Thema: Wie Mitarbeiter zum Computer-Training motivieren?


Supernova
(117 Beiträge)
von Bugs am 18.05.2011 um 11:00 zitieren

Hallo miteinander,

im Herbst stellen wir unsere Computer auf Windows 7 und Office 2010 um (von XP und 2003). Mein Job ist es die Anwender auf Trab zu bringen.

Wir haben eine Menge Material zum Selbstlernen im Intranet und auf dem Web organisiert, gesammelt, etc...

Wie bringe ich jetzt unsere Mitarbeiter dazu die Sachen auch anzusehen und zu lernen?

Wenn die Leute beim Rollout nicht mindestens wissen, was ein Ribbon ist und wie sie eine Datei in Excel speichern können gibt das ein Unglück.

Ich schätze der normale Mitarbeiter sollte sich mit mindestens 10 Minuten Webbased Training auseinandersetzen. Das sollte nicht zu viel verlangt sein, oder?

Habt ihr ein paar Tips?

Vielen Dank.


Antwort: Re: Wie Mitarbeiter zum Computer-Training motivieren?

Kaiserin
(1270 Beiträge)
von Melsi am 18.05.2011 um 11:33 zitieren
Zitat von Bugs:

Hallo miteinander, im Herbst stellen wir unsere Computer auf Windows 7 und Office 2010 um (von XP und 2003). Mein Job ist es die Anwender auf Trab zu bringen. Wir haben eine Menge Material zum Selbstlernen im Intranet und auf dem Web organisiert, gesammelt, etc... Wie bringe ich jetzt unsere Mitarbeiter dazu die Sachen auch anzusehen und zu lernen? Wenn die Leute beim Rollout nicht mindestens wissen, was ein Ribbon ist und wie sie eine Datei in Excel speichern können gibt das ein Unglück. :verrueckt: Ich schätze der normale Mitarbeiter sollte sich mit mindestens 10 Minuten Webbased Training auseinandersetzen. Das sollte nicht zu viel verlangt sein, oder? Habt ihr ein paar Tips? Vielen Dank.

Hallo Bugs,

die Mitarbeitermotivation läuft bei uns eigentlich nur über irgendwelche Goodies, die wir von der GF aus verteilen Freiwillig macht bei uns so gut wie niemand etwas.

In Deinem Fall kann ich nur sagen: Wer sich nicht selbst die Unterlagen anschaut, der hat halt das Nachsehen

Die Umstellung von Office 2003 auf 2010 ist schon extrem, zumal sich ja die gesamte Benutzeroberfläche ändert. Darauf würde ich vorab die Mitarbeiter auch per E-Mail hinweisen und den Tipp geben, sich die Unterlagen auf den Servern anzuschauen (direkte Hyperlinks zu den Dateien am Besten mitsenden).

Oder aber Ihr macht einen kleinen Wettbewerb für die Mitarbeiter: Wer sich selbst zurecht findet und die IT-Abteilung nicht mit irgendwelchen lästigen Fragen beansprucht, der bekommt halt irgendwas als Dankeschön. Hier kann man ja Kleinigkeiten verteilen (Gummibärchen, Pralinen, Sekt oder was auch immer).

Wäre so ein Vorschlag von mir.

LG, Melsi


Antwort: Umsteigen auf 2010 / Win7

Kaiserin
(481 Beiträge)
von ClaudiaVonWilmsdorff am 18.05.2011 um 12:03 zitieren

Hallo Bugs,

die Umstellung ist/wird extrem. Ich denke nicht, dass die Mitarbeiter so von sich aus diesen Schritt schaffen.

Ich habe derzeit ganz viele solcher Umsteiger-Schulungen laufen, ein Tag Training ist nicht verkehrt. Bei den Firmen die ich betreue/betreut habe, mussten einfach alle hin. Schulungszeit 6,5 Stunden - das gab einen Überblick zur effizienten Windows7-Nutzung und die Neuerungen im Office. Die meisten fanden es gut - sogar die, die ursprünglich der Meinung waren, sie wären nur wegen des Chefs im Schulungsraum.

10 Minuten webbasiertes Selbstlernen ist für den geplanten Umstieg einfach viel zu wenig, es fehlt außerdem das \"persönliche\" Erleben und der Ansprechpartner (in dem Fall der Trainer), der zusätzliche Tipps und Tricks für den Alltag liefert und so zur Umsetzung motiviert. Bei vielen Teilnehmern hörte ich zum Schluss: \"ich freue mich auf morgen (sie wurden direkt nach der Schulung umgestellt), wenn ich dann endlich die vorgestellten Arbeitstechniken probieren kann!\". Das macht dann Sinn - für den Mitarbeiter und die Firma!

Letztendlich kostet das Unternehmen ein solcher Umstieg nämlich noch viel mehr, wenn die Mitarbeiter nicht fit sind bzw. die neue Arbeitsumgebung verweigern/falsch nutzen. Da spielt es dann keine Rolle, wie sie selbst darüber denken bzw. wenn man als Firma nach dem Motto handelt \"wer nicht will, der hat schon\". Drauflegen muss nämlich zum Schluss immer die Firma. Meine Anregung wäre, den Mitarbeitern ein Training \"verpflichtend\" anzubieten. Gerne kannst Du mich über meine Website kontaktieren, falls es Fragen gibt bzw. eine Schulung in Frage kommt.

