Thema: Papier-Buch gegen E-Book


Kaiserin
(5168 Beiträge)
von Suse am 08.05.2012 um 14:20 zitieren

Ist jemand von Euch schon umgestiegen auf E-Book und kann mir sagen, wie schwer ihm das fiel und wie das Handling so ist?
Wenn ich z.B. einen Artikel in einer Online Zeitung lese und scrollen muß zum weiterlesen, dann muß ich mich meist erst neu orientieren, wo mein letzter Absatz war. Wie ist das beim E-Book, \"blättert\" man seitengenau um, wie im Buch auch?
Wo kauft Ihr Eure Bücher, z. B. bei Amazon?
Und wie lange kann man so lesen, bis der Akku (oder wie auch immer das funktioniert) nachgeladen werden will?
Überlege jetzt kurzfristig für einen Urlaub auf E-Book umzusteigen. Fahre alleine und kann die Bücher dann regelrecht inhalieren, wenn ich so viel Zeit habe. Leider läßt die Gepäckgrenze nicht so viele Bücher zu, wie ich mitnehmen könnte für die Zeit.
Hoffe es kann und mag jemand antworten.

Suse-Leseratte

Behandele andere so, wie Du selber behandelt werden möchtest!


Antwort: Re: Papier-Buch gegen E-Book

Kaiserin
(1269 Beiträge)
von Melsi am 08.05.2012 um 15:40 zitieren
Zitat von Suse:

Ist jemand von Euch schon umgestiegen auf E-Book und kann mir sagen, wie schwer ihm das fiel und wie das Handling so ist? Wenn ich z.B. einen Artikel in einer Online Zeitung lese und scrollen muß zum weiterlesen, dann muß ich mich meist erst neu orientieren, wo mein letzter Absatz war. Wie ist das beim E-Book, \"blättert\" man seitengenau um, wie im Buch auch? Wo kauft Ihr Eure Bücher, z. B. bei Amazon? Und wie lange kann man so lesen, bis der Akku (oder wie auch immer das funktioniert) nachgeladen werden will? Überlege jetzt kurzfristig für einen Urlaub auf E-Book umzusteigen. Fahre alleine und kann die Bücher dann regelrecht inhalieren, wenn ich so viel Zeit habe. Leider läßt die Gepäckgrenze nicht so viele Bücher zu, wie ich mitnehmen könnte für die Zeit. Hoffe es kann und mag jemand antworten. Suse-Leseratte

Huhu Suse

ich selbst habe kein eBook, will mir aber irgendwann eins kaufen.

Eine Bekannte von mir ist leidenschaftliche Leserin und sie hat sich ein eBook gekauft - die Begeisterung ist groß! Das Lesen ist wie bei einem normalen Buch - eine Seite des Buches ist gleich eine Seite auf dem eBook, genauso wie das Blättern

Es passen glaube ich 1500 Bücher auf das Teil drauf. Sie hat das Kindle von Amazon und besorgt sich auch da ihre Lektüre online. Funktioniert einwandfrei

Das Kindle-eBook (oder heißt es Kindl?) ist so ziemlich das Beste, das auf dem Markt erhältlich ist.

LG und fröhliches Schmökern, Melsi


Antwort: E-Book UND Papier-Buch

Kaiserin
(481 Beiträge)
von ClaudiaVonWilmsdorff am 08.05.2012 um 16:22 zitieren

Hallo Suse,

rasch zwischendurch: ich nutze ein iPad2 u. a. fürs Lesen. Das Display ist klasse und man kann auch gut im Dämmerlicht sehen. Am Strand ist es allerdings oft zu hell um blendfrei lesen zu können.
Meine Freundin hat das Kindl von Amazon. Nachteil: Du bist an Amazon gebunden beim Buchkauf und das Display ist nur schwarzweiß - m. E. nicht so gut wie das iPad. Doch zugegeben: das ist auch nicht vergleichbar. Allerdings ist der Amazon-Reader sehr handlich.
Ich habe bei Weltbild oder Thalia letzthin auch ein eBook-Reader gesehen, weit unter hundert Euro. Von Sony soll es ebenfalls einen recht guten geben - kenne ich aber nicht.
Hat alles seine Vor- und Nachteile: die \"Handerotik\" eines echten Buches fehlt den elektronischen Readern, draußen am Strand sind sie nicht unbedingt die erste Wahl. Und der Akku geht irgendwann alle - gerade dann, wenn Du weiterlesen willst. Die Bücher nachher weitergeben ist auch nicht einfach, geschweige denn verkaufen. Und ja, ich finde die eBooks auch relativ teuer - fast so wie gebundene, jedenfalls was aktuelle Sachen angeht. Dafür brauchst Du weniger Bücherregale daheim und bei schlechtem Licht sowie knappem Reisegepäck punkten die Reader natürlich. Mein Fazit: am besten beides einpacken!
Viele Grüße, Claudia

Claudia von Wilmsdorff
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Antwort: @Melsi+Claudia

