Ängste vor Kontrollverlust, mangelnder Sicherheit und der Abhängigkeit von der Cloud sind häufig. Doch die Praxis zeigt: Ein Cloud-Speicher bietet viele Vorteile und setzt sich zunehmend durch. Und so gibt es immer mehr Anbieter in diesem Bereich. Populär sind zum Beispiel Dropbox, der Google-Dienst GoogleDrive oder die Apple iCloud.

Cloudserver stehen in Deutschland

Bei Microsoft heißt der Cloud-Speicher OneDrive. Es gibt den Dienst in zwei Formen: Im Rahmen eines Office-365-Abonnements und mit einem Speichervolumen von einem Terrabyte oder in Form eines kostenlosen Microsoft-Kontos mit fünf Gigabyte Speicher. Man kann diesen Speicher kostenpflichtig erweitern. Für 100 GB zahlt man zwei Euro monatlich. Im Fall eines 365-Abo-Kontos spricht man auch von OneDrive for Business. Dabei ist nicht nur der Speicherplatz mit einem Terrabyte großzügiger bemessen, auch der Datenschutz ist optimiert.

Mittlerweile stehen die Microsoft-Server nicht mehr im Ausland, sondern in Frankfurt oder in der Nähe Berlins. Bei einem Gratis-Konto ist das nicht garantiert. Wer im Rahmen eines solchen Kontos Wert auf mehr Sicherheit legt oder sensible Daten in OneDrive speichert, sollte diese verschlüsseln. Wie Sie das unkompliziert und mit gängiger Software bewerkstelligen, lesen Sie im folgenden Kasten.

So verschlüsseln Sie Daten vor dem Hochladen auf OneDrive

Sie benötigen auf Ihrem PC ein Zip-Programm, zum Beispiel WinRAR. Alternativ ist auch die Nutzung von 7Zip oder einem anderen Pack-Programm möglich. Öffnen Sie das Programm und navigieren Sie zum gewünschten Ordner beziehungsweise den Dateien. Klicken Sie auf den Befehl Hinzufügen.

Zip-Programme binden sich meist in das Kontextmenü der Dateien ein. Deshalb erreichen Sie den Befehl Dateien zum Archiv hinzufügen auch über den Dateiexplorer beziehungsweise einen Rechtsklick auf die zu packende Datei. Wählen Sie den Namen für das ZipArchiv oder übernehmen Sie den Vorschlag. Das Archivformat sollte lauten: ZIP. Klicken Sie auf die Schaltfläche Passwort festlegen. Geben Sie ein möglichst sicheres Passwort ein. Bestätigen Sie mit OK, so oft, bis alle Fenster geschlossen sind. Das Archiv wird gepackt und ist nachher nur unter Angabe des Passwortes wieder zu öffnen. Den gezippten Ordner verschieben Sie nach OneDrive.


Zwischenzeitlich hat Microsoft in OneDrive den speziellen Bereich „Personal Vault“ integriert. Ein besonders geschützter Ordner, der für persönliche Dateien gedacht ist und mittels Zwei-Faktor-Authentifizierung geöffnet wird. Auch das sorgt für mehr Sicherheit. OneDrive vernetzt die Office-Programme stärker denn je miteinander. Komfortabel ist der direkte Zugriff auf die Cloud aus den Anwendungen heraus. Und: Wo auch immer Sie gerade sind oder welches Gerät Sie gerade nutzen, Sie greifen von überall aus auf Ihre Dateien zu.

Ihr Weg zu OneDrive: online oder via Desktop

OneDrive erreichen Sie auf unterschiedlichen Wegen. Ein Weg führt online über den Browser. Hier legen Sie es beispielsweise als Bookmark ab oder heften den Tab an. Verwenden Sie Office 365 Business oder Small Business, finden Sie den Zugang auch über die Office 365 Startseite beziehungsweise das Startprogramm für Apps. Eine Alternative ist der Info-Bereich in der Taskleiste rechts unten. Hier sehen Sie ein Wolkensymbol. Die Wolke ist weiß, wenn Sie ein privates Konto besitzen und blau, wenn Sie OneDrive für Business nutzen.

Klicken Sie rechts auf die Wolke, wählen Sie Online anzeigen beziehungsweise zuerst Mehr… und dann Online anzeigen. Die OneDrive Web-App wird im Browser geöffnet. Es gibt drei Unterordner: Anlagen, Bilder, Dokumente. Diese Systemordner sind nicht dauerhaft zu löschen. Entfernt man sie, werden sie stets neu angelegt. Neben dem Zugang über den Browser gibt es eine Desktop-Variante von OneDrive, die am PC in den Datei-Explorer integriert ist. 

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