Thema: Schwerbehinderung bei Vorstellungsbereich


Kaiserin
(1158 Beiträge)
von esbe am 16.05.2010 um 19:27 zitieren

Hallo,

wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche und bitte Euch direkt um einen Ratschlag.

Wie Ihr wisst, suche ich eine neue Stelle und bewerbe mich auch dementsprechend. Und??

Am Dienstag habe ich ein Vorstellungsgespräch!

In der Bewerbung stand jedoch nichts von meinem GdB von 50%!
Mir stehen damit 5 Tage mehr Urlaub und ein höherer Kündigungsschutz zu. Und nun? Was mache ich, wenn der potentielle Arbeitgeber mich nicht fragt oder nicht sieht, dass ich ein Hörgerät trage und kaputte Knie habe?

Bietet man schon stundenweise Arbeit an? Da ich ja Kurzarbeit und eine Kündigungsfrist habe, könnte ich ja kostenlos einige Stunden in meiner Freizeit dort den Einstieg finden, oder?

Könnt Ihr mir kurzfristig ein paar Tipps geben?

Drückt mir bitte die Daumen!!!

esbe

Alle Menschen sind klug - die einen vorher, die anderen nachher.


Antwort: Re: Schwerbehinderung bei Vorstellungsbereich

Kaiserin
(1269 Beiträge)
von Melsi am 17.05.2010 um 09:10 zitieren

Hallo Esbe,

hey ... cool mit dem Vorstellungsgespräch *freu*. Siehst Du, es geht voran

Wegen der GdB von 50 % würde ich an Deiner Stelle auf jeden Fall im Gespräch davon erzählen. Es ist sicherlich auch Deine Pflicht, den AG darüber in Kenntnis zu setzen, gerade weil Du ja auch einen \\\"Sonderstatus\\\" (wegen Urlaub und Kündigungsfrist) inne hast. Ich würde mich also nicht darauf verlassen, ob mein Gegenüber mein Hörgerät sieht oder nicht - in die Offensive gehen, das würde ich Dir raten.

Der Vorschlag mit dem Probearbeiten finde ich super. Wir vereinbaren das mittlerweile auch mit unseren neuen/potentiellen Mitarbeitern. Das wird von beiden Seiten gerne gesehen

Also nur Mut. Lege ihm die Karten offen dar und sprich ihn auch wegen der Probearbeit an

Viel Erfolg und gutes Gelingen, Melsi


Antwort: Re: Schwerbehinderung bei Vorstellungsbereich

Kaiserin
(5168 Beiträge)
von Suse am 17.05.2010 um 14:35 zitieren

Hallo liebe esbe,

Glückwunsch zur Einladung!! Das ist ja schon mal eine große Hürde, die Du da genommen hast.
Deine Frage wegen der Pflicht zur Angabe des Grads der Behinderung finde ich sehr interessant und habe mal gegoogelt. Was soll ich sagen, ich bin nicht schlauer als vorher..Es gibt die unterschiedlichsten Beiträge z.B. aus Foren zu diesem Thema und die einen sagen, Du mußt es sagen, die anderen sagen, Du brauchst es nicht sagen, genauso wie man eine Schwangerschaft nicht erwähnen muß. Dieses hin und her scheint aber auch daher zu rühren, dass es wohl mal eine Gesetzesänderung gegeben hat, so habe ich das zumindest verstanden.
Besondere Regelungen scheint es bei öffentlichen Einrichtungen zu geben, wenn die sich nicht exakt an die Vorgaben halten, kann man sie verklagen.. Finde das sehr verwirrend und denke, da muß eine Fachauskunft her.
Hier bei der Stadt gäbe es dafür eine Beauftragte, das wäre meine erste Idee. Vielleicht kann die IHK oder die Kammer auch jemanden benennen. Ich würde mich auf jeden Fall noch mal schlau machen, esbe, und nicht so ins Blaue hinein da hingehen.
Und für morgen viel, viel Glück und Erfolg meine Liebe!!!

Suse

Behandele andere so, wie Du selber behandelt werden möchtest!