Kaiserin
(5168 Beiträge)
von Suse am 08.05.2012 um 16:34 zitieren

Danke für Eure Antworten!
Wußte z.B. gar nicht, dass es schon so viele Reader auf dem Markt gibt. Daran, dass Sand vielleicht nicht gerade der Liebling dieses Geräts wird, habe ich in meinem Eifer natürlich überhaupt nicht gedacht Und dass das Buch dann nicht mehr weitergegeben werden kann, ist auch schade. Wir tauschen uns doch sehr aus im Freundeskreis.
Dass ich ganz umsteigen werde, kann ich mir auch nicht vorstellen, die gewisse Handerotik von der Claudia spricht würde mir auch fehlen.
Vielleicht wäre die Lösung, sich ein günstigeres Gerät zuzulegen und es dann wirklich nur wie jetzt im Urlaub oder bei solchen Gelegenheiten eben, wo man Platz und/oder Gewicht sparen muß, einzusetzen. Da muß ich mich mal in die Angebote knien. Dank Euch weiß ich ja schon mal, wo ich suchen kann.
Wenn ich das richtig verstanden habe, ist ein heruntergeladenes Buch dann so gesperrt, dass ich den Download nicht weitergeben kann, ja? Lade auch keine Musik oder Filme herunter, deswegen habe ich da echt keine Ahnung.

Schon mal danke für die Anregungen und happy Feierabend!

Suse

Behandele andere so, wie Du selber behandelt werden möchtest!


Antwort: iPad vs. eBook

Kaiserin
(1269 Beiträge)
von Melsi am 08.05.2012 um 16:46 zitieren
Zitat von ClaudiaVonWilmsdorff:

Hallo Suse, rasch zwischendurch: ich nutze ein iPad2 u. a. fürs Lesen. Das Display ist klasse und man kann auch gut im Dämmerlicht sehen. Am Strand ist es allerdings oft zu hell um blendfrei lesen zu können. Meine Freundin hat das Kindl von Amazon. Nachteil: Du bist an Amazon gebunden beim Buchkauf und das Display ist nur schwarzweiß - m. E. nicht so gut wie das iPad. Doch zugegeben: das ist auch nicht vergleichbar. Allerdings ist der Amazon-Reader sehr handlich. Ich habe bei Weltbild oder Thalia letzthin auch ein eBook-Reader gesehen, weit unter hundert Euro. Von Sony soll es ebenfalls einen recht guten geben - kenne ich aber nicht. Hat alles seine Vor- und Nachteile: die \"Handerotik\" eines echten Buches fehlt den elektronischen Readern, draußen am Strand sind sie nicht unbedingt die erste Wahl. Und der Akku geht irgendwann alle - gerade dann, wenn Du weiterlesen willst. Die Bücher nachher weitergeben ist auch nicht einfach, geschweige denn verkaufen. Und ja, ich finde die eBooks auch relativ teuer - fast so wie gebundene, jedenfalls was aktuelle Sachen angeht. Dafür brauchst Du weniger Bücherregale daheim und bei schlechtem Licht sowie knappem Reisegepäck punkten die Reader natürlich. Mein Fazit: am besten beides einpacken! Viele Grüße, Claudia

Hallo @All,

also mit dem iPad habe ich auch schon Stunden gelesen und ich finde es extrem anstrengend für die Augen! Das Display vom iPad ist m. E. nach nicht für stundenlanges Schmökern geeignet. Dafür ist die Auflösung bei dem Teil auch viel zu stark. Gut, ist Geschmackssache, allerdings überanstrengt es meine Augen enorm, wenn ich zu lange davor sitze und lese.

Ein eBook ist wie ein richtiges Buch - es blendet nichts und man kann auch sehr gut in der Sonne damit lesen. Für dunkle Räume gibts aufsteckbare Leselämpchen. Finde ich persönlich auch sehr nett

Was die Akkulaufzeiten der eBooks angeht, so halten diese eine halbe Ewigkeit. Soweit ich weiß ein paar Wochen. Auch hier macht das iPad irgendwann schlapp, denn die Apple-Akkus kann man in die Tonne klopfen!

Für eBooks sprechen für mich persönlich viele Vorteile. Also ich werde mir eins besorgen. Ich lese in meinen Erholungsurlauben bis zu 6 Bücher. Wenn ich die in den Koffer packe, bleibt kaum noch Platz für Klamotten & Co.
Ein eBook passt ins Handgepäck und ich bin damit mehr als flexibel.

Meine Bücher werfe ich (und man möge es mir verzeihen) nach dem Lesen in die Papiertonne. Zu Hause ist dafür kein Platz und meine abgegriffenen, teilweise \"eingecremten\" Urlaubsbücher möchte ich auch niemandem mehr antun Verkaufen bringt auch nur unnötige Arbeit mit sich und viel Kohle bekommt man für gebrauchte Bücher auch nicht. Insofern ist es mir auch egal, ob ich ein eBook weitergeben kann oder nicht

Alles reine Geschmackssache

LG, Melsi


Antwort: Re: Papier-Buch gegen E-Book

Supernova
(138 Beiträge)
von TraumSekki am 09.05.2012 um 09:09 zitieren

Hallo Suse,

ich kann Melsi nur zustimmen: einer meiner Kollegen hat hier die Amazon Version, also den Kindle. Das Ding benötigt den Akku eigentlich nicht, nur gaaaaaanz selten, wenn du wg. Licht die Schärfe und Kontrast einstellen musst - deswegen hält der über WO und Monate hinweg.

