Thema: Seid Ihr schon mal angeschrien worden?


Kaiserin
(5168 Beiträge)
von Suse am 15.10.2012 um 12:19 zitieren

Was man nicht alles so erleben kann in seinem langjährigen Berufsleben Brüllausraster ist hier ein neues Phänomen. Gerne wegen Pillepalle und gerne in unverschämer Tonlage. Auch mal persönlich gegen jemanden aber auch mit Vorliebe über den ganzen Flur, so dass alle gleichzeitig angesprochen sind.
Es brüllt Ober nach unten. Ober ist jünger an Lebensjahren und sehr jung an Berufserfahrung in seiner Position. Sein Credo ist \"Sie tun was ich sage\", mitdenken und diskutieren ist nicht sein Ding. Weil, es könnte sich ja rausstellen, dass er nicht alles bedacht hat und sein Gesicht verlieren.
Die Stimmung hier kann man sich vorstellen.
Ich bin am überlegen was ich mache, wenn er mich mal persönlich anbrüllt. Das geht nämlich gar nicht in meinen Augen. Brüllen ist keine Kommunikationsbasis. Und Leibeigene sind wir auch nicht.
Wäre es überzogen die Hand zu heben und Stopp zu sagen? Und am liebsten würde ich noch \"Nicht in dem Ton\" hinterherschieben, aber ich fürchte das ist schon fast unverschämt, auch wenn er sich jegliches Recht in seiner Tonlage rausnimmt.
Ein Gespräch ist in meinen Augen nicht machbar, er ist nicht kritikfähig ,wie ich lernen mußte. Ob ich das auf ewig mitmachen möchte, weiß ich (noch) nicht. Aber ich möchte mich keinesfalls anbrüllen lassen und da eine Reaktion in petto haben, versteht Ihr?
Ich kenne den Spruch love it, change it, leave it. Aber so leicht leavt es sich nicht.
Ich hoffe, Ihr mögt mir was dazu sagen.

Suse

Behandele andere so, wie Du selber behandelt werden möchtest!


Antwort: Du bist nicht allein....

Kaiserin
(1158 Beiträge)
von esbe am 15.10.2012 um 12:47 zitieren
Zitat von Suse:

Was man nicht alles so erleben kann in seinem langjährigen Berufsleben :-/ Brüllausraster ist hier ein neues Phänomen. Gerne wegen Pillepalle und gerne in unverschämer Tonlage. Auch mal persönlich gegen jemanden aber auch mit Vorliebe über den ganzen Flur, so dass alle gleichzeitig angesprochen sind. Es brüllt Ober nach unten. Ober ist jünger an Lebensjahren und sehr jung an Berufserfahrung in seiner Position. Sein Credo ist \"Sie tun was ich sage\", mitdenken und diskutieren ist nicht sein Ding. Weil, es könnte sich ja rausstellen, dass er nicht alles bedacht hat und sein Gesicht verlieren. Die Stimmung hier kann man sich vorstellen. Ich bin am überlegen was ich mache, wenn er mich mal persönlich anbrüllt. Das geht nämlich gar nicht in meinen Augen. Brüllen ist keine Kommunikationsbasis. Und Leibeigene sind wir auch nicht. Wäre es überzogen die Hand zu heben und Stopp zu sagen? Und am liebsten würde ich noch \"Nicht in dem Ton\" hinterherschieben, aber ich fürchte das ist schon fast unverschämt, auch wenn er sich jegliches Recht in seiner Tonlage rausnimmt. Ein Gespräch ist in meinen Augen nicht machbar, er ist nicht kritikfähig ,wie ich lernen mußte. Ob ich das auf ewig mitmachen möchte, weiß ich (noch) nicht. Aber ich möchte mich keinesfalls anbrüllen lassen und da eine Reaktion in petto haben, versteht Ihr? Ich kenne den Spruch love it, change it, leave it. Aber so leicht leavt es sich nicht. Ich hoffe, Ihr mögt mir was dazu sagen. Suse