Antwort: Noch eine Ergänzung

Kaiserin
(5168 Beiträge)
von Suse am 17.05.2010 um 14:41 zitieren

Das steht zum Beispiel bei wikipedia:

Fragerecht bei Einstellung – Offenbarung einer Schwerbehinderung [Bearbeiten]
Ob eine anerkannte Schwerbehinderung bei einer Einstellung unaufgefordert zu offenbaren bzw. auf Nachfrage etwa in einem Personalbogen oder bei Vorstellungsgesprächen anzugeben ist, war früher umstritten. Nach ganz überwiegender Auffassung in der neueren Fachliteratur sowie der neueren obergerichtlichen Rechtsprechung ist aber jedenfalls seit der gesetzlichen Neuregelung des Antidiskriminierungsrechts durch § 81 Abs. 2 Satz 2 SGB IX n.F. in Verbindung mit dem AGG die „tätigkeitsneutrale“ Frage nach einer Schwerbehinderung (entgegen der früheren Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts zur alten Rechtslage vor dem 1. Juli 2001) unzulässig bzw. diskriminierend und darf daher, wenn sie gestellt wird (ähnlich wie die Frage nach einer bestehenden Schwangerschaft), ohne Rechtsfolgen auch dann verneint werden, wenn formell die Schwerbehinderteneigenschaft amtlich festgestellt ist. Zulässig bleiben aber weiterhin konkrete arbeitsplatzbezogene Fragen, die sich auf die gesundheitliche Eignung eines Stellenbewerbers für eine bestimmte Stelle und die damit ggf. verbundenen besonderen gesundheitlichen Anforderungen beziehen. Da aber dann zukünftig ein Arbeitgeber nicht mehr erfahren würde, ob und wie viele schwerbehinderte oder gleichgestellte behinderte Menschen er beschäftigt und deshalb (bei jahresdurchschnittlich monatlich mindestens 20 Arbeitsplätzen) verpflichtet bliebe, die gesetzliche Ausgleichsabgabe zu bezahlen, obwohl er die gesetzliche Beschäftigungsquote tatsächlich erfüllt, wird vereinzelt in der Fachliteratur eine Verpflichtung der Arbeitnehmer angenommen, die Tatsache ihrer anerkannten Schwerbehinderung jedenfalls nach Ablauf der sechsmonatigen Wartezeit, nach der der besondere Kündigungsschutz greift, dem Arbeitgeber zu offenbaren.


Einige Begriffe sind verlinkt, vielleicht könnte Dir das noch weiterhelfen. Gegoogelt habe ich nach Schwerbehindertengesetz und dann erscheint der Eintrag gleich an 3. Stelle.

Behandele andere so, wie Du selber behandelt werden möchtest!


Antwort: Schwerbehinderung

Kaiserin
(802 Beiträge)
von Su0811 am 17.05.2010 um 15:48 zitieren

Hallo Esbe,

da ich auch eine SBA habe habe ich mich schon öfter mit dieser Frage beschäftigt. Allerdings bin ich zur Zeit (Gottseidank) nicht in Not mir einen neuen Job zu suchen. Dieser Artikel ist recht gu:


http://www.faz.net/s/Rub8EC3C0841F934F3ABA0703761B67E9FA/Doc~EA61D03FFFCB24A2B9420167A8DC589D2~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Man muss es nicht sagen, sofern es den Job nicht betrifft.....

LG + viel Glück

Su0811

„Die Zukunft gehört denen, die an die Schönheit ihrer Träume glauben.“
(Eleanor Roosevelt)


Antwort: Schwerbehinderung

Kaiserin
(4152 Beiträge)
von heddix am 18.05.2010 um 09:53 zitieren

Hi esbe,

ich wünsche dir viel Glück für dein Vorstellungsgespräch!

Zu deiner Frage:
Wenn du deine Behinderung nicht erwähnst und die wollen dich einstellen, dann kommt das spätestens bei der arbeitsmedizinischen Untersuchung durch den Betriebsarzt raus. Bei uns ist diese Untersuchtung Voraussetzung für das Zustandekommen des Arbeitsvertrages.

Also, mit der Wahrheit lebt sich\'s besser ...

Lieben Gruß
heddix


Antwort: der passende Moment

Kaiserin
(1158 Beiträge)
von esbe am 18.05.2010 um 17:35 zitieren

Hallo,

sicher möchtet ihr wissen, wie es weitergeht????

Das Vorstellungsgespräch war sehr locker, habe im Moment ein noch sehr gutes Bauchgefühl, aber der AG möchte noch eine Nacht darüber schlafen. Es passt eigentlich alles, aber...

Als es zu dem Thema \"neue Telefonanlage ist in Planung\" kam, habe ich mich getraut, auf mein Hörgerät hinzuweisen und das ich bei der Behinderung im Vorfeld geforscht hätte, dass es über BA bzw. Landschaftsverband WL Zuschüsse bei der Einstellung Schwerbehinderter gäbe. Hoffe, dass er das in die richtige Kehle bekommen hat. Er hat auch gefragt, ob ich mit meiner Arthrose denn auch noch Gänge zur Sparkasse machen kann! Selbstverständlich, Laufen ist dabei doch nicht das Problem, eher das Aufstehen nach längeren Sitzphasen und die dann zu erfolgenden ersten Schritte.

