Thema: Kartonagen und Entsorgung


Newcomer
(10 Beiträge)
von reni0815 am 03.02.2015 um 15:37 zitieren

Hallo,

ich weiss nicht, ob ihr euch mit dem Thema beschäftigen müsst.

Wir erhalten täglich viele Pakete und die Reinigungskräfte kommen ab 17:30 Uhr und entsorgen die Verpackungen.

Manchmal sind es so viele, dass die Mitarbeiter diese einfach auf den Flur stellen.

Das ist nicht Sinn und Zweck der Sache.
Im Flur bilden Sie eine Brandlast.

Da unsere Mitarbeiter sehr bequem sind, sehen sie es nicht ein die Kartons zur Tonne zu bringen.

Wie handhabt ihr das in eurer Firma?

Gruss
Reni


Antwort: Re: Kartonagen und Entsorgung

Kaiserin
(1269 Beiträge)
von Melsi am 03.02.2015 um 17:34 zitieren

Hallo Reni,

ich arbeite in einer IT-Firma und wir bekommen auch täglich jede Menge Lieferungen in Kartons.

Wir haben bei uns eine Sammelstation eingerichtet. Jeder Mitarbeiter, der einen Karton bekommt, muss diesen klein machen und in den Sammelbehälter werfen. Ein Mal pro Woche wird dann der Sammelbehälter geleert - das machen dann unsere Azubis

Es ist natürlich so eine Sache, wenn die Mannschaft zu bequem ist, sich mal selbst darum zu kümmern. Dann muss halt mal der Chef ein Machtwort sprechen - ganz einfach!

Bei uns hat das anfänglich auch nur ganz schleppend funktioniert. Zwischenzeitlich sind aber alle soweit, dass sie ihre Kartons zumindest klein machen und in den Sammelbehälter werfen. Ist ja auch nicht so schwer! Die Azubis entsorgen dann je nach Füllstand des Sammelbehälters die Kartonagen wöchentlich oder eben im zwei-Wochen-Rhytmus.

Unsere Putzfee kommt übrigens nur ein Mal pro Woche, um die Büros zu reinigen. Die Kartonagen entsorgt sie nicht. Sie leert lediglich die Papierbehälter an den Schreibtischen und entsorgt die Papiere dann im Papiercontainer. Unser Küchendienst (der wöchentlich wechselt) ist z. B. auch für die Müllentsorgung iim Küchenbereich (Restmüll, gelber Sack) zuständig. Neben solchen to do's wie Spülmaschine ein-/ausräumen, Kaffeemaschine reinigen und für Sauberkeit in der Küche zu sorgen

Wir haben hier alles im Griff und es ist so auch genau richtig. Durch die wöchentlichen Küchendienstzuständigkeiten werden auch die Mitarbeiter sensibilisiert und jeder achtet dann auch entsprechend auf Ordnung bzw. Sauberkeit. Jeder ist mal dran und es lastet nichts auf den Schultern einzelner Mitarbeiter

Solche Zuständigkeiten und Doings kann man also in allen Bereichen gut anwenden Wichtig ist halt, dass jemand solche Dinge in die Belegschaft kommuniziert, damit es auch Gewichtung hat und umgesetzt wird. Ansonsten wird das nichts werden.

Good luck

LG, Melsi


Antwort: Re: Kartonagen und Entsorgung

Kaiserin
(5168 Beiträge)
von Suse am 05.02.2015 um 08:52 zitieren

Hallo Reni,

sehe das wie Melsi, wenn es von alleine nicht läuft, muß es eine Ansage vom Chef geben. Die Arbeitsanweisung ist dann zu beachten. Oder auch nicht?? Muß schon grinsen, wenn ich lese, die Mitarbeiter sind sehr bequem..

Das Brandschutzargument würde ich im Übrigen auch mit anführen, wenn es da mal eine Überprüfung gibt dann auweia!

Hier weiß jeder, wo er Kartonage hin zu entsorgen hat und das hat der Empfänger selber zu tun. Da wir nur ein kleiner Betrieb sind, klappt das aber gut.

Viel Erfolg bei der Umsetzung.

Suse

Behandele andere so, wie Du selber behandelt werden möchtest!


Antwort: Re: Kartonagen und Entsorgung

Newcomer
(3 Beiträge)
von redfairy am 13.02.2015 um 09:24 zitieren

Hallo,

wir haben in unserem Unternehmen (ca. 450 Mitarbeiter/innen) eine entsprechende Dienstanweisung über die Entsorgung von Kartonagen, Druckerpatronen etc. die besagt, dass wir diese Dinge selbst zum vorgehaltenen Müllraum bringen müssen.
Die Reinigungskräfte (Einsatz durch Fremdfirma) haben dafür keine Zeit.

Aber auch bei uns gibt es Kolleginnen und Kollegen, die in der "Komfortzone" angekommen sind und die einfach darauf hoffen, dass nette Mitmenschen ihren Müll entsorgen. Egal ob es um die Etagen-Teeküche geht, wo gerne schmutziges Geschirr auf die Spülmaschine gestellt wird und nicht in die Maschine, wo Kartons so klein gerupft/gestampft werden, dass sie in den normalen Büro-Papierkorb passen u.s.w.
Ich empfinde dieses Verhalten ziemlich überheblich und arrogant den anderen Mitmenschen gegenüber. Daheim muss doch auch jede/r seinen Müll selbst wegbringen.

Ich habe mich davon frei gemacht, für "bequeme" Kolleginnen/Kollegen aufzuräumen. Dann sieht es halt in den Gemeinschaftsräumen aus wie bei der Familie Flodder.

Ich muss sagen, dass ich etliche Jahre gebraucht habe, mir in der Hinsicht ein dickes Fell anzuschaffen.

In jedem Fall empfehle ich eine "Ansage" bzw. "Regelung" von übergeordneter Stelle, auch im Hinblick auf die Brandgefahren.

Liebe Grüße


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