Viele Grüße

Claudia von Wilmsdorff
Fachautorin | Trainerin
++++++++++++++++++++++++
Nützlich
Wordrezepte: www.von-wilmsdorff.com

Praktisch Praxishandbuch Word
Gabler Verlag, ISBN 3-409-12406-3
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Antwort: Umsteigererfahrung

Kaiserin
(5168 Beiträge)
von Suse am 18.05.2011 um 13:31 zitieren

Hallo Bugs,

wir sind, meine ich, vor 2 Jahren ungefähr von 2003 auf 2007 umgestiegen. Wir hatten keine Schulung dazu und es war der Horror!! Die einfachsten Dinge gerieten zu aufwendigen Arbeiten, da kein Handgriff aus 2003 mehr anwendbar war. Ich weiß noch, dass ich gleich morgens einen wichtigen Brief schreiben mußte und fast darüber ausgerastet bin, weil ich die Einstellungen für die Seitenzahlen nicht finden konnte. Meine Rettung in vielen Dingen war damals hier das Forum, Claudia kann sich sicherlich erinnern.
In den Seminaren, die ich dann später zur Vertiefung besucht habe, saßen auch Mitarbeiter von Firmen, die in einigen Monaten erst umstellen wollten. Ich kann Dir nur sagen, alle waren einhelllig der Meinung, dass es fast unsinnig war, in der frühen Phase schon geschult zu werden, bis zur Umstellung in 6 Monaten wäre das meiste eh wieder vergessen. Schulen und umsetzen, wie Claudia schreibt, ist meines Erachtens das beste System. Dann sagen einem die Begriffe und Icons auch noch was und man findet sich wirklich zurecht.
Die Freiwilligkeit der Mitarbeiter mag ja teilweise gegeben sein, aber ich denke auch Melsis Erfahrung aus ihrer Firma spiegeln die Realität. Und im Endeffekt trägt wirklich die Firma die Kosten, wenn es nicht so läuft, wie man sich das dachte.
Ich weiß nichts über Dein Unternehmen und deren Größe, vielleicht wäre es eine Möglichkeit, neben der Freiwilligkeit einen Tag vor Umstieg für Schlüsselpositionen eine Schulung anzubieten, damit wenigstens das Wichtigste an dem Tag laufen kann, wenn das große Suchen und Fluchen beginnt.
Glaub mir, alle Umsteiger sagen nicht zu Unrecht, dass es etwas ganz anderes ist mit 2007 zu arbeiten.

Suse

Behandele andere so, wie Du selber behandelt werden möchtest!


Antwort: Schulung

Kaiserin
(1270 Beiträge)
von Melsi am 18.05.2011 um 13:52 zitieren

Hallo @All,

also das mit den Schulungen sehe ich anders. Wie gesagt, ich spreche hier für mich, nicht für andere.

Ich habe bisher nur zwei Schulungen mitgemacht (Lexware und Cobra Adress Plus). Beide Seminare haben mir nichts gebracht, außer einem Papier, das mir die Teilnahme bescheinigt und Kosten, die zum Glück mein AG getragen hat. Warum haben mir die Schulungen nichts gebracht? Weil ich dort mehr oder weniger meine Zeit abgesessen habe.

Bis ich tatsächlich die Sachen anwenden konnte, da waren Wochen vergangen und alles geschulte war sowieso dahin. Ich habe mir das alles angeschaut, hab hier und da was selbst machen dürfen, aber alles in allem war es nur Geblubber eines Dozenten, der damit nur sein täglich Brot verdient. Nicht mehr, nicht weniger.

Vielleicht hatte ich aber auch einfach Pech mit meinen Trainern?! Kann ich nicht beurteilen, aber meine Erfahrungen in Bezug auf PC-Schulungen sind leider negativ.

@CvW:
Ich möchte Dich hier wirklich nicht angreifen - also bitte nicht falsch verstehen!!!

Für mich persönlich ist so eine Schulung das Letzte, was ich heutzutage machen würde. Da setze ich mich lieber mal 8 Stunden in Ruhe hin und suche mir das alles selbst im Programm raus, was ich täglich brauche. Da habe ich die gleiche Zeit aufgebracht und lerne tatsächlich nur das, was ich auch für meine Arbeit brauche.

Learning by doing - das ist zumindest mein Weg, wie ich die Dinge angehe und es hat bisher in 23 Berufsjahren immer super geklappt

Im www gibts übrigens einen tollen Link, der dem Einsteiger die neuen Benutzeroberflächen aufzeigt:

http://mgweisbrod.wordpress.com/2008/11/17/alles-fur-den-schnellstart-mit-office-2007/

Dann unter \"interaktive Benutzerhandbücher\" das Programm (Word, Excel usw.) wählen und Download starten.

Ist zwar von 2003 auf 2007, aber das 2010er Office ist ja quasi fast gleich mit der 2007er Version.

LG, Melsi


Antwort: Re: Wie Mitarbeiter zum Computer-Training motivieren?

Supernova
(138 Beiträge)
von TraumSekki am 18.05.2011 um 15:13 zitieren

Hallo Bugs,

ich sehe es ähnlich wie Melsi und würde daher eine Bedarfsanalyse machen.

Etliche Mitarbeiter haben am Ende schon zu Hause Windows 7 oder das Office 2007/2010 und benötigen keine Schulung. Je nachdem, was ihr für eine Firma seid, muss am Ende auch nicht jeder MA allen kennen/können.

Ich habe in meiner Firma von 2003 auf 2007 ohne Schulung umgestellt und muss sagen, learning by doing und mit der Onlinehilfe hab ich alles gefunden, was ich gebraucht hab. Nun habe ich seit diser WO auch 2010. Meine Firma wird bald Schulungen anbieten, wo ich gern Excel besuchen möchte. Beim Word passe ich eh nur Vorlagen an, d. h. nur Text. Dafür benötige ich keine Schulung. Outlook ist eh drin und PowerPoint mache ich nicht viel - wenn dann doch mal was kommt, guck ich auch in Foren nach oder eben in der Onlinehilfe.

So könnt ihr mit einer Umfrage sehen, wo Bedarf und auch der Wunsch besteht, was benötigt wird - spart Stress und Kosten und jeder MA weiß trotzdem, dass er gut aufgehoben ist


Antwort: Vielen Dank

Supernova
(117 Beiträge)
von Bugs am 18.05.2011 um 16:14 zitieren

Hallo miteinander,

vielen herzlichen Dank für Eure Antworten.

Die Methodik ist vorgegeben, daran kann ich nichts ändern. Die Mengenverhältnisse sind auch nicht so, dass sich das einfach bewerkstelligen liesse. Die Mitarbeiter wollen auch keine Schulungen haben. Die empfinden das als Zeitverschwendung.