Um es nicht unbedingt mit Roy Black zu singen, .... ich kenne 2 Schreihälse!
Im Jahr 2003 hatte ich zwei Chefs, die sich gerade zu einer neuen Firma zusammen getan hatten. Beiden es recht zu machen war schwer, sie sprachen sich nämlich nicht untereinander ab und mit mir schon gar nicht. Einer der Herren war Choleriker wie aus einem Fachbuch! Der schrie dann auch wegen Nichtigkeiten aus seinem Büro über den Flur hinweg bis in mein Büro. Das ich alles geschluckt habe, die Tür zugemacht und geheult habe, hat auch nichts gebracht. Nach der Bezuschussungszeit durchs Arbeitsamt durfte ich gehen. Ich habe ihn vor einiger Zeit im Aldi- Markt getroffen: gealtert und mit unzufriedenem Blick! Kein herber Verlust!
Der andere liegt mir noch von Zeit zu Zeit quer im Magen, ist ja auch erst ein Jahr her! Der Herr machte ja immer einen auf vornehme Flüstertüte, aber ohne sich zu kümmern, ob er richtig lag, mussten erst alle sein plötzliches Gebrüll aushalten und dann im Speziellen ich. Vorgefallen war eigentlich nichts, aber mit der Ehefrau hatte er schon Krach und nachdem sein Auftrag zum dritten Mal nicht durchführbar war und nur noch Kosten verursachte, da ist der Kerl ausgerastet. Aber da bin ich ja nach kürzester Zeit auch gekündigt worden.
Meine Erfahrung sagt mir, dass man sich erst mal nicht in den Wind stellen sollte. Das gesprochene Widerwort, die erhobene Hand heizen die Situation nur noch an. Lass den Sturm vorüberziehen und den Herrn seinen Adrenalincocktail alleine schlürfen! Da richtet man in dem Moment nichts aus! Erst wenn der normale Level wieder erreicht ist, würde ich das Gespräch suchen und kurz und sachlich ein Resumé geben und die Dinge richtig stellen.
Du hast ja schon ein paar Mal über diesen Youngster mit Starallüren berichtet, kriegt das kein anderer von den älteren Geschäftsführern mit?

Wie findest Du Lavendelduft? Der beruhigt die Gemüter! Und den muss er zwangsläufig auch einatmen!

Nehme Dich mal in den Arm und drücke Dich

verständnisvolle esbe

Alle Menschen sind klug - die einen vorher, die anderen nachher.


Antwort: Brüllaffen im Bürodschungel

Kaiserin
(456 Beiträge)
von Julia am 15.10.2012 um 12:50 zitieren

Hallo Suse,

ganz meine Meinung: Brüllen geht gar nicht, aber das einem Brüllaffen beizubringen ist schwierig wenn nicht gar unmöglich.

Hier bei uns gibt es auch einen solchen Brüllaffen. Der hat sich bisher bei fast allen schon ausgetobt. Mich hat\'s auch mal erwischt. Glücklicherweise hatte er mir weder was zu sagen noch musste ich auf Dauer mit ihm Zusammenarbeiten. Er meinte nur, er hätte \"Befehlsgewalt\" über mich. Da ich meine Ohren durchaus auf den Modus \"Taub\" stellen kann und mit einem ziemlichen Dickschädel ausgestattet bin, hat er sich an mir etwas die Zähne ausgebissen. Das brachte ihn nur noch mehr auf die Palme. Am liebsten hätte er mich in der Situation (ich wagte es, eine eigene Meinung zu besitzen, diese auch noch zu vertreten und ihm zu beweisen, er sei im Unrecht! Meuterei!) an den Haaren zur Geschäftsleitung gezerrt, diese dann veranlasst mich achtkantig rauszuwerfen. Versucht hat er es dann über einen Termin, den er leider nicht bekam, weil die Sekretärin dort ihn schon kannte und schlau genug war, sich vorher meine Version anzuhören. Worum gings? Pillepalle - wie bei euch auch. Also nichts, womit sich die Geschäftsleitung beschäftigen musste.

Seitdem respektiert er mich wohl und ist freundlich zu mir. Tötet mir zwar gelegentlich den Nerv, aber eine persönliche Brüllatacke habe ich nie wieder erlebt.

Bei anderen ist es anders, die durften schon mal häufiger leiden.