Inzwischen gibt es auch Programme, die das Format so ändern können, dass du nicht nur an Amazon-Bücher gebunden bist Über Amazon kann auch jeder Privat-Mensch ein Buch schreiben und veröffentlichen, was meist nur für den Kindle verkauft wird, d. h. evtl. kannst du Bücher lesen, die man nicht in der Buchhandlung bekommen würde.

Bei den \"normalen\" Büchern lohnt sich ein Kindle preislich nicht, da es in Deutschland die Buchpreisbindung gibt und die damit genauso teuer sind. Wenn du aber auch mal englische Bücher oder anderssprachige liest, kannst du damit schon ordentlich Geld sparen.

Wünsche dir einen schönen Urlaub!

LG,
TraumSekki


Antwort: @Melsi: iPad Akku

Kaiserin
(481 Beiträge)
von ClaudiaVonWilmsdorff am 09.05.2012 um 20:18 zitieren

Hallo Melsi,

bist Du mit den iPads nicht ein wenig streng - von wegen Akku \"in die Tonne klopfen\"? Ich gebe zu bedenken: es ist ein vollwertiger PC - bisschen größer als DIN-A5, kaum einen halben Zentimeter dick und weniger als 750 gr. (samt Hülle) schwer - mit Office& Mail, Internet, Spielen, eBook-Reader, Navigation, GPRS, Telefon, Kamera und und und... da ist doch die Laufzeit von mehreren Stunden (je nach Benutzungsgrad/Anwendungen) für den Mini-Akku (bedenke mal das Gewicht des Geräts!!) geradezu grandios. Die reinen E-Bookreader brauchen ja kaum Energie (wofür auch?) und sie sind ja nun wirklich etwas ganz anderes...

Übrigens zum Punkt Display: die der iPads sind brilliant. Eigentlich auch nicht vergleichbar, Tiefenschärfe etc. - das hast Du ja schon selbst gesagt. Ich finde es keineswegs extrem für die Augen, im Gegenteil. Klar, auch hier muss man einstellen - je nach Licht.

Nein, ich bin kein wirklicher Apple-Fan, aber nun muss ich einfach die Stange halten, denn technisch sind die handlichen Tablets wirklich großartig!

Grüße vom Technik-Freak

Claudia von Wilmsdorff
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Antwort: @C. v. W.

Kaiserin
(1269 Beiträge)
von Melsi am 10.05.2012 um 09:43 zitieren
Zitat von ClaudiaVonWilmsdorff:

Hallo Melsi, bist Du mit den iPads nicht ein wenig streng - von wegen Akku \"in die Tonne klopfen\"? Ich gebe zu bedenken: es ist ein vollwertiger PC - bisschen größer als DIN-A5, kaum einen halben Zentimeter dick und weniger als 750 gr. (samt Hülle) schwer - mit Office& Mail, Internet, Spielen, eBook-Reader, Navigation, GPRS, Telefon, Kamera und und und... da ist doch die Laufzeit von mehreren Stunden (je nach Benutzungsgrad/Anwendungen) für den Mini-Akku (bedenke mal das Gewicht des Geräts!!) geradezu grandios. Die reinen E-Bookreader brauchen ja kaum Energie (wofür auch?) und sie sind ja nun wirklich etwas ganz anderes... Übrigens zum Punkt Display: die der iPads sind brilliant. Eigentlich auch nicht vergleichbar, Tiefenschärfe etc. - das hast Du ja schon selbst gesagt. Ich finde es keineswegs extrem für die Augen, im Gegenteil. Klar, auch hier muss man einstellen - je nach Licht. Nein, ich bin kein wirklicher Apple-Fan, aber nun muss ich einfach die Stange halten, denn technisch sind die handlichen Tablets wirklich großartig! Grüße vom Technik-Freak

Hallo Claudia,

nein nein ... ich bin nicht streng zum iPad Ich bin sogar ein ausgesprochener Apple-Fan (wir haben iPhones, ein MacBook Air und ein iPad zu Hause).

Sicherlich kann man ein iPad nicht mit einem eBook vergleichen, sonst vergleicht man Äpfel mit Birnen (im wahrsten Sinne des Wortes).

Es ging hier ansich auch nur um Bücher vs. eBooks und nicht um iPads. Letzteres ist relativ teuer und wenn man die Features eines solchen Gerätes nicht braucht (wie z. B. Spiele, Internet etc.), dann ist es \"nur zum Lesen\" ein extrem teures Gerät.

Der Akku ist natürlich OK für ein iPad - gerade in Anbetracht der Akkugröße und der vielen Dinge, die man damit auch machen kann. Hier also keine Kritik. Will man allerdings im Urlaub damit Bücher lesen, kommt man ums ständige Laden des Akkus nicht herum - das nervt und ist sicherlich nicht Sinn und Zweck der Übung Außerdem möchte ich so ein teures Gerät auch nicht am Strand einsetzen oder gar in meiner Strandtasche aufbewahren.

