Thema: Mobbing


Kaiserin
(1158 Beiträge)
von esbe am 12.03.2013 um 22:14 zitieren

Hallo

ich bin sehr traurig, aber es geht nicht anders. Meine neue Stelle, die sich zuerst so toll gestaltete, entpuppt sich zum Hexenkessel! Drei Teufelinnen quälen mich jeden Tag mehr! Warum das so umgekippt ist? Eifersucht einer dieser Damen, die dann durch \"Pferdeflüsterei\" die anderen aufhetzt. Ich bin schon bei der Mitarbeiterinnenberatung gewesen, die mir empfohlen hat, Ereignisse schriftlich aufzuzeichnen und zu sammeln. Ich wäre in der Abteilung nicht der erste Fall!
Ich habe das jetzt einige Wochen ertragen und bin zu dem Schluss gekommen, dass es nicht besser werden wird und habe mich innerhalb des Unternehmens auf eine andere Stelle als Sekki beworben. Da ich einen befristeten Vertrag habe, weiß ich nicht, wie ich wechseln kann. Hat da jemand von Euch Erfahrung? Der Betriebsrat ist mittlerweile auch schon einbezogen, es wird wohl zum großen Knall kommen.

bekümmerte, nervenzittrige Grüße

esbe

Alle Menschen sind klug - die einen vorher, die anderen nachher.


Antwort: Re: Mobbing

Kaiserin
(5168 Beiträge)
von Suse am 13.03.2013 um 10:29 zitieren
Zitat von esbe:

Hallo ich bin sehr traurig, aber es geht nicht anders. Meine neue Stelle, die sich zuerst so toll gestaltete, entpuppt sich zum Hexenkessel! :teufel: :teufel: :teufel: Drei Teufelinnen quälen mich jeden Tag mehr! Warum das so umgekippt ist? Eifersucht einer dieser Damen, die dann durch \"Pferdeflüsterei\" die anderen aufhetzt. Ich bin schon bei der Mitarbeiterinnenberatung gewesen, die mir empfohlen hat, Ereignisse schriftlich aufzuzeichnen und zu sammeln. Ich wäre in der Abteilung nicht der erste Fall! Ich habe das jetzt einige Wochen ertragen und bin zu dem Schluss gekommen, dass es nicht besser werden wird und habe mich innerhalb des Unternehmens auf eine andere Stelle als Sekki beworben. Da ich einen befristeten Vertrag habe, weiß ich nicht, wie ich wechseln kann. Hat da jemand von Euch Erfahrung? Der Betriebsrat ist mittlerweile auch schon einbezogen, es wird wohl zum großen Knall kommen. bekümmerte, nervenzittrige Grüße esbe :blume:

Hallo liebe esbe,

es tut mir sehr leid zu lesen, was Dir da widerfährt.
Hörte sich ja bisher eigentlich immer gut an, was Du da schildertest, bezogen auf die reinen Arbeitsprobleme war es das wohl auch.
Schade, schade, schade
Und diese Nervenbelastung ist ganz hässlich. Leider ist es wohl vergebliche Hoffnung zu glauben, dass sich seitens der Damenriege etwas verändern könnte, wenn ein Machtwort gesprochen würde. Wenn es allerdings nicht das erste Mal sein soll, dass so etwas vorkommt, muß sich das Unternehmen aber auch mal fragen, wie sehr es sich auf der Nase rumtanzen lassen will. Könnte man das Trio nicht auch auseinander setzen?
Ich wünsche Dir, dass sich schnell eine Lösung findet. Und wenn sie darin bestünde, dass Du evlt. auf die andere Stelle wechseln kannst. Wie sich das mit dem befristeten Vertrag dabei verhält, weiß ich leider nicht.
Erst mal alles Gute und auf jeden Fall war es richtig, das nach außen zu tragen!
Wenn Du magst, bitte berichte wie es weitergeht!!

Liebe Grüße, Suse

Behandele andere so, wie Du selber behandelt werden möchtest!


Antwort: Re: Mobbing

Komet
(91 Beiträge)
von schnuffeline am 13.03.2013 um 16:41 zitieren

Liebe esbe,

*erstmal Schoki zur Nervenberuhigung ausgeb*

das ist ja total blöd! Ich finde es aber sehr gut, dass Du das Thema beim Betriebsrat und bei der Mitarbeiterberatung ansprichst. Es ist wichtig, dass solchen Kollegen \"von oben\" dann auch hoffentlich bald mal die Grenzen aufgezeigt werden. Das ist die eine, offizielle Seite.

Die andere, inoffizielle ist etwas schwieriger. Natürlich bekommen die Damen ihren \"Einlauf\", aber was wird das an der tatsächlichen Situation ändern? Es gibt durchaus ZeitgenossInnen, die das erst recht zum Anlass nehmen, bösartig zu werden. Das machen aber die wenigsten (zumindest, wenn ihnen ihr Job lieb und teuer ist und sie nicht gegangen werden wollen).