Den Bedarf habe ich da schon abgeklärt. Es gibt eine handvoll Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die intensiv mit Office arbeiten. Die erhalten tatsächlich spezielle Schulungen. Und sie erhalten von mir den ganz speziellen Tip, dass sie am Umstellungstag kein Officedokument abliefern dürfen.

Ich meinte eher: wie bekomme ich die restlichen Leute dazu das vorhandene Lernangebot auch wahrzunehmen und nicht am Tag der Umstellung in Panik zu geraten?

Danke für den Tip mit dem Wettbewerb. Daran habe ich auch schon gedacht. Hat das schon jemand probiert?

Liebe Grüsse,

Bugs


Antwort: Re: Wie Mitarbeiter zum Computer-Training motivieren?

Kaiserin
(1270 Beiträge)
von Melsi am 18.05.2011 um 16:48 zitieren

Hallo Bugs,

wie viele Mitarbeiter habt Ihr denn beschäftigt?

Das mit dem Wettbewerb ist natürlich nicht für große Firmen geeignet, denn die Anrufe in der IT müssen ja irgendwie dokumentiert werden. Bei 50 und mehr Usern wird das ganz schnell zu einem Großprojekt.

Also gib mal Meldung zur Kopfzahl. Dann kann ich Dir vielleicht noch ein paar mehr Tipps geben

LG, Melsi


Antwort: Noch ein Nachtrag

Kaiserin
(1270 Beiträge)
von Melsi am 18.05.2011 um 17:05 zitieren
Zitat von Melsi:

Hallo Bugs, wie viele Mitarbeiter habt Ihr denn beschäftigt? Das mit dem Wettbewerb ist natürlich nicht für große Firmen geeignet, denn die Anrufe in der IT müssen ja irgendwie dokumentiert werden. Bei 50 und mehr Usern wird das ganz schnell zu einem Großprojekt. Also gib mal Meldung zur Kopfzahl. Dann kann ich Dir vielleicht noch ein paar mehr Tipps geben :-) LG, Melsi

Hallo Bugs,

zur Frage, wie Du die Leute dazu bekommst, die Lernangebote wahrzunehmen:

Ich würde eine nette Mail an alle Mitarbeiter verfassen mit folgendem Text (sinngemäß):

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wie Sie bereits wissen, erfolgt am xxxxx die Umstellung auf Win7 und Office 2010.

Keine IT-Umstellung läuft wirklich reibungslos. Da unsere IT-Kollegen sicherlich mit einigen Nachwehen dieser Umstellung technischerseits zu Kämpfen haben werden, bitten wir Sie im Vorfeld um Folgendes:

Nutzen Sie rechtzeitig unsere Lernangebote, die wir für Sie zusammengestellt und veröffentlicht haben unter \"dann-einfach-den-Hyperlink-zu-den-Dokumenten-einfügen\"

Unterstützen Sie ggf. auch Ihre Kollegen, wenn diese mit etwas nicht zurecht kommen und Sie ggf. auf dem kurzen Dienstweg helfen und etwas erklären können.

Sie entlasten mit den Lernangeboten weiterhin nicht nur unsere IT, sondern auch Ihre tägliche Arbeit innerhalb der Programme.

Um Ihnen das Schulungsangebot etwas schmackhaft zu machen, haben wir eine Art Wettbewerb gestartet. Diejenigen unter uns, die am wenigsten Anrufe bei der IT platzieren, erhalten kleine Präsente von unserer Geschäftsführung.

Wir werden Ihre Anrufe notieren und nach angemessener Zeit auswerten. Die Gewinner des Wettbewerbs werden bekanntgegeben.

blablabla

Also nur als Vorschlag von meiner Seite. Der Text ist mit der heißen Nadel gestrickt

LG, Melsi


Antwort: @Melsi: Einsteigerlink 2007

Kaiserin
(5168 Beiträge)
von Suse am 19.05.2011 um 12:45 zitieren
Zitat von Melsi:

Hallo @All, also das mit den Schulungen sehe ich anders. Wie gesagt, ich spreche hier für mich, nicht für andere. Ich habe bisher nur zwei Schulungen mitgemacht (Lexware und Cobra Adress Plus). Beide Seminare haben mir nichts gebracht, außer einem Papier, das mir die Teilnahme bescheinigt und Kosten, die zum Glück mein AG getragen hat. Warum haben mir die Schulungen nichts gebracht? Weil ich dort mehr oder weniger meine Zeit abgesessen habe. Bis ich tatsächlich die Sachen anwenden konnte, da waren Wochen vergangen und alles geschulte war sowieso dahin. Ich habe mir das alles angeschaut, hab hier und da was selbst machen dürfen, aber alles in allem war es nur Geblubber eines Dozenten, der damit nur sein täglich Brot verdient. Nicht mehr, nicht weniger. Vielleicht hatte ich aber auch einfach Pech mit meinen Trainern?! Kann ich nicht beurteilen, aber meine Erfahrungen in Bezug auf PC-Schulungen sind leider negativ. @CvW: Ich möchte Dich hier wirklich nicht angreifen - also bitte nicht falsch verstehen!!! Für mich persönlich ist so eine Schulung das Letzte, was ich heutzutage machen würde. Da setze ich mich lieber mal 8 Stunden in Ruhe hin und suche mir das alles selbst im Programm raus, was ich täglich brauche. Da habe ich die gleiche Zeit aufgebracht und lerne tatsächlich nur das, was ich auch für meine Arbeit brauche. Learning by doing - das ist zumindest mein Weg, wie ich die Dinge angehe und es hat bisher in 23 Berufsjahren immer super geklappt :-) Im www gibts übrigens einen tollen Link, der dem Einsteiger die neuen Benutzeroberflächen aufzeigt: http://mgweisbrod.wordpress.com/2008/11/17/alles-fur-den-schnellstart-mit-office-2007/ Dann unter \"interaktive Benutzerhandbücher\" das Programm (Word, Excel usw.) wählen und Download starten. Ist zwar von 2003 auf 2007, aber das 2010er Office ist ja quasi fast gleich mit der 2007er Version. LG, Melsi

Hallo Melsi,

habe den Link an einen Bekannten weitergegeben, der auch gerade mit dem Umstieg kämpft. Nicht alle PDF`s darin lassen sich öffnen, Word und Outlook funktioniert, Excel und die allgemeine Oberfläche z.B. nicht. Nur mal als Info

Behandele andere so, wie Du selber behandelt werden möchtest!