Aber es gibt auch andere Brüllaffen in der Bürodschungellandschaft. Manchen kann man gut beikommen, indem man ihnen Gelegenheit zum Austoben gibt. (\"Ich habe den Eindruck, das regt Sie gerade zu sehr auf. Auf dieser Basis möchte ich das Gespräch nicht fortführen. Wir können das Gespräch gerne später, in ruhigerem Ton, fortführen.\") Manche toben dann so richtig. Ist dann ihr Problem. Meinen Blutdruck treibt das nicht mehr in die Höhe. Meistens kann man nach ein paar Minuten wieder vernünftig mit ihnen reden.

Das Bild mit den Brüllaffen habe ich übrigens ganz bewusst gewählt, denn es hilft mir, Distanz zu schaffen. So kann ich den brüllenden Menschen vor mir als \"interessantes, seltsames Exemplar\" betrachten und lasse mich nicht so sehr aus der Ruhe bringen. Sein Verhalten geht mich in dem Moment genau so viel an, als würde ein echter Brüllaffe im Zoo in seinem Gehege toben. Sobald ich mich persönlich getroffen fühle, kann auch ich nicht mehr sachlich bleiben und das hilft in der Situation gar nicht.

Liebe Grüße
Julia


Antwort: Re: Seid Ihr schon mal angeschrien worden?

Kaiserin
(1270 Beiträge)
von Melsi am 15.10.2012 um 13:28 zitieren
Zitat von Suse:

Was man nicht alles so erleben kann in seinem langjährigen Berufsleben :-/ Brüllausraster ist hier ein neues Phänomen. Gerne wegen Pillepalle und gerne in unverschämer Tonlage. Auch mal persönlich gegen jemanden aber auch mit Vorliebe über den ganzen Flur, so dass alle gleichzeitig angesprochen sind. Es brüllt Ober nach unten. Ober ist jünger an Lebensjahren und sehr jung an Berufserfahrung in seiner Position. Sein Credo ist \"Sie tun was ich sage\", mitdenken und diskutieren ist nicht sein Ding. Weil, es könnte sich ja rausstellen, dass er nicht alles bedacht hat und sein Gesicht verlieren. Die Stimmung hier kann man sich vorstellen. Ich bin am überlegen was ich mache, wenn er mich mal persönlich anbrüllt. Das geht nämlich gar nicht in meinen Augen. Brüllen ist keine Kommunikationsbasis. Und Leibeigene sind wir auch nicht. Wäre es überzogen die Hand zu heben und Stopp zu sagen? Und am liebsten würde ich noch \"Nicht in dem Ton\" hinterherschieben, aber ich fürchte das ist schon fast unverschämt, auch wenn er sich jegliches Recht in seiner Tonlage rausnimmt. Ein Gespräch ist in meinen Augen nicht machbar, er ist nicht kritikfähig ,wie ich lernen mußte. Ob ich das auf ewig mitmachen möchte, weiß ich (noch) nicht. Aber ich möchte mich keinesfalls anbrüllen lassen und da eine Reaktion in petto haben, versteht Ihr? Ich kenne den Spruch love it, change it, leave it. Aber so leicht leavt es sich nicht. Ich hoffe, Ihr mögt mir was dazu sagen. Suse

Huhuuuu Suse,

au weia ... ein kleiner Choleriker mit einer leichten Profilneurose. Solche Typen kann ich leiden. Frei nach dem Motto: Hat mich auch JEDER auf dem Flur gehört!?

Bin leider arg im Stress. Aber ich würde wie folgt kontern, wenn mich jemand so runterputzen würde:

\\\"Herr Schulz, sie brauchen mit mir nicht brüllen. Ich habe sehr gute Ohren und verstehe jedes ihrer Worte ganz genau.\\\"

Hilft das immer noch nicht:

\\\"Herr Schulz, sprechen sie mich bitte erst wieder an, wenn sich ihr Ton auf einem angenehmeren Niveau befindet. Ich will nicht so angesprochen werden, zumal ich so etwas auch einfach nicht von meinem Umfeld gewohnt bin!\\\"

Dann würde ich mich umdrehen und gehen.

Dem Ar*** würde ich den letzten Zahn ziehen!

GGLG, Melsi


Antwort: Re: Seid Ihr schon mal angeschrien worden?