Eine Versetzung in eine andere Stelle ist schonmal eine gute Lösung. Je nachdem, wie groß Euer Unternehmen ist, läufst Du den Damen vielleicht nicht mehr über den Weg. Bei kleinen Unternehmen geht das allerdings nicht so leicht.

Ich würde schauen, dass ich die Kolleginnen so gut wie möglich meide und nur das allernötigste mit denen spreche. Außerdem gibt es doch bestimmt auch die ein oder andere Kollegin, mit der Du Dich gut verstehst? Bau doch diese Beziehung weiter aus und ziehe sie (oder mehrere) auf Deine Seite. Wenn die Mobber sehen, dass Du durchaus gemocht und geschätzt wirst, haben sie gleich weniger Angriffsfläche.

Es wird sich aber nicht vermeiden lassen, das Thema in größerer Runde anzusprechen, wenn es aus der Welt geschafft werden soll. Und solange der große Knall nur in die Richtung der Lästerschwestern geht und für Dich eine akzeptable Lösung geschaffen wird, ist es doch prima.

Außerdem würde ich mir da keine Sorgen machen zum Thema \"befristeter Vertrag\". Ob Du nun befristet angestellt bist oder nicht, sollte keine Rolle spielen. Du hast die gleichen Rechte wie andere Arbeitnehmer auch!!!!

Drück Dir die Daumen!

LG
schnuffeline

Muss nur noch kurz die Welt retten....


Antwort: Re: Mobbing

Kaiserin
(1158 Beiträge)
von esbe am 13.03.2013 um 21:48 zitieren

Ihr Lieben ,
es ist schwieriger!!! Diese Abteilung bestand zunächst nur aus diesen 3 Frauen, alle in den Wechseljahren! Chefin, Vertreterin und beratendes Mädchen für alles! Meine Kollegin, die sehr nett , hilfsbereit und fleißig ist, wird genau so gemobbt. Angeblich grenzen wir uns ab und sind unfreundlich zu anderen. Eine Nachfrage bei 4 anderen hat ergeben, dass die nicht den Eindruck haben. Trotzdem muss die Bürotür allzeit offen stehen!!Wir wissen beide nicht mehr ein noch aus! Der jungen Frau wurde heute Mittag verboten, in die Mittagspause zu gehen, weil ich ja nicht im Büro wäre. Vielleicht klappt es ja bei mir mit einer Umsetzung!!! Ich muss nicht unbedingt kündigen, es gibt auch die Möglichkeit einer Umsetzung. Nächste Woche werde ich mehr wissen, verrate jetzt aber noch nichts.

Liebe Grüße
esbe die ihr graues Haupt schüttelt

Alle Menschen sind klug - die einen vorher, die anderen nachher.


Antwort: Re: Mobbing

Supernova
(121 Beiträge)
von Michelle am 14.03.2013 um 09:44 zitieren

Hallo esbe,

Mobbing habe ich jetzt auch schon zwei Mal erlebt. Das erste Mal habe ich gekündigt.

Beim zweiten Mal innerhalb der Firma gewechselt. Und ich muss sagen, dass ich mittlerweile keinerlei Kontakt mehr zu dieser Person habe. Ich grüße ganz höflich, wenn ich sie sehe und das war es auch schon. Wenn das Unternehmen groß genug ist, ist das kein Problem.

Ich wünsche dir viel Kraft für die nächste Zeit. Du schreibst ja wieder ganz positiv. Bin schon gespannt, was du planst.

LG Michelle


Antwort: Re: Mobbing

Kaiserin
(2043 Beiträge)
von Kirsten am 19.03.2013 um 13:59 zitieren

Hallo esbe,

ich bin im Moment nur noch selten hier, daher habe ich auch erst jetzt deinen Beitrag gelesen. Zuerst einmal tut es mir Leid, dass du es wieder einmal nicht so angetroffen hast, wie du es dir wünschst.

Dann aber zur Sache: Wenn ich lese, was du schreibst, kommt bei mir sofort der Gedanke hoch, ob du dich nicht vielleicht weit mehr als erforderlich in dieses Gezicke einbinden lässt und der Konflikt so unnötig weiter schwelt... eben bis zum von dir prophezeiten Knall, den sich eigentlich niemand wünschen kann.

Wenn da auf der einen Seite Kolleginnen sind, die meinen, dass du unfreundlich bist und dich abgrenzt: Was hindert dich daran, sie bei dieser Meinung zu belassen, NICHTS dazu beizutragen, um diesen Eindruck zu bestätigen oder zu verstärken, du sogar ganz gezielt in die Offensive gehst (wenn dir so viel am Friede-Freude-Eierkuchen-Gefühl liegt) und aktiv etwas für das gute Miteinder tust?!