Antwort: Re: @Melsi: Einsteigerlink 2007

Kaiserin
(1270 Beiträge)
von Melsi am 19.05.2011 um 13:07 zitieren
Zitat von Suse:

Hallo Melsi, habe den Link an einen Bekannten weitergegeben, der auch gerade mit dem Umstieg kämpft. Nicht alle PDF`s darin lassen sich öffnen, Word und Outlook funktioniert, Excel und die allgemeine Oberfläche z.B. nicht. Nur mal als Info :-)

Hi Suse,

ähm, welche pdfs?

Ich habe doch die \\\"Interaktiven Benutzerhandbücher\\\" gemeint. Die kann man entweder direkt online aufrufen oder aber downloaden und speichern. Die gehen bei mir alle.

LG, Melsi


Antwort: @Melsi: Wer lesen kann..

Kaiserin
(5168 Beiträge)
von Suse am 19.05.2011 um 13:16 zitieren
Zitat von Melsi:

Hi Suse, ähm, welche pdfs? :-/ Ich habe doch die \\\"Interaktiven Benutzerhandbücher\\\" gemeint. Die kann man entweder direkt online aufrufen oder aber downloaden und speichern. Die gehen bei mir alle. LG, Melsi

..ist klar im Vorteil

Ich habe den Link weitergegeben und darauf kam die Meldung zurück, der ist ja gut, aber die Pdfs gehen teilweise nicht auf. Daraufhin habe ich Dir einfach getickert; dass Du die direkt gar nicht angesprochen sondern die Benutzerhandbücher erwähnt hattest, habe ich dabei gar nicht mehr im Hinterkopf gehabt Sorry

Suse

Behandele andere so, wie Du selber behandelt werden möchtest!


Antwort: Re: @Melsi: Wer lesen kann..

Kaiserin
(1270 Beiträge)
von Melsi am 19.05.2011 um 13:33 zitieren
Zitat von Suse:

..ist klar im Vorteil ;-) Ich habe den Link weitergegeben und darauf kam die Meldung zurück, der ist ja gut, aber die Pdfs gehen teilweise nicht auf. Daraufhin habe ich Dir einfach getickert; dass Du die direkt gar nicht angesprochen sondern die Benutzerhandbücher erwähnt hattest, habe ich dabei gar nicht mehr im Hinterkopf gehabt :verrueckt: Sorry :beschaemt: Suse

Hi Suse,

bin ich froooooooooooooh, dass nicht nur ich so ein Dussel bin

Mir passiert sowas ja auch ständig. Kommt davon, wenn man einfach nur die Texte quer liest. Das mache ich permanent. Kein Wunder, bei der Flut an Mails usw., die man täglich sichten muss

Dann ist ja zum Glück alles gut

LG, Melsi


Antwort: so etwa....

Supernova
(117 Beiträge)
von Bugs am 20.05.2011 um 10:37 zitieren

rund 3000. Und zwar verteilt auf rund 180 Standorte.

Ich habe gestern mit Kollegen aus anderen Divisions gesprochen, die meinten man müsse die Mitarbeiter über die Linienchefs motivieren an den Selflearnings teilzunehmen. Das wären wohl auch die Erfahrungen aus dem eben gelaufenen Pilotrollout...

Ich weiss nicht, ob da nicht ein negatives Menschenbild dahinter steht oder nur ein realistisches...

Der interaktive Befehlsfinder wurde jedenfalls bei uns von Anwendern äusserst gelobt and als das wichtigste Hifsmittel beschrieben.

Vielen lieben Dank jedenfalls für Eure Tips und für das Anschreiben.

Grüsse

Bugs


Antwort: Re: Wie Mitarbeiter zum Computer-Training motivieren?

Supernova
(116 Beiträge)
von mut am 20.05.2011 um 11:13 zitieren

Hallo, Bugs,

welchen \"interaktiven Befehlsfinder\" meinst Du? Ich glaube, bei mir steht gerade einer ganz fest auf der Leitung. Da ich auch vor kurzem umgestellt wurde von 2003 auf 2010, bin ich an jedem Tipp interessiert.

Vielen Dank!

Allen schon mal ein tolles Wochenende und viele Grüße

mut


Antwort: Re: so etwa....

Kaiserin
(1270 Beiträge)
von Melsi am 20.05.2011 um 11:28 zitieren
Zitat von Bugs:

rund 3000. Und zwar verteilt auf rund 180 Standorte. Ich habe gestern mit Kollegen aus anderen Divisions gesprochen, die meinten man müsse die Mitarbeiter über die Linienchefs motivieren an den Selflearnings teilzunehmen. Das wären wohl auch die Erfahrungen aus dem eben gelaufenen Pilotrollout... Ich weiss nicht, ob da nicht ein negatives Menschenbild dahinter steht oder nur ein realistisches... Der interaktive Befehlsfinder wurde jedenfalls bei uns von Anwendern äusserst gelobt and als das wichtigste Hifsmittel beschrieben. Vielen lieben Dank jedenfalls für Eure Tips und für das Anschreiben. Grüsse Bugs

Hallo Bugs,

oh je. Ich glaube kaum, dass Ihr 3000 MA unter einen Hut bekommen werdet und dann auch noch verteilt auf über 180 Standorte

Jedenfalls würde für mich die Sache mit den Präsenten unter den Tisch fallen. Ihr benötigt bei der Kopfzahl zu viele Personalressourcen, um die Anrufe je User in Eurer IT-Abteilung zu registrierern und nachzuhalten. Das ist m. E. nach ein Faß ohne Boden.