Die Bildschirmschärfe des iPads ist super, auch hier möchte ich nicht meckern. Allerdings bekomme ich vom stundenlangen draufschauen tatsächlich Probleme mit den Augen - es ist mir schlichtweg zu anstrengend! Hier bevorzuge ich ein normales MacBook Air Display, weil ich es als angenehmer empfinde. Das sind meine persönlichen Erfahrungswerte, bei Dir mag es anders sein.

In diesem Sinne

LG, Melsi (die ein wirklicher Apple-Fan ist)


Antwort: Re: Papier-Buch gegen E-Book

Kaiserin
(481 Beiträge)
von ClaudiaVonWilmsdorff am 10.05.2012 um 10:14 zitieren

Hallo Melsi!

Vielen Dank für Deine nette Rückmeldung und Dein \"outen\" als Apple-Fan. Ich tue mir da immer noch ein wenig schwer; das MacBook Air ist wirklich schick und federleicht, ich musste lange suchen (und gut bezahlen) bis ich einen ähnlichen Windows-PC fand. Ich glaube, mich würde allein die \"Apfel\"-Taste an den Rand des Wahnsinns bringen (naja bei Windows gibt es die Win-Taste) und manches andere mehr, etwa dass die Steuerung für die Fenstergröße beim Mac links anstatt wie beim Windoof rechts ist. Jaja, ich weiß: Gewohnheit. Prinzipiell ist der Mac vllt. sogar wirklich der bessere PC. Ich aber bleibe PCmäßig in meiner Windows-Welt und mache ab und zu Ausflüge zu Apple per iPhone und iPad, die mittlerweile zu schätzen gelernt habe.

Insoweit habe ich keinen echten Vergleich was die Displays anbelangt. Und es ist bestimmt auch so, dass jeder ein bisschen anders \"fühlt\" bzw. \"sieht\" - hängt ja mitunter sogar von der Tagesform ab, das kennt jeder der vorm Bildschirm sitzt. Da sind wir uns völlig einig.

Ich habe letztes Jahr auf Korfu das iPad tatsächlich mit an den Strand geschleppt, weil mir die Papierbücher ausgegangen waren. Armes Ding
Es hat unbeschadet überlebt, aber Du hast schon Recht: risikoreich und eigentlich viel zu schade.

Diese ganze Technik ist sehr spannend! Ich beschäftige mich gerade etwas mit dem eBook-Format. Man kann ja mittlerweile sogar für lau Worddateien ins epub-Format konvertieren. Das Format hat den Vorteil, dass es sich der Größe des Ausgabegeräts anpasst, also nicht so starre Seiten hat wie z. B. PDF. Je nach Ausgangsdatei sind die Ergebnisse anständig bis bescheiden. Apple offeriert ebenfalls ein Programm zum erstellen solcher Dateien, das habe ich noch nicht probiert. Es gibt noch so viel zu entdecken.

Bleiben wir also alle einfach neugierig und ziehen aus der Vielfalt das Bestmögliche für uns heraus!

In diesem Sinne: Dir und allen Mitlesern hier einen sonnigen Donnertag und liebe Grüße

Claudia von Wilmsdorff
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Antwort: Re: Re: Papier-Buch gegen E-Book

Kaiserin
(1269 Beiträge)
von Melsi am 10.05.2012 um 11:12 zitieren
Zitat von ClaudiaVonWilmsdorff:

Hallo Melsi! Vielen Dank für Deine nette Rückmeldung und Dein \"outen\" als Apple-Fan. Ich tue mir da immer noch ein wenig schwer; das MacBook Air ist wirklich schick und federleicht, ich musste lange suchen (und gut bezahlen) bis ich einen ähnlichen Windows-PC fand. Ich glaube, mich würde allein die \"Apfel\"-Taste an den Rand des Wahnsinns bringen (naja bei Windows gibt es die Win-Taste) und manches andere mehr, etwa dass die Steuerung für die Fenstergröße beim Mac links anstatt wie beim Windoof rechts ist. Jaja, ich weiß: Gewohnheit. Prinzipiell ist der Mac vllt. sogar wirklich der bessere PC. Ich aber bleibe PCmäßig in meiner Windows-Welt und mache ab und zu Ausflüge zu Apple per iPhone und iPad, die mittlerweile zu schätzen gelernt habe. Insoweit habe ich keinen echten Vergleich was die Displays anbelangt. Und es ist bestimmt auch so, dass jeder ein bisschen anders \"fühlt\" bzw. \"sieht\" - hängt ja mitunter sogar von der Tagesform ab, das kennt jeder der vorm Bildschirm sitzt. Da sind wir uns völlig einig. Ich habe letztes Jahr auf Korfu das iPad tatsächlich mit an den Strand geschleppt, weil mir die Papierbücher ausgegangen waren. Armes Ding ;-) Es hat unbeschadet überlebt, aber Du hast schon Recht: risikoreich und eigentlich viel zu schade. Diese ganze Technik ist sehr spannend! Ich beschäftige mich gerade etwas mit dem eBook-Format. Man kann ja mittlerweile sogar für lau Worddateien ins epub-Format konvertieren. Das Format hat den Vorteil, dass es sich der Größe des Ausgabegeräts anpasst, also nicht so starre Seiten hat wie z. B. PDF. Je nach Ausgangsdatei sind die Ergebnisse anständig bis bescheiden. Apple offeriert ebenfalls ein Programm zum erstellen solcher Dateien, das habe ich noch nicht probiert. Es gibt noch so viel zu entdecken. Bleiben wir also alle einfach neugierig und ziehen aus der Vielfalt das Bestmögliche für uns heraus! In diesem Sinne: Dir und allen Mitlesern hier einen sonnigen Donnertag und liebe Grüße