Sein kleiner Hund mochte mich jedenfalls auf Anhieb, ließ sich streicheln und setzte sich auf meinen linken Fuß. Falls dies ein Test war, war er für mich jedenfalls positiv.

Also drückt auf alle Fälle weiterhin die Daumen , halte Euch auf dem Laufenden.
Steige jetzt in den Badeanzug und strampele mich bei Aquafitness fit

liebe Grüße

esbe

Alle Menschen sind klug - die einen vorher, die anderen nachher.


Antwort: Ich drücke Dir die Daumen!

Kaiserin
(382 Beiträge)
von EGE76 am 19.05.2010 um 09:23 zitieren

Hallo esbe,

toll, dass das Vorstellungsgespräch so gut gelaufen ist. Ich drücke Dir ganz fest die Daumen und wünsche Dir viel Glück!!

Viele Grüße
EGE76


Antwort: es geschehen Zeichen + Wunder

Kaiserin
(1158 Beiträge)
von esbe am 21.05.2010 um 08:33 zitieren

Hallo,

kurze Info an Euch:

Gestern Abend kam eine Mail, dass ich nächste Woche Probearbeiten kommen soll, um das Team besser kennen zu lernen und mir den Arbeitsplatz ansehen kann. 2 Tage habe ich auf eine Antwort gewartet und gezittert, jetzt müsst ihr noch eine Woche weiter die Däumchen drücken, denn dann muss ein Vertrag gemacht werden, damit ich in der alten Firma kündigen kann.

Bis später

esbe

Alle Menschen sind klug - die einen vorher, die anderen nachher.


Antwort: Re: es geschehen Zeichen + Wunder

Kaiserin
(1269 Beiträge)
von Melsi am 21.05.2010 um 08:54 zitieren

Hallo Esbe,

das ist ja SUUUUUUUUUUUUUUPER! Ich freue mich jedenfalls sehr darüber

Alles wird gut!!!

Ein schönes Wochenende und LG, Melsi


Antwort: Wow!!!

Kaiserin
(382 Beiträge)
von EGE76 am 21.05.2010 um 10:38 zitieren

Hi esbe,

GARTULIERE!

Das hört sich ja wirklich sehr positiv an!

Genieße Dein langes Wochenende, freue Dich über diesen Teilerfolg und denke an das Sprichwort, dass meine Tochter in der Schule (3. Klasse) gelernt hat: mit Ruhe und Mut wird Alles gut

Ich drücke Dir die Daumen!

Viele Grüße
EGE76


Antwort: Re: es geschehen Zeichen + Wunder

Kaiserin
(355 Beiträge)
von Schaf am 26.05.2010 um 08:26 zitieren

Hallo Esbe,

wann ist denn das Probearbeiten? Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass es klappt und das A... von Chef los wirst.

Viele Grüße
Schaf


Antwort: Stadium der Probearbeit

Kaiserin
(1158 Beiträge)
von esbe am 26.05.2010 um 09:08 zitieren

Hallo Schaf,

gestern war ich zum ersten Probearbeiten und marschiere gleich wieder hin! Es ist schon komisch, wenn einer alten Frau wie mir von einem jungen Menschen der neue Büroalltag gezeigt wird. Diese junge Frau ist sehr nett und freundlich, war aber ab gestern Mittag sichtlich kaputt, da sie das Büro im Moment ganz allein schmeißen muss und mich auch noch dabei hocken hat.

Jedes Büro hat natürlich seine eigenen Gewohnheiten, aber vieles ist doch identisch. Telefon und Post ist schon besprochen worden, Probleme wird es mit der Buchhaltung geben. Da ich gewohnt bin, mit DATEV zu buchen und dieses Unternehmen gerade letzte Woche darauf umgestellt wurde, wird einiges anders laufen müssen, dass hat dann nichts mit meiner Person zu tun, aber wer bringt denen das bei? Ich möchte mir natürlich nicht direkt \"Feinde\" machen und als Besserwisser gelten und es wird schwer sein, dauernd den Mund zu halten.