Eine Alternative wäre noch, dass Ihr ein Online-Schulungssystem einrichtet, bei dem jeder User eine Art Prüfung bzw. \\\"Führerschein für die neuen Systeme/Anwendungen\\\" ablegen muss. So könnt Ihr sehen, ob und wer sich überhaupt an den angebotenen Schulungen beteiligt hat.

Ansonsten könnt Ihr nur an die MA herantreten und sie bitten, das Angebot rechtzeitig vor dem Rollout von Win7 und Office 2010 anzunehmen. Zwingen könnt Ihr die MA nicht.

Mehr könnt Ihr da wohl nicht tun.

LG, Melsi


Antwort: Erfahrungen zur Umstellung

Kaiserin
(2043 Beiträge)
von Kirsten am 20.05.2011 um 11:52 zitieren
Zitat von Melsi:

Hallo Bugs, oh je. Ich glaube kaum, dass Ihr 3000 MA unter einen Hut bekommen werdet und dann auch noch verteilt auf über 180 Standorte :-( Jedenfalls würde für mich die Sache mit den Präsenten unter den Tisch fallen. Ihr benötigt bei der Kopfzahl zu viele Personalressourcen, um die Anrufe je User in Eurer IT-Abteilung zu registrierern und nachzuhalten. Das ist m. E. nach ein Faß ohne Boden. Eine Alternative wäre noch, dass Ihr ein Online-Schulungssystem einrichtet, bei dem jeder User eine Art Prüfung bzw. \\\"Führerschein für die neuen Systeme/Anwendungen\\\" ablegen muss. So könnt Ihr sehen, ob und wer sich überhaupt an den angebotenen Schulungen beteiligt hat. Ansonsten könnt Ihr nur an die MA herantreten und sie bitten, das Angebot rechtzeitig vor dem Rollout von Win7 und Office 2010 anzunehmen. Zwingen könnt Ihr die MA nicht. Mehr könnt Ihr da wohl nicht tun. LG, Melsi

Hallo Bugs,

wir wurden kürzlich ebenfalls umgestellt. Und zwar neben der Umstellung auf die aktuelle Windows-Version auch gleich noch eine Umstellung von Lotus Notes auf Outlook und weiteren neuen Features. Ich kann sagen, wir WURDEN umgestellt, aber mittelfristig wird das beim ganzen Konzern gemacht und das betrifft eine Umstellung im 5-stelligen Mitarbeiterbereich.

Hierzu gab es klare Pflichtveranstatlungen zur Bedienoberfläche. Allerdings ging es nicht in die Details, obwohl die Programme (Word, Excel, Powerpoint etc.) schon anders aussehen und sehr gewöhnungsbedürftig sind. Hier taste ich mich langsam heran, frage Kollegen oder bemühe die Suchfunktion.

Natürlich könnte ich auch unseren Support anrufen, aber die haben m. E. andere Dinge zu tun als Hilfestellungen bei Bedienschwierigkeiten eines Programms zu geben.

Ob man sich eine Schulung antut, muss m. E. schon jeder selber entscheiden. Meine Erfahrung ist, dass die Schulungsinhalte in den seltensten Fällen so konzipiert sind, dass sie jedem Teilnehmer den optimalen Nutzen bieten. Außerdem gibt es ganz verschiedene Lerntypen. Da ist eine Schulung schon verplemperte Zeit, weil sie in der Zwischenzeit ganz andere Dinge erledigen, aber nicht zuhören. Bei uns einmal mehr, da durch W-LAN jeder immer und überall (und eben auch in den Schulungsräumen) auf seine Daten incl. E-Mails zugreifen und somit auch arbeiten kann.

Ob man Mitarbeiter verpflichten kann, eine Online-Schulung durchzuführen, hast du (Melsi) ja negativ beurteilt. Das sehe ich schon anders, es kommt halt darauf an, für wie wichtig die Geschäftsführung diesen Punkt erachtet.

Bei uns gab es bereits verpflichtende Schulungen zur Arbeitssicherheit oder auch Compliance. Die musste jeder absolvieren und zwar nachweislich im System dokumentiert, damit es bei Verfehlungen nicht heißen kann, dass man es nicht wusste.

Der, für den der Umgang mit dem Computer das tägliche Brot ist und wo eben ein fehlerhaftes Beherrschen z. B. beim Kunden zur Missstimmung führen kann, kann m. E. sehr wohl verpflichtet werden, sein Werkzeug gescheit zu beherrschen.

Was die Ursprungsfrage nach der Motivation der Mitarbeiter angeht (alles andere sind zwar interessante Punkte, stehen aber ja wohl nicht zur Debatte), so ist das ein schwer zu bestellendes Feld. Letztlich musst du es schaffen, den Mitarbeitern die Vorteile aufzuzeigen, die der geübte Umgang mit dem System mit sich bringt. Den E-Mailvorschlag weiter oben finde ich da schon gar nicht schlecht. Allerdings würde ich die Sicht weder auf die Firma noch auf die IT-Kollegen lenken wollen. Offen gibt das zwar kaum ein MA zu, letztlich interessieren sie sich aber für das eigene Wohl am meisten. Daher muss man m. E. auch DA ansetzen und den Kollegen vermitteln, dass SIE Zeit sparen, auf dem neuesten Stand der Technik sind etc.

Bei uns hat man diese Aktion übrigens mit einer tollen andern Aktion verknüpft. Zum absoluten Spottpreis haben wir zeitgleich Windows 2010 auch für den privaten Gebrauch erwerben können. Somit war ein Anreiz geschaffen, sich mit dem Programm zu befassen - denn zu Hause brauchte man das ja auch und war für kleinstes Geld sehr schnell auf dem neuesten Stand. Die Versionen gab es übrigens auch in allen erdenklichen Sprachen, da wir auch unzählige (auch internationale) Standorte haben. Fand ich clever gelöst und somit wurde auch das Interesse erhöht, sich das neue Wissen anzueignen. Vielleicht ja auch ein Tipp für euch?!

