Thema: Übergabe von Firmenmittel wie Handy, Laptop etc.


Kaiserin
(361 Beiträge)
von Allesora am 30.06.2010 um 16:19 zitieren

Hallo,

wenn wir Firmenmittel s. o. ausgeben, unterschreibt der/die Mitarbeiter/in, ein Formular, was er/sie alles erhält.

Bei der Rückgabe ist es allerdings schon oft vorgekommen, dass die Hälfte fehlt oder defekt ist. Dann bekomme ich die lapidare Antwort \\\"shit happens oder ich weiß nicht wo es ist, es ist kaputt kann ich nix für etc. etc.\\\", da könnte ich ja an die Wand springen - darf ich natürlich nicht und mache ich auch nicht. Aber ich habe auch keine Handhabe, dass ich demjenigen z. B. sage, dass er die Teile ersetzen soll.

Gerade heute geschehen mit einem Handy was zurückgegeben wurde. Das Datenkabel und das Headset fehlte. Ich muss es aber für einen anderen Mitarbeiter wieder funktionstüchtig abgeben ..., d. h. ich kann jetzt wieder Datenkabel und Headset bestellen und der Mitarbeiter muss länger auf sein Handy warten.

Ich möchte nun auf dem Ausgabeformular einen Satz einfügen, mit folgender Formulierung oder so ähnlich
\\\"Bei nicht vollständiger Rückgabe, Verlust oder Defekt haben Sie den entsprechenden Betrag zu erstatten\\\"
(bei Datenkabel und Headset wären das 6,50 gewesen...)

Es soll aber freundlicher wirken. Habt ihr einen besseren Vorschlag was man schreiben könnte? Oder was steht auf euren Ausgabeformularen darauf? Ich bin im Moment so sauer auf diesem Typ, dass mir nichts beseres als das oben beschriebene einfällt. Der Kopf ist einfach noch nicht frei genug, um etwas sachliches, freundliches, aber auch bestimmtes zu formulieren.

Vielen Dank schon im Voraus für eure Vorschläge

Gruß allesora

Lieber verrückt das Leben genießen, als normal langweilen!


Antwort: Re: Übergabe von Firmenmittel wie Handy, Laptop etc.

Kaiserin
(5168 Beiträge)
von Suse am 01.07.2010 um 10:19 zitieren

Hallo Allesora,

wenn man den Satz im Brass liest, könnte er unfreundlich klingen, aber er bringt es auf den Punkt und darum geht es. Vielleicht könnte \"zum Wiederbeschaffungswert\" ersetzen eingebaut werden. Ich finde es durchaus korrekt, dass zur Verfügung gestellte Dinge mit Sorgfalt behandelt werden und die Firma nicht einfach ohne zu zucken in die Tasche greift und für Neuerung sorgt. Allein der Erstattungsanspruch wird schon dafür sorgen, dass zukünftig mit mehr Sorgfalt damit umgegangen und nichts mehr einfach so verschlampert wird. Richtig so!!
Und dem Kollegen kannst Du ja vielleicht bei Gelegenheit noch ein paar passende Töne um die Ohren hauen. Manche haben sich echt mit`m Koffer angestellt, als blödes Benehmen verteilt wurde.

Suse

Behandele andere so, wie Du selber behandelt werden möchtest!


Antwort: Wenn die Kabel Füße kriegen ...

Rose
(48 Beiträge)
von Tessa am 01.07.2010 um 14:05 zitieren

Hallo Allesora,

ich finde Suse hat recht, Deine Formulierung klingt gar nicht so unfreundlich, wie es Dir vielleicht vorkommt (Du liest das natürlich mit der entsprechenden Wut im Bauch und betonst es wahrscheinlich dadurch ganz anders).

Allerdings würde ich sogar noch einen Schritt weitergehen: Warum nicht den Satz einfügen, dass die Dinge vollständig und funktionstüchtig zurückgegeben werden müssen und für den gegenteiligen Fall selbst Sorge getragen werden muss - sprich: der Kollege von heute morgen hätte selbst Datenkabel und Headset bestellen müssen. Es kann doch nicht sein, dass Du wegen der Schlamperei Deiner Kollegen immer die Rennerei an der Backe hast! Ganz davon abgesehen bin ich der festen Überzeugung, dass so manches Kabel, Headset usw. plötzlich ganz \"zufällig\" wieder auftauchen würde, wenn derjenige, der es \"verloren\" hat, dieses auf eigene Kosten und mit eigenem Zeitaufwand wiederbeschaffen müsste!

Schwitz schwitz und liebe Grüße
von der Tessa


Antwort: Re: Übergabe von Firmenmittel wie Handy, Laptop etc.

Kaiserin
(361 Beiträge)
von Allesora am 02.07.2010 um 12:29 zitieren

Hallo Suse und Tessa,

vielen Dank für euren Feedback. Nachdem ich darüber geschlafen habe, ging es mir wieder besser. Worüber ich mich am meinsten geärgert habe - abgesehen davon, dass es nicht vollständig war -, war die herablassende, überhebliche Art dieses Schnösels.

Das Ausgabeformular habe ich nun um diesen Passus ergänzt:
\"Das Gerät wird in neuwertigem und funktionstüchtigem Zustand inkl. Zubehör und Verpackung übergeben. Der/Die Mitarbeiter/in hat dafür Sorge zu tragen, dass das Gerät stets in einem technisch und optisch einwandfreien Zustand ist. Bei Verlust oder Defekt ist das IT-Sekretariat 1234 unverzüglich zu informieren.
Bei nicht vollständiger Rückgabe muss der entsprechende Wiederbeschaffungswert erstatten werden.\"

Bevor die Leute das unterschreiben, werde ich sie nochmals expliziet daraufhin weisen. Mal schauen, ob es hilft, dass die Geräte in einem besseren Zustand zurückgegeben werden. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich immer zuletzt ....

Gruß allesora

Lieber verrückt das Leben genießen, als normal langweilen!


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