Eine andere Sache ist meine Behinderung. Die Vorgängerin hatte anscheinend keine Computerkenntnisse und weigerte sich, daran zu arbeiten. Dementsprechend veraltet ist der Arbeitsplatz. Der AG hat noch keine Erfahrung mit der Beantragung von Zuschüssen zur Arbeitsplatzgestaltung eines Schwerbehinderten, muss gleich mal vorsichtig fragen, ob ich die nötigen Telefonverbindungen herstellen soll. Und die Bundesanstalt? Von allein gehen die auch nicht auf einen Arbeitgeber zu und bieten Beratung und Hilfe an!

Bitte drückt weiterhin die Daumen, bis Ende der Woche müsste es geklärt sein, ob ich den anderen Job kündigen kann.

Liebe Grüße

esbe

Alle Menschen sind klug - die einen vorher, die anderen nachher.


Antwort: Re: Stadium der Probearbeit

Newcomer
(4 Beiträge)
von Minou am 26.05.2010 um 14:24 zitieren

Hallo Esbe,

auch von mir ein ganz großes und dickes Daumendrücken!
In Deinen Berichten habe ich verfolgen können, dass Du ein echtes A... als Chef hast.

Bin schon gespannt, wie es weitergeht!

Viele Grüße und *daumendrück*

Minou


Antwort: Ob das alles richtig ist?

Kaiserin
(1158 Beiträge)
von esbe am 28.05.2010 um 09:07 zitieren

Hallo und guten Morgen,

Probearbeiten? Ja okay, habe ich jetzt in dieser Woche auch erlebt und zweifel immer mehr. Der potentielle AG hat sich nicht einmal um mich gekümmert, vom eigentlichen Arbeitsplatz habe ich kaum etwas gesehen, da die ausscheidende Kraft in Urlaub ist und das Probearbeiten bzw. die Arbeitseinblicke von einer anderen Bürokauffrau gemacht wurde, die zurzeit also 2 Stellen ausfüllen muss und mich auch noch da sitzen hatte.

Gestern Abend kommt dann eine Antwort auf meine Mail an den Chef (direkte Ansprache war wg. Überlastung nicht möglich), dass ich mich noch gedulden müsse, er möchte noch eine zweite Person Probe arbeiten lassen. Danach soll dann mit seinen Eltern entschieden werden, wer die Vertrauensstelle im Familienunternehmen bekommen soll. Ich hätte an diesem Wochenende kündigen müssen, damit ich im Juli hätte anfangen können. Ob sich der Job wohl erledigt hat?

Hin- und hergerissene Grüße


esbe

Alle Menschen sind klug - die einen vorher, die anderen nachher.


Antwort: Re: Ob das alles richtig ist?

Kaiserin
(1269 Beiträge)
von Melsi am 28.05.2010 um 10:36 zitieren

Hallo Esbe,

es ist natürlich blöd gelaufen, dass sich während der Probearbeit keiner wirklich um Dich kümmern konnte

Trotzdem ist es legitim, dass der Chef noch eine weitere Kraft zum Probearbeiten einlädt.

Ich würde Dir raten, den Chef noch mal auf ein paar Probetage Deinerseits anzusprechen. Als Begründung kannst Du ihm ja sagen, dass Du keinen Einblick in Dein Tätigkeitsumfeld bekommen hast, da ja die eine Kraft im Urlaub war und die Vertretung kaum Zeit für Dich hatte. Damit signalisierst Du auch schon mal Interesse an einem Job

Tja, wegen der Kündigungsfrist ist es natürlich auch doof. Aber der nächste Kündigungstermin kommt ja und aufgrund Deiner derzeitigen Situation bei Deinem AG kannst Du gewiss auch zu einem anderen Termin kündigen und evtl. vorzeitig ausscheiden - das solltest Du dann mit Deinem Chef besprechen, wenn Du einen Vertrag beim neuen AG unterschreiben könntest.

LG, Melsi


Antwort: Re: Ob das alles richtig ist?

Kaiserin
(355 Beiträge)
von Schaf am 05.06.2010 um 21:05 zitieren

Hallo Esbe,

habe die sich zwischenzeitlich entschieden?

Sonnige Grüße
Schaf


Antwort: Knapp vorbei ist auch daneben

Kaiserin
(1158 Beiträge)
von esbe am 10.06.2010 um 23:27 zitieren

Hallo,
es ist vorbei! Diese Warterei mit dem dumpfen Gefühl im Magen, ob ich da wirklich in den Laden passe.

Ich passe also angeblich nicht dorthin, weil ich als Bürgerin unserer Stadt dann von Kunden derselben Stadt Daten einsehen könnte, die vertraulich sind.

