Thema: Die passenden Argumente für den Chef ...


Rose
(48 Beiträge)
von Tessa am 06.05.2010 um 13:37 zitieren

Danke für Eure vielen Antworten - EGE da sind ein paar richtig gute Tipps dabei, danke! Aber richtig mutig bin ich jetzt trotzdem nicht, weil Ihr das teilweise so negativ seht, z.B. \"Weiterbildung lieber selbst bezahlen\" hat mich echt schockiert - Melsi, ist das bei Euch wirklich so? Also klar, wenn ich ein Englisch-Seminar machen wollte, obwohl ich das im Job gar nicht brauche, würde ich es natürlich nicht über meinen AG laufen lassen, aber das ist doch auch was anderes, oder?

Bei uns wird Weiterbildung grundsätzlich ziemlich groß geschrieben, zum Glück! Trotzdem ist so eine ganze Seminar-Reihe, wie bei der Management-Assistentin, natürlich auf den ersten Blick eine andere Hausnummer.... und ich muss mir einen wasserdichten Plan für meinen Chef überlegen ... :o)

Wer hat denn schonmal so eine Art der Weiterbildung gemacht - und hatte für seinen Chef die passenden Argumente? Und verrät mir die???

Übrigens Melsi, man kann Weiterbildungskosten nach wie vor von der Steuer absetzen - das hat mein Freund z.B. letztes Jahr mit seinem Computerkurs gemacht.

Allen noch einen schönen Tag (trotz grausligem Regenwetter - bei Euch auch?) wünscht die Tessa


Antwort: Peinlich: Tessa und die Technik ...

Rose
(48 Beiträge)
von Tessa am 06.05.2010 um 13:41 zitieren

Oups, jetzt habe ich plötzlich ein ganz neues Posting aufgemacht - dabei wollte ich doch nur beim anderen nochmal antworten ... Habe den Text jetzt dort auch nochmal hinkopiert, also das hier am besten ignorieren

Liebe Grüße von Tessa


Antwort: Erklärung :-)

Kaiserin
(1269 Beiträge)
von Melsi am 06.05.2010 um 13:57 zitieren

Hallo Tessa,

ja bei uns ist das in der Firma so

Mein Chef hat früher selbst Schulungen/Seminare abgehalten und vertritt diesen Standpunkt hier:

\"Die Leute sitzen in den Weiterbildungen ihre Zeit ab - Hauptsache nicht arbeiten gehen. Sie bekommen nach einer Prüfung ein Zertifikat, dass nicht unbedingt was wert ist. Alle unsere Mitarbeiter sollten sich autodidaktisch weiterbilden - außerhalb der Arbeitszeit. Das kann ich von mir und meiner Mannschaft erwarten.\"

Ein Stück weit muss ich ihm recht geben. Wir haben viele IT-Techniker beschäftigt. Wenn wir jedem für den täglichen Job Seminare innerhalb der Arbeitszeit anbieten würden, dann hätten wir von 29 Mann nur 15 im Einsatz - das geht einfach nicht.

Gleiches bei den Weiterbildungskosten. Wenn jeder AN auf Firmenkosten Weiterbildungen wahrnimmt, dann können das je nach Unternehmensgröße ziemliche Summen werden. Klar, die kann man voll in die Kosten nehmen und steuerlich absetzen. Aber in der heutigen Lage können sich auch viel AN diesen Spaß nicht mehr leisten. Das Geld sitzt nicht überall locker.

In unserer Firma muss sich jeder selbst weiterbilden - außerhalb der Arbeitszeit, weitestgehend auf eigene Kosten. Besteht ein Techniker jedoch eine IT-Prüfung, dann erhält er dafür jeden Monat zu seinem normalen Gehalt eine Prämie. Dadurch bekommt man früher oder später auch seine Weiterbildungkosten rein

Man muss das Thema meiner Meinung nach aus zwei Sichtweisen beleuchten.

Warum sollte auch ein AG einem AN eine teure Weiterbildung zahlen, wenn der Job auch ohne diese Maßnahme vom AN ausgeführt wird? Welchen Nutzen hat ein AG, wenn Du z. B. diese Weiterbildung machst? Hat er denn überhaupt einen Nutzen davon?

Diese Fragen solltest Du Dir evtl. vor dem Gespräch mit Deinem Chef stellen und beantworten. Ohne wirkliche Argumente wird er Dich evtl. vor die Wand laufen lassen.

Also gutes Gelingen

LG, Melsi


Zurück zur ÜbersichtSie müssen sich einloggen zum Antworten