Du könntest z. B. einen Kuchen für alle mitbringen mit dem Hinweis, ob das denn nicht eine schöne Gelegenheit wäre, mal zwischendurch einen kollegialen Kaffeeschnack einzulegen und das zur Regelmäßigkeit werden zu lassen etc. pp. So kannst du später sogar belegen, dass du doch konstruktiv am guten Miteinander arbeiten wolltest.

Stattdessen bildest du zusammen mit einer anderen Kollegin eine Front, gehst zu Betriebsrat & Co. und verschärfst die Situation noch. Ihr rennt dann noch zu 4 weiteren (unbeteiligten) Kollegen und bezieht die (und wenn es nur durch eine vermeintlich harmlose Nachfrage \"Findet ihr uns auch so unfreundlich?\") in diese Querelen ein. Das verschärft das Ganze doch nur noch und spätestens wenn DAS die anderen drei mitbekommen, geht alles den Bach runter.

Wenn viele Frauen auf eher engem Raum zusammenarbeiten ist es selten so, dass sich alle lieb haben. Es gibt die ein oder andere Animosität, die man aber auf low level halten kann ganz ohne die großen Geschütze aufzufahren. Man muss nicht immer everybodys darling sein und kann sogar dann ein professionelles Miteinander pflegen, wenn man sich unsympathisch ist. Zumindest sollte man das hinkriegen, wenn man für sich in Anspruch nimmt, professionell zu sein. Dazu gehört nämlich nicht nur das reine Sekki-Handwerkszeug mit Hard-, Software & Co., sondern auch der Umgang mit Konflikten.

Ob die Bewegggründe der Kolleginnen Eifersucht sind.. wer weiß?! Ob sie Probleme mit den Wechseljahren haben.. wer weiß?!
Und wenn es da tatsächlich etwas gibt, was sie dir/euch neiden könnten: Warum gehst du nicht genau damit in die Offensive und bindest sie ein und zeigst ihnen, dass man mit dir eigentlich ganz hervorragend auskommen kann?! Worauf sollten die Damen denn überhaupt neidisch sein?! Und gesundheitliche Probleme haben doch wohl alle.. mehr oder weniger stark.

Dann gibt es natürlich auch immer mal unbelehrbare Giftspritzen, denen es tatsächlich nur darum geht, stänkern zu wollen. Dass es aber gleich 3 an der Zahl sein sollen, ist für mich als Außenstehende schon kurios. Vermutlich sind 2 davon simple Mitläufer. Hier würde ich sukzessive versuchen, mir die Harmloseren mal vis-á-vis zu schnappen und sie wieder auf die gut-kollegiale Schiene zu bringen.

Und zu guter Letzt: Was ist für dich Mobbing? Wird dir bewusst und regelmäßig Schaden zugefügt - mal von dem blöden Gerede abgesehen, das jeder geistig normal entwickelte Vorgesetzte wohl eher genervt als Gezicke abtun würde?! So what?! Solche Mitarbeiterinnen katapultieren sich durch ihr blödes Gequatsche doch schon selber in die passenden Schublade. Weißt du, mal ganz ehrlich: Eine gewisse Frustrationstoleranz, dass nicht immer alles so toll läuft, wie man es am liebsten hätte, gehört einfach mit zum Arbeitsleben dazu.

Ich hatte auch mal eine Kollegin, die mich bis aufs Messer nicht riechen konnte. Bei ihr hieß ich \"unsere Top-Sekretärin\", denn ich war auf den Positionen, für die sie nie auch nur ansatzweise in Erwägung gezogen wurde. Dazu kann ich nur sagen: \"Was störts die deutsche Eiche, wenn die Sau sich dran schrabbelt?!\" Ich habe mich aus dem Kreis herausgezogen und an anderer Stelle meine Pause gemacht. Diese Frau war durch und durch negativ, die anderen waren dann nur noch genervt und sukzessive sprang eine nach der anderen ihrer Pausengenossinnen ab, so dass dann im Endeffekt alle wieder mit mir zusammensaßen. Das einzige, was ich damals dazu gesagt habe war, dass ich auf schlechte Stimmung keine Lust habe und nicht gewillt bin, mich am boshaften Getratsche über andere Kollegen zu beteiligen.

Vielleicht war es nicht gerade das, was du zum Thema hören wolltest. M. E. solltest du aber auch einmal den Stunk durchstehen, ohne fremde Hilfe konstruktiv zu lösen versuchen oder eben Sau Sau sein lassen. M. E. brauchst du deine Kraft für ganz andere Dinge und solltest sie nicht über Kollegenquerelen aufbrauchen.