Hallo Claudia,

mein Mann sagt immer: Einmal Apple, immer Apple Und er hat so verdammt recht damit

Im Büro arbeite ich mit einem Windows-PC. Wir haben allerdings vor zwei Jahren alles auf Virtualisierung umgestellt (unsere hauseigene Lösung). Insofern arbeite ich mit einem \\\"Thinclient\\\", statt einem klassischen Desktop-PC, aber in einer virtuellen Windows-Umgebung.

Auf dem Mac zu Hause haben wir RDP installiert und dadurch kann ich von zu Hause aus mit meinem Apple auf Windows arbeiten (das geht u. a. auch mit dem iPhone von Unterwegs sehr gut). Seeeeehr spannende Geschichte Ich muss auch immer wieder umdenken, weil die Apple-Tastatur von der Windows-Tastatur abweicht. Aber das geht und nach ein paar Minuten hat man gut umgeschaltet

Man kann Apple also hervorragend mit Windows betreiben. Man braucht nur das nötige Equipment bzw. die Programme dafür.

Schön sind bei Apple auch die \\\"schlanken\\\" Gehäuse und das Design - alles sehr innovativ. Viele Hersteller kupfern sich diese Dinge zwischenzeitlich ab. Aber Apple bleibt Apple

Bei Deiner nächsten Notebook-Neuanschaffung solltest Du über das \\\"Air\\\" nachdenken. Ich kann es Dir nur empfehlen

GGLG aus dem sonnigen Maintal, Melsi


Antwort: Kindle-Erfahrungen // Empfehlenswerte E-Books gesucht

Kaiserin
(2043 Beiträge)
von Kirsten am 28.09.2012 um 11:44 zitieren

Hallo zusammen,

auf der Suche nach Buchtipps bin ich doch gerade über diesen schon etwas älteren Thread gestolpert und habe beschlossen, ihn mal kurz aus der Versenkung zu holen:

Ich bin seit Juli stolze Besitzerin eines Kindle.
Sehr interessiert habe ich also auch den Austausch hier gelesen und steuere gerne auch mal meine Erfahrungen bei:

Insbesondere im Urlaub hat er sich für mich als absolut nützlich erwiesen. Ich mutiere in meiner freien Zeit zu einem wahren Büchermonster und verschlinge da gut und gerne 5-7 Wälzer innerhalb von 2 Urlaubswochen. Besonders genossen habe ich bei meinem diesjährigen Sommerurlaub in der türkischen Sonne also, dass die elende Schlepperei der Printversionen wegfiel und ich somit auch mehr Platz für Klamotten hatte. Claudia erwähnte die Blendfreiheit - die ist beim Kindle auch bei hellem Sonnenlicht gegeben, man kann also völlig problemlos lesen. Nicht ganz so gut ist es im Dunkeln, da das Display nicht beleuchtet ist. Da verdirbt man sich beim Kindle also genauso die Augen, als wenn man die Papierversion bei schlecher Beleuchtung zu lesen versucht.

Dann ist es sicherlich richtig, dass man bei der Auswahl der Bücher noch relativ eingeschränkt und auf das Angebot von Amazon angewiesen ist. Allerdings würde ich gerne das Wort relativ ganz stark betonen, denn die Anzahl der verfügbaren Bücher ist so immens, dass man sie eh nicht ansatzweise bewältigen kann. Eine superreichhaltige Auswahl, die zudem ständig weiterwächst.

Ein wenig störend fand ich die teilweise schlechte Überführung von Print- in elektronische Buchstaben. Ich hatte auch mal das ein oder andere kostenlose Buch heruntergeladen. So viele Druckfehler habe ich noch nie zuvor in einem Buch gesehen; bei den Bezahl-E-Books war es aber okay.

Klasse fand ich dann wiederum, dass ich völlig problemlos im elektronischen Buchladen stöbern konnte, als mein heruntergeladener Büchervorrat erschöpft war und ich Nachschub brauchte. Während man sich ansonsten mit von Urlaubern zurückgelassenen Büchern begnügen oder aber aus einer sehr überschaubaren und dazu meist inhatlich dürftigem Kioskangebot wählen muss, war die Online-Auswahl beim Kindle natürlich riesig.

Die Oberfläche von Amazons Online-Shop ist bedienfreundlich, man kann ganz normal stöbern wie im Internet auch und im Null-komma-nix hat man sich ein neues Buch auf den Kindle heruntergezogen und kann wieder weiterlesen. (Ich hatte mir die Tribute von Panem mitgenommen und da mich der Panem-Virus infiziert hatte, konnte ich mir noch unterwegs auch Band 2 und 3 nachladen. Klasse!)