Königin
(258 Beiträge)
von Zausel am 15.10.2012 um 13:47 zitieren

Hallo Suse,

selbstverständlich kannst Du Dir verbitten angeschrien zu werden. Das ist kein Umgangston unter Erwachsenen.

Ich würde unterscheiden.
Merke ich, dass mein Vorgesetzter (oder auch Kollege) sich über irgend etwas geärgert hat und seinem Unmut kurz Luft machen muss, würde ich es ignorieren, er meint in diesem Fall nicht mich. Schreit er mit anderen, müssen die damit umgehen, es ist nicht meine Aufgabe zu vermitteln.

Schreit er aber mich an, weil er meint er ist Weisungsbefugt und darf das, dann kommt die Hand auf der ganz groß STOP draufsteht. Es ist legitim, ihm zu sagen, dass man nicht in diesem Ton angesprochen werden will und es ist auch legitim, zu sagen, dass, wenn er sich beruhigt hat, man gerne in sachlichem Ton mit dem Gespräch fortfahren kann. Man kann auch ruhig sagen, dass er zwar weisungsbefugt ist, aber nicht befugt ist, einen anzubrüllen. Und es ist auch legitim, unter Nennung des Grundes das Gespräch zu beenden und den Raum zu verlassen.

Grüße
Zausel


Antwort: @all

Kaiserin
(5168 Beiträge)
von Suse am 15.10.2012 um 15:19 zitieren
Zitat von Suse:

Was man nicht alles so erleben kann in seinem langjährigen Berufsleben :-/ Brüllausraster ist hier ein neues Phänomen. Gerne wegen Pillepalle und gerne in unverschämer Tonlage. Auch mal persönlich gegen jemanden aber auch mit Vorliebe über den ganzen Flur, so dass alle gleichzeitig angesprochen sind. Es brüllt Ober nach unten. Ober ist jünger an Lebensjahren und sehr jung an Berufserfahrung in seiner Position. Sein Credo ist \"Sie tun was ich sage\", mitdenken und diskutieren ist nicht sein Ding. Weil, es könnte sich ja rausstellen, dass er nicht alles bedacht hat und sein Gesicht verlieren. Die Stimmung hier kann man sich vorstellen. Ich bin am überlegen was ich mache, wenn er mich mal persönlich anbrüllt. Das geht nämlich gar nicht in meinen Augen. Brüllen ist keine Kommunikationsbasis. Und Leibeigene sind wir auch nicht. Wäre es überzogen die Hand zu heben und Stopp zu sagen? Und am liebsten würde ich noch \"Nicht in dem Ton\" hinterherschieben, aber ich fürchte das ist schon fast unverschämt, auch wenn er sich jegliches Recht in seiner Tonlage rausnimmt. Ein Gespräch ist in meinen Augen nicht machbar, er ist nicht kritikfähig ,wie ich lernen mußte. Ob ich das auf ewig mitmachen möchte, weiß ich (noch) nicht. Aber ich möchte mich keinesfalls anbrüllen lassen und da eine Reaktion in petto haben, versteht Ihr? Ich kenne den Spruch love it, change it, leave it. Aber so leicht leavt es sich nicht. Ich hoffe, Ihr mögt mir was dazu sagen. Suse

Danke für Eure Meinungen und Euren Zuspruch!
Interessant, dass Ihr sowohl für Dagegenhalten wie auch Aushalten seid, das spiegelt die Meinung hier im Büro wieder. Eure Meinungen haben mir aber verdeutlicht, dass ich es nicht still über mich ergehen lassen werde. Der Tenor mit dem weisungsbefugt bedeutet nicht anschreien zu dürfen gefällt mir.
Die Vorstellung des Brüllaffen werde ich auf jeden Fall übernehmen, das Bild ist schon herrlich angelegt im Kopf
Das Brüllen rührt von dem Drang her, wahrgenommen und ernst genommen zu werden, also nicht der einmalige Situationsaufreger, nach dem man sich wieder beruhigt. Aber natürlich erarbeitet man sich so keine Kompetenz und Achtung kann so auch keiner vor ihm bekommen, finde ich.
Vom älteren Oberen wird nichts gesagt oder unternommen, ich denke, der sitzt das aus, weil er sich nicht einmischen will. Er hat sich aber auch schon mal vor ihn gestellt. Wir glauben also nicht, dass wir da auf Unterstützung hoffen können. Und selber mit ihm reden - mit Kritik kann er scheinbar überhaupt nicht umgehen, das weiß ich sehr genau aus Erfahrung. Also, erst mal aussitzen. Und an Brüllaffen denken.
Danke für Euer Zuhören, im Moment gehts mir schon mal besser.