Ich hoffe, du bist mir nicht böse - aber du kennst mich ja ein bisschen und weißt, dass ich mit meiner Meinung nicht hinterm Berg halte.

Liebe Grüße und einen Knuddler
Kirsten

Derjenige, der sagt: 'Es geht nicht', sollte den nicht stören, ders gerade tut.


Antwort: Re: Re: Mobbing

Kaiserin
(1269 Beiträge)
von Melsi am 19.03.2013 um 16:46 zitieren
Zitat von Kirsten:

Hallo esbe, ich bin im Moment nur noch selten hier, daher habe ich auch erst jetzt deinen Beitrag gelesen. Zuerst einmal tut es mir Leid, dass du es wieder einmal nicht so angetroffen hast, wie du es dir wünschst. Dann aber zur Sache: Wenn ich lese, was du schreibst, kommt bei mir sofort der Gedanke hoch, ob du dich nicht vielleicht weit mehr als erforderlich in dieses Gezicke einbinden lässt und der Konflikt so unnötig weiter schwelt... eben bis zum von dir prophezeiten Knall, den sich eigentlich niemand wünschen kann. Wenn da auf der einen Seite Kolleginnen sind, die meinen, dass du unfreundlich bist und dich abgrenzt: Was hindert dich daran, sie bei dieser Meinung zu belassen, NICHTS dazu beizutragen, um diesen Eindruck zu bestätigen oder zu verstärken, du sogar ganz gezielt in die Offensive gehst (wenn dir so viel am Friede-Freude-Eierkuchen-Gefühl liegt) und aktiv etwas für das gute Miteinder tust?! Du könntest z. B. einen Kuchen für alle mitbringen mit dem Hinweis, ob das denn nicht eine schöne Gelegenheit wäre, mal zwischendurch einen kollegialen Kaffeeschnack einzulegen und das zur Regelmäßigkeit werden zu lassen etc. pp. So kannst du später sogar belegen, dass du doch konstruktiv am guten Miteinander arbeiten wolltest. Stattdessen bildest du zusammen mit einer anderen Kollegin eine Front, gehst zu Betriebsrat & Co. und verschärfst die Situation noch. Ihr rennt dann noch zu 4 weiteren (unbeteiligten) Kollegen und bezieht die (und wenn es nur durch eine vermeintlich harmlose Nachfrage \"Findet ihr uns auch so unfreundlich?\") in diese Querelen ein. Das verschärft das Ganze doch nur noch und spätestens wenn DAS die anderen drei mitbekommen, geht alles den Bach runter. Wenn viele Frauen auf eher engem Raum zusammenarbeiten ist es selten so, dass sich alle lieb haben. Es gibt die ein oder andere Animosität, die man aber auf low level halten kann ganz ohne die großen Geschütze aufzufahren. Man muss nicht immer everybodys darling sein und kann sogar dann ein professionelles Miteinander pflegen, wenn man sich unsympathisch ist. Zumindest sollte man das hinkriegen, wenn man für sich in Anspruch nimmt, professionell zu sein. Dazu gehört nämlich nicht nur das reine Sekki-Handwerkszeug mit Hard-, Software & Co., sondern auch der Umgang mit Konflikten. Ob die Bewegggründe der Kolleginnen Eifersucht sind.. wer weiß?! Ob sie Probleme mit den Wechseljahren haben.. wer weiß?! Und wenn es da tatsächlich etwas gibt, was sie dir/euch neiden könnten: Warum gehst du nicht genau damit in die Offensive und bindest sie ein und zeigst ihnen, dass man mit dir eigentlich ganz hervorragend auskommen kann?! Worauf sollten die Damen denn überhaupt neidisch sein?! Und gesundheitliche Probleme haben doch wohl alle.. mehr oder weniger stark. Dann gibt es natürlich auch immer mal unbelehrbare Giftspritzen, denen es tatsächlich nur darum geht, stänkern zu wollen. Dass es aber gleich 3 an der Zahl sein sollen, ist für mich als Außenstehende schon kurios. Vermutlich sind 2 davon simple Mitläufer. Hier würde ich sukzessive versuchen, mir die Harmloseren mal vis-á-vis zu schnappen und sie wieder auf die gut-kollegiale Schiene zu bringen. Und zu guter Letzt: Was ist für dich Mobbing? Wird dir bewusst und regelmäßig Schaden zugefügt - mal von dem blöden Gerede abgesehen, das jeder geistig normal entwickelte Vorgesetzte wohl eher genervt als Gezicke abtun würde?! So what?! Solche Mitarbeiterinnen katapultieren sich durch ihr blödes Gequatsche doch schon selber in die passenden Schublade. Weißt du, mal ganz ehrlich: Eine gewisse Frustrationstoleranz, dass nicht immer alles so toll läuft, wie man es am liebsten hätte, gehört einfach mit zum Arbeitsleben dazu. Ich hatte auch mal eine Kollegin, die mich bis aufs Messer nicht riechen konnte. Bei ihr hieß ich \"unsere Top-Sekretärin\", denn ich war auf den Positionen, für die sie nie auch nur ansatzweise in Erwägung gezogen wurde. Dazu kann ich nur sagen: \"Was störts die deutsche Eiche, wenn die Sau sich dran schrabbelt?!\" Ich habe mich aus dem Kreis herausgezogen und an anderer Stelle meine Pause gemacht. Diese Frau war durch und durch negativ, die anderen waren dann nur noch genervt und sukzessive sprang eine nach der anderen ihrer Pausengenossinnen ab, so dass dann im Endeffekt alle wieder mit mir zusammensaßen. Das einzige, was ich damals dazu gesagt habe war, dass ich auf schlechte Stimmung keine Lust habe und nicht gewillt bin, mich am boshaften Getratsche über andere Kollegen zu beteiligen. Vielleicht war es nicht gerade das, was du zum Thema hören wolltest. M. E. solltest du aber auch einmal den Stunk durchstehen, ohne fremde Hilfe konstruktiv zu lösen versuchen oder eben Sau Sau sein lassen. M. E. brauchst du deine Kraft für ganz andere Dinge und solltest sie nicht über Kollegenquerelen aufbrauchen. Ich hoffe, du bist mir nicht böse - aber du kennst mich ja ein bisschen und weißt, dass ich mit meiner Meinung nicht hinterm Berg halte. :-/ Liebe Grüße und einen Knuddler Kirsten