Die Preise liegen leicht unter denen der Printversion - auch ganz angenehm. Blöd ist allerdings, dass man die Bücher dann nicht verleihen kann; die Lizenz gilt wirklich nur für das eigene Gerät.

Ich bin keine Zwei- oder Mehrfachleserin. Wenn ich ein Buch gelesen habe, mag ich es - selbst wenn es toll war - nicht noch einmal in die Hand nehmen. Bücher wegzuschmeißen empfände ich als absolute Sünde - daher stapeln sich mittlerweile Büchertürme in meinen Schränken und fristen - ein Mal gelesen und danach nie mehr berührt - dort ihr Dasein. Diese Platzfresser habe ich zukünftig also auch nicht mehr.

Dass das Display lediglich schwarz-weiß ist, störte mich überhaupt nicht. Das habe ich im gedruckten Buch ja auch nicht anders; maximal bei Zeitschriften oder Journalen - aber die würde ich mir eh nicht auf den Kindle ziehen wollen. Das Erscheinungsbild einer Seite auf dem Kindle-Display ist sehr angenehm und natürlich, da der Druck genau wie der des Buches ist und man schon das Gefühl hat, ein Buch und nichts vom Computer zu lesen.

Die Buchstabengröße kann man ebenfalls frei wählen (und es gibt auch noch weitere Einstellmöglichkeiten, die ich bisher aber nicht genutzt habe). Die Seiten werden automatisch umgebrochen, man muss NICHTS scrollen. Anders als beim Papierbuch im Urlaub stört auch kein Wind, keine Seiten werden umgebogen. Wenn ich den Kindle aus und wieder anschalte, findet er kinderleicht wieder zurück an die Seite, an der ich aufgehört habe zu lesen.

Ach, und umblättern kann man mit derselben Hand, mit der man auch den Kindle hält. Das fand ich superangenehm; ist etwas für besonders Faule, ganz so wie ich es im Urlaub gerne bin: Man muss noch nicht einmal die den Hinterkopf stützende Hand bewegen, um eine neue Seite aufzuschlagen. Nur kurz mit dem Daumen das Display touchieren.

Auch der Akku wurde angesprochen. Dessen Leistung ist absolut ausreichend und deckt gleich mehrere TAGE (!!!) ab. Die Gefahr zu lesen und plötzlich vom blinkenden Ladesymbol überrascht zu werden, halte ich also wirklich für verschwindend gering.

Also alles in allem eine supergeniale Sache wie ich finde. Und das sage ich, die über Jahre immer steif und fest behauptet hat, das gedruckte Buch niemals gegen eine elektronische Version eintauschen zu wollen.

Falls es jemand bis hierhin geschafft hat und nun noch eine tolle Buchempfehlung für mich hat, die ich auf mein \"Light&Flat\" laden kann, wäre ich superdankbar.

Viele Grüße
Kirsten

Derjenige, der sagt: 'Es geht nicht', sollte den nicht stören, ders gerade tut.


Antwort: @Kirsten Kindle-Erfahrungen // Empfehlenswerte E-Books

Kaiserin
(481 Beiträge)
von ClaudiaVonWilmsdorff am 29.09.2012 um 17:56 zitieren
Zitat von Kirsten:

