Thema: Karriereknick durch Erziehungszeiten?


Rose
(48 Beiträge)
von Schnuffi am 21.07.2010 um 14:47 zitieren

Hallo,
ich würde gerne mal Eure Meinung hören zu diesem Thema.
Auf einem Seminar (TN waren nur Frauen) sind wir irgendwie darauf zu sprechen gekommen, es wurde eine rege Diskussion daraus.
Für die Erziehung der Kinder steigen Frauen ganz oder teilweise aus dem Job aus. In der heutigen Zeit kann man eine Annäherung der Karrierekurven von Mann und Frau feststellen - bis zum Kinderkriegen.
Könnt\' Ihr das bestätigen oder glaubt Ihr, dass danach ein gleichwertiger Anschluss an die begonnene Karriere noch möglich ist?

Bin auf Eure Erfahrungsberichte/Meinungen sehr gespannt!

Danke und viele Grüße
von
Schnuffi

Viele Grüße aus Bayern
von
Schnuffi


Antwort: *hochschieb :-)

Kaiserin
(382 Beiträge)
von EGE76 am 30.07.2010 um 08:12 zitieren

Guten Morgen Schnuffi,
das ist eine gute und interessante Frage.
Ich habe dazu folgende Erfahrungen gemacht:

- je eher die Frau nach der Geburt wieder einsteigt, desto besser sind ihre Chancen den Anschluss zu finden
- je mehr Stunden sie arbeitet (also nicht unbedingt der klassische 8-12 Uhr Job) desto besser für die Karriere
- je besser die Frau organisiert ist desto flexibler ist sie (Überstunden, Projekte annehmen, Teilnahme an Meetings (die gehen ja eh immer länger als geplant)
- je höher der Bildungsabschluss, desto besser sind denke ich auch die Chancen sich auch neu zu orientieren, trotz Elternzeit und Kinder.
- und ganz wichtig: je besser sie Ihren \"Ausstieg\" vorbereitet hat, desto besser ihre Chancen, später wieder an Ihre Laufbahn anzuknüpfen.

Soweit von mir

Viele Grüße
EGE76


Antwort: Re: Karriereknick durch Erziehungszeiten?

Königin
(201 Beiträge)
von Frau-Urmel am 30.07.2010 um 08:42 zitieren

Hallo,

ich denke es liegt auch immer an der Firma. Bei uns ist es sogar meistens so, dass die Frauen ihren bisherigen Arbeitsplatz nach der Elternzeit wiederbekommen. Für die Übergangszeit gab es dann eine Vertretung.

Sollte die Firma tarifvertraglich gebunden sein, ist die Möglichkeit auch besser wieder in den Arbeitsprozess einzusteigen.

LG
Frau Urmel


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