Hallo Esbe,

bei mir ist derzeit auch Land unter und ich habe wenig Zeit.

Allerdings finde ich Kirstens Posting treffend - sie hat mir aus der Seele gesprochen.

Viele Frauen auf einem Haufen tun einfach nicht gut. Da geht es um Eifersucht, Missgunst, Machtgehabe und Herumgezicke. Frauen zicken doch eigentlich sehr oft und wegen allem. Findet sich ein \\\"Opfer\\\", dann geht die Party erst richtig los. Die Hühner flattern gackernd und aufgeregt durch den Stall

Betriebsrat und Co. würde ich erst dann einschalten, wenn es wirklich wirklich ans Eingemachte geht - aber bitte nicht wegen Kleinkram. Dazu ist man doch eigentlich a) zu alt, b) zu reif und c) zu berufserfahren und professionell genug. Für seine Belange sollte man selbst kämpfen und die Dinge regeln. Andere Kollegen würde ich auch nicht in die Sache mit hineinziehen.

Mit dem Wort Mobbing wäre ich auch vorsichtig. Mobbing ist nämlich extrem heftig und die Dinge, die Du uns geschrieben hast, würde ich persönlich auch nicht als Mobbing bezeichnen wollen. Mobbing ist härter, viel härter!

Bei manchen Deiner früheren Postings habe ich mich allerdings im Nachhinein auch schon gefragt, ob Du nicht hier und da mal selbst \\\"schuldig\\\" bist. Du hast oft geschrieben, was bei Dir im Büro quer läuft etc. und nun im neuen Job auch schon wieder?!

Verstehe mich nicht falsch, aber vielleicht solltest Du Dich bzw. Dein Verhalten auch ab und zu mal hinterfragen und nicht immer nur die Fehler bei Deinem Gegenüber suchen.

Vielleicht ist es auch so, dass Du in vielen Dingen eine niedrigere Tolleranzgrenze hast, als Dein Gegenüber und Du schlichtweg alles zu negativ siehst, evtl. sogar als Angriff verstehst, wenn man nicht Deiner Meinung ist.

Alles nur Mutmaßungen von mir. Ich kann nicht beurteilen wie es tatsächlich ist, ich bin ja nicht dabei. Fakt ist allerdings, dass ich die von Dir geschilderte Situation nicht wirklich als Mobbing sehe und auch das tatsächliche Problem in Deinem Kollegenkreis nicht erkennen kann. Für mich ist das normaler Wahnsinn im Büroalltag, mit dem jede/r von uns auch klarkommen muss.

Den Vorschlag von Kirsten mit dem Kaffeekränzchen finde ich sehr gut. Manchmal hilft es, wenn man sein Gegenüber auch mal von einer privateren Seite kennenlernt. Das wäre doch mal ein guter Ansatz fürs Miteinander

Ansonsten ist immer der Angriff die beste Verteidigung. Sprich die Damen mal direkt auf die von Dir geschilderte Situation an. Konfrontiere sie doch damit und höre Dir an, was sie Dir zu sagen haben.