Viele Grüße
Kirsten

Derjenige, der sagt: 'Es geht nicht', sollte den nicht stören, ders gerade tut.


Antwort: Re: Erfahrungen zur Umstellung

Kaiserin
(1270 Beiträge)
von Melsi am 20.05.2011 um 12:14 zitieren
Zitat von Kirsten:

Hallo Bugs, wir wurden kürzlich ebenfalls umgestellt. Und zwar neben der Umstellung auf die aktuelle Windows-Version auch gleich noch eine Umstellung von Lotus Notes auf Outlook und weiteren neuen Features. Ich kann sagen, wir WURDEN umgestellt, aber mittelfristig wird das beim ganzen Konzern gemacht und das betrifft eine Umstellung im 5-stelligen Mitarbeiterbereich. Hierzu gab es klare Pflichtveranstatlungen zur Bedienoberfläche. Allerdings ging es nicht in die Details, obwohl die Programme (Word, Excel, Powerpoint etc.) schon anders aussehen und sehr gewöhnungsbedürftig sind. Hier taste ich mich langsam heran, frage Kollegen oder bemühe die Suchfunktion. Natürlich könnte ich auch unseren Support anrufen, aber die haben m. E. andere Dinge zu tun als Hilfestellungen bei Bedienschwierigkeiten eines Programms zu geben. Ob man sich eine Schulung antut, muss m. E. schon jeder selber entscheiden. Meine Erfahrung ist, dass die Schulungsinhalte in den seltensten Fällen so konzipiert sind, dass sie jedem Teilnehmer den optimalen Nutzen bieten. Außerdem gibt es ganz verschiedene Lerntypen. Da ist eine Schulung schon verplemperte Zeit, weil sie in der Zwischenzeit ganz andere Dinge erledigen, aber nicht zuhören. Bei uns einmal mehr, da durch W-LAN jeder immer und überall (und eben auch in den Schulungsräumen) auf seine Daten incl. E-Mails zugreifen und somit auch arbeiten kann. Ob man Mitarbeiter verpflichten kann, eine Online-Schulung durchzuführen, hast du (Melsi) ja negativ beurteilt. Das sehe ich schon anders, es kommt halt darauf an, für wie wichtig die Geschäftsführung diesen Punkt erachtet. Bei uns gab es bereits verpflichtende Schulungen zur Arbeitssicherheit oder auch Compliance. Die musste jeder absolvieren und zwar nachweislich im System dokumentiert, damit es bei Verfehlungen nicht heißen kann, dass man es nicht wusste. Der, für den der Umgang mit dem Computer das tägliche Brot ist und wo eben ein fehlerhaftes Beherrschen z. B. beim Kunden zur Missstimmung führen kann, kann m. E. sehr wohl verpflichtet werden, sein Werkzeug gescheit zu beherrschen. Was die Ursprungsfrage nach der Motivation der Mitarbeiter angeht (alles andere sind zwar interessante Punkte, stehen aber ja wohl nicht zur Debatte), so ist das ein schwer zu bestellendes Feld. Letztlich musst du es schaffen, den Mitarbeitern die Vorteile aufzuzeigen, die der geübte Umgang mit dem System mit sich bringt. Den E-Mailvorschlag weiter oben finde ich da schon gar nicht schlecht. Allerdings würde ich die Sicht weder auf die Firma noch auf die IT-Kollegen lenken wollen. Offen gibt das zwar kaum ein MA zu, letztlich interessieren sie sich aber für das eigene Wohl am meisten. Daher muss man m. E. auch DA ansetzen und den Kollegen vermitteln, dass SIE Zeit sparen, auf dem neuesten Stand der Technik sind etc. Bei uns hat man diese Aktion übrigens mit einer tollen andern Aktion verknüpft. Zum absoluten Spottpreis haben wir zeitgleich Windows 2010 auch für den privaten Gebrauch erwerben können. Somit war ein Anreiz geschaffen, sich mit dem Programm zu befassen - denn zu Hause brauchte man das ja auch und war für kleinstes Geld sehr schnell auf dem neuesten Stand. Die Versionen gab es übrigens auch in allen erdenklichen Sprachen, da wir auch unzählige (auch internationale) Standorte haben. Fand ich clever gelöst und somit wurde auch das Interesse erhöht, sich das neue Wissen anzueignen. Vielleicht ja auch ein Tipp für euch?! ;-) Viele Grüße Kirsten

Hallo Kirsten,

Du schreibst \"Ob man Mitarbeiter verpflichten kann, eine Online-Schulung durchzuführen, hast du (Melsi) ja negativ beurteilt. Das sehe ich schon anders, es kommt halt darauf an, für wie wichtig die Geschäftsführung diesen Punkt erachtet.\"

Sicher, wenn die GF das für wichtig erachtet. Bugs hat aber geschrieben, wie man die MA überhaupt dazu bekommen kann, dieses Angebot wahrzunehmen. Für mich las sich das nicht so, als gäbe es eine tatsächliche Auflage. Gäbe es diese, dann wären die Regelungen längst getroffen und man hätte bereits die MA zur Schulung verdonnert.

Also so interpretiere ich die Sache aus der Ferne.

Es geht doch darum, wie man die Mannschaft dazu bringt, sich irgendwelche Schulungsunterlagen anzuschauen. Von Seminaren mit Dozenten wird ja in diesem Unternehmen abgesehen.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie sich dieses Unternehmen das Rollout in diesem Ausmaß überhaupt vorstellt. Frei nach dem Motto \"Dusch mich, aber mach mich nicht naß!\"

Die Firma will die MA zur Eigenschulung bewegen und hat m. E. keinerlei Idee, wie das zu machen ist. Finde ich persönlich schon etwas befremdlich Die IT-Abteilung müsste sich eigentlich übergeordnet und diese Geschichte kümmern und der GF ganz klar sagen, wie das Rollout und die Schulungen etc. für die MA auszusehen haben.