Hallo zusammen, auf der Suche nach Buchtipps bin ich doch gerade über diesen schon etwas älteren Thread gestolpert und habe beschlossen, ihn mal kurz aus der Versenkung zu holen: Ich bin seit Juli stolze Besitzerin eines Kindle. Sehr interessiert habe ich also auch den Austausch hier gelesen und steuere gerne auch mal meine Erfahrungen bei: Insbesondere im Urlaub hat er sich für mich als absolut nützlich erwiesen. Ich mutiere in meiner freien Zeit zu einem wahren Büchermonster und verschlinge da gut und gerne 5-7 Wälzer innerhalb von 2 Urlaubswochen. Besonders genossen habe ich bei meinem diesjährigen Sommerurlaub in der türkischen Sonne also, dass die elende Schlepperei der Printversionen wegfiel und ich somit auch mehr Platz für Klamotten hatte. :-) Claudia erwähnte die Blendfreiheit - die ist beim Kindle auch bei hellem Sonnenlicht gegeben, man kann also völlig problemlos lesen. Nicht ganz so gut ist es im Dunkeln, da das Display nicht beleuchtet ist. Da verdirbt man sich beim Kindle also genauso die Augen, als wenn man die Papierversion bei schlecher Beleuchtung zu lesen versucht. :verrueckt: Dann ist es sicherlich richtig, dass man bei der Auswahl der Bücher noch relativ eingeschränkt und auf das Angebot von Amazon angewiesen ist. Allerdings würde ich gerne das Wort relativ ganz stark betonen, denn die Anzahl der verfügbaren Bücher ist so immens, dass man sie eh nicht ansatzweise bewältigen kann. Eine superreichhaltige Auswahl, die zudem ständig weiterwächst. Ein wenig störend fand ich die teilweise schlechte Überführung von Print- in elektronische Buchstaben. Ich hatte auch mal das ein oder andere kostenlose Buch heruntergeladen. So viele Druckfehler habe ich noch nie zuvor in einem Buch gesehen; bei den Bezahl-E-Books war es aber okay. :-/ Klasse fand ich dann wiederum, dass ich völlig problemlos im elektronischen Buchladen stöbern konnte, als mein heruntergeladener Büchervorrat erschöpft war und ich Nachschub brauchte. Während man sich ansonsten mit von Urlaubern zurückgelassenen Büchern begnügen oder aber aus einer sehr überschaubaren und dazu meist inhatlich dürftigem Kioskangebot wählen muss, war die Online-Auswahl beim Kindle natürlich riesig. Die Oberfläche von Amazons Online-Shop ist bedienfreundlich, man kann ganz normal stöbern wie im Internet auch und im Null-komma-nix hat man sich ein neues Buch auf den Kindle heruntergezogen und kann wieder weiterlesen. (Ich hatte mir die Tribute von Panem mitgenommen und da mich der Panem-Virus infiziert hatte, konnte ich mir noch unterwegs auch Band 2 und 3 nachladen. Klasse!) Die Preise liegen leicht unter denen der Printversion - auch ganz angenehm. Blöd ist allerdings, dass man die Bücher dann nicht verleihen kann; die Lizenz gilt wirklich nur für das eigene Gerät. Ich bin keine Zwei- oder Mehrfachleserin. Wenn ich ein Buch gelesen habe, mag ich es - selbst wenn es toll war - nicht noch einmal in die Hand nehmen. Bücher wegzuschmeißen empfände ich als absolute Sünde - daher stapeln sich mittlerweile Büchertürme in meinen Schränken und fristen - ein Mal gelesen und danach nie mehr berührt - dort ihr Dasein. Diese Platzfresser habe ich zukünftig also auch nicht mehr. Dass das Display lediglich schwarz-weiß ist, störte mich überhaupt nicht. Das habe ich im gedruckten Buch ja auch nicht anders; maximal bei Zeitschriften oder Journalen - aber die würde ich mir eh nicht auf den Kindle ziehen wollen. Das Erscheinungsbild einer Seite auf dem Kindle-Display ist sehr angenehm und natürlich, da der Druck genau wie der des Buches ist und man schon das Gefühl hat, ein Buch und nichts vom Computer zu lesen. Die Buchstabengröße kann man ebenfalls frei wählen (und es gibt auch noch weitere Einstellmöglichkeiten, die ich bisher aber nicht genutzt habe). Die Seiten werden automatisch umgebrochen, man muss NICHTS scrollen. Anders als beim Papierbuch im Urlaub stört auch kein Wind, keine Seiten werden umgebogen. Wenn ich den Kindle aus und wieder anschalte, findet er kinderleicht wieder zurück an die Seite, an der ich aufgehört habe zu lesen. Ach, und umblättern kann man mit derselben Hand, mit der man auch den Kindle hält. Das fand ich superangenehm; ist etwas für besonders Faule, ganz so wie ich es im Urlaub gerne bin: Man muss noch nicht einmal die den Hinterkopf stützende Hand bewegen, um eine neue Seite aufzuschlagen. Nur kurz mit dem Daumen das Display touchieren. 8-) Auch der Akku wurde angesprochen. Dessen Leistung ist absolut ausreichend und deckt gleich mehrere TAGE (!!!) ab. Die Gefahr zu lesen und plötzlich vom blinkenden Ladesymbol überrascht zu werden, halte ich also wirklich für verschwindend gering. Also alles in allem eine supergeniale Sache wie ich finde. Und das sage ich, die über Jahre immer steif und fest behauptet hat, das gedruckte Buch niemals gegen eine elektronische Version eintauschen zu wollen. Falls es jemand bis hierhin geschafft hat und nun noch eine tolle Buchempfehlung für mich hat, die ich auf mein \"Light&Flat\" laden kann, wäre ich superdankbar. :blume: Viele Grüße Kirsten

Hallo Kirsten!

Schön, dass Du so viele gute Erfahrungen sammeln konntest. Dass man einfach \"nachladen\" kann (via preiswertes wlan) und doch eine recht gute Auswahl hat, finde ich ebenfalls positiv, auch am iPad. Im Wohnmobil geht es eng zu - dicke Wälzer werden da zum dicken Problem.

Meine Empfehlungen:
>Wasser für den Elefanten (Gruen)
Roman auf der Basis der Geschichte des amerikanischen Wanderzirkus - ein schillerndes Lesevergnügen und toll recherchiert
>Der Alte, der aus dem Fenster stieg und verschwand (Jonasson)
Fazit: Herrlich bunt, skurril und komisch, überraschende Wendungen und interessanter, teils politischer Hintergrund
>Der Junge, der Träume schenkte (???)
Die Geschichte des Radios in Amerika und zugleich pralle Lebensbeschreibung des (erfundenen) Protagonisten
>Die Stadt der Diebe (Benioff)
Russland - 2. Weltkrieg - zwei junge Männer/Jungs, die überleben wollen.
Berührend, weise, komisch und bitterernst.

Von den beiden ersten weiß ich, dass sie als eBook verfügbar sind, die anderen musst Du gucken.