Ich bin auch ein Mensch der offenen Worte. Persönlich mag ich es auch, wenn mir jemand seine ehrliche Meinung sagt - auch wenn es weh tut. Nur dann kann man die Dinge auch ändern. Nach dem Mund reden ist nicht mein Stil. Insofern schließe ich mich auch hier Kirsten an und sage das, was mir dazu einfällt.

Lass Dich nicht unterkriegen, mache das Beste daraus und hinterfrage Dich einfach mal Das ist ein ehrlicher und gut gemeinter Tipp von mir

LG, Melsi


Antwort: @ Kirsten und Melsi

Kaiserin
(1158 Beiträge)
von esbe am 20.03.2013 um 15:48 zitieren

Meine Lieben,

ich bin mittlerweile sehr vorsichtig und habe hier wirklich nur so von der Spitze des Eisbergs her geklagt. Es ist bei weitem mehr und heftiger als ihr beiden Euch das vorstellen könnt. Und ich bin ja nicht allein betroffen und meine Vorgängerinnen, die sind den Weg, den wir da im Moment schreiten, vor einem Jahr schon gegangen. Und die Erfahrung habe ich mittlerweile gemacht, dass es in einem Wirtschaftsunternehmen anders in solchen Situationen abläuft als im öffentlichen Dienst! Überlegt einmal beide, ob ihr euch da nicht ein wenig zu weit aus dem Fenster gelehnt habt.

esbe

Alle Menschen sind klug - die einen vorher, die anderen nachher.


Antwort: Re: Mobbing

Kaiserin
(2043 Beiträge)
von Kirsten am 21.03.2013 um 12:29 zitieren

Hallo esbe,

ich erhebe nicht den Anspruch, dass meine Meinung \"the one and only\" ist. Ich schildere lediglich meine ureigene Sicht der Dinge und wende auch kritisch den ein oder anderen Aspekt ein.

Und ja, du hast Recht: Wir kennen ganz eineutig nur einen Teil der Geschehnisse, nämlich die, von denen du hier berichtest. Allerdings - und da muss ich Melsi Recht geben - fällt es schon auf, dass es ja nicht das erste Mal ist, dass du über Kollegen und/oder Vorgesetzte eher heftig klagst. Und das machst du recht kompromisslos - du siehst dich eigentlich durchweg als Opfer bzw. die, die doch eigentlich ganz klar alles am besten weiß. Oder zumindest formulierst du so, dass man das herausliest.

Und da solltest du m. E. - wenn du in einem Forum dazu schreibst - auch in Kauf nehmen, dass man als Antwortender einmal eine andere Brille aufsetzt, um auch mal andere Sichtweisen in den Sachverhalt einfließen zu lassen. Damit, sich zu weit aus dem Fenster zu lehnen, hat das m. E. nichts zu tun. Uns geht es nicht darum, dich anzuklagen. Also sei bitte nicht so angepiekt.

Ich finde das auch überhaupt nicht schlimm - oder postest du, um ausschließlich Trost oder Mitgefühl zu bekommen und bitte keine kritischen Stimmen? Dann solltest du das m. E. besser herausstellen.

Und wenn du für dich weißt, dass an unseren Einwänden nichts dran ist, dann ist es doch gut. Es will dich hier ja niemand angreifen. Fakt ist aber auch, dass du dich auch in der Vergangenheit schon über Dinge aufgeregt hast, bei denen ich für mich sagen muss, dass ich das nicht so recht nachvollziehen konnte. Manchmal hatte ich schon das Gefühl, dass du dich über die Fliege an der Wand mokiert hast, wenn sie mal nicht in der von dir präferierten Flugrichtung saß. Ich hätte da viel häufiger 5 gerade sein lassen und mich einfach für mich über mein Wissen gefreut, es besser machen zu können.

Und deshalb liegt für mich - nachdem das nun doch desöfteren vorgekommen ist - doch die Frage nahe, ob das Problem tatsächlich immer und ausschließlich bei den anderen liegt, dazu noch so groß ist, dass man gleich die großen Geschütze auffahren muss.

Vielleicht lässt du dich auch zu sehr von den Erzählungen anderer leiten, welche schlimme Erfahrung Frau X schon gemacht hat und wie es Frau Y damals ergangen ist. Beeinflusst das womöglich auch deine Haltung? Ich finde es schon allein befremdlich, dass diese Information überhaupt an dich herangetragen wurde; das hört sich doch schwer nach Stimmungsmache an. Für mich ist die unstimmige Chemie in einer Gruppe noch lange kein Beleg dafür, dass es nicht in einer anderen Konstellation klappen kann.

Und noch einmal kurz zur Rückfage bei den anderen Kollegen, ob sie euch auch als unfreundlich empfinden. Wer denkst du, würde bei einer solchen Frage wohl mit \"Ja!\" antworten?!