Also ich verstehe dieses Prozedere gerade gar nicht. Wir haben bei einem unserer Großkunden schon x-fach IT-Rollouts durchgeführt. Diese waren bis ins Detail geplant - und zwar Monaaaateeeee vor der Umstellung. Sowas wie bei Bugs gab es dort nicht ... klare Regeln, klare Pflichten für die MA und alles kam über die IT-Abteilung, die ja genau weiß, auf was es ankommt.

Und da sind wir wieder bei den Auflagen

LG, Melsi


Antwort: kikra@web.de

Kaiserin
(2043 Beiträge)
von Kirsten am 20.05.2011 um 12:37 zitieren
Zitat von Melsi:

Hallo Kirsten, Du schreibst \"Ob man Mitarbeiter verpflichten kann, eine Online-Schulung durchzuführen, hast du (Melsi) ja negativ beurteilt. Das sehe ich schon anders, es kommt halt darauf an, für wie wichtig die Geschäftsführung diesen Punkt erachtet.\" Sicher, wenn die GF das für wichtig erachtet. Bugs hat aber geschrieben, wie man die MA überhaupt dazu bekommen kann, dieses Angebot wahrzunehmen. Für mich las sich das nicht so, als gäbe es eine tatsächliche Auflage. Gäbe es diese, dann wären die Regelungen längst getroffen und man hätte bereits die MA zur Schulung verdonnert. Also so interpretiere ich die Sache aus der Ferne. Es geht doch darum, wie man die Mannschaft dazu bringt, sich irgendwelche Schulungsunterlagen anzuschauen. Von Seminaren mit Dozenten wird ja in diesem Unternehmen abgesehen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie sich dieses Unternehmen das Rollout in diesem Ausmaß überhaupt vorstellt. Frei nach dem Motto \"Dusch mich, aber mach mich nicht naß!\" Die Firma will die MA zur Eigenschulung bewegen und hat m. E. keinerlei Idee, wie das zu machen ist. Finde ich persönlich schon etwas befremdlich :-( Die IT-Abteilung müsste sich eigentlich übergeordnet und diese Geschichte kümmern und der GF ganz klar sagen, wie das Rollout und die Schulungen etc. für die MA auszusehen haben. Also ich verstehe dieses Prozedere gerade gar nicht. Wir haben bei einem unserer Großkunden schon x-fach IT-Rollouts durchgeführt. Diese waren bis ins Detail geplant - und zwar Monaaaateeeee vor der Umstellung. Sowas wie bei Bugs gab es dort nicht ... klare Regeln, klare Pflichten für die MA und alles kam über die IT-Abteilung, die ja genau weiß, auf was es ankommt. Und da sind wir wieder bei den Auflagen :-) LG, Melsi

Hi Melsi,

damit hast du natürlich Recht. Wenn die Geschäftsführung eine solche Umstellung in ihrer Dimension nicht erfasst, dann ist das alles ungleich schwieriger und auch sehr merkwürdig. Schon allein dass Bugs als Sekki sich darum kümmern muss, ist mehr als eigenartig. Bei einer Firma in der Größenordnung von 3.000 Mitarbeitern kann ich das überhaupt nicht nachvollziehen.

Aber vielleicht ist es ja auch so, dass sich niemand hier eine blutige Nase holen will von den ITlern. Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass die nicht zumindest eine Empfehlung ausgesprochen haben, wie man so etwas ausrollt.

Wahrscheinlich kommt das dicke Ende noch und zwar dann, wenn sich alle Seiten beschwerden, dass nichts mehr funktioniert: Mitarbeiter, Kunden etc. wie war das noch gleich mit dem in den Brunnen gefallenen Kind?!

Viele Grüße
Kirsten

Derjenige, der sagt: 'Es geht nicht', sollte den nicht stören, ders gerade tut.


Antwort: IT-Umstellung

Kaiserin
(2043 Beiträge)
von Kirsten am 20.05.2011 um 13:15 zitieren
Zitat von Kirsten:

Hi Melsi, damit hast du natürlich Recht. Wenn die Geschäftsführung eine solche Umstellung in ihrer Dimension nicht erfasst, dann ist das alles ungleich schwieriger und auch sehr merkwürdig. Schon allein dass Bugs als Sekki sich darum kümmern muss, ist mehr als eigenartig. Bei einer Firma in der Größenordnung von 3.000 Mitarbeitern kann ich das überhaupt nicht nachvollziehen. Aber vielleicht ist es ja auch so, dass sich niemand hier eine blutige Nase holen will von den ITlern. Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass die nicht zumindest eine Empfehlung ausgesprochen haben, wie man so etwas ausrollt. Wahrscheinlich kommt das dicke Ende noch und zwar dann, wenn sich alle Seiten beschwerden, dass nichts mehr funktioniert: Mitarbeiter, Kunden etc. wie war das noch gleich mit dem in den Brunnen gefallenen Kind?! :verrueckt: Viele Grüße Kirsten

Sorry, hab bei meinem letzten Beitrag versehentlich Thema und E-Mail-Addi vertauscht. Daher schnell noch eine inhaltlose E-Mail hinterher, damit das Thema nicht untergeht.
Nochmals sorry, viele Grüße
Kirsten
*offensichtich reif fürs Wochenende*

Derjenige, der sagt: 'Es geht nicht', sollte den nicht stören, ders gerade tut.


Antwort: Re: kikra@web.de

Kaiserin
(1270 Beiträge)
von Melsi am 20.05.2011 um 13:43 zitieren
Zitat von Kirsten:

Hi Melsi, damit hast du natürlich Recht. Wenn die Geschäftsführung eine solche Umstellung in ihrer Dimension nicht erfasst, dann ist das alles ungleich schwieriger und auch sehr merkwürdig. Schon allein dass Bugs als Sekki sich darum kümmern muss, ist mehr als eigenartig. Bei einer Firma in der Größenordnung von 3.000 Mitarbeitern kann ich das überhaupt nicht nachvollziehen. Aber vielleicht ist es ja auch so, dass sich niemand hier eine blutige Nase holen will von den ITlern. Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass die nicht zumindest eine Empfehlung ausgesprochen haben, wie man so etwas ausrollt. Wahrscheinlich kommt das dicke Ende noch und zwar dann, wenn sich alle Seiten beschwerden, dass nichts mehr funktioniert: Mitarbeiter, Kunden etc. wie war das noch gleich mit dem in den Brunnen gefallenen Kind?! :verrueckt: Viele Grüße Kirsten

Hi Kirsten,

nachvollziehen kann ich sowas auch nicht. Sehr seltsam das

Ich als Sekki würde mir das nicht ans Bein binden und ganz klar sagen, dass das Sache der IT-Abteilung ist.