Viel Spaß beim Lesen und Grüße aus Südtirol (Wetter solala, werde wohl auch viel lesen)

Claudia von Wilmsdorff
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Praktisch Praxishandbuch Word
Gabler Verlag, ISBN 3-409-12406-3
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Antwort: Buchtipps - vielen Dank@Claudia

Kaiserin
(2043 Beiträge)
von Kirsten am 01.10.2012 um 13:44 zitieren

Hallo Claudia,

vielen Dank für deine Tipps.

Wenn der aus dem Fenster steigende Alte der Hundertjährige ist, dann habe ich den wortwörtlich schon bei mir unterm Bett liegen - nicht zerdrückt, aber gedruckt. Der ist also schon so gut wie eingepackt, auch wenn meinem Kindle das so gar nicht gefallen mag.

Den Träume schenkenden Jungen habe ich bereits gelesen. Kurzweilig und schnell zu futtern war das Buch, lebendig geschrieben, man konnte sich super in die damalige Zeit hineinversetzen; es kam sogar ein leichtes Mafia-Flair auf. Die Empfehlung kann ich also bestätigen, falls hier noch andere w&o-Damen nach Tipps suchen.

Die Stadt der Diebe kannte ich noch nicht und werde sie mir sicherlich herunterladen. Die Kindle-Version gibt es tatsächlich; die Rezensionen klingen - genau wie deine Empfehlung - gut und vielversprechend.

Wasser für den Elefanten steht bzgl. der Rezensionen der Stadt der Diebe in nichts nach - auch dieses Buch gibt es (yippieh!) als Kindle Edition.

Also nochmals herzlichen Dank für deine Empfehlungen - so etwas finde ich immer wertvoller als wenn man sich in der Buchhandlung durch die Zusammenfassungen liest. So manches vermeintlich tolle Buch hat sich in der Realität dann doch als ziemlicher Flop erwiesen.

Viele Grüße aus dem schwerst-sonnigen NRW
Kirsten

Derjenige, der sagt: 'Es geht nicht', sollte den nicht stören, ders gerade tut.


Antwort: Lesefutter

Kaiserin
(481 Beiträge)
von ClaudiaVonWilmsdorff am 01.10.2012 um 14:17 zitieren
Zitat von Kirsten:

Hallo Claudia, vielen Dank für deine Tipps. Wenn der aus dem Fenster steigende Alte der Hundertjährige ist, dann habe ich den wortwörtlich schon bei mir unterm Bett liegen - nicht zerdrückt, aber gedruckt. 8-) Der ist also schon so gut wie eingepackt, auch wenn meinem Kindle das so gar nicht gefallen mag. Den Träume schenkenden Jungen habe ich bereits gelesen. Kurzweilig und schnell zu futtern war das Buch, lebendig geschrieben, man konnte sich super in die damalige Zeit hineinversetzen; es kam sogar ein leichtes Mafia-Flair auf. Die Empfehlung kann ich also bestätigen, falls hier noch andere w&o-Damen nach Tipps suchen. Die Stadt der Diebe kannte ich noch nicht und werde sie mir sicherlich herunterladen. Die Kindle-Version gibt es tatsächlich; die Rezensionen klingen - genau wie deine Empfehlung - gut und vielversprechend. Wasser für den Elefanten steht bzgl. der Rezensionen der Stadt der Diebe in nichts nach - auch dieses Buch gibt es (yippieh!) als Kindle Edition. Also nochmals herzlichen Dank für deine Empfehlungen - so etwas finde ich immer wertvoller als wenn man sich in der Buchhandlung durch die Zusammenfassungen liest. So manches vermeintlich tolle Buch hat sich in der Realität dann doch als ziemlicher Flop erwiesen. Viele Grüße aus dem schwerst-sonnigen NRW Kirsten

Hallo Kirsten,

freut mich, dass meine Lesetipps angekommen sind. Ich denke, die Bücher gefallen Dir. Man/frau muss beim Lesen auch so eine Linie haben, aber wenn du den 100jährigen schon unterm(!) Bett liegen hast (den ich meinte, aber in Anbetracht meines absoluten Lieblingsbuches \"Der Alte, der Liebesromane las\" mal kurz umgetitelt habe) und den verträumten Jungen gut fandest (stimmt absolut Deine Aussage zum Mafia-Flair) gefallen Dir die beiden anderen Titel bestimmt auch.

\"Der Alte, der Liebesromane las\" ist ein älteres Buch von Sepulveda, es bricht eine Lanze für die Erhaltung des Regenwaldes und den Naturschutz, ist auch eine Empfehlung wert und leider viel, viel zu schnell gelesen. Falls es das für Kindle gibt - tue es Dir an!

Viel Spaß für Dich beim Lesen - hier geht gerade die Sonne auf und ich sehe jetzt nach den Regenwolken die Gipfel - Wanderwege, wir kommen...

Liebe Grüße und viel Spaß beim \"schmöckern\"

Claudia v. W.

PS: habe gerade gestern Abend Computersendung gesehen - Kindle ist Markführer, ziemlich gut weg kam auch das teure Gerät von Sony. Das nur nebenbei...

Claudia von Wilmsdorff
Fachautorin | Trainerin
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Nützlich
Wordrezepte: www.von-wilmsdorff.com

Praktisch Praxishandbuch Word
Gabler Verlag, ISBN 3-409-12406-3
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