Ein Forum ist dazu, auch konträre Meinungen zu vertreten, nicht dazu, anderen nach dem Mund zu reden. Es wäre m. E. wichtig, dass du das auch so siehst und daraus keinen bösen Angriff auf deine Person ableitest. Schließlich hat es auch Postings mit anderem Tenor gegeben, also Kolleginnen, die deine Sicht auf die Dinge teilen oder zumindest nachvollziehen können.

Ich denke, du weißt, dass ich dich auch persönlich sehr mag.

Liebe Grüße
Kirsten

Derjenige, der sagt: 'Es geht nicht', sollte den nicht stören, ders gerade tut.


Antwort: Re: Re: Mobbing

Kaiserin
(1269 Beiträge)
von Melsi am 21.03.2013 um 13:49 zitieren
Zitat von Kirsten:

Hallo esbe, ich erhebe nicht den Anspruch, dass meine Meinung \"the one and only\" ist. Ich schildere lediglich meine ureigene Sicht der Dinge und wende auch kritisch den ein oder anderen Aspekt ein. Und ja, du hast Recht: Wir kennen ganz eineutig nur einen Teil der Geschehnisse, nämlich die, von denen du hier berichtest. Allerdings - und da muss ich Melsi Recht geben - fällt es schon auf, dass es ja nicht das erste Mal ist, dass du über Kollegen und/oder Vorgesetzte eher heftig klagst. Und das machst du recht kompromisslos - du siehst dich eigentlich durchweg als Opfer bzw. die, die doch eigentlich ganz klar alles am besten weiß. Oder zumindest formulierst du so, dass man das herausliest. Und da solltest du m. E. - wenn du in einem Forum dazu schreibst - auch in Kauf nehmen, dass man als Antwortender einmal eine andere Brille aufsetzt, um auch mal andere Sichtweisen in den Sachverhalt einfließen zu lassen. Damit, sich zu weit aus dem Fenster zu lehnen, hat das m. E. nichts zu tun. Uns geht es nicht darum, dich anzuklagen. Also sei bitte nicht so angepiekt. Ich finde das auch überhaupt nicht schlimm - oder postest du, um ausschließlich Trost oder Mitgefühl zu bekommen und bitte keine kritischen Stimmen? Dann solltest du das m. E. besser herausstellen. Und wenn du für dich weißt, dass an unseren Einwänden nichts dran ist, dann ist es doch gut. Es will dich hier ja niemand angreifen. Fakt ist aber auch, dass du dich auch in der Vergangenheit schon über Dinge aufgeregt hast, bei denen ich für mich sagen muss, dass ich das nicht so recht nachvollziehen konnte. Manchmal hatte ich schon das Gefühl, dass du dich über die Fliege an der Wand mokiert hast, wenn sie mal nicht in der von dir präferierten Flugrichtung saß. Ich hätte da viel häufiger 5 gerade sein lassen und mich einfach für mich über mein Wissen gefreut, es besser machen zu können. Und deshalb liegt für mich - nachdem das nun doch desöfteren vorgekommen ist - doch die Frage nahe, ob das Problem tatsächlich immer und ausschließlich bei den anderen liegt, dazu noch so groß ist, dass man gleich die großen Geschütze auffahren muss. Vielleicht lässt du dich auch zu sehr von den Erzählungen anderer leiten, welche schlimme Erfahrung Frau X schon gemacht hat und wie es Frau Y damals ergangen ist. Beeinflusst das womöglich auch deine Haltung? Ich finde es schon allein befremdlich, dass diese Information überhaupt an dich herangetragen wurde; das hört sich doch schwer nach Stimmungsmache an. Für mich ist die unstimmige Chemie in einer Gruppe noch lange kein Beleg dafür, dass es nicht in einer anderen Konstellation klappen kann. Und noch einmal kurz zur Rückfage bei den anderen Kollegen, ob sie euch auch als unfreundlich empfinden. Wer denkst du, würde bei einer solchen Frage wohl mit \"Ja!\" antworten?! Ein Forum ist dazu, auch konträre Meinungen zu vertreten, nicht dazu, anderen nach dem Mund zu reden. Es wäre m. E. wichtig, dass du das auch so siehst und daraus keinen bösen Angriff auf deine Person ableitest. Schließlich hat es auch Postings mit anderem Tenor gegeben, also Kolleginnen, die deine Sicht auf die Dinge teilen oder zumindest nachvollziehen können. Ich denke, du weißt, dass ich dich auch persönlich sehr mag. :blume: Liebe Grüße Kirsten

Hallo Esbe,

also ich muss dem Posting von Kirsten zustimmen. So sehe ich es auch.

Es geht hier tatsächlich nicht darum, jemandem etwas Böses mit seiner Antwort zu tun. Es hat auch nichts damit zu tun, ob man jemanden im Forum mag oder nicht.