Suse

Behandele andere so, wie Du selber behandelt werden möchtest!


Antwort: Re: @all

Kaiserin
(1158 Beiträge)
von esbe am 15.10.2012 um 15:33 zitieren
Zitat von Suse:

Danke für Eure Meinungen und Euren Zuspruch! Interessant, dass Ihr sowohl für Dagegenhalten wie auch Aushalten seid, das spiegelt die Meinung hier im Büro wieder. Eure Meinungen haben mir aber verdeutlicht, dass ich es nicht still über mich ergehen lassen werde. Der Tenor mit dem weisungsbefugt bedeutet nicht anschreien zu dürfen gefällt mir. Die Vorstellung des Brüllaffen werde ich auf jeden Fall übernehmen, das Bild ist schon herrlich angelegt im Kopf ;-) Das Brüllen rührt von dem Drang her, wahrgenommen und ernst genommen zu werden, also nicht der einmalige Situationsaufreger, nach dem man sich wieder beruhigt. Aber natürlich erarbeitet man sich so keine Kompetenz und Achtung kann so auch keiner vor ihm bekommen, finde ich. Vom älteren Oberen wird nichts gesagt oder unternommen, ich denke, der sitzt das aus, weil er sich nicht einmischen will. Er hat sich aber auch schon mal vor ihn gestellt. Wir glauben also nicht, dass wir da auf Unterstützung hoffen können. Und selber mit ihm reden - mit Kritik kann er scheinbar überhaupt nicht umgehen, das weiß ich sehr genau aus Erfahrung. Also, erst mal aussitzen. Und an Brüllaffen denken. Danke für Euer Zuhören, im Moment gehts mir schon mal besser. Suse

Hallo Suse,
mir geht gerade durch den Kopf, dass ja bekanntlich diese ollen Sprichwörter unserer Altvorderen einen wahren Kern haben.
Kennst Du das Sprichwort \"wer schreit, hat Unrecht\"? Gib diesen begriff einmal bei google ein!!!

Liebe Grüße

esbe

Alle Menschen sind klug - die einen vorher, die anderen nachher.


Antwort: Rechtslage \"Mein Chef hat mich angebrüllt.\"

Kaiserin
(456 Beiträge)
von Julia am 11.11.2012 um 06:52 zitieren

Hallo Suse,

als ich in einer Zeitschrift die Rechtslage zu diesem Thema gelesen habe, musste ich an Dich denken. Heute komme ich endlich mal dazu, den kleinen Beitrag auch hier zu posten.

In dem Beitrag hat der Fachanwalt für Arbeitsrecht Christoph J. Burgmer zu verschiedenen Fragen wie \"Mir wurde gekündigt, weil ich krank bin.\" \"Mein Chef hat mich angebrüllt.\" \"Wegen ein paar Raucherpausen bin ich rausgeflogen.\" usw. die Rechtslagen beschrieben.

Hier seine Erläuterung zum Thema \"Mein Chef hat mich angebrüllt\":
Rechtslage: Das darf er tatsächlich! Wenn Ihr Arbeitgeber mal laut wird, ist ds nicht unbedingt rechtswidrig. Arbeitsgerichte erlauben eine sogenannte \"Streitkultur\", wenn es dafür einen nachvollziehbren Grund gibt. Was nicht erlaubt ist: Diskriminierungen und Beleidigungen. Übrigens: Regelmäßige und gezielte, übermäßig laute Auseinandersetzungen gelten als besondere Form der Gewalt und sind unzulässig.

Zitiert ist das ganze übrigens aus der Zeitschrift \"tv14 Nr. 22\". Damit wäre die Information auch vollständig für alle, die den Rest des Artikels nachlesen wollen.

Liebe Grüße
Julia


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