Hat der Mann ne Macke? Als Buchhalterin und Sekki habe ich von Anfang an gelernt, dass man Stillschweigen übt. Außerdem, aber so clever war ich in dem Moment nicht, das hat der Herr doch vorher schon gewusst! Und wie können eigentlich Bürgerinnen einer Stadt bei einem Arzt oder auch in einer Bank in derselben Stadt arbeiten? Sehen die nicht noch viel \"intimere\" Daten als die Diophtrin einer Brille?

Und für den Satz \"im Moment passt ja die Chemie, aber wer weiß, wie das mal später sein wird\" könnte man dem Typen den Hals umdrehen. Wenn der wüsste, welch Stein mir vom Herzen gefallen ist, dort nicht arbeiten zu müssen

Also suche ich weiter und hoffe nach dem Urlaub endlich etwas Sicheres zu finden.

Bin mal auf Eure Reaktion gespannt.

esbe

Alle Menschen sind klug - die einen vorher, die anderen nachher.


Antwort: Re: Knapp vorbei ist auch daneben

Kaiserin
(5168 Beiträge)
von Suse am 11.06.2010 um 08:02 zitieren

Hallo Esbe,

es tut mir leid, dass sich Deine Hoffnungen hier nicht erfüllen werden. Die Absagegründe riechen geradezu nach Ausweichen und offensichtlicher Unwahrheit - wie Du selber sagst mit den Ärzten. Und auch die Aussage nach der wandelbaren Chemie läßt mich fragen, wie viel Erfahrung er oder die Familie eigentlich hat. Dann kann er gar keine Mitarbeiter einstellen.. Sicherlich kann man sich ärgern über so ein blödes Verhalten, andererseits, wie Du auch meinst, will man da arbeiten??
Klang so, als wenn Du jetzt auch in den Urlaub fährst. Wünsche Dir einen schönen solchen und danach das richtige Angebot für Dich!
Auf jeden Fall nicht unterkriegen lassen, aber so kenne ich Dich nicht.
Bin jetzt auch 14 Tage weg, vielleicht kann ich ja Ende Juni dann was positives von Dir lesen!

Liebe Grüße und eine gute Zeit. Suse

Behandele andere so, wie Du selber behandelt werden möchtest!


Antwort: schließe mich an

Rose
(37 Beiträge)
von asadu am 11.06.2010 um 09:34 zitieren

Hallo esbe,

das ist ja traurig zu hören, und würde mich wahrscheinlich richtig wütend machen.

Probearbeiten mag gesetzlich legitim und gängige Praxis sein. Aber es wird auch sehr ausgenutzt. Mein jetziger Partner ist so eine ganze Weile auf dem Platz zu Niedriglohn festgehalten wurden, bevor er zwei Tage vor Weihnachten von Festanstellung erfuhr...ich finde, so etwas geht heute zu weit. Wenn es die Leute ernst meinen, ok... Aber rechnet mal, was so ein Arbeitgeber spart, wenn er das mit jedem Platz so für einen Monat durchzieht.

Schade, wirklich. Und die Begründung scheint auch etwas fragwürdig. Natürlich kann man die eigenen Kundendaten einsehen auf so einem Platz.

Aber wie schon von anderen geschrieben, in so einem Fall solltest Du froh sein.

Sollen wir Daumen drücken für die nächste Runde?

lg
Anja


Antwort: Wer weiß wofür es gut war

Kaiserin
(355 Beiträge)
von Schaf am 11.06.2010 um 10:54 zitieren

Hallo Esbe,

auch mir tut es leid das es mit dem neuen Job nicht geklappt hat.

Wobei wenn ich das lese was Du schreibst, bist Du auch erleichtert da auch auch Dein Gefühö nicht so gut war.
Die Begürndung der Absage ist schon etwas lächerlich, aber was will man machen.

Ich drück Dir weiterhin die Daumen für die Jobsuche.

Viele Grüße
Schaf


Antwort: Knapp vorbei ...

Kaiserin
(802 Beiträge)
von Su0811 am 11.06.2010 um 15:48 zitieren

Hallo Esbe,

habs eben erst gesehen - den Satz mit der Chemie hätte der Typ sich echt sparen können, das klingt ja schon nach einer verzweifelten Ausrede...

Aber Knapp vorbei ist auch eine Chance beim nächsten Mal ins Schwarz zu treffen!

Ich drück dir jedenfalls die Daumen!

Schönes WoEnde

Su

„Die Zukunft gehört denen, die an die Schönheit ihrer Träume glauben.“
(Eleanor Roosevelt)


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