Ganz im Gegenteil. Ich bin gerade denjenigen Menschen gegenüber ehrlich, die mir auch etwas bedeuten. Sind mir Leute egal, dann muss ich auch nicht Stellung nehmen und Kritik üben.

Also, liebe Esbe, empfinde uns unsere Antworten bitte nicht als Angriff auf Deine Person.

Es scheint für uns schon den Eindruck zu haben, dass Du manchmal Dir selbst gegenüber nicht kritsch genug bist und gerne auch mal die Schuld bei Deinem Gegenüber (wie in dem Fall die Kollegen) suchst.

Wenn Du (wie Kirsten schreibt) ansich nur Mitleid von uns haben möchtest und niemand von uns seine ehrliche Meinung sagen soll, dann solltest Du das in der Tat auch in Dein Posting reinschreiben. Andernfalls musst Du durchaus damit rechnen, das auch mal Kritik geübt wird.

Ein Forum ist dazu da, dass JEDER seine Meinung kundtun kann - ob positiv oder auch mal negativ.

Ich sehe es jedenfalls als positiv an, wenn man den Leuten nicht nach dem Mund redet. Damit ist nämlich niemandem geholfen.

Persönlich kann bei mir auch jeder Kritik üben, das macht mir nichts aus. Ich bin lediglich angepienzt, wenn mich jemand derart persönlich angreift, dass es tatsächlich unter die Gürtellinie geht. Sicherlich ist manche Reaktion auch von der Tagesverfassung abhängig. Auch das kommt vor. Wenn ich eh schon einen äußerst miesen Tag habe oder meine Hormone mal wieder verrückt spielen und dann noch jemand auf mir herumhackt, dann empfinde ich vieles als persönlichen Angriff. Aber auch das ist legitim, wir sind schließlich Menschen.

In Bezug auf Dich möchte ich nur sagen, dass ich Dich nicht angreifen, sondern ich lediglich darauf hinweisen wollte, dass vielleicht nicht immer nur andere Leute an etwas Schuld haben. Man braucht desöfteren auch mal zwei Hände zum klatschen

Das war es von meiner Seite

GGLG, Melsi


Antwort: Re: Mobbing

Kaiserin
(361 Beiträge)
von Allesora am 21.03.2013 um 16:53 zitieren

Hallo esbe,

ich bin ja in letzter Zeit nur stille Leserin und hatte eigentlich beschlossen, mich im Forum nicht mehr zu Wort zu melden. Aber nun muss ich doch was los werden, was dir vielleicht weiterhelfen könnte.

Ich habe in den letzten 2 Jahren ziemlich viel Ärger bei uns im Büro gehabt und habe mich massiv gemobbt gefühlt. Allerdings hatte ich zwei Todesfälle in der Familie, so dass meine Nerven ziemlich blank lagen und ich jede auch nur kleinste Kritik ungerechtfertigt und sehr, sehr persönlich genommen habe. Früher hätte ich darüber gelacht, aber in der Situtation in der ich mich damals befunden habe, fand ich das alles überhaupt nicht witzig. Das Ende vom Lied war, dass ich körperlich zusammengebrochen bin und letztendlich eine 5-wöchige Reha durchgeführt habe. In dieser Reha habe ich mir Strategien erarbeitet, wie ich mit der Situation bei uns besser umgehen kann. Denn nach meiner Reha bin ich ja zu den alten Leute und der alten Situation zurückgekommen, und die haben sich nicht mit mir geändert …. also musste ich an mir selber arbeiten, dass geäußerte Kritik mich nicht wieder umwirft. Lange Rede kurzer Sinn: ich habe manche Dinge an mir geändert, aber so radikal, dass mein Chef ziemlich sauer wurde - was letztendlich sehr, sehr gut für meine weitere Entwicklung und unsere Zusammenarbeit war.

Es kam wie es kommen musste, die Bombe ist geplatzt und wir haben uns regelrecht angebrüllt! Nach dem die Emotionen sich etwas beruhigt hatten, konnten wir endlich wieder vernünftig miteinander reden. Ich habe ihm dann die Dinge gesagt, die mir am Herzen lagen und bei denen ich mich gemobbt gefühlt habe. Und er hat mir Dinge gesagt, bei denen er sich VON MIR gemobbt gefühlt hat. Ich bin aus allen Wolken gefallen!! Was ich dir damit sagen will - und insofern schließe ich mich Kirsten und melsi an - es kommt immer auf den Blickwinkel an. Manchmal ist es gut, einen Schritt zurückzutreten und sich selbst mit den Augen anderer zu betrachten. Da wundert man sich manchmal, was dabei herauskommt….

Liebe Grüße
allesora

Gruß allesora

Lieber verrückt das Leben genießen, als normal langweilen!


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