Thema: i.A. Unterschreiben wenn der Cheff plötzlich weg muss?


Newcomer
(1 Beiträge)
von parker22 am 23.06.2009 um 15:12 zitieren

Hallo Leute,

ich bin neu hier und hätt da mal ne Frage.

Darf oder soll ich mit i. A. und meinem Namen Unterschreiben, wenn mein Chef in der Grußzeile schon genannt ist?
Hintergrund ist der, ich hab die Geburtstagskarte schon geschrieben und alle anderen haben auch schon unterschrieben und als nun mein Chef dran war (ich ihm also die Karte in die Unterschriftenmappe), kam ihm ein dringender Termin dazwischen. Soll ich nun mit i.A. und meinem Namen unterschreiben oder seine Unterschrift einfach frei lassen? javascript:;
hmm


Antwort: Re: i.A. Unterschreiben wenn der Cheff plötzlich weg muss?

Königin
(258 Beiträge)
von Zausel am 24.06.2009 um 10:04 zitieren

Hallo parker22,

zunächst herzlich willkommen im Forum.

Zu Deiner Frage:
meines Erachtens kommt es darauf an, WER die Karte bekommt.

Ist sie \"intern\" für einen Kollegen, schreibe ich schon mal hin \"für Herrn xyz\" wenn der Chef nicht da ist, aber nicht \"im Auftrag\".

Ist sie für einen Ranghöheren, Ranggleichen, Kunden o. ä. geht das natürlich nicht. Vielleicht hat die Karte ja noch Zeit bis Dein Chef zurück ist. Ansonsten könntest Du telefonisch mit ihm abklären, wie Du Dich verhalten sollst.
Muss die Unterschrift Deines Chefs unbedingt drauf sein, kommt die Karte im schlimmsten Fall halt \"nachträglich\" an. Ich bin sicher, das Geburtstagskind freut sich dann auch noch.

Grüßle
Zausel


Antwort: Unterschrift

Kaiserin
(4152 Beiträge)
von heddix am 24.06.2009 um 10:06 zitieren

Hallo parker22,

willkommen im Forum!

Also, so etwas persönliches wie eine Geburtstagskarte ist natürlich eine eher sensible Sache was die Unterschrift angeht.

Wenn dein Chef wirklich nicht mehr unterschreiben kann, dann würde ich für ihn mit \"gez. Chefvorname, Chefnachname\" unterschreiben. Aber nicht mit \"i. A. parker22\"!

Hoffe ich konnte dir helfen.

Grüße
heddix


Antwort: Re: i.A. Unterschreiben wenn der Cheff plötzlich weg muss?

Kaiserin
(1270 Beiträge)
von Melsi am 24.06.2009 um 10:42 zitieren

Hallo Parker22,

ich schließe mich den anderen Mädels an

Grundsätzlich würde ich Glückwunschkarten, Trauerkarten etc. immer persönlich unterschreiben lassen - i. A. geht generell gar nicht, dann eher einfach nur handschriftlich den Namen des Chefs draufschreiben.

Karten sind persönlich adressiert und sollten meiner Meinung nach dann auch persönlich vom Unterzeichner unterschrieben werden

Welcher Termin ist außerdem so dringend, dass ein Chef nicht noch vor Abreise schnell eine Karte unterschreiben kann?! Ich tacker meinen Chef dann noch kurz vor Abfahrt im Stuhl fest, damit er die eine oder andere Unterschrift noch leisten kann

Ansonsten hilft nur noch eines:
Unterschriftenmappen grundsätzlich pünktlich, d. h. mit einem ausreichenden Zeitpuffer vor dem Termin, dem Chef vorlegen. Dann kann nichts mehr schiefgehen

LG, Melsi


Antwort: Unterschriftenmappen

Kaiserin
(450 Beiträge)
von Kerstin_K am 29.06.2009 um 10:51 zitieren

Hallo Melsi,

ist Dir aber schon klar, dass das mit dem \"pünktlich vorlegen\" je nach Cheftyp manchmal nicht so einfach ist?

Ich hattte eine Chefin, die hat die uneterschriftenmappen grundsätzlich nur dann bearbeitet, wenn iuch mich vor ihren Schreibtisch gesetzt habe und sie quasi gezwungen habe.

Ein anderer Chef ist doch tatsächlich mal aus dem Fenster geklettert, weil er ganz genau wußte, dass, wenn er versucht, das Büro durch die Tür zu verlassen, er nicht an mir vorbeikommt ohne Unterschriften.

Viele Grüße aus Hannover

Kerstin


Antwort: Ist schon klar :-)

Kaiserin
(1270 Beiträge)
von Melsi am 29.06.2009 um 11:28 zitieren

Hallo Kerstin_K,

das weiß ich durchaus

Aber wenn man die Mappe rechtzeitig vorbereitet, dann kann der Chef auch unterschreiben. Als Sekki/Assi muss man dann halt auch mal am Ball bleiben und notfalls x-fach den Chef daran erinnern.

Oder man setzt sich in der Tat vor den Schreibtisch und sagt \"So Cheffchen, jetzt unterschreib mal, weils wichtig ist!\"

Mein Chef z. B. unterschreibt blind alles, was ich ihm vorlege - er liest sich kaum etwas durch. Das ist dann halt Vertrauenssache. Wenn ein Chef natürlich alles bis ins letzte Komme liest und x-fach korrigiert, dann wirds in der Tat schwierig.

Aber das liegt zum Einen an der Sekki/Assi (die die Korrespondenzen einwandfrei vorbereiten und den Chef an die Unterschriften erinnern muss) und zum Anderen am Chef (der dann abzeichnen soll).

Für mich auch ein Stück weit \"Erziehungssache\"

Grüßle, Melsi


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