Außerdem bekommt es meiner Meinung nach auch viel mehr Gewichtung, wenn eine solche Auflage von der GF oder IT-Abteilung direkt an die MA kommuniziert wird.

Ich habe oft die Erfahrung gemacht, dass meine Mails an die Mannschaft nicht so ernst genommen werden, wie die meines Chefs - und wir haben nur insgesamt 30 Angestellte. Bei 3000 MA ist sowas sicherlich nicht anders.

Tja, mal sehen was Bugs daraus macht und wie die Sache - oder das Rollout - ausgeht. Es bleibt spannend

LG und vorab schon mal ein schöööööööööööönes WE, Melsi


Antwort: Re: Wie Mitarbeiter zum Computer-Training motivieren?

Supernova
(138 Beiträge)
von TraumSekki am 20.05.2011 um 15:00 zitieren

Ich kann ehrlich gar nicht verstehen, warum man MA dafür motivieren muss? Bei uns läuft der Rollout noch: wer wollte, konnte sich bei der IT als \"Testperson\" für 2007 / 2010 melden. Ich habe mich schnell für 2007 gemeldet, was bei uns aber auch nicht firmenweit eingeführt worden ist. Nun, wo das 2010er Rollout ansteht (wir haben ca. 1.000 MA und 100 haben das 2010er eine Zeit lang getestet), kommen unsere MA von allein auf unsere Academy/Personal und IT zu und fordern diese Schulungen von sich aus...!? Und das finde ich \"normal\".


Antwort: Normal oder nicht?

Kaiserin
(1270 Beiträge)
von Melsi am 20.05.2011 um 15:15 zitieren
Zitat von TraumSekki:

Ich kann ehrlich gar nicht verstehen, warum man MA dafür motivieren muss? Bei uns läuft der Rollout noch: wer wollte, konnte sich bei der IT als \"Testperson\" für 2007 / 2010 melden. Ich habe mich schnell für 2007 gemeldet, was bei uns aber auch nicht firmenweit eingeführt worden ist. Nun, wo das 2010er Rollout ansteht (wir haben ca. 1.000 MA und 100 haben das 2010er eine Zeit lang getestet), kommen unsere MA von allein auf unsere Academy/Personal und IT zu und fordern diese Schulungen von sich aus...!? Und das finde ich \"normal\".

Hallo TraumSekki,

leider ist sowas nicht selbstverständlich. Das sage ich aus 23 Jahren Berufserfahrung.

Wir sind Gold-Partner von Microsoft und seit ich im Unternehmen bin, teste ich sämtliche neue Betriebssysteme und Office-Anwendungen. Und glaube mir, ich habe da wirklich alles durch!

Ich bin die erste die \"hier\" schreit, wenn es darum geht was Neues zu lernen oder zu testen.

Meine Kollegen warten immer schön ab und gehen dann erst an die Sache ran, wenn alles schon um ist und sie quasi müssen.

Eigeninitiative kannst Du heute eigentlich von kaum einem MA erwarten. Das ist die Realität. Jeder macht nur das, was ihm ein anderer sagt - nicht mehr und nicht weniger.

Warum sollte man sich denn auch unnötige Arbeit aufhalsen? Die Dinge (wie hier die neuen Microsoft-Produkte) kommen doch so oder so. Dann kann ich mich dann damit beschäftigen, wenn ich den Kram auf meinem PC habe. Nicht früher, nicht später.

Ob das dann gut ist und/oder effektiv, das sei mal dahin gestellt. Egal, der AG zahlt und wenn ich stundenlang was suchen muss, dann suche ich halt. Schließlich wollte ja mein AG diesen Umstieg

Ich verstehe manche MA einfach nicht.

Zum Glück gibts aber auch noch die Sorte Mensch, zu denen wir gehören. Diejenigen, die sich kümmern, engagieren und sich schon im Vorfeld schlau machen

LG, Melsi


Antwort: Nochmals vielen Dank...

Supernova
(117 Beiträge)
von Bugs am 23.05.2011 um 10:28 zitieren

... für Eure Tips.

Den Spruch mit dem Duschen finde ich gut.

Ich habe noch einen: man kann ein Pferd zum Wasser führen, aber trinken muss es selbst.

Ich muss das störrische Vieh zum Trinken bringen...

Der interaktive Befehlsfinder Office 2003-2010:
http://office.microsoft.com/de-ch/outlook-help/position-von-menu-und-symbolleistenbefehlen-in-office-2010-HA101794130.aspx#_Toc256784678

Das mit der Prüfung überlege ich auch, aber de facto kann ich niemanden zwingen. Das ist albern, wenn ich einen Test zur Pflicht erkläre und es hat keine Konsequenzen, wenn man ihn nicht macht. Und wenn es kein Pflichttest ist, kann ich ihn gleich ganz weglassen.

Ich werde den Vorgesetzten ins Gewissen reden und werde den Mitarbeitern erklären, dass es zu ihrem Vorteil ist, wenn Sie ein paar Minuten Selbsttraining machen, aber ich schätze am Rollout werden immer noch Leute unvorbereitet sein.

Die IT hat die Verantwortung für die Bereitstellung des Systems und sie hat auch die ganzen Self-Learnings bereit gestellt. Ein Home-Use-Program haben wir auch, aber es gibt halt immer eine Menge an Leuten, die man nicht mitbekommt.

Nochmals danke für Eure Ideen,

Bugs


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